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Tag Archives: Taliban

-1982: Einweihung des Vietnam Veterans Memorial in Washington, D.C.. Das Vietnam Veterans Memorial ist eine nationale Gedenkstätte der Vereinigten Staaten von Amerika zu Ehren der Angehörigen der US-Streitkräfte, die im Vietnamkrieg gefallen sind oder als Folge des Krieges als vermisst gelten. Die Gedenkstätte besteht aus drei Teilen, der Memorial Wall, den Three Servicemen und dem Women’s Memorial.
-2001: Flucht der Taliban aus der afghanischen Hauptstadt Kabul (Sturz der Talibanregierung)
-1998: US-Präsident Bill Clinton stimmte zu, 850.000 US-Dollar an Paula Jones zu zahlen. Paula Jones war Regierungsangestellte und Mitarbeiterin von Bill Clinton während seiner Amtszeit als Gouverneur im US-Bundesstaat Arkansas. Im Mai 1994 reichte sie beim United States District Court for the Eastern District of Arkansas eine Klage ein, bei der sie Clinton der sexuellen Belästigung beschuldigte.
-2003: im US-Bundesstaat Alabama wurde der Oberste Richter Roy S. Moore entlassen. Moore hatte zwei Jahre vorher ein christliches Monument im Alabama Judicial Building aufstellen lassen. Später hatte Moore sich geweigert, einer Gerichtsanordnung zu folgen und es wieder abzubauen.
-1997: Premiere des Musicals “Der König der Löwen” (“The Lion King”) im New Amsterdam Theater am Broadway in New York.

 

-1964: die Warren-Kommission (ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am US-Supreme Court war) kam nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas/Texas und des FBI stützte, zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und US-Präsident John F. Kennedyy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963).
-1996: die Taliban (sind eine deobandischislamistische Miliz, welche von September 1996 bis Oktober 2001 große Teile Afghanistans beherrschte) nahmen nach zweijähriger Belagerung und Bombardement die Hauptstadt Kabul ein und errichteten das Islamische Emirat Afghanistan.
-1825: die von dem englischen Ingenieur Edward Pease initiierte Eisenbahnstrecke zwischen Stockton und Darlington/England wurde mit einer Lokomotive von George Stephenson eröffnet und gleichzeitig der erste Passagier-Transport mit einem lokomotiv-gezogenen Zug durchgeführt.
-1954: Premiere der „Tonight Show“ auf dem US-Sender NBC unter dem Namen „Variety Show“. Erster Moderator war der Komiker und Musiker Steve Allen. Die Sendung wechselte bis 1962 mehrfach den Gastgeber und ihren Namen. Dann übernahm Johnny Carson und moderierte 30 Jahre lang die Show. Seither trägt sie den Namen „Tonight Show“. Trotzdem zählt man auch die Zeit davor zur „Tonight Show“.

 

 

-das US-Schlachtschiff USS Maine (ACR-1) explodierte 1898 im Hafen von Havanna/Kuba. Dabei starben 266 Mann der Besatzung. Diese Explosion gilt als der Anlass für den Spanisch-Amerikanischen Krieg (eine militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Königreich Spanien vom 25. April bis 12. August 1898).
-die letzten Truppen der Sowjetunion zogen 1989 aus Afghanistan ab (Sowjetisch-Afghanischer Krieg zwischen 1979 und 1989).
-der italienische Philosoph, Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei wurde 1564 in Pisa geboren.
-die Pionierin der US-Frauenrechtsbewegung Susan B. Anthony wurde 1820 in South Adams/Massachusetts geboren. Sie wurde „Napoleon der Frauenbewegung“ genannt. Sie war die erste Frau, die bei einer Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten als Wählerin registriert wurde und ihre Stimme bei der US-Wahl von 1872 abgab. Sie wurde deswegen im Juni 1873 wegen unrechtmäßiger Wahlbeeinflussung in einem Aufsehen erregenden Prozess verurteilt.

 

 

– das haben vier US-Marines in Afghanistan nun wortwörtlich bewiesen. Die Soldaten urinierten auf drei tote Afghanen, wahrscheinlich Taliban. Zwei der Soldaten sind bereits identifiziert. Bei den Soldaten soll es sich um Marineinfanteristen einer Sondereinheit von Scharfschützen handeln. Wie man vermutet hatte, gehören sie einer Sondereinheit von Scharfschützen an, die auf der Basis Camp Lejeune im US-Staat North Carolina stationiert ist. Die Einheit war bis zum September des vergangenen Jahres in Afghanistan im Einsatz.


