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Tag Archives: Tränengas

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket gestern hat das Parlament in Athen auch den Einzelmaßnahmen zur Umsetzung des Pakets zugestimmt. Damit ist der Bankrott des Landes erst einmal abgewendet. Nun ist der Weg für weitere internationale Miliardenhilfen frei. Als Reaktion auf die Zustimmung des Parlaments zum Sparpaket, kam es in der griechischen Hauptstadt Athen zu Krawallen, die bis in die Nacht hinein andauerten. Rund um den Syntagma-Platz im Stadtzentrum lieferten sich Hunderte Vermummte
Straßenschlachten mit der Polizei, die erneut Tränengas einsetzte. Die Randalierer zündeten Straßenbarrikaden an und warfen Brandflaschen auf Gebäude. Das Gesundheitsministerium sprach von 150 Verletzten, die griechische Zeitung Kathimerini nannte 500 Verletzte. Nach Angaben des griechischen Rundfunks wurden Dutzende Menschen festgenommen.
Ich kann die Wut der Griechen verstehen. Durch die Sparmaßnahmen werden die Menschen ausgepreßt wie eine Zitrone. Ich habe von Wirtschaft null Ahnung, aber ich sehe, daß dieses Spielgeld Euro ein Riesenfehler ist. Der Euro zieht uns in einen tiefen Abgrund.

 

 

 

 

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(Sicherheitskräfte gehen gegen Regierungsgegner vor: Der Jemen versinkt im Chaos Foto:„Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Stern.de)
In der südjemenitischen Stadt Taizz hat es in der Nacht zu Montag bei weiteren Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Salih mindestens 20 Tote und rund 100 Verletzte gegeben. Laut Augenzeugen haben Sicherheitskräfte auf die Demonstranten geschossen und den sogenannten Freiheitsplatz im Zentrum von Taizz gestürmt, der seit Wochen von Regimegegnern besetzt war. Soldaten seien vor Morgengrauen mit Panzern auf den zentralen Platz vorgerückt, auf dem die Demonstranten ihre Zelte errichtet hatten, erklärte Sadek al-Schugaa, Leiter eines Feldlazaretts in Taizz, der nach eigenen Angaben den Überfall beobachtete. Dabei setzten die Sicherheitskräfte Wasserwerfer und Tränengas ein, Scharfschützen zielten von umliegenden Regierungsgebäuden auf flüchtende Zivilisten. In der Stadt Sindschibar setzte die Armee Kampfflugzeuge gegen mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder ein, so Berichte des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“. Bewohner berichteten, sie hätten am Südrand des Ortes Kampfjets in der Luft gesehen und laute Explosionen gehört. Soldaten hatten bis in den Morgen versucht, die Aufständischen aus Sindschibar zu vertreiben. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, erklärte ein Krankenhausmitarbeiter.
Seit vier Monaten gibt es jetzt Proteste gegen den seit 33 Jahren regierenden Salih. Dabei kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Für Salih gilt das Gleiche wie für Husni Mubarak, Muammar al-Gaddafi und Baschar al-Assad: Wenn die Lage im Jemen weiter eskaliert, dann hat Salih wohl bald NATO-Flugzeuge über Sanaa.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Israelische Soldaten haben gestern am sogenannten Nakba-Tag mehr als 20 Menschen getötet, Hunderte Menschen wurden verletzt. An diesem Tag erinnern die Palästinenser an ihre Vertreibung bei der Gründung des Staates Israel. Mehrere Protestaktionen zum Jahrestag gestern endeten in Ausschreitungen. Die Palästinenser hatten versucht die Grenze zu Israel zu durchbrechen. Israelische Soldaten erschossen 13 Palästinenser, die den Grenzzaun zu Syrien und zum Libanon überrannt hatten. Im Südlibanon wurden zehn Palästinenser getötet, 70 weitere verletzt. Im Gazastreifen gab es einen Toten und Dutzende Verletzte. Auch auf den Golanhöhen wurden mehrere Palästinenser getötet. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich in einer kurzen Fernsehansprache demonstrativ entschlossen, Israels Grenzen auch weiter zu verteidigen. Er hoffe aber, daß nun, nach dem Jahrestag, wieder Ruhe einkehre.
Auch in Ägypten kam es in der Nacht in der Hauptstadt Kairo bei einer pro-palästinensischen Demonstration vor der israelischen Botschaft zu Ausschreitungen. Zuerst hatten Hunderte Demonstranten friedlich vor der
Botschaft protestiert. Sie forderten den Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Später versuchten einige Demonstranten das Gebäude zu stürmen. Die Sicherheitskräfte gingen daraufhin mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor. Mindestens 40 Menschen wurden dabei verletzt, so der arabische Nachrichtensender „Al-Dschasira“. Es soll auch einige Festnahmen gegeben haben.
Mein Statement dazu: der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einem Fernsehinterview wohl gesagt, daß Israel erneut sein „wahres Gesicht“ gezeigt habe. „Wie ein Krebsgeschwür, das sich im Körper ausbreitet, infiziert dieses Regime jede Region“, sagte Ahmadinedschad. Wenn ich so was schon höre oder lese, bin ich voll auf der Seite Israels. Die arabischen Nachbarn sollen erstmal das Existenzrecht Israels anerkennen. Der Konflikt zwischen Israelis und den Palästinensern kann nur durch ernsthafte Verhandlungen gelöst werden. Beide Seiten müssen sich repektieren. Die Palästinenser müssen das Existensrecht Israels anerkennen und Israel muß im Gegenzug das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat anerkennen.


