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Tag Archives: Vietnamkrieg

-1944: der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch– und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 US-Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und US-Präsident George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-1972: Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ („Operation Linebacker II“) während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Hải Phòng und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-1946: der US-Regisseur Steven Spielberg wurde in Cincinnati/Ohio geboren.
-1892: Premiere des Balletts “Der Nussknacker” des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

 

 

-1517: Martin Luther (war der theologische Urheber und einer der Lehrer der Reformation) soll nach einer Überlieferung am Hauptportal der Schlosskirche zu Wittenberg seine 95 Thesen angeschlagen haben.
-1968:  im Rahmen der amerikanischennordvietnamesischen Friedensverhandlungen ordnete US-Präsident Lyndon B. Johnson die Einstellung aller Bombenangriffe im Vietnamkrieg an.
-1984: Indira Gandhi (war von 1966 bis 1977 und von 1980 bis 1984 Premierministerin von Indien) wurde in Neu-Delhi auf dem Weg zu einem BBC-Interview mit dem britischen Schauspieler Peter Ustinov im Vorgarten ihres Bungalows von ihren Sikh-Leibwächtern Satwant Singh und Beant Singh erschossen. Das Attentat war eine Reaktion auf die „Operation Blue Star“ (die militärische Rückeroberung des Goldenen Tempels, das höchste Heiligtum der Sikhs in Amritsar im indischen Bundesstaat Punjab) im Juni 1984, wobei laut Augenzeugenberichten zufolge mehr als 2.000 Sikhs starben.
-1926: der US-Magier Harry Houdini starb im Grace Hospital in Detroit/Michigan.

 

 

-1974: der US-Präsident Gerald Ford gewährte amerikanischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus dem Vietnamkrieg eine bedingte Amnestie.
-1982: Massaker von Sabra und Schatila – war eine Aktion der christlichen libanesischen Phalange-Milizen gegen im südlichen Stadtgebiet von Beirut lebende palästinensische Flüchtlinge. Zwischen dem 16. und 18. September 1982 – mitten im libanesischen Bürgerkrieg – wurden dabei die Flüchtlingslager Sabra und Schatila gestürmt, die zu jener Zeit von israelischen Soldaten umstellt waren. Nach filmisch belegten Aussagen beteiligter Phalange-Milizionäre richtete sich die Aktion in erster Linie gegen Zivilisten; bewaffneter Widerstand soll kaum noch vorhanden gewesen sein. Die Zahl der Opfer konnte nicht geklärt werden, wird aber je nach Quelle zwischen 460 bis 3.000 angegeben. Am Tag vor Beginn des Massakers wurden die Lager Sabra und Schatila in Westbeirut von israelischen Truppen umstellt. Die israelische Armee traf eine Abmachung mit der Phalange-Miliz, die vorgab, die vermeintlich in den Flüchtlingslagern befindlichen Verantwortlichen des Gemayel-Anschlags ausfindig zu machen und sie den Israelis zu übergeben. Ariel Scharon und Generalstabschef Rafael Eitan stimmten dem zu.
-1498: Tomás de Torquemada (war ein spanischer Dominikaner, Beichtvater Isabellas von Kastilien und der erste Großinquisitor Spaniens) starb in Ávila.
-1810: Beginn des Mexikanischen Unabhängigkeitskrieges – war der von 1810 bis 1821 dauernde bewaffnete Kampf der Mexikaner gegen die spanische Kolonialherrschaft. Er endete mit der Unabhängigkeit Mexikos. Zuerst handelte es sich um den Aufstand einer von Miguel Hidalgo (1753–1811), einem Priester aus Dolores, und von Juan Aldama geführten Gruppe von kreolischen Bauern, die am 16. September 1810 von Dolores aus mit dem Ruf „Viva México“ den Kampf gegen die in Spanien geborenen peninsulares aufnahm
-1977: die griechische Sopranistin Maria Callas starb in Paris/Frankreich.
-1925: der US-Blues-Gitarrist und -Sänger B. B. King wurde in Itta Bena/Mississippi geboren.

