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Tag Archives: Todestag

-1965: der US-Astronaut Edward H. White war der erste Amerikaner, der einen Weltraumspaziergang absolvierte, als aus dem Gemini 4-Raumschiff ausstieg.
-1989: Ruhollah Chomeini (war ein schiitischer Ajatollah und der politische und spirituelle Führer der Islamischen Revolution in Iran von 1978 bis 1979. Mit ihr stürzte er aus dem französischen Exil heraus die Regierung von Mohammad Reza Pahlavi, dem damaligen Schah des Iran. Chomeini gilt als der Gründer der Islamischen Republik in Iran) starb in Teheran. Er war bis zu seinem Tod 1989 als Oberster Rechtsgelehrter iranisches Staatsoberhaupt.
-1963: Papst Johannes XXIII. (wurde am 28. Oktober 1958 als Nachfolger von Pius XII. zum Papst gewählt) starb in der Vatikanstadt.
-1937: der Duke of Windsor (war ein Adelstitel, der 1937 an Prinz Eduard, den ehemaligen König des Vereinigten Königreichs und Kaiser von Indien, nach dessen Abdankung verliehen wurde – Abdankung Eduards VIII.) heiratete in Frankreich seine Geliebte, die bereits zweimal geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson.
-1926: der US-Poet Allen Ginsberg wurde in Paterson/ New Jersey geboren.
-1906: die US-amerikanisch-französische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin Josephine Baker wurde in St. Louis/Missouri geboren.

 

-1997: Timothy McVeigh (verübte im Jahr 1995 den Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City, in dessen Folge 168 Menschen starben) wurde für diese Tat schuldig gesprochen und am 11. Juni 2001 durch Giftinjektion hingerichtet.
-1953: offizielle Krönung von Elisabeth II. in der Westminster Abbey, 16 Monate nach dem Tod ihres Vaters Georg VI. am 6. Februar 1952.
-1979: vom 2. Juni bis 10. Juni 1979 besuchte Johannes Paul II. zum ersten Mal als Papst sein Heimatland Polen.
-1941: der US-Baseballspieler Lou Gehrig (war einer der erfolgreichsten Baseballspieler aller Zeiten) starb in Riverdale/New York.

 

-1967: die „Beatles“ veröffentlichten ihr Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“.
-1926: die US-Schauspielerin Marilyn Monroe wurde in Los Angeles/Kalifornien geboren.
-1980: der US-Fernsehsender „CNN“ begann seinen Sendebetrieb.
-1801: Brigham Young (war der zweite Präsident und Prophet der “ Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“/Mormonen – er war auch der erste Gouverneur des Utah-Territoriums) wurde in Whitingham/Vermont/USA geboren.
-1968: die US-Schriftstellerin Helen Keller starb in Easton/Connecticut.

 

 

-1889: die Johnstown-Flut – Dammbruch-Katastrophe der South-Fork-Talsperre (im US-Bundesstaat Pennsylvania), nach heftigen, mehrere Tage andauernden Regenfällen brach der Damm der Talsperre, die für Familien aus Pittsburgh ein beliebter Naherholungsort war. Die Flutwelle (20 Millionen m³ Wasser), die bis zu 15 Metern Höhe erreichte, raste 23 km talabwärts und überflutete die Stadt Johnstown. Dabei wurden ca. 2.200 Menschen getötet und es gab einen Schaden von 17 Millionen Dollar. Es war die erste Katastrophe, bei der das Amerikanische Rote Kreuz unter der Leitung von Clara Barton eingesetzt wurde. Hilfe für die Opfer kam aus den ganzen Vereinigten Staaten und aus 18 ausländischen Staaten. Es war eine der größten Katastrophen in der amerikanischen Geschichte.
-1962: Adolf Eichmann (SS-Obersturmbannführer, war während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland bzw. 2. Weltkrieges als Leiter des für die Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden zuständigen Eichmannreferats des Reichssicherheitshauptamtes/RSHA in Berlin zentral mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen im weitgehend von Deutschland besetzten Europa. Im Mai 1960 wurde er von israelischen Agenten in Argentinien entführt und anschließend nach Israel gebracht, wo ihm der Prozess gemacht wurde – Eichmann-Prozess – zwei Jahre später wurde er zum Tode verurteilt) wurde in Ramla bei Tel Aviv hingerichtet.
-1819: der US-Dichter Walt Whitman wurde in West Hills/Long Island/New York geboren.
-2003: Eric Rudolph (wurde bekannt als der Attentäter des Bombenanschlags auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta/Georgia) wurde in Murphy/North Carolina verhaftet.
-1930: der US-Schauspieler Clint Eastwood wurde in San Francisco/Kalifornien geboren.

