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Tag Archives: Selbstmordanschlag

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Und wieder gibt es einen Selbstmordanschlag auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Gottlob starb laut NATO und Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam kein deutscher Soldat, aber es wurden drei afghanische Zivilisten getötet und neun weitere verletzt, teilte Mahbubullah Sahidi, der Sprecher des Provinzgouverneurs, in Kundus mit. Ein Selbstmordattentäter hatte sein Fahrzeug am Morgen auf einer belebten Straße am Stadtrand von Kundus in der Nähe eines Transportfahrzeugs mit Bundeswehrsoldaten in die Luft gesprengt. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt.  Gestern hatte der afghanische Präsident Hamid Karsai erstmals bestätigt, daß die USA mit den Taliban Gespräche über ein Ende des Krieges führen.


 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, N24.de, n-tv.de)
Nachdem gestern in Afghanistan zwei Bundeswehrsoldaten durch einen Selbstmordanschlag getötet wurden, zu dem sich die Taliban bekannt haben, hat sich die NATO in der Nacht zum Sonntag offenbar auch die Hände schmutzig gemacht und Zivilisten getötet. Bei einem NATO-Luftangriff in der südafghanischen Provinz Helmand sind laut der Provinzregierung 14 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter zwölf Kinder. Ein Sprecher des Provinzgouverneurs, Mohammed Daud Ahmadi, sagte, bei dem Angriff seien fünf Mädchen, sieben Jungen und zwei Frauen getötet worden, drei Kinder, eine Frau und zwei Männer seien verletzt worden. US-Truppen seien von Taliban-Kämpfern beschossen worden, sie hätten um Luftunterstützung gebeten. NATO-Flugzeuge hätten daraufhin zwei Wohnhäuser mit Zivilisten bombadiert. Ein Sprecher der ISAF sagte, man kenne die Vorwürfe und untersuche den Vorfall.
Die zivilen Opfer bei NATO-Angriffen lösen in der afghanischen Regierung und der Bevölkerung (verständlicherweise) Unmut und Wut aus. Ich denke mal, es wird wieder Proteste gegen die NATO geben, Demonstranten werden getötet, dann gibt es leider wieder einen Selbstmordanschlag bei dem NATO-oder Bundeswehrsoldaten sterben und so geht die Spirale der Gewalt weiter.

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Im Norden Afghanistans hat es gestern in Taloqan auf den Sitz des Gouverneurs der Provinz Tachar einen Selbstmordanschlag gegeben, bei dem zwei Bundeswehrsoldaten getötet wurden. Dies bestätigte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin. Fünf weitere Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Auch der Kommandant der ISAF-Truppe in Nordafghanistan, General Markus Kneip, wurde leicht verletzt. Die Soldaten seien im Gouverneursgebäude von Tachar gewesen, um mit den afghanischen Partnern nach den jüngsten Vorfällen, bei denen ein Bundeswehrlager angegriffen wurde, über die Sicherheit vor Ort zu sprechen. Der Attentäter, der nach Medienberichten zu den Sicherheitskräften gehörte, die das hochrangige Treffen schützen sollten, sprengte sich in die Luft, als die Teilnehmer des Treffens den Konferenzraum verlassen hätten. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Insgesamt kamen sieben Menschen bei dem Terroranschlag ums Leben, darunter der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Mohammed Daud Daud.
Es ist immer das gleiche Ritual:ein Bundeswehrsoldat stirbt in Afghanistan, unsere Politiker, die man lieber selbst dorthin schicken sollte, zeigen sich schockiert und dann passiert nichts, bis der nächste Soldat stirbt. Unsere Bundeswehrsoldaten sind Kanonenfutter in einem Krieg, der nicht zu gewinnen ist und nur die USA betrifft.

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
-das wurde gestern (mal wieder) bewiesen, als im marokkanischen Marrakesch bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag auf das Kaffeehaus „Argana“ am mittelalterlichen Marktplatz Djemaa el Fna mindestens 16 Menschen getötet und 23 weitere verletzt wurden. Laut Medienberichten sind unter den Toten 11 Ausländer, darunter sechs Franzosen und eine Niederländerin. Die Explosion ereignete sich zur Mittagszeit, als das Cafe besonders gut besucht war. Der Djemaa el Fna-Platz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit seinen Gauklern und Händlern die wichtigste Sehenswürdigkeit in Marrakesch. Der UN-Sicherheitsrat hat das Attentat scharf verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich „entsetzt“ von dem Anschlag. In Sicherheitskreisen wird das Terrornetzwerk Al-Qaida als Urheber vermutet.