Kommentar auf Tagesschau.de

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Afghanistans Opiumproduktion steigt rapide an. In diesem Jahr betrage die Ausbeute 5800 Tonnen, 61 Prozent mehr als noch 2010, teilte das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Dienstag in Kabul mit. Als Gründe wurden eine Verschlechterung der Sicherheitslage und höhere Marktpreise genannt. Opium wird aus Schlafmohn gewonnen und dient auch zur Herstellung von Heroin. Zwar sei die Anbaufläche für Schlafmohn nur um sieben Prozent gewachsen, doch in diesem Jahr seien die Pflanzen nicht von Krankheiten befallen worden, teilten die UN mit. In insgesamt 17 der 34 afghanischen Provinzen werde derzeit Schlafmohn angebaut, hieß es weiter. Hauptanbauflächen sind die unsicheren Provinzen im Süden und Westen des Landes. 2010 waren noch 14 Provinzen Anbaugebiete für Schlafmohn. Mehr als 90 Prozent des weltweit verfügbaren Opiums stammen aus Afghanistan. Die Erlöse werden auf 1,4 Milliarden US-Dollar geschätzt (entspricht etwa neun Prozent von Afghanistans Bruttoinlandsprodukts). Drogenanbau und -handel gelten als Einkommensquelle für die Taliban.

 

 

 

 

Dieser ganze Drogenanbau findet dann unter den Augen der NATO statt. Wie schön.

 

 

 

 

(Quellen:Sueddeutsche.de, FAZ.net)

Heute ist dann der zehnte Jahretag der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA. 19 Selbstmordattentäter hatten vier Flugzeuge entführt – zwei flogen in den Nord- bzw. Südturm des World Trade Center in New York, ein Flugzeug flog ins Pentagon bei Washington und das vierte Flugzeug wurde von den Terroristen während eines Kampfes mit einigen Geiseln bei Shanksville/ Pennsylvania zum Absturz gebracht.
Mindestens 2.970 Personen kamen durch die Anschläge als Opfer ums Leben. Folgen der Anschläge waren Kriege der USA gegen die Al-Qaida/Taliban in Afghanistan (2001) und gegen das Regime von Diktator Saddam Hussein im Irak (2003). In beiden Ländern sterben bis heute immer wieder Menschen durch Terroranschläge, im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden (Ex-Präsident George W. Bush ist ein Lügner!!!).
Im Mai 2011 wurde dann Al-Qaida-Chef Osama bin Laden nach fast zehnjähriger Jagd in seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad gefunden und getötet (oder auch hingerichtet?). Es gibt da noch Fragen, was im Mai wirklich passiert ist. Bin Laden ist tot, aber diese schrecklichen, unglaublichen Bilder des 11.September 2001 bleiben im Gedächtnis: die Flugzeuge, die damals in die Türme gecrasht sind, die Menschen, die aus Verzweiflung aus den Türmen in die Tiefe und in den Tod gesprungen sind und die einstürzenden Türme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Am Samstag gab es in Afghanistan im Distrikt Asra in der Provinz Logar einen Autobombenanschlag auf ein Krankenhaus. Dabei wurden mindestens 35 Menschen getötet und 53 verletzt. Die meisten Todesopfer seien Frauen und Kinder. Ein Flügel des Krankenhauses sei weitgehend zerstört worden, hieß es. Die Wachen hätten noch versucht, den Selbstmordattentäter daran zu hindern, mit seiner Geländelimousine auf das Krankenhausgelände zu fahren, so ein Vertreter des Gesundheitsministeriums. Doch der Fahrer habe nicht angehalten.
Die Taliban haben jede Verantwortung für diesen feigen Anschlag zurückgewiesen. „Wir ermitteln gerade, wer hinter dem Anschlag steckt“, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. Präsident Hamid Karsai verurteilte den Anschlag. Dies sei das Werk „barbarischer und ignoranter Feinde Afghanistans“.
Wie kann man so einen Meldung wohl noch kommentieren? Wenn Terroristen einen Anschlag auf ein Krankenhaus verüben, dann ist das nur noch abartig und pervers.

 

 

 