 

-2002: die Räumung des Ground Zero New York (das Gelände des bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers in New York City) wurde für abgeschlossen erklärt. Das 6,47 Hektar große Grundstück des ehemaligen World Trade Center wurde nach den terroristischen Anschlägen fast vollständig abgebaut und ausgebaggert. Einerseits sollten Reste der Leichname der Opfer geborgen und andererseits die Neubebauung vorbereitet werden. Die Trümmer und der Aushub kamen auf die Deponie Fresh Kills in Staten Island/New York.
-1431: Jeanne d’Arc (im deutschsprachigen Raum auch Johanna von Orléans oder die Jungfrau von Orléans genannt – eine französische Nationalheldin und Heilige der katholischen und der anglikanischen Kirche) wurde auf dem Marktplatz von Rouen/Frankreich auf einem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem sie unter dem Vorsitz des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchons, der den Engländern nahestand, wegen einiger Verstöße gegen die Gesetze der Kirche verurteilt worden war.
-1982: der US-Baseballspieler Cal Ripken junior absolvierte vom 30. Mai 1982 bis zum 20. September 1998 ohne Unterbrechung 2.632 Spiele in Folge für die „Baltimore Orioles“ in der Major League Baseball (er ist darum bekannt als „Iron Man of Baseball“/“Eiserner Mann des Baseballs“). Er übertraf damit den 56 Jahre alten Rekord von Lou Gehrig, der 2130 Spiele in Folge bestritt. Insgesamt absolvierte er 3.001 Spiele.
-1909: der US-Jazzmusiker und Bandleader Benny Goodman wurde in Chicago/Illinois geboren.

 

 

-1934: Geburt der Dionne-Fünflinge – die fünf eineiigen Mädchen Yvonne (Edouila Marie), Annette (Lillianne Marie), Cécile (Marie Emilda), Emilie (Marie Jeanne) und Marie (Reina Alma) wurden mit Hilfe des Landarztes Dr. Allan Roy Dafoe und zwei Hebammen in einer Hütte ohne Wasser und Stromversorgung in dem Ort Corbeil im Norden der kanadischen Provinz Ontario geboren. Ihr Geburtsgewicht betrug jeweils unter 1000 Gramm. Über den tatsächlichen Geburtsort gibt es unterschiedliche Ansichten, da die Farm der Familie zwischen zwei Städten lag. Ihre Geburt wurde jedoch in Corbeil registriert, welche die Eltern als ihre Heimatstadt betrachteten. Da die etwas größere Nachbarstadt Callander jedoch mehr Einnahmen aus der Vermarktung der Kinder erhielt, wird des Öfteren behauptet, sie seien dort geboren. Auf Grund finanzieller Probleme trafen die Eltern Elizire Legros und Oliva Dionne die Entscheidung, die Kinder auf der Weltausstellung in Chicago auszustellen, woraufhin die Regierung Ontarios unter Mitchell Hepburn ihnen 1935 das Sorgerecht entzog und näheren Kontakt untersagte. Die Kinder wurden in einem dem Elternhaus gegenüberliegenden Hospital von ihrem Geburtshelfer Dr. Allan Roy Defoe und drei weiteren Pflegern erzogen und von der Wissenschaft als Studienobjekt verwendet. Defoe ließ sie zeitweise als Werbeträger für Maissirup und die Quaker Oats Company fungieren und wurde durch die Vermarktung der Mädchen reich und international bekannt.
-1908: der britische Schriftsteller Ian Fleming (bekanntheit erlangte er vor allem mit der von ihm erdachten Roman- und Filmfigur „James Bond“) wurde in London geboren:
-1972: der Duke of Windsor (war ein Adelstitel, der 1937 an Prinz Eduard, den ehemaligen König des Vereinigten Königreichs und Kaiser von Indien, nach dessen Abdankung verliehen wurde) starb in Paris. Eduard VIII. hatte im Vorjahr abgedankt, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten.
-1998: der kanadische Schauspieler Phil Hartman wurde in Encino/Kalifornien von seiner dritten Frau Brynn im Schlaf ermordet, die sich anschließend selbst tötete. Der Grund ist unbekannt.
-1957: die National League genehmigte den Umzug des US-Baseballteams „Brooklyn Dodgers“ nach Los Angeles/ Kalifornien („Los Angeles Dodgers“)

