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Tag Archives: Überraschungsangriff

-die Tet-Offensive (eine Reihe militärischer, offensiver Operationen der nordvietnamesischen Armee und des Vietcong zwischen dem
30. Januar und dem 23. September 1968 im Rahmen des Vietnamkrieges) begann. Der Angriff des Vietcong am 30. Januar und in den folgenden Tagen kam für die Südvietnamesen und die Amerikaner völlig überraschend.
Machtergreifung der Nationalsozialisten (die Übertragung der Regierungsgewalt im Deutschen Reich auf die NSDAP und ihre nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm) und die anschließende Umwandlung der bis dahin bestehenden Demokratie der Weimarer Republik in die Diktatur des nationalsozialistischen Deutschland im Jahr 1933. An diesem Tag wurde  Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses, in welcher die Nationalsozialisten in der Minderzahl waren, beauftragt.
Franklin D. Roosevelt (von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) wurde 1882 in Hyde Park/New York geboren.
Mohandas Karamchand Gandhi, der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte, wurde 1948 von dem fanatischen, nationalistischen Hindu Nathuram Godse erschossen, der schon zehn Tage zuvor als Mitglied einer Siebenergruppe ein Attentat auf Gandhi geplant hatte.
Blutsonntag in Nordirland 1972-an diesem Tag wurden in der nordirischen Stadt Derry bei einer Demonstration für Bürgerrechte und gegen die  Internment-Politik der britischen Regierung unter Premierminister Edward Heath 13 Menschen von Soldaten des British Parachute Regiments erschossen und 13 weitere angeschossen. Da die Opfer offenbar unbewaffnet waren, führte das Ereignis zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.
-Erstausstrahlung der Radioshow des US-Radiosenders WXYZ (in Detroit/Michigan) „Lone Ranger“ 1933.

 

 

-in der Schlacht von Princeton (New Jersey) wurden 1777 während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges britische und hessische Truppen unter Oberstleutnant Charles Mawhood in Princeton von amerikanischen Truppen der Kontinentalarmee unter General George Washington nach einem Überraschungsangriff geschlagen.
Nach dem Überraschungssieg in der Schlacht von Trenton (New Jersey) am frühen Morgen des 26. Dezember 1776 entschied General Washington, die Briten in New Jersey anzugreifen, bevor er mit seinen Truppen in die Winterquartiere zurückkehren würde. Am 30. Dezember überquerte er den Delaware River zurück nach New Jersey. Der britische Generalleutnant Charles Cornwallis ließ drei Regimenter der vierten Brigade mit 1.400 Mann als Rückendeckung unter dem Kommando von Oberstleutnant Mawhood in Princeton, als er am 2. Januar 1777 auf Befehl von General William Howe mit 6.000 Mann von Princeton nach Trenton marschierte, um an einem Gegenangriff teilzunehmen (2. Schlacht von Trenton). Am 3. Januar kam es in Princeton zu mehreren Gefechten, wobei es Washington gelang, immer nur mit einem Teil der britischen Truppen kämpfen zu müssen. Den 7.000 Amerikanern standen nur 1.800 der 6.000 Briten und Hessen gegenüber. 86 Briten und mehr als 40 Amerikaner wurden getötet oder verwundet.
-Panamas Präsident Manuel Noriega stellte sich 1990 den Streitkräften der USA während der US-Invasion in Panama, nachdem er sich elf Tage lang ungebeten in der Nuntiatur des Vatikan aufgehalten hatte.
-Nachtclubbesitzer Jack Ruby, der am 24. November 1963 Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963) erschossen hatte, starb 1967 im Parkland Memorial Hospital in Dallas/Texas.
-der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien („Der Herr der Ringe“) wurde 1892 in Bloemfontein/Mangaung (heute Südafrika) geboren.

 

 

Angriff der Japaner auf Pearl Harbor 1941, die Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte griffen die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der USA an.
Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im 2. Weltkrieg angesehen, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die sich zwar zuvor schon durch beträchtliche materielle Unterstützung Großbritanniens und der UdSSR indirekt am Krieg beteiligt, aber formal als neutral gegolten hatten. Durch den Überraschungsangriff ohne vorherige Kriegserklärung wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß. Allerdings wurden dabei weder die Flugzeugträger der Pazifikflotte noch die Treibstoffdepots entscheidend getroffen, was den Erfolg wieder relativierte. Gleichzeitig mit dem Angriff begann die japanische Offensive gegen die britischen und niederländischen Kolonien in Südostasien, womit sich der Krieg in Europa zu einem global geführten Weltkrieg ausweitete.
Obwohl der Angriff den USA eine erhebliche militärische Schwächung zufügte, erwiesen sich seine langfristigen Folgen als fatal für Japan. Durch den in den USA als „heimtückisch“ aufgefassten Angriff gelang es der amerikanischen Regierung unter Präsident Franklin D. Roosevelt, die bis dahin größtenteils pazifistisch und isolationistisch eingestellte US-Bevölkerung für den Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten zu mobilisieren, was auf Grund des enormen amerikanischen Industriepotentials die Entscheidung zu deren Gunsten herbeiführte. Der Name Pearl Harbor gilt heute in den USA als Synonym für einen ohne jede Vorwarnung erfolgten vernichtenden Angriff.