(In Sana’a forderten die Menschen den Rücktritt des Präsidenten. Foto: „dpa“)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, Bild.de, ARD-Text 121, RTL-Text 124)
Auch am Wochenende gab es Gewalt im Nahen Osten. Mindestens 300 Menschen sind im Jemen bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten verletzt worden. Ein Augenzeuge sagte, zehn Menschen seien von Kugeln getroffen worden. Mindestens ein Mensch soll getötet worden sein. Die Sicherheitskräfte seien in der jemenitischen Hauptstadt Sana’a gegen Regimegegner mit scharfer Munition, Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken vorgegangen. In Sana’a und weiteren Städten des Landes forderten Zehntausende Demonstranten den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih, der das Land seit 32 Jahren regiert und protestierten gegen die Erschießung von Regimegegnern. In Taizz, eine südjemenitische Stadt zwischen der Hafenstadt Aden und Sana’a, hatten Hunderte von Demonstranten versucht, eine Polizeisperre zu durchbrechen, um zu einem Präsidentenpalast zu marschieren. Sie wurden von Sicherheitskräften mit scharfer Munition und Tränengas beschossen. Auch Saudi-Arabien und verbündete Golfstaaten wollen Salih zum Rücktritt bewegen. Ein entsprechendes Verhandlungsangebot wies dieser allerdings zurück.
Nach Schätzungen der Opposition erschossen Sicherheitskräfte in den vergangenen Wochen bislang mehr als 100 Demonstranten. Tausende wurden verletzt.

 

 


(Foto:Bilder des syrischen Fernsehens zeigen angeblich die Demonstrationen in Dar’a)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, Focus Online, Welt Online, Zeit Online, ARD-Text 125/126, ZDF-Text 130)
Wie soll man das noch kommentieren? In Syrien und im Jemen war heute wieder mal ein blutiger Freitag. In Syrien sind bei Protesten laut Menschenrechtsaktivisten mindestens 20 Menschen in Dar’a, 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Damaskus, und in anderen Städten getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Staatliche Medien sprachen von zwei Toten. Landesweit gingen Tausende Menschen nach dem Freitagsgebeten auf die Straßen, um gegen Präsident Baschar al-Assad und für mehr Freiheiten und demokratische Reformen zu demonstrieren. Augenzeugen berichteten, allein in Dar’a seien mindestens 17 Menschen getötet worden, als Sicherheitskräfte in Zivil Tränengas eingesetzt und mit Gummigeschossen und scharfer Munition in eine Menge aus etwa 4000 Demonstranten gefeuert haben. Auf den Dächern waren Scharfschützen postiert. Dar’a gilt als Zentrum der seit Wochen andauernden Proteste gegen die Regierung. Seit Beginn der Proteste starben in Syrien nach Schätzungen von Menschenrechtsgruppen mehr als 110 Menschen. Dutzende Demonstranten und einige bekannte Oppositionelle wurden festgenommen. Im Jemen hat die Polizei auch das Feuer auf Regimegegner eröffnet. Nach Angaben von Ärzten kam dabei mindestens ein Mensch ums Leben. 19 Menschen seien bei der Kundgebung in Taizz, im Süden des Landes zwischen der Hafenstadt Aden und der Hauptstadt Sana’a, verletzt worden. Die Sicherheitskräfte setzten auch Tränengas ein. Die Demonstranten forderten den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih, der dies weiter ablehnt. Landesweit gingen Hunderttausende auf die Straße, um ihrer Forderung nach dem Rücktritt des seit 32 Jahren regierenden Salih Nachdruck zu verleihen.