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Die USA werden bis zum Sommer nächsten Jahres 33.000 der 100.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten abziehen. Der Teilabzug werde
in zwei Schritten vollzogen. In einer Rede an die Nation hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, daß bis Ende diesen Jahres 10.000 US-Soldaten abgezogen werden, 23.000 sollen bis 2012 folgen. „Dies ist der Anfang und nicht das Ende unserer Anstrengungen diesen Krieg zu beenden“, so Obama. Obama sagte, daß die USA weiterhin weltweit Terroristen bekämpfen wollten. Der Gesamtumfang des Abzugs entspricht der Unterstützung, die der Präsident Ende 2009 nach Afghanistan geschickt hatte.
Abgeordnete der Republikaner und der Demokraten im US-Kongress haben Obamas Pläne zum Truppenabzug kritisiert. Den Demokraten geht der Abzug nicht weit und schnell genug, die Republikaner sehen die Erfolge
(wobei ich mir die Frage stelle: welche Erfolge) in Afghanistan durch einen ihrer Meinung nach übereilten Abzug gefährdet. Wegen der hohen Kriegskosten, der schwachen Wirtschaft und der riesigen Staatsverschuldung war Obama immer mehr unter Druck geraten, die Soldaten schnell nach Hause zu bringen.
Die USA und die ausländischen Truppen sind jetzt 10 Jahre in Afghanistan und was als Erfolg verkauft wird ist nichts als ein Witz. Für Afghanistan gibt es keine perfekte Lösung. Ich finde es besser, wenn alle US-Truppen und die ISAF komplett aus dem Land abziehen. Wenn die Taliban tatsächlich versuchen sollten, eine neue Schreckensherrschaft in Afghanistan zu errichten, hoffe ich, daß die Afghanen sich ein Beispiel an den Menschen in Tunesien oder Ägypten nehmen und die Taliban dann zum Teufel jagen. Der Arabische Frühling zeigt, daß die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können und keine Besatzungstruppen brauchen.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Und wieder gibt es einen Selbstmordanschlag auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Gottlob starb laut NATO und Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam kein deutscher Soldat, aber es wurden drei afghanische Zivilisten getötet und neun weitere verletzt, teilte Mahbubullah Sahidi, der Sprecher des Provinzgouverneurs, in Kundus mit. Ein Selbstmordattentäter hatte sein Fahrzeug am Morgen auf einer belebten Straße am Stadtrand von Kundus in der Nähe eines Transportfahrzeugs mit Bundeswehrsoldaten in die Luft gesprengt. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt.  Gestern hatte der afghanische Präsident Hamid Karsai erstmals bestätigt, daß die USA mit den Taliban Gespräche über ein Ende des Krieges führen.


 

 

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(Die Geschäfte in Peschawar sind völlig zerstört Foto:„Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Focus Online)
Bei einem Doppelanschlag auf einen belebten Markt in der nordwestpakistanischen Stadt Peschawar sind in der Nacht zu Sonntag mindestens 34 Menschen getötet worden. Über 100 Menschen wurden verletzt, darunter auch ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur „dpa“.
Zunächst war in einem Hotel ein kleiner Sprengsatz explodiert, durch den zwei Menschen verletzt wurden, sagte ein Polizeisprecher. Als sich wenig später dort Rettungskräfte, Journalisten und Anwohner versammelten, sprengte sich ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad in die Luft.   Vorerst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Behörden machen die Taliban für den Anschlag verantwortlich.
Die Explosionen ereigneten sich nur wenige Stunden nach einem Besuch des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, der Pakistan dazu aufforderte, in den nordwestpakistanischen Stammesgebieten an der Grenze stärker gegen Schutzräume für die Extremisten vorzugehen.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
In Nordafghanistan ist heute ein weiterer Bundeswehrsoldat bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden, außerdem wurden zwei deutsche Soldaten schwer und drei leicht verletzt. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt. Der Anschlag auf die Patrouille ereignete sich um 09.54 Uhr Ortszeit ( 07.24 Uhr MESZ). Bei diesem Anschlag mit einem selbstgebauten Sprengsatz in der Provinz Baglan , die im Süden an die Provinz Kunduz grenzt, wurde laut Bundeswehr ein „Marder“-Schützenpanzer angegriffen. Die Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern in die Bundeswehrfeldlager Kunduz und Mazār-i Scharif transportiert.
Die schockierten Reaktionen unserer Politiker auf diesen Anschlag sind soviel Wert wie ein Sack Reis, der in China umfällt.  Ich hoffe, daß unsere Politiker für diesen unsinnigen Krieg zur Verantwortung gezogen werden.

(Quellen:Tagesschau.de, N24.de, n-tv.de)
Nachdem gestern in Afghanistan zwei Bundeswehrsoldaten durch einen Selbstmordanschlag getötet wurden, zu dem sich die Taliban bekannt haben, hat sich die NATO in der Nacht zum Sonntag offenbar auch die Hände schmutzig gemacht und Zivilisten getötet. Bei einem NATO-Luftangriff in der südafghanischen Provinz Helmand sind laut der Provinzregierung 14 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter zwölf Kinder. Ein Sprecher des Provinzgouverneurs, Mohammed Daud Ahmadi, sagte, bei dem Angriff seien fünf Mädchen, sieben Jungen und zwei Frauen getötet worden, drei Kinder, eine Frau und zwei Männer seien verletzt worden. US-Truppen seien von Taliban-Kämpfern beschossen worden, sie hätten um Luftunterstützung gebeten. NATO-Flugzeuge hätten daraufhin zwei Wohnhäuser mit Zivilisten bombadiert. Ein Sprecher der ISAF sagte, man kenne die Vorwürfe und untersuche den Vorfall.
Die zivilen Opfer bei NATO-Angriffen lösen in der afghanischen Regierung und der Bevölkerung (verständlicherweise) Unmut und Wut aus. Ich denke mal, es wird wieder Proteste gegen die NATO geben, Demonstranten werden getötet, dann gibt es leider wieder einen Selbstmordanschlag bei dem NATO-oder Bundeswehrsoldaten sterben und so geht die Spirale der Gewalt weiter.

