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Tag Archives: Spiralgalaxie

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via NASA/CXC/SAO/JPL-Caltech

Die Whirlpool-Galaxie (M51) ist eine Spiralgalaxie, etwa 30 Millionen Lichtjahre entfernt, die im Prozess der Verschmelzung mit einer kleineren Galaxie oben links gesehen ist. Dieses Bild ist Teil einer „Quartett von Galaxien“-Zusammenarbeit von Berufs-und Amateurastronomen, die optische Daten von Amateurteleskopen mit Daten aus den Archiven der NASA-Missionen kombiniert. Das NASA-Marshall Space Flight Center in Huntsville/Alabama verwaltet das ChandraProgramm für das NASA Science Mission Direktorat in Washington, D.C.. Das Smithsonian Astrophysical Observatory in Cambridge/Massachusetts steuert Chandras Wissenschaft und Flugbetrieb.

 

 

NASA:Spiral Galaxy M51

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via NASA/ESA

 

Dieses neue Bild des NASA-HubbleWeltraumteleskops ist zentriert auf NGC 5793eine Spiralgalaxie mehr als 150 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Waage. Diese Galaxie hat zwei besonders markante Merkmale: ein schönes Staubband und ein intensiv helles Zentrum viel heller als das unserer eigenen Galaxie, oder auch das der meisten Spiralgalaxien, die wir beobachten. NGC 5793 ist eine Seyfertgalaxie. Diese Galaxien haben unglaublich leuchtende Zentren, von denen man annimmt, daß sie von hungrigen supermassiven Schwarzen Löchern verursacht werden – Schwarze Löcher, die Milliarden mal die Größe der Sonne haben können – die Gas und Staub aus ihrer Umgebung ziehen und verschlingen. Diese Galaxie ist aus vielen Gründen von großem Interesse für die Astronomen.Zum einen scheint sie Objekte, bekannt als Maser, zu beherbergen. Während Laser sichtbares Licht emittieren, emittieren Maser Mikrowellenstrahlung. Der Begriff „Maser“ ist die Abkürzung für Microwave Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Mikrowellenverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). Maseremission wird verursacht durch Partikel, die Energie aus ihrer Umgebung absorbieren und dann diese wieder abgeben im Mikrowellenbereich des Spektrums. Natürlich vorkommende Maser, wie die in NGC 5793 beobachtet, können uns viel über ihre Umwelt erzählen, wir  sehen diese Art von Maser in Bereichen, in denen Sterne entstehen. In NGC 5793 gibt es auch intensive Megamaser, die Tausendemal heller als die Sonne sind.

 

NASA:Hubble Peers at the Heart of NGC 5793

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via NASA/CXC/MSSL/AURA/Gemini OBs

 

Die Feuerwerksgalaxie (NGC 6946) ist eine mittelgroße, von oben sichtbare Spiralgalaxie im Sternbild Cepheus an der Grenze zum Sternbild Cygnus und etwa 22 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Im vergangenen Jahrhundert wurden acht Supernovae, die in den Armen dieser Galaxie explodierten, beobachtet. Die Beobachtungen des ChandraRöntgenteleskops (lila) haben in der Tat drei der ältesten jemals entdeckten Supernovae in Röntgenstrahlen enthüllt, was ihrem Spitznamen Feuerwerksgalaxie mehr Glaubwürdigkeit gibt. Dieses zusammengesetzte Bild beinhaltet auch optische Daten vom Gemini-Observatorium in rot, gelb und blaugrün.

 

NASA:NGC 6946 – The ‚Fireworks Galaxy‘

 

(Quelle:Wikipedia)

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via NASA/JPL-Caltech

 

Die verschiedenen Spiralarm-Segmente der Sonnenblumen-Galaxie, auch als Messier 63 (NGC 5055) bekannt, zeigen sich anschaulich in diesem Bild, das in Infrarotlicht vom NASA-Spitzer-Weltraumteleskop aufgenommen wurde. Infrarotlicht ist empfindlich gegenüber den Staubbahnen in Spiralgalaxien, welche in Aufnahmen im sichtbaren Licht dunkel erscheinen. Spitzers Ansicht zeigt komplexe Strukturen, die die Spiralarm-Muster der Galaxie nachzeichnen. Messier 63 ist 37 Millionen Lichtjahre entfernt – nicht weit von der bekannten Whirlpool-Galaxie und der damit verbundenen Gruppe von Messier 51-Galaxien. Der Staub, glühend rot in diesem Bild, kann den ganzen Weg zurückverfolgt werden hinunter in den Galaxie-Kern. Dort bildet er einen Ring um die dichteste Region von Sternen in der Mitte. Die staubigen Flecken sind dort, wo neue Sterne geboren werden. Die kurze Diagonale auf der unteren rechten Seite der Galaxie-Scheibe ist eigentlich eine wesentlich entfernte Galaxie, die mit ihrem Rand uns zugewandt ist. Blau zeigt Infrarotlicht mit Wellenlängen von 3,6 Mikron, Grün stellt 4,5-Mikron-Licht dar und Rot 8,0-Mikron-Licht. Der Anteil von Sternenlicht, der bei 3,6 Mikrometer gemessen wurde, wurde von dem 8,0-Mikron-Bild abgezogen, um die Sichtbarkeit der Staub-Merkmale zu verbessern.