 

 

 


(Foto:Jemens Präsident Ali Abdullah Salih)

(Quellen:Tagesschau.de, Bild.de, Stern.de, ARD-Text 128)
Im Jemen schien es in den vergangenen Tagen so, daß es politische Veränderungen ohne weitere Gewalt gibt. Aber heute ist die Lage leider wieder gewalttätig geworden. Bei schweren Ausschreitungen sind in der südjemenitischen Stadt Al-Hudaida, etwa 230 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Sana’a, mindestens 400 Menschen verletzt worden. Die Polizei hatte mit scharfer Munition und Tränengas in die Menge der Demonstranten geschossen. Bei Protesten gegen den seit 32 Jahren regierenden Präsidenten Salih haben die Sicherheitskräfte in Taizz, eine südjemenitische Stadt zwischen Sana’a und der Hafenstadt Aden, heute mindestens neun Menschen erschossen. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt, als Sicherheitskräfte mit Schusswaffen, Schlagstöcken und Tränengas gegen die demonstrierende Menge vorgingen, berichtete die Internetseite „yemenpost.net” unter Berufung auf Krankenhausärzte. Tausende Demonstranten waren zum Freiheitsplatz marschiert, der seit Wochen von Regime-Gegnern besetzt ist. Vor dem Gouverneurssitz stoppten Soldaten nach Augenzeugenberichten den Demonstrationszug. Aus der Menge sollen Steine geworfen worden sein und Scharfschützen, die auf Dächern postiert waren, hätten das Feuer eröffnet. Bereits am Sonntag waren zwei Demonstranten durch Schüsse getötet und 1760 weitere verletzt worden.

 

 

 


(Für Freiheit und Reformen auf der Staße Demonstranten in überwiegend kurdischen Städten. Foto: „AFP“)

(Quellen:Focus Online, Welt Online, Sueddeutsche.de, N24-Text 115, RTL-Text 134)
In Syrien haben Sicherheitskräfte bei Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad nach Angaben von Oppositionellen mindestens zwölf Menschen erschossen. Nach den Freitagsgebeten gingen wieder Tausende Menschen auf die Straße. Sie forderten politische Freiheiten und Achtung der Menschenrechte. Sicherheitskräfte lösten in mehreren Städten Demonstrationen mit Gewalt auf. In Al-Sanamien bei der südsyrischen Stadt Dar’a und in Duma, einem Vorort von Damaskus, schossen Sicherheitskräfte auf die Demonstranten. In Duma hätten die Sicherheitskräfte zunächst mit Steinen geworfen und mit Knüppeln auf die Demonstranten eingeschlagen, bevor sie mit Tränengas und später mit scharfer Munition geschossen hätten, berichtete ein Aktivist. „Ich habe drei Tote und sechs Verwundete gesehen“, sagte er. In den überwiegend kurdischen Städten Kamischli und Hassake in Nordosten Syriens haben Tausende ihre Solidarität mit den vor mehreren Tagen erschossenen Demonstranten in Latakia und Dar’a bekundet. Sie forderten in ihren Parolen Freiheit und die Einheit des syrischen Volkes. Auch in Dar’a, Homs, Baniyas und Latakia sowie in mehreren Vororten von Damaskus folgten zahlreiche Menschen dem Protestaufruf der Opposition. Aktivisten hatten landesweit zu einem „Tag der Märtyrer“ aufgerufen, um den Menschen zu gedenken, die seit Beginn der Proteste vor zwei Wochen von den Sicherheitskräften getötet wurden. Assad hatte am Mittwoch in einer Rede Reformen versprochen, blieb mit seinen Ankündigungen jedoch hinter den Erwartungen zurück, die seine Berater geschürt hatten.
Der April begann, wie der März endete: Gewalt gegen Demonstranten, die friedlich ihre Bürgerrechte einfordern.