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Schon wieder ein Grund warum unsere Bundeswehrsoldaten schleunigst aus Afghanistan abgezogen werden sollten. Bei einer gewaltsamen Demonstration vor einem Bundeswehr-Camp in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Taloqan sind nach offiziellen Angaben elf Afghanen getötet worden, 80 weitere Menschen sind verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich zwei deutsche Soldaten sowie vier afghanische Wachmänner. Die Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, weil Demonstranten Handgranaten und Molotowcocktails warfen. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, es sei unklar, ob deutsche Soldaten auf Demonstranten geschossen hätten. Auslöser der Proteste waren Vorwürfe gegen die ISAF, sie habe (wieder mal) vier Zivilisten getötet. Laut ISAF waren es Aufständische. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Schah Dschahan Nuri wurden zwei Männer und zwei Frauen erschossen. „Ich verurteile aufs Schärfste diesen brutalen Angriff, bei dem Zivilisten getötet wurden“, sagte Nuri. Erneut hätten falsche Geheimdienstinformationen zum Tod unschuldiger Afghanen geführt.
Der Witz ist ja, daß die USA schon längst, sogar in Deutschland, mit den Taliban Geheimgespräche führen. Die wissen, daß man in Afghanistan nur verlieren kann.

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Sueddeutsche.de)
Auf der Suche nach einer politischen Lösung im Afghanistan-Krieg
hat die US-Regierung einem Zeitungsbericht der „Washington Post“ zufolge ihre direkten Kontakte zu den Taliban intensiviert. Ein Vertreter der US-Regierung habe sich in Qatar und in Deutschland mindestens drei Mal mit Taliban-Vertretern getroffen. Laut der „Washington Post“ seien die Gespräche vorläufiger Natur, aber deutlich vorangeschritten, was Inhalt und Gesprächsbereitschaft beider Seiten betreffe. Die Taliban hätten bereits konkret die Freilassung von bis zu 20 Insassen aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo verlangt, acht Häftlinge seien von den USA als ‚hochwertig‘ eingestuft. Die USA hoffen, bis Juli Fortschritte in den Gesprächen erzielen zu können. Dann will US-Präsident Barack Obama den Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan verkünden. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte nur, die USA hätten „eine weite Bandbreite von Kontakten“ in der Region.
In den letzten zehn Jahren sind in Afghanistan viele Menschen gestorben, unbeteiligte Zivilisten, Freunde und Feinde. Und wofür? Damit am Ende Taliban dort an der Regierung beteiligt werden? Dieser Krieg ist ein Fehler gewesen und man sollte Ex-US-Präsident George W. Bush, der sowohl diesen als auch den Irak-Krieg verbrochen hat, vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bringen.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Die Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden hat die Welt nicht friedlicher, den Terrorchef aber wohl zum Märtyrer für Al-Qaida bzw. die Taliban gemacht. Diese haben heute im Nordwesten von Pakistan in Charsadda, 29 Kilometer nordöstlich von Peschawar, einen Doppelanschlag auf Rekruten mit mindestens 80 Toten und 115 Verletzten verübt. Ziel des Anschlags war ein Ausbildungslager der paramilitärischen Grenzpolizei, Frontier Constabulary (FC), in Charsadda. Die Rekruten waren nach Beendigung einer Trainingseinheit offenbar gerade dabei, ihre Sachen in Busse zu verstauen, als die Attentäter ihre Sprengsätze zündeten. Bekannt zu dem Anschlag haben sich denn auch die Taliban und ihn als Racheakt für bin Ladens Tod bezeichnet. Ein Sprecher der pakistanischen Taliban, Mullah Ehsanullah Ehsan, sagte: „Dieser Anschlag wurde ausgeführt, um Rache für das Märtyrertum von Osama bin Laden und für die Grausamkeiten der pakistanischen Sicherheitskräfte in den Stammesgebieten zu üben“. Er kündigte weitere „größere Attacken“ in Pakistan und Afghanistan an.