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Tag Archives: US-Regisseur

-der erste der drei Selma-nach-Montgomery-Märsche (die den politischen Höhepunkt der US-Bürgerrechtsbewegung markierten. Sie waren die Zuspitzung im Kampf für Wahlrechte nach dem Civil Rights Act von 1964 in Selma/Alabama) fand am 7. März 1965 statt und war die Antwort auf den Tod von Jimmy Lee Jacksons, der am 18. Februar 1965 bei einer Bürgerrechtsdemonstration von Sicherheitskräften erschossen wurde. Der 7. März ging als „Bloody Sunday“ in die Geschichte ein, weil 600 friedliche Bürgerrechtsdemonstranten von der Polizei mit Knüppeln und Tränengas außerhalb der Stadt Selma auf der Edmund-Pettus-Brücke aufgehalten und angegriffen wurden. So wurde der Protestmarsch auf dem U.S. Highway 80 nach der Hauptstadt des Bundesstaates Alabama, einer jener der elf Sklavenhalter-Staaten (Südstaaten), die sich 1860/1861 nach der Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten von der Union abspalteten, verhindert.
Rheinlandbesetzung 1936-als Reaktion auf die Ratifizierung des Französisch-Sowjetischen Beistandsvertrages am 27. Februar 1936 ließ der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler die entmilitarisierte Zone im Rheinland von Truppenteilen der Wehrmacht wiederbesetzen, um die Souveränität des Reiches über die Westgrenze Deutschlands wiederherzustellen und die Versailler Vertragsbestimmungen weiter zu revidieren.
-der US-Regisseur Stanley Kubrick starb 1999 in Childwickbury Manor bei London.

 

 

-Agentenaustausch an der Glienicker Brücke (verbindet über die Havel hinweg die Städte Berlin und Potsdam) während des Kalten Krieges-Oberst Rudolf Iwanowitsch Abel, Spitzenspion der Sowjets in den USA, wurde 1962 ausgetauscht gegen Francis Gary Powers, einen amerikanischen Piloten, der bei einem Aufklärungsflug mit der U-2 über der Sowjetunion abgeschossen wurde. Obwohl die Aktion größtmöglich geheim gehalten werden sollte, sorgte der Austausch für Schlagzeilen in den Medien.
-der US-Boxer Mike Tyson wurde 1992 in Indianapolis wegen Vergewaltigung einer Kandidatin der Miss Black America-Wahl zu zehn Jahren Haft verurteilt, von denen drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden. Der Schuldspruch basierte auf Indizien und der Aussage des Opfers, die die Richter für glaubwürdiger befanden als die Aussagen des mehrfach vorbestraften Tyson sowie der Eltern des Opfers.
-Broadway-Premiere des Dramas „Tod eines Handlungsreisenden“ („Death of a Salesman“/von US-Schriftsteller Arthur Miller) 1949 im Morosco Theatre in New York City (inszeniert von US-Regisseur Elia Kazan). Die Hauptrolle des Willy Loman spielte in dieser Inszenierung US-Schauspieler Lee J. Cobb.
-Arthur Miller starb am 10. Februar 2005 in Roxbury/Connecticut.
„The Times They Are a-Changin’ „ (das dritte Studio-Album des US-Folk- und Rockmusikers Bob Dylan) wurde 1964 veröffentlicht.

 

 

-der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs 1944 in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch- und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und Präsident
George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ von 1972 während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Haiphong und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-der US-Regisseur Steven Spielberg wurde 1946 in Cincinnati/Ohio geboren
-Premiere des Balletts „Der Nussknacker“ des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1892 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

 

 

-US-Präsident Richard Nixon beteuerte bei einer Pressekonferenz zur Watergate-Affäre in Orlando/Florida 1973 „I am not a crook“ („Ich bin kein Gauner“)
Maria I. (von 1553 bis 1558 Königin von England und Irland) starb 1558, ihre Nachfolge auf den englischen Thron trat ihre protestantische Halbschwester Elisabeth I. an. Elisabeth I. war von 1558 bis 1603 Königin von England. Ihre Regierungszeit ist heute als „Elisabethanisches Zeitalter“ bekannt. In dieser Zeit erhielt die Anglikanische Kirche ihre endgültige Ausprägung, entstanden zahlreiche Werke von William Shakespeare, wurde die moderne Wissenschaft mit Francis Bacon begründet und die Welt von Francis Drake umsegelt. Die erste englische Kolonie in Amerika wurde in dieser Zeit gegründet und zu ihren Ehren Virginia (US-Bundesstaat Virginia) benannt
-Eröffnung des Sueskanals 1869
-der US-Kongress trat 1800 zum ersten Mal in der neuen Hauptstadt Washington, D.C. zusammen
-der französische Bildhauer und Zeichner Auguste Rodin starb 1917 in Meudon/Frankreich
-US-Regisseur Martin Scorsese wurde 1942 in Queens/New York City (US-Bundesstaat New York) geboren

 

 

Abraham Lincoln gewann die Wahl zum US-Präsidenten 1860
-der US-Marschmusik-Komponist John Philip Sousa („The Stars and Stripes Forever“) wurde 1854 geboren
-der russische Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowski starb 1893
-US-Regisseur Mike Nichols wurde 1931 geboren