 


(Foto:Demonstranten versammeln sich bei der Al-Omari-Moschee in Dar’a.)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, NZZ.Online, ARD-Text 124, ZDF-Text 132)
Menschen demonstrieren, sogenannte „Sicherheitskräfte“ schiessen in die Menge-diesmal wieder in Syrien, genauer in Dar’a, im Südwesten des Landes. Dort gibt es schon eine Woche Proteste und Tote. Auch wohl heute wieder.
Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ unter Berufung auf Augenzeugen meldete, sollen Sicherheitskräfte erneut das Feuer auf Hunderte von Demonstranten eröffnet haben. Die Menschen hatten sich zu einem Trauermarsch für sechs zuvor getötete Regierungskritiker in der Stadt Dar’a versammelt. In der Nacht zu Mittwoch bereits hatten Sicherheitskräfte nach Angaben von Oppositionellen das Feuer auf eine Gruppe von 300 Menschen eröffnet, die sich in und um die Al-Omari-Moschee in Dar’a versammelt hatten. Dabei sind sechs Demonstranten erschossen worden. 20 Menschen seien verletzt worden. In einem Bericht des britischen Fernsehsenders BBC war von fünf Toten die Rede, im Bericht einer Menschenrechtsgruppe sogar von zwölf. Auf einem Video von dem Zwischenfall, der im Internet veröffentlicht wurde, ist zu erkennen, daß die Demonstranten mit Tränengas attackiert werden. Außerdem sind Schüsse zu hören und die Rufe einiger Demonstranten: „Ihr seid unsere Brüder, wie kann man denn seine Brüder töten.“ Am Dienstag hatte die Regierung in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit einer Verhaftungswelle auf die andauernden Proteste reagiert. Laut der Nachrichtenwebsite „Elaph“ seien n den vergangenen 20 Tagen landesweit Dutzende von mutmaßlichen Regimegegnern festgenommen worden seien – darunter auch mehrere Jugendliche und ein zwölf Jahre alter Junge. Dar’a war in den vergangenen Tagen das Zentrum der Proteste gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Oppositionelle berichteten, daß es auch in der Stadt Aleppo, im Norden Syriens, zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen sei. Dabei habe die Polizei Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Auch in Nawa, im Süden Syriens, gingen laut Augenzeugenberichten Hunderte Menschen auf die Straße. Die Demonstranten fordern demokratische Reformen, Wahrung der Menschenrechte und Meinungsfreiheit.

 

 

 

(Quelen:Tagesschau.de, Stern.de, Zeit Online, ARD-Text 127, ZDF-Text 135)
Bei einer Demonstration in Syrien gab es gestern gewaltsame Zusammenstöße zwischen Regimegegnern und Sicherheitskräften. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden dabei mindestens fünf Menschen getötet und 44 verletzt. Mehrere Tausend Menschen hatten in der Stadt Dar’a, die im Südwesten des Landes liegt, für politische Reformen und gegen Korruption protestiert. Sicherheitskräfte hatten daraufhin das Feuer eröffnet. Sie sollen mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vorgegangen seien. Die Einheiten seien äußerst brutal gewesen, erklärten die Aktivisten. Die Korruptionsvorwürfe der Oppositionellen richteten sich gegen Präsident Baschar al-Assad und seinen Clan. Demonstriert wurde am Freitag auch in der Hauptstadt Damaskus, Aleppo, Homs, Baniyas und anderen Städten. Bei einer Trauerfeier für die getöteten Demonstranten kam es dann in Dar’a heute zu neuen Protesten. Mindestens Zehntausend Menschen folgten den Särgen mit zwei Männern, die am Freitag ums Leben gekommen waren und riefen: „Gott, Syrien, Freiheit“ sowie „Wer sein eigenes Volk tötet, ist ein Verräter“. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Augenzeugen zufolge nahm die Geheimpolizei mindestens eine Person fest. Nach den schwersten Unruhen in Syrien seit Jahren hat die Regierung Dar’a offenbar abgeriegelt. Die Menschen könnten die Stadt zwar verlassen, sagte der syrische Menschenrechtsaktivist Mase Darwisch unter Berufung auf Bewohner von Dar’a. Es wurde aber niemand mehr in die Stadt hineingelassen.

