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Tag Archives: Wladimir Putin


Die Internetplattform WikiLeaks macht im
Moment durch brisante Enthüllungen von sich reden.Zur Erklärung:
WikiLeaks ist eine 2006 gegründete Internetplattform.Gegründet wurde sie nach eigenen Angaben von „chinesischen Dissidenten,Journalisten und
Mathematikern,sowie Technikern von Startup-Unternehmen aus den
USA,Taiwan,Europa,Australien und Südafrika“.Öffentlich bekannt ist der Australier Julian Assange (Bild unten).

Der Name WikiLeaks ist eine Kombination aus „Wiki“,dem hawaiianischen Wort
für „schnell“ und „Leaks“,dem englischen Wort für „Lecks“.Das Prinzip
bei WikiLeaks ist vergleichbar mit dem der freien Enzyklopädie Wikipedia,jeder
kann anonym Dokumente veröffentlichen.WikiLeaks möchte aber vorwiegend Dokumente,die als geheim gelten,an die Öffentlichkeit bringen und so möglichst schnell „informelle Lecks“ für die Leser erschließen.
Nun gewährt WikiLeaks durch die Veröffentlichung Hunderttausender klassifizierter Diplomaten-Dossiers peinliche und pikante Einblicke darüber,wie
Politiker anderer Staaten in Washington tatsächlich gesehen würden.
WikiLeaks hat mehr als 250.000 Dokumente aus dem Washingtoner Außenministerium zugespielt bekommen, interne Botschaftsberichte aus aller Welt. Sie enthüllen, wie die Supermacht die Welt wirklich sieht – und ihren globalen Einfluss wahren will.

Die deutschen Volks(ver)treter,die ihr Fett abkriegen 😀 :

Vor allem Außenminister Guido Westerwelle (FDP) werde von den Amerikanern negativ beurteilt. Die Geheimberichte beschrieben ihn als inkompetent, eitel 😀 und amerikakritisch. Die US-Diplomaten sähen sich vor die Herausforderung gestellt, wie sie mit einem Politiker umgehen sollten, der ein „Rätsel“ sei, mit wenig außenpolitischer Erfahrung und einem „zwiespältigen Verhältnis zu den USA“. Westerwelle habe eine „überschäumende Persönlichkeit“, heiße es beispielsweise in einer Depesche der US-Botschaft Berlin vom 22. September 2009. Deshalb falle es ihm schwer, bei Streitfragen mit
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den Hintergrund zu treten. Die Amerikaner betrachten das Bundeskanzleramt in außenpolitischen Fragen als den besseren Ansprechpartner. Im Vergleich zu Westerwelle habe Kanzlerin Merkel „mehr Erfahrung in Regierungsarbeit und Außenpolitik“.
Ja,ja,die Angie,hat halt ’ne Menge auf der


Doch auch mit Merkel fremdeln die US-Vertreter, intern werde sie in den Berichten „Angela ‚Teflon‘ Merkel“ genannt, weil viel an ihr abgleite. „Sie meide das Risiko und sei selten kreativ“, heiße es in einem Bericht vom 24. März 2009. Die Amerikaner konstatieren, die Kanzlerin sehe die internationale Diplomatie vor allem unter dem Gesichtspunkt, welchen Profit sie innenpolitisch daraus ziehen könne.
Die Koalition betrachten die US-Diplomaten insgesamt skeptisch. Merkel habe das „Joch der Großen Koalition abgeschüttelt, nur um jetzt mit einem FDP-CSU-Doppel-Joch belastet zu sein“, heiße es in einer Depesche vom Februar 2010.


Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer gelte laut “Spiegel“ bei
den Amerikanern als Populist. Außenpolitisch sei er weitgehend ahnungslos.


Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) werde in den Dokumenten als schräge Wahl bezeichnet.

andere Politiker aus Europa über die hergezogen wird:

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin werde nach einer Enthüllung von Wikileaks von US-Diplomaten als allmächtiges „Alphatier“ in einem hochgradig korrupten Land gesehen.Der Regierungschef sei auch nach dem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt mächtig und spiele bei Energiegeschäften bis hin zur Iran-Politik eine Schlüsselrolle, heiße es in den Depeschen der US-Vertreter. Dagegen sei Präsident Dmitri Medwedew blass, zögerlich und müsse seine Entscheidungen von Putin absegnen lassen. Demnach habe Putin aber auch mit einer unkontrollierbaren Bürokratie zu kämpfen. Russland sei faktisch ein „Mafia-Staat“, 8) der von korrupten Geschäftsleuten und den Sicherheitskräften kontrolliert werde.


Den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bezeichnen die US-Diplomaten als „Kaiser ohne Kleider“ (das ist wirklich eine „Enthüllung“)


Inkompetent“, „aufgeblasen“, „ineffektiv“: Mit diesen wenig schmeichelhaften Attributen beschreiben US-Diplomaten Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi in Depeschen, die WikiLeaks jetzt enthüllt hat.Berlusconi wird in den US-Depeschen als „physisch und politisch schwach“ dargestellt. Seine „Vorliebe für Partys“ halte Berlusconi davon ab, genügend Erholung zu bekommen.

Also ich finde diese Wikileaks-Enthüllungen .Da sieht man mal
wieder,daß Politik ein verlogenes und schmutziges Geschäft ist. Das,was die Amis über unsere Politiker-Clique denken,hätte ich auch so gewußt.Das ist doch
offensichtlich,von welcher Nicht-Qualität Merkel und Co. sind. Ich finde es
schön,daß unsere „lieben“ US-Verbündeten unsere heimischen Politiker auf die gleiche Weise sehen,wie das Wahlvolk.