 

-Selbstmord von Nazi-Diktator Adolf Hitler 1945 während des 2. Weltkriegs im Führerbunker in Berlin – am 30. April nach 0:00 Uhr heiratete Hitler seine Lebensgefährtin Eva Braun. Etwa um 15:30 Uhr schluckte Eva Braun Gift; Hitler erschoss sich. Ihre Leichen wurden von Martin Bormann, Heinz Linge, Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Neuen Reichskanzlei wie befohlen verbrannt und die verkohlten Überreste in einem Granattrichter beigesetzt.
Fall von Saigon 1975 – als am 30. April 1975 Panzer der nordvietnamesischen Streitkräfte und ihres Verbündeten, der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, die Umzäunung des Präsidentenpalastes in Saigon durchbrachen und die Flagge Nordvietnams auf dem Gebäude hissten, war der Vietnamkrieg offiziell beendet. Kurze Zeit zuvor hatte der letzte US-Hubschrauber das Gelände verlassen („Operation Frequent Wind“).
-Amtseinführung 1789 von George Washington (von 1789 bis 1797 der erste US-Präsident).
-der Vertrag für den Louisiana Purchase (Louisianakauf – der Kauf von 2.144.476 km² Land, das die USA 1803 von Frankreich erwarben. Verkauft wurde das Gebiet der ehemaligen Kolonie Louisiana, das westlich des Mississippi River lag. Es umfasste weit mehr als den heutigen Staat Louisiana, und beinhaltet außerdem die heutigen Staaten Arkansas, Iowa, Missouri, South Dakota, Nebraska, Kansas und Oklahoma sowie Teile von Minnesota, North Dakota, Texas, Montana, Wyoming, Colorado und New Mexico und Teile der kanadischen Provinzen Saskatchewan, Manitoba und Alberta. Das damals gekaufte Land macht mehr als ein Viertel der heutigen USA aus und verdoppelte das Territorium des Staates) wurde 1803 von Robert R. Livingston, James Monroe und François Barbé-Marbois in Paris unterzeichnet.
-der US-Country-Sänger Willie Nelson wurde 1933 in Abbott/Texas geboren.

 

-US-Präsident Lyndon B. Johnson verkündete 1968 während des Vietnamkriegesdie Einschränkung der amerikanischen Bombenangriffe auf Nordvietnam — und seinen Verzicht auf eine Wiederwahl.
-wenige Wochen vor Eröffnung der Weltausstellung in Paris 1889 wurde der Eiffelturm eröffnet. Sein Erbauer Gustave Eiffel bestieg – da der Fahrstuhl noch nicht fertiggestellt war – mit einer Delegation gegen 13:30 Uhr den Turm und hisste an dessen Spitze eine französische Trikolore, die 7 Meter lang und 4,40 Meter breit war.
Terri Schiavo (war eine US-Amerikanerin aus Saint Petersburg/Florida, die bei einem Zusammenbruch eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste schwere Gehirnschädigung erlitten hatte und sich infolge dessen von 1990 bis zu ihrem Tod 15 Jahre lang im Wachkoma befand. Sie war Gegenstand einer von den Medien verfolgten Auseinandersetzung zwischen ihrem Ehemann Michael Schiavo und ihren Eltern Mary und Bob Schindler über die Fortsetzung lebenserhaltender Maßnahmen, wodurch sie in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte über dieses Thema geriet) starb 2005 in Pinellas Park/Florida – 13 Tage nachdem die künstliche Ernährung am 18. März auf eine Anordnung eines Richters erneut abgebrochen wurde.
-Uraufführung des Musicals „Oklahoma!“ 1943 im St. James Theatre am New Yorker Broadway.
-die mexikanisch-US-amerikanische Tejano-Sängerin Selena Quintanilla-Pérez wurde 1995 in Corpus Christi/Texas von Yolanda Saldivar (gehörte zum engsten Freundeskreis der Sängerin. Sie wurde Managerin der Boutiquen und Präsidentin von Selenas Fanclub) erschossen.