 

 

An die UNO: Bitte auch eine Flugverbotszone für Syrien!!! Und den Jemen und Bahrain und und und. Da gibt es noch viele Despoten, die vom Westen als Verbündete betrachtet werden und die auf Demonstranten, die Freiheit und Demokratie einfordern, schießen lassen.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Focus Online, Bild.de, ARD-Videotextseite 128, RTL-Videotextseite 125)
Im Jemen ist nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften der Ausnahmezustand verhängt worden. Der nationale Sicherheitsrat habe diese Entscheidung für das ganze Land gefällt, sagte Präsident Ali Abdullah Salih. Ärzten zufolge wurden bei den Angriffen auf Regimegegner mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 240 verletzt. Laut Augenzeugen schossen Anhänger des Präsidenten von umliegenden Dächern auf die Demonstranten. Auch die Polizei setzte scharfe Munition und Tränengas ein. Die Sicherheitskräfte gingen mit äußerster Brutalität gegen die Kundgebung an der Universität in der Hauptstadt Sanaa vor. Hunderttausende beteiligten sich an der Demonstration, die unter dem Motto „Tag der Würde“ stattfand. Sie forderten den Rücktritt von Präsident Salih, der seit 32 Jahren an der Macht ist. Die Regimegegner protestierten auch gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Es war der blutigste Tag seit Beginn der Proteste gegen das Regime von Präsident Salih vor einem Monat.

 

 

Dieser Präsident Ali Abdullah Salih macht einen auf Muammar al-Gaddafi. Vielleicht sollte die UNO auch gleich eine Flugverbotszone für den Jemen beschließen.

 

 

(Quelle:Zeit Online)
In der iranischen Hauptstadt Teheran sind Sicherheitskräfte am gestrigen Dienstag mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Tausende Demonstranten vorgegangen, die gegen die Inhaftierung der Oppositionsführer Mehdi Karroubi und Mir Hossein Mussawi protestierten. In Teheran habe es mehrere Kundgebungen gegeben, berichtete http://www.kaleme.com/, eine der Opposition nahe stehende Internetseite. Die Sicherheitskräfte seien mit beispielloser Gewalt vorgegangen. Mussawi und Karroubi wurden vor fast zwei Wochen unter Hausarrest gestellt. Derzeit sollen sie in Haft sein.

 

Ich fordere hiermit aus Solidarität mit der iranischen Opposition auch

 

Euronews-Video:Tausende demonstrieren im Iran

 

 

(Quellen:Tagesschau.de,Spiegel Online)
In Bahrain ist die Polizei gewaltsam gegen Demonstranten in der Hauptstadt Manama vorgegangen. Sie räumte den zentralen Pearl Square, den Demonstranten seit drei Tagen besetzt hatten. Laut Augenzeugenberichten schossen die Polizisten ohne Vorwarnung in die Menge, sie hätten dabei Gummigeschosse sowie Tränengas eingesetzt. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 95 Menschen wurden nach jüngsten Angaben verletzt, bis zu fünf davon schwer. Die Zahl der Todesopfer bei den Demonstrationen in dem Golfstaat erhöht sich damit auf fünf. Innenminister Shaikh Rashid bin Abdulla Al Khalifa bedauerte die Todesfälle. Er hatte am Abend angekündigt, nicht gegen die Demonstranten vorzugehen. Zuvor waren Zehntausende Menschen für demokratische Reformen auf die Straße gegangen.

