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Tag Archives: Waffenlager


(Foto:Nach Gefechten steigt Rauch vom jemenitischen Innenministerium in der Hauptstadt Sanaa auf.)

(Quelle:n-tv.de, taz.de)
Im Jemen hat die Luftwaffe von Präsident Ali Abdullah Salih nach Medienberichten einen Armeestützpunkt einer Eliteeinheit 75 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Sanaa bombardiert, der wenige Stunden zuvor von Aufständischen des oppositionellen Stammesscheichs Sadik al-Ahmar eingenommen worden war. Die Stammeskämpfer hatten den Stützpunkt angegriffen, um zu verhindern, daß Regimetruppen Verstärkungen nach Sanaa bringen. In der Hauptstadt liefern sich Regierungstruppen und Al-Ahmar-Milizen seit Montag heftige Gefechte. Die Salih-Verbände versuchen vergebens, die Residenz von Sadik al-Ahmar im Hasaba-Viertel zu stürmen. Bei den Kämpfen im Zentrum von Sanaa wurden bislang mehr als 100 Menschen getötet. In der Nacht zum Donnerstag starben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 28 Menschen durch eine Explosion in einem Waffenlager. Auslöser der Kämpfe ist Salihs erneute Weigerung, ein Abkommen zu unterzeichnen, das seinen Rücktritt innerhalb eines Monats vorsieht. Im Jemen gibt es seit drei Monaten Demonstrationen gegen Salih, der seit mehr als 30 Jahren an der Macht ist.
Libyen, Syrien und der Jemen-das sind die Länder in denen sich der Arabische Frühling zum Bürgerkrieg entwickelt hat bzw.darauf zusteuert.

(Quellen:Tagesschau.de, Sueddeutsche.de, Stern.de, ARD-Text 120/121/122, ZDF-Text 120/121/122, N24-Text 115)
Mit massiven Luft-und Raketenangriffen hat am Samstag der internationale Militäreinsatz „Odyssey Dawn“ („Odysee Morgendämmerung“) gegen Libyen begonnen. Die USA und Großbritannien starteten Raketenangriffe auf militärische Ziele des Machthabers Muammar al-Gaddafi. Zudem flogen französische und britische Kampfjets Angriffe. Beschossen wurden vor allem Ziele in der Nähe der Mittelmeerküste. Nach US-Angaben wurden mehr als 110 Tomahawk-Raketen abgefeuert, rund 20 Stellungen von Regierungstruppen seien attackiert worden. In der Nacht wurde offenbar auch die libysche Hauptstadt Tripolis angegriffen. Dort habe man Explosionen gehört, dann habe die Flugabwehr geschossen. Der Schußlärm habe etwa zehn Minuten gedauert, hieß es beim britischen Fernsehsender BBC. Ein Flugzeug habe die Kaserne in Bab el Asisija im Süden von Tripolis überflogen, in der Machthaber Gaddafi seine Residenz hat. Hinweise auf genaue Ziele des Luftangriffs gab es zunächst nicht. Das libysche Staatsfernsehen berichtete, es seien auch zivile Ziele angegriffen worden. Es soll Angriffe bei den Städten Misrata, Zuwara und Bengasi gegeben haben, ein Krankenhaus 15 Kilometer östlich von Tripolis sei angeblich dabei getroffen worden. Das Staatsfernsehen sprach von 48 Toten und 150 Verletzten seit Samstag. Großbritanniens
Premierminister David Cameron sagte, die Aktion sei „notwendig, legal und richtig“. Die von den Vereinten Nationen gebilligte Militäraktion soll verhindern, daß Gaddafis Truppen weiter Krieg gegen Zivilisten führen. Das US-Verteidigungsministerium will sich nach den Luftschlägen heute einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen verschaffen. Vizeadmiral William Gortney sagte, dies könne erst am Sonntag nach Tagesanbruch geschehen. US-Beamte sagten dem US-Fernsehsender Fox News, daß die Luftverteidigung des Gaddafi-Regimes vermutlich schwer getroffen worden sei. Gaddafi selbst hat in einer kurzen Botschaft, die vom Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde, dem Westen mit Vergeltung gedroht. Der Mittelmeerraum und Nordafrika seien jetzt Kriegsgebiet und ihre Interessen von nun an gefährdet. Das Mittelmeer sei zu einem „wahren Schlachtfeld“ geworden. „Das libysche Volk ist bereit, die Kreuzritter zu bekämpfen. Wir werden die Waffenlager für alle Libyer öffnen“, sagte Gaddafi. Der Diktator rief andere Länder zur Unterstützung auf.

 

 

Gaddafi will offenbar auch mit Terror zurückschlagen. Ein Sprecher drohte laut „Daily Express“, Ferienflieger über dem Mittelmeer abzuschießen. Das traue ich diesem irren Diktator glatt zu. Das heißt ja dann back to the roots.