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(Quelle:Spiegel Online)
Der Terroranschlag auf den internationalen Flughafen Domodedowo in Moskau gestern war wohl das Thema in den Medien. ARD und ZDF
haben auch brav Sondersendungen gebracht. Bei dem Selbstmordanschlag gab es mindestens 35 Tote. Unter den Todesopfern sind nach Angaben des russischen Zivilschutzministeriums acht Ausländer, darunter ein Deutscher, zwei Briten und ein Bulgare. Daß ein Deutscher zu den Toten gehört, hat das Auswärtige Amt bestätigt. Wie die „Kölnische Rundschau“ aus Polizeikreisen erfuhr, handelt es sich um einen 34-jährigen Kölner, der mehrere Jahre in Moskau bei dem weltweit tätigen Heiztechnikunternehmen Vaillant angestellt war. Nach Informationen der Rundschau wollte er am Montagnachmittag einen Geschäftspartner am Flughafen abholen. Das russische Zivilschutzministerium hat die ersten Namen der Todesopfer auf seiner Internetseite veröffentlicht. Bei dem Anschlag gab es 180 Verletzte, darunter eine Deutsche, deren Zustand stabil sei, ein Franzose und ein Italiener. Russische Ermittler gehen davon aus, daß der Selbstmordattentäter einen Sprengstoffgürtel getragen hat. Medienberichten zufolge war die Bombe mit Schrauben und Metallkugeln gefüllt, um ihre Wirkung zu verstärken. Polizisten fanden am Montagabend den Kopf des mutmaßlichen Attentäters. Es handele sich um einen Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren mit südländischem Aussehen, sagte ein Ermittler der Nachrichtenagentur Interfax. Über die mögliche Identität war zunächst nichts bekannt. Der Selbstmordattentäter stamme vermutlich aus dem Konfliktgebiet Nordkaukasus, hatte Interfax zuvor unter Berufung auf Sicherheitskreise
gemeldet. In den vergangenen Jahren verübten wiederholt islamische Extremisten aus der Unruheregion Terrorakte in Moskau. So hatte sich der tschetschenische Rebellenführer Doku Umarow zu den Anschlägen auf die Moskauer U-Bahn am 29. März 2010 mit 40 Toten bekannt.
Aus Furcht vor weiteren Anschlägen versetzten die Moskauer Behörden auch die beiden anderen internationalen Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo sowie die Metro in Alarmbereitschaft. „Nach den uns vorliegenden vorläufigen Informationen war es ein Terrorangriff“, erklärte Präsident Medwedew am Montagabend im Staatsfernsehen. Er ordnete landesweit für alle Sicherheitskräfte Alarmbereitschaft an. Auf Flughäfen und Bahnhöfen gilt ab sofort eine erhöhte Sicherheitsstufe. Offenbar hätten zu laxe Sicherheitsvorkehrungen zu dem Anschlag geführt, gestand er ein. Diese Einschätzung erhält besondere Brisanz durch eine Meldung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Demnach hatten die Sicherheitsdienste bereits vergangene Woche Hinweise auf einen möglichen Anschlag in einem der Hauptstadtflughäfen erhalten.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Anschlag scharf verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einem „feigen Anschlag“, USPräsident Barack Obama von einem „abscheulichen Terrorakt“, NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte Moskau eine enge Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror zu.

Damit es keine Mißverständnisse gibt: und die Toten und Verletzten tun mir leid, aber jetzt hat Moskau endlich einen Grund, den Kaukasus mit Krieg zu überziehen. Ich sage nur: Grosny! Die Stadt wurde in zwei Tschetschenienkriegen zu 80 Prozent von den Russen zerstört. Jetzt kann Moskau ja gleich Nuklearwaffen einsetzen. Damals hat der Westen ja zugeschaut. Daß der Westen auf diesen Terrorismus-Zug aufspringt und Hilfe anbietet ist klar: man braucht ja US-Militärbasen in Asien und da muß man mit den Russen zusammenhalten. Nur daß die im Kaukasus ihre Freiheit von Russland und Putin haben wollen, was wir eigentlich unterstützen sollten.


(Quelle:Tagesschau.de)

Das neue Jahr 2011 ist gerade mal zwei Tage alt und schon führen zwei gewalttätige Ereignisse im Nahen Osten dazu,daß ich
meinen Weihnachtswunsch von einer friedlicheren Welt in die Tonne kloppen kann.