 

 

Spitzer’s Sunflower Galaxy

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via NASA/ESA/Hubble

 

Mehr als 110 Millionen Lichtjahre vonn der Erde entfernt im Sternbild Antlia (Die Luftpumpe) befindet sich die Spiralgalaxie IC 2560, die hier im Bild des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops zu sehen ist. Auf diese Entfernung ist es eine relativ nahe Spiralgalaxie und sie ist Teil der Antlia-Gruppe, eine Gruppe von über 200 Galaxien durch die Schwerkraft zusammengehalten. Diese Gruppe ist ungewöhnlich, im Gegensatz zu den meisten anderen Galaxienhaufen, scheint es keine dominierende Galaxie in ihr zu geben. In diesem Bild ist es leicht, die Spiralarme und vergitterte Struktur von IC 2560 zu erkennen. Diese Spirale bezeichnen Astronomen eine Seyfertgalaxie Typ 2, eine Art Spiralgalaxie durch einen extrem hellen Kern und sehr starke Emissionslinien von bestimmten Elementen gekennzeichnet – Wasserstoff, Helium, Stickstoff und Sauerstoff. Das helle Zentrum der Galaxie ist vermutlich verursacht worden durch den Ausstoß großer Mengen von super-heißem Gas aus der Region um ein zentrales Schwarzes Loch.  Es gibt eine Geschichte hinter der Namensgebung von dieser skurrilen Konstellation – Antlia hieß ursprünglich Antlia pneumatica durch den französischen Astronom Nicolas Louis de Lacaille, zu Ehren der Erfindung der Luftpumpe im 17. Jahrhundert.

 

NASA:Hubble Catches a Spiral in the Air Pump

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via ESA/NASA/Hubble-Weltraumteleskop

 

Dieses schöne Bild zeigt die Spiralgalaxie NGC 4517. Etwas größer als unsere Milchstraße ist sie eine Edge-On-Galaxie (wenn sie in Bezug auf unsere Blickrichtung eine hohe Schräglage aufweist – Bahnneigung, im Extremfall 90° – und deshalb „von der Seite“ gesehen wird) gekrönt von einem sehr hellen Stern. Der Stern ist eigentlich viel näher zu uns als die Galaxie, das erklärt, warum er im Bild so groß und hell zu sein scheint. NGC 4517 liegt etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Virgo (Jungfrau). Sie hat ein helles Zentrum, aber dies ist in diesem Hubble-Bild nicht sichtbar. Ihre Bahnneigung hat dazu geführt, daß sie in vielen Studien zu Kugelsternhaufen (sind eine enge, kugelförmige Ansammlung sehr vieler Sterne, die die Zentren von Galaxien wie Satelliten umkreisen) als Beobachtungsobjekt enthalten war. Die Galaxie wurde 1784 von dem britischen Astronomen William Herschel entdeckt, der diese Region als „einen ziemlich hellen Stern genau nördlich des Zentrums eines ausgedehnten milchigen Strahls gelegen“ beschrieb. Natürlich ist der von Herschel gesehene „milchige Strahl“ eigentlich diese Spiralgalaxie, aber mit seiner Beobachtungs-Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert. konnte er nur sagen, daß dort eine unscharf, verschwommene Struktur unterhalb des viel helleren Sterns ist.

 

Spacetelescope.org: A spiral galaxy crowned by a star

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Dieses Bild vom NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskop fängt eine im Gang befindliche kosmische Kollision zwischen zwei Galaxien ein – eine Spiralgalaxie ist im Prozess der Kollision mit einer lentikulären Galaxie.

Das Bild zeigt auch einen weiteren Beweis für die Kollision. Dort ist ein heller Strom von Sternen, der aus den verschmelzenden Galaxien herauskommt und sich zum oberen Teil des Bildes erstreckt. Der helle Punkt in der Mitte der Wolke, bekannt als ESO 576-69, ist es, was dieses Bild einzigartig macht. Dieser Punkt wird angenommen, als der Kern der ehemaligen Spiralgalaxie, welcher während der Kollision aus dem System ausgeworfen wurde und nun geschreddert wird durch Gezeitenkräfte, um den sichtbaren Sternstrom zu produzieren.

 

Bild via ESA/NASA Hubble