 

 

Die Woche beginnt sehr traurig – der britische Sänger, Komponist und Texter Robin Gibb (der Leadsänger der Popgruppe „Bee Gees“Barry Gibb, Maurice Gibb und Robin) ist am 20. Mai 2012 in London gestorben. Robin Gibb komponierte den Großteil der Hits, die sich in den britischen Charts platzierten. 1994 wurde er in die „Songwriters Hall of Fame“ aufgenommen. 2004 erhielt er die Ehrendoktorwürde für Musik an der Universität Manchester. 2003 starb bereits sein Zwillingsbruder Maurice.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Tagesschau.de)

-1927: der US-Pilot Charles Lindbergh startete mit seiner Maschine „Spirit of St. Louis“ um 7:54 Uhr vom Roosevelt-Flugplatz in New York/USA zu seiner ersten Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, dessen Strecke 5.808,5 Kilometer (3.610 Meilen) betrug.
-1932: die US-Pilotin Amelia Earhart startete von Neufundland in Richtung Paris und überquerte als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Wegen schlechten Wetters und technischer Probleme erreichte sie Paris jedoch nicht, sondern musste bereits in der Nähe von Londonderry (Nordirland) notlanden. Für diesen Flug, durch den sie auch zum ersten Menschen wurde, der zweimal den Atlantik überflogen hatte, wurde sie von US-Präsident Herbert C. Hoover mit der Goldmedaille der National Geographic Society geehrt.
-1961: Freedom Rider (der Freedom Ride ist die Bezeichnung einer Widerstandsform, die aus der US-Bürgerrechtsbewegung entstand. Die Freedom Rider beteiligten sich an der Abschaffung der staatlich sanktionierten Rassentrennung, indem sie in Überlandbussen in die Südstaaten der USA fuhren, um die Umsetzung der Entscheidung 364 U.S. 454 1960 des US-Supreme Court über das Verbot der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gaststätten und Wartesälen zu testen.) wurden in Montgomery/Alabama von einem Mob angegriffen.
-1506: der italienische Seefahrer in spanischen Diensten Christoph Kolumbus (ihm gelang im Jahr 1492 die Wiederentdeckung Amerikas) starb in Valladolid.
-1989: die US-Schauspielerin Gilda Radner starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1962: die US-Schauspielerin Marilyn Monroe hatte bei der Geburtstagsfeier des US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden in New York City ihren letzten öffentlichen Auftritt, als sie in einem hautfarbenen, von Jean Louis entworfenen Kleid „Happy Birthday, Mr. President“ sang.
-1925: Malcolm X (war ein Führer der US-Bürgerrechtsbewegung)
wurde in Omaha/Nebraska als Malcolm Little geboren.
-1994: Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis (war eine US-Journalistin und Verlagslektorin sowie die Ehefrau des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy und die First Lady der Vereinigten Staaten vom 20. Januar 1961 bis zum 22. November 1963) starb in New York City.
-1992: Amy Fisher (wurde in den USA einer breiten Öffentlichkeit als „The Long Island Lolita“ bekannt) schoss mit 17 Jahren Mary Jo Buttafuoco, der Ehefrau ihres Liebhabers Joey Buttafuoco, in den Kopf.
-1945: der britische Musiker Pete Townshend (Kopf der Rockband „The Who“) wurde in Chiswick/ London geboren.