 

 

Massaker von My Lai – war ein Kriegsverbrechen von US-Soldaten, das 1968 während des Vietnamkrieges in dem südvietnamesischen Gemeindeteil Mỹ Lai des Dorfs Sơn Mỹ, genannt My Lai 4, begangen wurde.
Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe US-Soldaten der 11. Infanterie-Brigade von Task Force Barker unter Leitung des Lieutenant Colonel Frank A. Barker den Auftrag, Mỹ Lai, Dorf Sơn Mỹ, Kreis Sơn Tịnh, Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Guerilleros des Vietcong zu durchsuchen, da die Bewohner, aus Sicht des US-Militärs, als potenzielle Unterstützer des Vietcong galten. Die Soldaten vergewaltigten Frauenund ermordeten fast alle Bewohner des Dorfes: 503 Zivilisten, davon 182 Frauen, 172 Kinder, 89 Männer unter 60 Jahren und 60 Greise. Es wurden sogar sämtliche Tiere getötet. Kaum ein Soldat verweigerte den Befehl zum Mord. Lediglich der US-Hubschrauberpilot Hugh Thompson zwang die Soldaten durch die Drohung, seine Bordschützen Glenn Andreotta und Lawrence Colburn mit dem MG auf sie feuern zu lassen, elf Frauen und Kinder zu verschonen, die er in Sicherheit brachte. Für ihr Eingreifen wurde die Hubschrauberbesatzung ausgezeichnet; die Ehrungen wurden dreißig Jahre später zur Soldier’s Medal aufgewertet.
-US-Journalist Terry Anderson wurde 1985 in Beirut/Libanon von pro-iranischen Schiiten entführt. Anderson, bis zu seiner Entführung Bürochef der Nachrichtenagentur „Associated Press“ in Beirut, wurde dort 1985 aus seinem Auto heraus von drei bewaffneten Männern verschleppt. Von den westlichen Geiseln in der Gewalt libanesischer Schiiten war er am längsten eingesperrt (er wurde am 4. Dezember 1991 wieder freigelassen).
William F. Buckley (ein Offizier der US-Armee und operierender Agent der Central Intelligence AgencyCIA) wurde 1984 von der islamischen Gruppe „Heiliger islamischer Krieg“ entführt, während er als CIA-chief of station in Beirut arbeitete. Er wurde das Opfer von Folter und Verhören in einer 444 Tage andauernden Behandlung in den Händen seiner Entführer. Buckley starb in der Gefangenschaft in Beirut nach Krankheit und Misshandlung. Seine Leiche wurde 1991 an einer Zufahrtsstrasse zum Flughafen Beirut gefunden und Ende des Jahres in die Vereinigten Staaten überführt.
-US-Wissenschaftler und Raketenpionier Robert Goddard startete 1926 in Auburn/Massachusetts erfolgreich eine Flüssigkeitsrakete (mit flüssigem Treibstoff befeuerte Rakete). Obwohl diese Rakete nur 2,5 Sekunden in der Luft war, lediglich 50 m weit und nur knapp 14 m hoch flog, bewies diese, daß Goddards Raketenträume Wirklichkeit werden können.
-der US-Schauspieler Jerry Lewis wurde 1926 in Newark/New Jersey geboren.

 

 

-die US-Raumfähre „Columbia“ brach bei ihrer Rückkehr von ihrer zweiwöchigen letzten Mission (STS-107) im Weltraum 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Die sieben Besatzungsmitglieder Rick Husband, William McCool, Michael Anderson, Kalpana Chawla, David Brown, Laurel Clark und Ilan Ramon kamen dabei ums Leben.
-während des Vietnamkrieges erschoß der südvietnamesische General Nguyễn Ngọc Loan 1968 den gerade festgenommenen vietnamesischen Vietcong-Angehörigen Nguyễn Văn Lém vor den laufenden Kameras westlicher Reporter. Von der Exekution Nguyễn Văn Léms gibt es zwar auch eine Filmaufzeichnung durch den NBC-Kameramann Vo Suu, aber insbesondere ein von „AP“-Fotograf Eddie Adams im Moment des Todes gemachtes Bild ging um die Welt und gilt nicht nur als eines der erschütterndsten Bilddokumente des Vietnamkrieges, sondern wurde aufgrund der internationalen Reaktionen auch zu einem Sinnbild für die zunehmende Bedeutung von Massenmedien bei der Kriegsführung. Es wurde noch im Jahr 1968 zum Pressefoto des Jahres gewählt, und Adams erhielt dafür im Jahr darauf den Pulitzer-Preis.
Ajatollah Khomeini, der politische und spirituelle Führer der Islamischen Revolution im Iran, kehrte 1979 nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück.
-der US-Schauspieler Clark Gable wurde 1901 in Cadiz/Ohio geboren.

