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Tag Archives: Terroristen

-nur wenige Monate nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 hielt der damalige US-Präsident George W. Bush 2002 eine Rede zur Lage der Nation, in der er das politische Schlagwort „Achse des Bösen“ („Axis of Evil“) prägte. Bush stellte die Länder Nordkorea, Iran und Irak in einen gemeinsamen Kontext und behauptete, sie seien mit Terroristen alliiert und rüsteten auf, um den Weltfrieden zu bedrohen.

Our second goal is to prevent regimes that sponsor terror from threatening America or our friends and allies with weapons of mass destruction. Some of these regimes have been pretty quiet since September the 11th. But we know their true nature.
North Korea is a regime arming with missiles and weapons of mass destruction, while starving its citizens.
Iran aggressively pursues these weapons and exports terror, while an unelected few repress the Iranian people’s hope for freedom.
Iraq continues to flaunt its hostility toward America and to support terror. The Iraqi regime has plotted to develop anthrax, and nerve gas, and nuclear weapons for over a decade. This is a regime that has already used poison gas to murder thousands of its own citizens — leaving the bodies of mothers huddled over their dead children. This is a regime that agreed to international inspections — then kicked out the inspectors. This is a regime that has something to hide from the civilized world.
States like these, and their terrorist allies, constitute an axis of evil, arming to threaten the peace of the world.

-Bombenanschlag auf eine gynäkologische Klinik in Birmingham (Alabama) 1998. Dabei starb ein Wachmann, eine Krankenschwester wurde schwer verletzt und verlor ein Auge. Am 13. April 2005 gestand der Attentäter Eric Rudolph (wurde bekannt als der Attentäter des Bombenanschlags auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta) diesen Anschlag.
-das Gedicht „Der Rabe“ („The Raven“) des US-Schriftstellers Edgar Allan Poe
wurde zum ersten Mal 1845 in der New Yorker Zeitung „Evening Mirror“ veröffentlicht.
-die US-Baseballspieler Ty Cobb, Babe Ruth, Honus Wagner, Christy Mathewson  und Walter Johnson wurden 1936 als erste Mitglieder in die Baseball Hall of Fame (liegt in Cooperstown im Bundesstaat New York) aufgenommen.
-die Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey wurde 1954 in Kosciusko/Mississippi/USA geboren.

 

 

Den Virologen Ron Fouchier vom Erasmus Medical Center in Rotterdam/Niederlande und und Yoshihiro Kawaoka von der University von Wisconsin in Madison/USA ist es gelungen, eine Variante des Vogelgrippe-Virus (Influenza-A-Virus H5N1) zu züchten, die von Säugetieren übertragen werden kann. Sollte diese Züchtung in der Natur vorkommen, könnte sie Experten zufolge eine tödliche Pandemie auslösen. Weltweit sind insbesondere Vögel mit dem tödlichen Erreger H5N1 infiziert. Bislang waren Menschen nur in Einzelfällen betroffen, man spricht von etwa 600 Fällen, die zu 60 Prozent (für 350 Menschen) tödlich endeten. Das liegt daran, daß sich der Erreger kaum auf Menschen überträgt. Den Forschern um Fouchier und Kawaoka gelang die Züchtung einer Variante, die sich ganz leicht von Frettchen zu Frettchen übertrug. Der Virus H5N1 wird seit Jahren mit Frettchen als Versuchstieren erforscht.
Eigentlich sollten die Forschungsergebnisse nun in Wissenschaftsmagazinen wie „Science“ und „Nature“ veröffentlicht werden, aber die US-Behörde für Biosicherheit (NSABB), die die US-Regierung in Washington berät, sieht die bevorstehende Veröffentlichung mit Sorge. Sie befürchtet, daß Terroristen mit den Informationen hochgefährliche Biowaffen herstellen könnten. „Ich kenne keinen anderen krankheitserregenden Organismus, der so beängstigend ist wie dieser“, sagte NSABB-Chef, Paul Keim. Die Behörde forderte die Wissenschaftler auf, ihre Forschung zum Vogelgrippevirus H5N1 nicht vollständig zu veröffentlichen.