 

 

-1868: nachdem am m 24. Februar das US-Repräsentantenhaus einem zweiten Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Andrew Johnson (der 17. Präsident der USA – 1865–1869) zugestimmt hatte, welches aus elf Artikeln bestand und knapp drei Monate dauern sollte, entschieden sich 35 Senatoren für schuldig, 19 für nicht schuldig, als am 16. Mai über den weitestgehenden Antrag, Punkt 11, abgestimmt wurde. Eine erneute Abstimmung am 26. Mai über zwei weitere Anklagepunkte brachte dasselbe Ergebnis. Im Senat verfehlte die Amtsenthebung somit die zur Absetzung notwendige Zweidrittelmehrheit mit einer Stimme, weil sich sieben Republikaner gegen die Parteilinie stellten.
-1929: Oscarverleihung – sie fand im Hollywood Roosevelt Hotel in Los Angeles statt. Es waren die 1st Annual Academy Awards. Bei der ersten Verleihung wurden Filme ausgezeichnet, die zwischen dem 1. August 1927 und dem 1. August 1928 veröffentlicht wurden. Diese erste Verleihung fand im Rahmen eines Banketts statt, bei dem etwa 270 Personen anwesend waren. Die ganze Zeremonie dauerte 15 Minuten und im Gegensatz zu späteren Verleihungen wurden die Gewinner schon drei Monate im Voraus bekannt gegeben. Zudem war es möglich, für mehrere Filme ausgezeichnet zu werden.
-1905: der US-Schauspieler Henry Fonda wurde in Grand Island/Nebraska geboren.
-1990: der US-Schauspieler Sammy Davis Jr. starb in Beverly Hills/Kalifornien.
-1990: der US-Regisseur und Fernsehproduzent Jim Henson („Muppet Show“) starb in New York.

 

-1972: Attentat auf den US-Politiker George Wallace (Demokratische Partei – er wurde viermal zum Gouverneur des Bundesstaates Alabama gewählt) – während eines Wahlkampfauftritts in Laurel/Maryland wurde Wallace bei einem Attentat von Arthur Bremer angeschossen. Drei weitere Personen wurden bei der Schießerei verletzt; alle überlebten. Das Attentat ließ Wallace gelähmt zurück, da eine der Kugeln in seinem Rückenmark geblieben war.
-1948: nach der Israelischen Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 erklärten kurz danach Ägypten, Transjordanien, Syrien, Libanon und Irak dem israelischen Staat den Krieg.
-1911: der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschied, daß die Standard Oil Company (war bis zu ihrer Zerschlagung das größte Erdölraffinerie-Unternehmen der Welt. Sie wurde von John D. Rockefeller gemeinsam mit einigen Geschäftspartnern gegründet) gegen den „Sherman Antitrust Act“ (ein Gesetz, das unter anderem die Verschwörung zur Absicherungen von Monopolen und unzulässige Eingriffe in den Handel verbot) verstoßen hatte, und ordnete die Entflechtung des Unternehmens an.
-1856: der US-Schriftsteller Lyman Frank Baum wurde in Chittenango/New York geboren.
-2003: die US-Country-Sängerin June Carter Cash (die Ehefrau von Johnny Cash) starb in Nashville/Tennessee.

 