 

 

-die Tet-Offensive (eine Reihe militärischer, offensiver Operationen der nordvietnamesischen Armee und des Vietcong zwischen dem
30. Januar und dem 23. September 1968 im Rahmen des Vietnamkrieges) begann. Der Angriff des Vietcong am 30. Januar und in den folgenden Tagen kam für die Südvietnamesen und die Amerikaner völlig überraschend.
Machtergreifung der Nationalsozialisten (die Übertragung der Regierungsgewalt im Deutschen Reich auf die NSDAP und ihre nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm) und die anschließende Umwandlung der bis dahin bestehenden Demokratie der Weimarer Republik in die Diktatur des nationalsozialistischen Deutschland im Jahr 1933. An diesem Tag wurde  Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses, in welcher die Nationalsozialisten in der Minderzahl waren, beauftragt.
Franklin D. Roosevelt (von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) wurde 1882 in Hyde Park/New York geboren.
Mohandas Karamchand Gandhi, der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte, wurde 1948 von dem fanatischen, nationalistischen Hindu Nathuram Godse erschossen, der schon zehn Tage zuvor als Mitglied einer Siebenergruppe ein Attentat auf Gandhi geplant hatte.
Blutsonntag in Nordirland 1972-an diesem Tag wurden in der nordirischen Stadt Derry bei einer Demonstration für Bürgerrechte und gegen die  Internment-Politik der britischen Regierung unter Premierminister Edward Heath 13 Menschen von Soldaten des British Parachute Regiments erschossen und 13 weitere angeschossen. Da die Opfer offenbar unbewaffnet waren, führte das Ereignis zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.
-Erstausstrahlung der Radioshow des US-Radiosenders WXYZ (in Detroit/Michigan) „Lone Ranger“ 1933.

 

 

-in den letzten Monaten des 2. Weltkriegs wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (in Polen) 1945 durch sowjetische Truppen befreit.
-Unterzeichnung des Pariser Abkommens 1973, welches den Ausstieg der USA aus dem aus dem Vietnamkrieg zur Folge hatte. Offiziell wird es „Abkommen über die Beendigung des Krieges und die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam“ genannt. Es wurde von Nordvietnam, den USA und Südvietnam unterzeichnet.
-die Besatzung der US-Weltraumkapsel „Apollo 1“ starb 1967 während eines Bodentests. Während eines Tests auf der Startrampe am 27. Januar 1967 brach ein Feuer in der Kapsel aus, in dem die drei Astronauten Edward Higgins WhiteVirgil Grissom und Roger B. Chaffee ums Leben kamen.
-der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg (damals Fürsterzbistum Salzburg, heute Österreich) geboren.
-der US-Komponist Jerome David Kern wurde 1885 in New York geboren.

 

 

 

 

-US-Präsident Richard Nixon gab 1973 bekannt, daß ein offizielles Waffenstillstandsabkommen (Pariser Abkommen 1973) erreicht worden sei. Dieses Abkommen hatte den Ausstieg der USA aus dem Vietnamkrieg zur Folge. Offiziell wird es „Abkommen über die Beendigung des Krieges und die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam“ genannt. Es wurde von Nordvietnam, den USA und Südvietnam am 27.Januar 1973 unterzeichnet und trat offiziell am 28.Januar 1973 in Kraft.
-die USS Pueblo (ein Aufklärungsschiff der US-Marine) wurde 1968 durch die nordkoreanische Marine gekapert.
-Erstausstrahlung der US-Mini-Serie „Roots“ nach dem Roman von US-Schriftsteller Alex Haley (mit US-Schauspieler und Star Trek-The Next Generation-Star LeVar Burton in der Hauptrolle) im US-Fernsehen 1977.
-der US-Schauspieler Bob Keeshan („Captain Kangaroo“) starb 2004 in Hartford/Windsor/Vermont.
-der US-Entertainer Johnny Carson („The Tonight Show“) starb 2005 in Los Angeles/ Kalifornien.