 

 

 

„Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.“
– Der Zauberlehrling

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)


(Foto:Den Attentätern gelang es nach ersten Erkenntnissen, nicht über die Zufahrt, sondern über die Gartenanlage auf das Gelände vorzudringen. )

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Ein mit Mörsern, Sturmgewehren und Sprengstoffwesten bewaffnetes Taliban-Kommando hatte gestern Abend das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul gestürmt. Die insgesamt acht Terroristen suchten gezielt nach Ausländern und lieferten sich fast fünf Stunden Gefechte mit den afghanischen Sicherheitskräften. Erst der massive Eingriff von ISAF-Truppen konnte am frühen Morgen den Angriff der Attentäter niederschlagen. Mindestens 19 Menschen
wurden dabei getötet. Bei den elf zivilen Todesopfern des Angriffs handelt es sich unter anderem um fünf Hotelangestellte, drei afghanische Polizisten sowie einen Richter aus einer nicht näher bezeichneten Provinz, sagte der Sprecher des afghanischen Nationalen Sicherheitsdirektorats, Latifullah Maschal. Ausländer seien zwar nicht getötet worden, allerdings seien zwei von ihnen unter den 14 Verletzten.
Lokale Medien berichteten, afghanische Regierungsvertreter hätten sich in dem Hotel aufgehalten, um an einer Konferenz teilzunehmen, bei der es um die Übergabe der Verantwortung von der NATO an afghanische Sicherheitskräfte ging. Die Konferenz sollte ursprünglich am Mittwochmorgen beginnen.

 

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Die USA werden bis zum Sommer nächsten Jahres 33.000 der 100.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten abziehen. Der Teilabzug werde
in zwei Schritten vollzogen. In einer Rede an die Nation hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, daß bis Ende diesen Jahres 10.000 US-Soldaten abgezogen werden, 23.000 sollen bis 2012 folgen. „Dies ist der Anfang und nicht das Ende unserer Anstrengungen diesen Krieg zu beenden“, so Obama. Obama sagte, daß die USA weiterhin weltweit Terroristen bekämpfen wollten. Der Gesamtumfang des Abzugs entspricht der Unterstützung, die der Präsident Ende 2009 nach Afghanistan geschickt hatte.
Abgeordnete der Republikaner und der Demokraten im US-Kongress haben Obamas Pläne zum Truppenabzug kritisiert. Den Demokraten geht der Abzug nicht weit und schnell genug, die Republikaner sehen die Erfolge
(wobei ich mir die Frage stelle: welche Erfolge) in Afghanistan durch einen ihrer Meinung nach übereilten Abzug gefährdet. Wegen der hohen Kriegskosten, der schwachen Wirtschaft und der riesigen Staatsverschuldung war Obama immer mehr unter Druck geraten, die Soldaten schnell nach Hause zu bringen.
Die USA und die ausländischen Truppen sind jetzt 10 Jahre in Afghanistan und was als Erfolg verkauft wird ist nichts als ein Witz. Für Afghanistan gibt es keine perfekte Lösung. Ich finde es besser, wenn alle US-Truppen und die ISAF komplett aus dem Land abziehen. Wenn die Taliban tatsächlich versuchen sollten, eine neue Schreckensherrschaft in Afghanistan zu errichten, hoffe ich, daß die Afghanen sich ein Beispiel an den Menschen in Tunesien oder Ägypten nehmen und die Taliban dann zum Teufel jagen. Der Arabische Frühling zeigt, daß die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können und keine Besatzungstruppen brauchen.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Die Terrororganisation Al-Qaida hat mit dem Ägypter Aiman al Sawahiri einen neuen Anführer. Das geht aus einer Botschaft hervor, die jetzt auf einer Islamistenseite im Internet veröffentlicht wurde. Darin heißt es, das „Generalkommando“ von Al-Qaida habe nach ausführlichen Debatten beschlossen, daß al Sawahiri der Nachfolger von Osama bin Laden werden solle. Er solle als „Emir“ der Organisation den „Heiligen Krieg“ fortsetzen. Weiter heißt es: „Wir loben die arabischen Revolutionen und „Wir werden alles tun, um die muslimischen Gefangenen zu befreien.“ Desweiteren erklärten sie: „Wir bereiten uns vor für den Heiligen Krieg gegen die ungläubigen Invasoren und an ihrer Spitze die Kreuzfahrer aus den USA und ihr Mündel Israel sowie gegen jeden Herrscher, der sie unterstützt.“  Die Authentizität der neuen Al-Qaida-Botschaft ließ sich nicht überprüfen. Aber Inhalt und Art und Weise der Veröffentlichung, legt die Vermutung nahe, daß die Botschaft tatsächlich von der Al-Qaida-Führungsebene ist.
Sawahiri gilt als einer der Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und der Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi 1998. Die US-Behörden haben für seine Ergreifung eine Belohnung von 25 Millionen Dollar ausgesetzt. Die Hydra namens Al-Qaida hat also einen neuen Kopf. Ich bin gespannt, wie lange dieser dran bleibt.