Bei einem Selbstmordanschlag vor einer koptischen Kirche im Osten der ägyptischen Hafenstadt Alexandria starben in der Silvesternacht mindestens 21 Menschen,über 40 wurden verletzt.Die Opfer sind koptische Christen,die in der Nacht an einer Neujahrsmesse teilgenommen hatten.Zum Zeitpunkt der Explosion verließen die rund 1000 Teilnehmer gerade den Gottesdienst und strömten auf die Straße.Die Wucht der Detonation hatte auch eine nahegelegene Moschee beschädigt.Nach dem Anschlag griffen aufgebrachte Christen ägyptische Sicherheitskräfte an.Sie warfen ihnen vor,sie nicht genug vor Attentaten zu schützen.Die Polizei setzte Tränengas ein,um die Menge auseinanderzutreiben.
Papst Benedikt XVI. hat nach dem Anschlag Gewalt gegen Christen verurteilt und religiöse Freiheit und Toleranz gefordert.US-Präsident Barack Obama nannte den Anschlag „ungeheuerlich“.Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP)sagte,das zynische Vorgehen der Attentäter zeige,wie notwendig entschlossenes Handeln gegen Terroristen und religiöse Intoleranz sei.Ägyptens Präsident Husni Mubarak sagte,Ziel des Anschlags seien Christen und Muslime gewesen.Es werde den Tätern aber nicht gelingen,das Land zu destabilisieren.

Bislang bekannte sich niemand zu dem Anschlag in Alexandria.Allerdings hatte kürzlich eine Gruppe mit Verbindungen zum islamistischen Terrornetz Al-Qaida im Irak den Christen im ganzen Nahen Osten mit Anschlägen gedroht.Die Organisation wirft den Kopten vor,zwei angeblich vom Christentum zum Islam konvertierte Frauen als „Geiseln“ festzuhalten.

Bei vier US-amerikanischen Drohnenangriffen sind im Westen von Pakistan angeblich mindestens 15 Menschen getötet worden.
Die unbemannten Kampfflugzeuge flogen ihre Raketenangriffe im
Stammesgebiet Wasiristan,das als Rückzugsgebiet der Taliban und von
Al-Qaida gilt.Bei den Getöteten soll es sich um radikale Islamisten gehandelt haben.Offiziell gab es keine Bestätigung für die Angriffe.

Das ist wirklich kein guter Jahresanfang-


Das Land Schweden hat in der letzten Zeit vor allem mit dem Haftbefehl gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange für Schlagzeilen gesorgt,aber nun zwei Wochen Wochen vor Weihnachten entging die schwedische Hauptstadt Stockholm wohl knapp einer Terrorkatastrophe,als am gestrigen Samstag im Stadtzentrum ein geparktes Auto explodierte.Wenig später war in der Nähe eine weitere Explosion zu hören,bei der ein Mann starb.Zwei weitere Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden,teilten die Rettungskräfte mit.Laut einem Bericht der Zeitung „Aftonbladet“ handele es sich bei dem getöteten Mann um einen Selbstmordattentäter.Er solle angeblich sechs miteinander verbundene Rohrbomben bei sich getragen haben,von denen nur eine explodiert sei.Techniker hätten dieTaschen des Toten mit Hilfe von Robotern untersucht.Auf Röntgenbildern seien Sprengstoff und eine große Menge Nägel zu sehen gewesen.
Wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtet,handele es sich bei dem getöteten Mann um einen 28-jährigen Selbstmordattentäter.Die Polizei habe die Berichte in einer Pressekonferenz am Vormittag nicht kommentieren wollen.Die Explosionen würden aber als Terroranschlag eingestuft.Das habe ein Sprecher der Sicherheitspolizei Säpo mitgeteilt.Die Polizei habe bereits zahlreiche Hinweise erhalten,über Details hätten die Sprecher aber noch keine Auskunft geben wollen.
Der schwedische Außenminister Carl Bildt bestätigte einen Bericht des schwedischen Fernsehsenders SVT,daß es sich bei den Explosionen um einen gescheiterten Anschlag gehandelt haben könne.Zehn Minuten vor den Explosionen seien Tonmitteilungen bei der Polizei und der Nachrichtenagentur TT eingegangen,vermutlich vom Täter.Der Autor der Botschaft erklärte,er habe sich „für den Dschihad“ in den Mittleren Osten begeben. Schweden führe Krieg gegen Afghanistan und habe gegen die Mohammed-Karikaturen von Lars Vilks,der als „Schwein“ bezeichnet wird,nicht protestiert.Weiter heiße es in dem Schreiben:“Jetzt werden eure Kinder,Töchter und Schwestern genauso sterben wie unsere Brüder,Schwestern und Kinder.“ Diese Mail,so der Sprecher der Sicherheitspolizei,sei eine Spur,mit der man arbeite.Offiziell gebe es auch noch keine Angaben zur Identität des toten Attentäters.Es seien noch nicht alle Angehörigen unterrichtet,so die Begründung.

Meine Meinung dazu:es mag ja sein,daß diese Mohammed-Karikaturen
eine Riesendummheit waren,aber das rechtfertigt noch lange keinen
Selbstmordanschlag. So etwas kann man
nur als feige und hinterhältig verurteilen.Gott sei Dank kam nur der
Täter selbst ums Leben und nicht mehr Menschen.Auf jeden Fall sehen wir jetzt alle,daß die Terrorbedrohung in Europa realer ist,als wir uns das vorstellen.