 

 

Euronews-Video:Tote in Bahrain-Polizei räumt Pearl Square

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Nach Tunesien, Ägypten, Algerien, Jemen und Bahrain nun auch Proteste in Libyen. In Libyens zweitgrößter Stadt Bengasi wurden bei Zusammenstößen zwischen Regimegegnern, Polizisten und Gaddafi-Anhängern mindestens 38 Menschen verletzt. Das berichtete der Sender „Al-Arabija“. Laut Augenzeugenberichten forderten die Demonstrantenden den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Al-Baghdadi Ali al-Mahmudi. Nach Medienberichten warfen die Demonstranten Steine in Richtung Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein. Nach der Auflösung der Demonstration versammelten sich in einigen Städten Hunderte Anhänger von Staatschef Muammar al-Gaddafi. Das libysche Fernsehen übertrug live, wie sie Fahnen und Fotos von Gaddafi schwenkten.
Auf Facebook gibt es für morgen einen Aufruf zu Großdemonstrationen in allen libyschen Städten.

 

 

Oberst Gaddafi ist verantwortlich für den Anschlag auf den PanAm Jumbo über Lockerbie 1988, bei dem 270 Menschen getötet wurden und den Anschlag auf die Berliner Diskothek „La Belle“, bei dem 1986 zwei Menschen starben. Aber dieser miese Typ hat sich freigekauft und ist jetzt der beste Freund der USA und Silvio Berlusconi rühmt sich seiner Freundschaft zu Gaddafi und erklärte in vollem Ernst, er habe von dem „großen Weisen“ aus Tripolis viel gelernt. Nun, wenn alles gut geht, kommt Bunga-Bunga-Silvio für lange Zeit ins Gefängnis. Sein Kumpel Mubarak ist ja schon weg vom Fenster. Jetzt folgt hoffentlich Spezi Gaddafi. Der gehört schon lange aus dem Nahen Osten entfernt. Also bitte, liebe Libyer, schickt Gaddafi in die Wüste! Ihr tut Euch und der Welt damit einen Gefallen.

 

 

Euronews-Video:Verletzte bei Protesten in Libyen

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Einen Tag nach der gewaltsamen Auflösung von Protesten sind in Bahrain gestern Tausende Menschen auf die Straße gegangen. „Das Volk will den Sturz des Regimes“, riefen zahlreiche Demonstranten in der Hauptstadt Manama. Erst am Montag waren Sicherheitskräfte des Golfstaats mit Tränengas gegen regierungskritische Demonstranten in mehreren schiitischen Dörfern vorgegangen. Ein Demonstrant wurde dabei getötet. Am Dienstag wurde bei der Begräbnisprozession für den getöteten Demonstranten ein weiterer Mensch von Sicherheitskräften erschossen, als diese mit Tränengas und scharfer Munition gegen die Prozession vorgingen.
Anders als in anderen Golfstaaten ist die Mehrheit der Bahrainer schiitischen Glaubens. Sie fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Denn obwohl sie fast 70 Prozent der Bevölkerung stellen, liegt die politische Macht in den Händen der sunnitischen Herrscherfamilie. Das ist einer der Hauptgründe des Protestes, der auf Reformen und mehr politische Mitwirkung abzielt.

 

 

In Bahrain fährt auch die Formel 1. Es wäre besser, wenn dieses Sportereignis nicht mehr dort stattfindet, wo Demonstranten erschossen werden.

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Der Protest gegen herrschende Nahost-Regime hatte gestern auch den Iran erreicht. Die Polizei ging mit Tränengas und Farbkugeln gegen einen nicht genehmigten Protestmarsch der Opposition in Teheran vor. Berichten zufolge kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die iranische Polizei hat bestätigt, daß dabei eine Person getötet worden sei. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben, meldete die Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf die Polizei. Es sollen auch mehrere Oppositionsanhänger festgenommen worden sein. Auch in Bahrain gingen Menschen nach dem Vorbild der Tunesier und Ägypter auf die Straße. Auch hier gab es einen Toten und Verletzte. Im Jemen dauerten die Proteste den vierten Tag an.

 

 

Ich möchte hier noch darauf hinweisen, daß die iranische Führung die Proteste in Ägypten bejubelt hat!