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, Handelsblatt.com)
Gestern hat US-Präsident Barack Obama in einer Grundsatzrede den Arabischen Frühling gelobt. Die Menschen hätten für ihre universellen Menschenrechte gekämpft. In Bezug auf den verblichenen Al-Qaida-Chef Osama bin Laden sagte Obama, daß bin Laden ein Massenmörder gewesen sei und kein Märtyrer. Der Al-Qaida-Anführer habe eine mörderische und destruktive Vision verfolgt, die keine Freiheit für den Einzelnen vorsieht. Doch die Völker im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika hätten ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und dieser Ideologie eine Absage erteilt. Die Geschichte der Revolutionen könne nicht überraschen, da die Macht und der Reichtum in der Region äußerst ungerecht verteilt gewesen seien, sagte Obama. Zudem gebe es eine neue Generation, welche die Möglichkeiten der modernen Kommunikationswege nutze, um eine bessere Zukunft zu erreichen. Die friedlichen Demonstranten hätten in sechs Monaten mehr erreicht, als Terroristen in mehreren Jahrzehnten. In seiner Rede drängte Obama auf eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern. Obama schlug vor, sich an den Grenzen aus dem Jahr 1967 zu orientieren. Gleichzeitig kritisierte Präsident Obama die Absicht der Palästinenser, bei der UNO einen eigenen Staat ausrufen zu lassen. Dumm nur, daß sowohl Israel als auch die Palästinenser von Obamas Rede enttäuscht sind. Das klingt nicht wirklich nach dem Willen zum Frieden.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Wow, was für ein Wochenbeginn! Knapp zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat eine US-Spezialeinheit den mutmaßlichen Drahtzieher und Al-Qaida-Führer Osama bin Laden  bei einem Gefecht in der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Islamabad, durch einen Kopfschuss getötet.   US-Präsident Barack Obama bestätigte in einer Fernsehansprache bin Ladens Tod. Die Militäraktion wurde vom United States Joint Special Operations Command durchgeführt. Ein Team aus 20 bis 25 US-Navy SEALs ist mit Hubschraubern bis zu bin Ladens stark befestigtem Anwesen vorgedrungen. Bei dem Feuergefecht sollen neben bin Laden drei weitere Männer, darunter ein Sohn von ihm, sowie eine Frau, getötet worden sein. Drei Ehefrauen von bin Laden, sechs weitere Söhne und vier enge Vertraute sollen nach US-Angaben verhaftet worden sein. Die Leiche von bin Laden soll nach Afghanistan ausgeflogen worden und per DNA-Test identifiziert worden sein. Laut dem Nachrichtensender „CNN“ soll bin Ladens Leiche angeblich „im Einklang mit muslimischen Traditionen“ auf See bestattet worden sein. International wurde bin Ladens Tod mit Erleichterung aufgenommen, was ich nachvollziehen kann. Der Mann war ein Verbrecher, auch wenn die USA ihn quasi herangezüchtet haben mit ihrer Politik im Nahen Osten. Daß die Amerikaner gleich jubeln müssen ist nicht so gut. In Afghanistan und im Irak sind auch viele Unschuldige durch US-Soldaten getötet worden. Die Amerikaner haben also auch Blut an den Händen, ebenso wie bin Laden. Der Tod dieses Terroristen wird die Welt nicht friedlicher machen. Er ist jetzt ein Märtyrer und da gibt es jetzt wohl einige, die bin Laden leider nacheifern werden. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man den Mann nach Den Haag vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht hätte, seine Aussagen hätten mich interessiert.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
-das wurde gestern (mal wieder) bewiesen, als im marokkanischen Marrakesch bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag auf das Kaffeehaus „Argana“ am mittelalterlichen Marktplatz Djemaa el Fna mindestens 16 Menschen getötet und 23 weitere verletzt wurden. Laut Medienberichten sind unter den Toten 11 Ausländer, darunter sechs Franzosen und eine Niederländerin. Die Explosion ereignete sich zur Mittagszeit, als das Cafe besonders gut besucht war. Der Djemaa el Fna-Platz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit seinen Gauklern und Händlern die wichtigste Sehenswürdigkeit in Marrakesch. Der UN-Sicherheitsrat hat das Attentat scharf verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich „entsetzt“ von dem Anschlag. In Sicherheitskreisen wird das Terrornetzwerk Al-Qaida als Urheber vermutet.

