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Tag Archives: Skandal

-der US-Politiker Hubert H. Humphrey starb 1978 in Waverly/Minnesota. Humphrey war von 1965 bis 1969 unter US-Präsident Lyndon B. Johnson der 38. Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Er besaß außerdem von 1949 bis 1964 und nochmals von 1971 bis zu einem Tode 1978 ein Mandat im US-Senat. Von 1945 bis 1948 bekleidete er auch das Amt des Bürgermeisters von Minneapolis.
-Japan entschuldigte sich 1992 für die Zwangsprostitution koreanischer Frauen in sexuelle Sklaverei (Trostfrauen) während des 2. Weltkriegs. Der japanische Historiker Yoshikazu Yoshimi (Chuo-Universität Tokyo) fand 1992 in Militärdokumenten Beweise für die Beteiligung der japanischen Armee an der Beschaffung von Frauen für die Kriegsbordelle.
-der US-Politiker Douglas Wilder trat 1990 sein Amt als Gouverneur des US-Bundesstaats Virginia (1990-1994) an. Wilder war der erste afro-amerikanische Gouverneur eines Bundesstaats seit 1872.
„J’accuse …!“ („Ich klage an…!“-Titel eines offenen Briefs des französischen Schriftstellers Émile Zola an Félix Faure, den damaligen Präsidenten der Französischen Republik, um diesen und die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe der Dreyfus-Affäre zu informieren) erschien 1898 in der Tageszeitung „L’Aurore“. Der Brief verursachte einen großen politischen Skandal und gab der Dreyfus-Affäre eine entscheidende Wendung.
-US-Komponist Stephen Foster („Oh! Susanna“, „Camptown Races“) starb 1864 in Manhattan.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, Spiegel Online)
Aber bitte! Als ob das eine große Überraschung wäre. Laut der Enthüllungsplattform WikiLeaks sind im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba jahrelang zahlreiche Unschuldige festgehalten worden. Nur 220 der insgesamt 779 Gefängnisinsassen galten als gefährliche Extremisten, etwa 380 Häftlinge wurden als „Fußsoldaten“ niederen Ranges eingestuft, mindestens 150 der Gefangenen seien unschuldig gewesen. Sie seien teilweise jahrelang aufgrund von Fehlern bei der Feststellung ihrer Identität festgehalten worden oder weil sie schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen seien. Laut der spanischen Zeitung „El Pais“ war unter den Gefangenen auch ein dementer 89-Jähriger, der unter schweren Depressionen litt. (!) Für mich ist der eigentliche Skandal, daß US-Präsident Barack Obama bis heute nicht sein Wahlversprechen eingelöst und Guantanamo geschlossen hat. Alleine dafür sollte man ihm den Friedensnobelpreis aberkennen. Eine weitere WikiLeaks-Enthüllung, die mit Guantanamo zu tun hat, finde ich schrecklich. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben inzwischen in Guantanamo inhaftierte Al-Qaida-Mitglieder weitere Angriffe unter anderem auf den Londoner Flughafen Heathrow und weitere Ziele in den USA mit entführten Verkehrsflugzeugen geplant. Dabei habe ein kleiner Kreis um Chefplaner Chalid Scheich Mohammed auch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen erörtert. Dies berichtete die US-Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf US-Geheimunterlagen.