 

 

-in Frankreich wurde König Ludwig XVI. im Zuge der Französischen Revolution (1789 bis 1799) von den Revolutionären 1793 mit der Guillotine in Paris hingerichtet.
Wladimir Iljitsch Lenin (war ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion) starb 1924 in Gorki bei Moskau.
Alger Hiss (ein US-Rechtsanwalt und US-Regierungsbeamter, den man nach dem 2. Weltkrieg der Spionage bezichtigte) wurde in den USA 1950 wegen Meineids zu 5 Jahren Haft verurteilt.
-US-Präsident Jimmy Carter gewährte 1977 eine bedingungslose Vergebung für Hunderttausende von Männern, die den Kriegsdienst im Zuge des Vietnamkriegs verweigert hatten.
-Indienststellung des Überschall-Passagierflugzeugs „Concorde“ 1976.
-Aufnahme der Jazz-Komposition „One O’Clock Jump“ 1942 von US-Jazz-Komponist Count Basie (Bandleader des Count Basie Orchestra).

 

 

 

 

-US-Bürgerrechtler Martin Luther King wurde 1929 in Atlanta/Georgia geboren.
-US-Präsident Richard Nixon erklärte 1973 das Ende offensiver militärischer Aktionen durch die USA im Vietnamkrieg. Der Pariser Friedensvertrag 1973 wurde am 27. Januar 1973 von allen Beteiligten unterzeichnet und sah die Beendigung des US-Militäreinsatzes in Vietnam vor. Es handelte sich um das „Abkommen über die Beendigung des Krieges und die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam. Damit wurden jegliche Kriegshandlungen in Vietnam eingestellt, man erhoffte sich ohne weiteres Eingreifen der Vereinigten Staaten und anderer Länder den Weg zum Frieden, den Südvietnam fortan im Sinne der nationalen Eintracht einlenken sollte. Am 29. März 1973 verließ schließlich der letzte US-Soldat Südvietnam, kurz zuvor waren 591 amerikanische Kriegsgefangene entlassen worden.
Elisabeth I. wurde 1559 im Alter von fünfundzwanzig Jahren in der Westminster Abbey zur Königin von England und Irland gekrönt.
-das Pentagon, der Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums bei Washington, wurde 1943 fertiggestellt.
-der erste Super Bowl nach heutigem Vorbild wurde 1967 zwischen den Green Bay Packers und den Kansas City Chiefs (35-10) im Los Angeles Memorial Coliseum als AFL-NFL World Championship Game ausgetragen. Der Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League (NFL). Er findet in der Regel am ersten Sonntag im Februar statt.

 

 

-der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs 1944 in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch- und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und Präsident
George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ von 1972 während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Haiphong und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-der US-Regisseur Steven Spielberg wurde 1946 in Cincinnati/Ohio geboren
-Premiere des Balletts „Der Nussknacker“ des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1892 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

 

 

-Nordstaaten-General William T. Sherman begann 1864 mit dem Savannah-Feldzug („Shermans Marsch zum Meer“) während des Sezessionskriegs (amerikanischer Bürgerkrieg)
-der US-Entdecker Zebulon Pike entdeckte in den Rocky Mountains (in Colorado) 1806 den später nach ihm benannten Pikes Peak. Mittlerweile ist bekannt, daß Pike überhaupt nicht diesen Berg bestiegen hatte, trotzdem blieb der Name bestehen. Jedenfalls versuchte Pike den Aufstieg, war aber nicht entsprechend ausgerüstet, um den über 4.300 Meter hohen Berg zu besteigen.
-die Konföderationsartikel (Articles of Confederation and Perpetual Union) wurden 1777 vom Kontinentalkongress verabschiedet
Anti-Vietnamkriegs-Demonstrantion 1969 in Washington D.C.
Joey Buttafuoco erhielt 1993 Haftstrafe von vier bis sechs Monaten wegen sexuellem Missbrauchs Minderjähriger (Amy Fisher)
-der US-Schauspieler Sam Waterston wurde 1940 in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) geboren

 

 

Actor Sam Waterston born.