-1607: englische Kolonisten gingen auf Jamestown Island im James River in Virginia an Land und begannen unverzüglich mit dem Entladen der Schiffe „Susan Constant“, „Godspeed“ und „Discovery“ (der Virginia Company). Obwohl die ersten Kontakte mit den Indianern weitgehend friedlich verlaufen waren, kam es nur kurze Zeit nach der Ankunft der Siedler zu einer ersten größeren Auseinandersetzung. . Rund 200 Krieger der Powhatan-Konföderation griffen das Lager der Kolonisten an und verwickelten diese in schwere Gefechte, die erst durch den Einsatz der Schiffskanonen beendet werden konnten. Sofort nach Ende der Kämpfe ordnete Edward Maria Wingfield als erster Präsident der Kolonie den Bau eines schützenden Forts an (James Fort – nach dem König James I. von England benannt). Später wurde aus der Siedlung Jamestown (die erste dauerhaft besiedelte englische Kolonie in Nordamerika)
-1804: Start der Lewis-und-Clark-Expedition (benannt nach US-Präsident Thomas Jeffersons einstigem Privatsekretär Captain Meriwether Lewis und William Clark) auf drei Booten unter der Führung von William Clark von Camp Dubois aus. Die Lewis-und-Clark-Expedition war die erste amerikanische Überlandexpedition zur Pazifikküste und zurück. Der Louisiana-Landkauf im Jahre 1803 weckte Interesse an einer Erweiterung der USA bis zur Westküste. Einige Wochen nach dem Landkauf ließ Jefferson den US-Kongress 2.500 Dollar bereitstellen, um „intelligente Offiziere mit zehn oder zwölf Männern auszusenden, um [das Land] bis zum westlichen Ozean zu erkunden“. Sie sollten die Indianer, Botanik, Geologie und Tierwelt der Region studieren. Wichtigstes Ziel der Expedition, neben der Suche nach einem schiffbaren Wasserweg zum Pazifik, war die Gründung einer mächtigen Nation zwischen Atlantik und Pazifik.
-1948: die Israelische Unabhängigkeitserklärung – war die Gründung des Staates Israel, die das am selben Tag endende Völkerbundsmandat für Palästina ablöste. Als am 14. Mai 1948 mit Sir Alan Cunningham der letzte britische Hochkommissar Palästina verließ, trat wenige Stunden darauf der erst im März gegründete jüdische Volksrat im alten Kunstmuseum auf dem Rothschild-Boulevard in Tel Aviv zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Es handelte sich dabei um ein aus 37 Personen bestehendes Gremium, das sich aus dem Vorstand des Nationalrates und der „Jewish Agency“ sowie zwölf weiteren Delegierten zusammensetzte. Allerdings waren nur 25 Mitglieder anwesend, da 11 weitere im umkämpften Jerusalem fest saßen und ein weiterer in Übersee war. Während der Sitzung verlas David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident des Landes, die offizielle Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, welche durch den Radiosender „Kol Israel“ als dessen erstes Programm landesweit übertragen wurde. Die Verlesung vor etwa 250 geladenen Gästen um 16.00 Uhr dauerte 32 Minuten. In den Straßen Tel Avivs, Jerusalems und den jüdischen Siedlungen wurde diese Nachricht mit Jubel begrüßt. Die Erklärung bestand aus 19 Paragraphen, die sich in drei Teile gliedern. Der erste Teil umfasst die ersten zehn Paragraphen und beinhaltet eine historische Argumentation. Im zweiten Teil, der nur aus einem Paragraph besteht, folgt die eigentliche Unabhängigkeitserklärung. Im dritten Teil von sieben Paragraphen folgen politische Richtlinien und Festlegungen für den neuen Staat. Nach einem Abschlussparagraphen folgen die Unterschriften der 37 Mitglieder des Volksrates.
-1973: die US-Raumfahrtbehörde NASA startete Skylab 1. Skylab ist der Name für die erste und bisher einzige US-Weltraumstation.
-1944: der US-Filmproduzent George Lucas wurde in Modesto/Kalifornien geboren.
-1998: der US-Schauspieler Frank Sinatra starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

 

-1973: die Anklage gegen Daniel Ellsberg (ein ehemaliger Informant über rechtswidrige Handlungen des Verteidigungsministerium der Vereinigten Staatens und des Weißen Hauses. Durch die Veröffentlichung der von ihm an die Öffentlichkeit gebrachten „Pentagon-Papiere“ deckte er einen Skandal im Umfeld des Vietnamkrieges auf) wurde fallen gelassen. Richter William M. Byrne wies Anklage der Spionage, Diebstahl und Verschwörung gegen Daniel Ellsberg und Anthony J. Russo Jr.  ab. In seiner Zeit bei der RAND Corporation hatte er Zugang zu geheimsten Papieren des Pentagons („Pentagon-Papiere“), die die Rolle der US-Präsidenten von Harry S. Truman über John F. Kennedy bis Lyndon B. Johnson bezüglich ihrer Haltung zum Vietnamkonflikt dokumentierten, die oft im krassen Widerspruch zu den offiziellen Veröffentlichungen standen. Er kopierte die 47 Ordner mit 7000 Seiten starken Dokumente und trug sie zunächst der „New York Times“, dann der „Washington Post“ an, denen nach ersten Veröffentlichungen eine weitere Wiedergabe durch das US-Bundesgericht untersagt wurde. 15 Zeitungen, die sich davon nicht abschrecken ließen, führten diese Arbeit fort.
-1997: der russische Schachweltmeister Garri Kasparow wurde in einem Wettkampf unter Turnierbedingungen von „Deep Blue“ (einen von IBM entwickelten Schachcomputer) besiegt.
-1888: der Komponist Irving Berlin wurde in Weißrussland (im Russischen Kaiserreich) geboren.
-1981: der jamaikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter Bob Marley starb in Miami/Florida.