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(Foto: Demonstranten in Multan/Pakistan skandieren anti-amerikanische Slogans nach einem US-Drohnen-Angriff)

(Quellen:Bild.de, Deutsche Welle-World.de, in Franken.de)
Eine schlimme Nachricht gab es am Karfreitag aus Pakistan. Dort sind bei einem dieser berüchtigten US-Drohnen-Angriffe im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan mindestens 25 Menschen getötet worden. Nach Informationen aus Geheimdienstkreisen feuerten zwei dieser unbemannten und ferngesteuerten Drohnen fünf Raketen auf ein Gehöft im Dorf Spinwam, etwa 40 Kilometer nordöstlich von Miranshah im Stammesgebiet Nord-Wasiristan. Es soll radikal-islamischen Extremisten und deren Familien als Unterschlupf gedient haben. Unter den Toten sind mindestens fünf Kinder und drei Frauen. Diese Drohnen sollen eigentlich Aufständische und Terroristen ins Visier nehmen, es kommen aber immer wieder auch Zivilisten ums Leben. Das sind halt diese Kollateralschäden. Und wieder wurden unschuldige Muslime durch Christen getötet. Der Witz ist, daß die USA jetzt diese Teufelsdrohnen in Libyen einsetzen wollen, um dort Kollateralschäden zu vermeiden. Dann werden wohl mit Sicherheit noch mehr Frauen und Kinder sterben.


Das Thema Terrorismus lässt uns hierzulande gar nicht mehr los.Jetzt ist sogar die Berliner Reichstagskuppel gesperrt worden,weil es angeblich Anschlagspläne auf den Deutschen Bundestag gibt.Ganz Deutschland scheint
derzeit wie gebannt auf einen großen Knall von islamistisch gesinnten Terroristen zu warten,der wahrscheinlich und hoffentlich nie stattfinden wird.Währenddessen sind in der nordafghanischen Provinz Kundus drei Bundeswehrsoldaten bei einem Taliban-Anschlag glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt worden. Diese Nachricht scheint wohl völlig
untergegangen zu sein.Verdrehte Welt.Diese Soldaten sind es doch im Moment,die wirklich von Terroranschlägen gefährdet sind. Wobei mal wieder die obligatorische Frage gestellt werden muß,was die Bundeswehr in Afghanistan zu suchen hat.Die schützen doch nur dieses Karsai– Regime und das ist genauso demokratisch wie es Saddam Husseins Regime war.Es scheint recht einfach zu sein:keine Bundeswehr in Afghanistan-keine Terrorbedrohung für Deutschland.