 

-1869: die Vollendung der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in den USA – der Streckenbau der Union Pacific Railroad (die größte Eisenbahngesellschaft in den USA) traf sich mit der aus Kalifornien vorangetriebenen Strecke der Central Pacific Railroad (entstand 1861 und ging durch ihre Beteiligung am Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in die Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika ein. Die Gesellschaft wurde später in die Southern Pacific Railroad eingegliedert) am heutigen Golden Spike National Historic Site am Großen Salzsee in Utah.
-1933: Bücherverbrennungen im nationalsozialistischen Deutschland, bei denen im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ der Deutschen Studentenschaft zehntausende Bücher in ritualisierten Demonstrationen öffentlich verbrannt wurden. Am 10. Mai 1933 fanden auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierte öffentliche Bücherverbrennungen statt, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden (Liste der verbrannten Bücher 1933).
-1941: Rudolf Heß (ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. 1933 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter) flog mit einer Messerschmitt Bf 110 in Richtung Schottland, um in Dungavel Castle (South Lanarkshire) mit Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton, den er für den Anführer der britischen Friedensbewegung und Gegner von Premierminister Winston Churchill hielt, über Frieden zu verhandeln. Heß sprang mit dem Fallschirm ab und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 wurde Heß dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. 1987 starb er im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid.
-1994: Nelson Mandela (ein ehemaliger führender Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) wurde zum Präsidenten vereidigt.
John Wayne Gacy (ein US-Serienmörder, der für die Vergewaltigung und Tötung von 33 Jungen und jungen Männern in den Jahren 1972 bis 1978 verurteilt wurde) wurde im Stateville Correctional Center/Illinois hingerichtet.
-1960: der irische Musiker Bono (Frontmann der Rockband „U2“) wurde in Dublin geboren.

 

-1945: Nazi Deutschlands Hauptstadt Berlin fiel während des 2. Weltkrieges und der Schlacht um Berlin . Diese Schlacht dauerte vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 und hatte die Besetzung Berlins, der Hauptstadt des Deutschen Reiches, durch die Rote Armee zur Folge. Über den Ruinen der Stadt wurde am 2. Mai 1945 um 6.55 Uhr früh (Moskauer Zeit) auf dem Brandenburger Tor neben der sowjetischen auch die weiß-rote polnische Flagge gehisst. Am 1. Mai kämpfte die Rote Armee noch gegen zahlreiche deutsche Widerstandsnester, und in den Morgenstunden des 2. Mai kapitulierte General Helmuth Weidling im Divisionsgefechtsstand General Tschuikows in einem Gebäude am Schulenburgring 2 in Berlin-Tempelhof. Bis 15 Uhr waren schließlich alle Kampfhandlungen eingestellt und die meisten der überlebenden rund 130.000 deutschen Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Die Kämpfe forderten Schätzungen zufolge über 170.000 Gefallene und 500.000 verwundete Soldaten sowie den Tod von mehreren zehntausend Zivilisten.
-1519: der italienische Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph Leonardo da Vinci starb auf Schloss Clos Lucé/ Amboise.
-1863: Thomas Jonathan Jackson (war ein General im Heer der Konföderierten Staaten von Amerika im Amerikanischen Bürgerkrieg) wurde während des US-Bürgerkrieges vom Feuer der eigenen Truppen angeschossen. Sein linker Arm musste amputiert werden. Während der Rekonvaleszenz starb Jackson am 10. Mai 1863 an den Folgen einer Lungenentzündung in Guinea Station/ Spotsylvania County/Virginia.
-1994: nach den Parlamentswahlen in Südafrika beanspruchte Nelson Mandela (Führer des African National Congress/ANC und von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) den Wahlsieg. Die Führung des ANC entschied sich für die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit mit der von Frederik Willem de Klerk geführten ehemaligen Arpartheids- und Regierungspartei Nationale Partei und der Zulu-Partei Inkatha Freedom Party. Am 9. Mai wurde Nelson Mandela vom neuen Parlament zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.
-1972: J. Edgar Hoover (war der Begründer des Federal Bureau of Investigation/FBI und vom 10. Mai 1924 bis zu seinem Tod dessen Direktor) starb in Washington D.C..
-1903: der US-Schauspieler Bing Crosby wurde in Tacoma/ Washington geboren.