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Tag Archives: Sanaa

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„The clear waters of the Yucatan peninsula in . “ /via Samantha Cristoforett/ESA

 

Bilder vom 28./29. Januar 2015 via Samantha Cristoforetti (Italien/ESA) und Terry Virts (USA/NASA). Die Astronauten Samantha Cristoforetti und Terry Virts gehören zur ISS-Expedition 42.

Die Expedition 42-Besatzung arbeitete am Mittwoch mit Fruchtfliegen, einem humanoiden Roboter und dem kommerziellen SpaceXDragonRaumtransporter. Und das ESA Automated Transfer Vehicle 5 (ATV-5: Georges Lemaître) zündete auch für fast fünf Minuten seine Triebwerke und senkte leicht die Umlaufbahn der ISS als Vorbereitung für eine anstehende ISS-Progress 58-Nachschub-Mission. Kommandant Barry Wilmore (USA/NASA) und Samantha Cristoforetti packten Ausrüstung in den Dragon-Transporter für die Rückkehr zur Erde. Der Dragon-Transporter wird am 10. Februar zur Erde  zurückkehren, wenn er im Pazifischen Ozean wassert für eine Bergung vor der Küste der Baja California. Cristoforetti fütterte später Fruchtfliegen für ein Experiment, das  ihr Immunsystem studiert als Modell für die Anfälligkeit eines Besatzungsmitglieds für Krankheiten im Weltraum. Bordingenieur Terry Virts packte im „Destiny“-Modul den Robonaut 2 (R2) aus, dann aktivierte er den humanoiden Roboter für einen Mobilitätstest am Nachmittag. Seine Beine  empfingen am Mittwoch zum ersten Mal Strom. Virts überwachte die Beinbewegungen in Zusammenarbeit mit Betreibern am Boden.

 

 

NASA:Robonaut’s Legs Powered Up, Station Lowers Orbit

 

 

Samantha Cristoforetti auf Facebook

 

The Data2364-space Daily

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„Peaking between our Soyuz and the PMM, as the solar arrays are passing by catching the first solar light at sunrise.“ /via Samantha Cristoforett/ESA

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„L+59-65: Logbook. I made new space friends… the worms C. Elegans from the Epigenetics exp! https://plus.google.com/112628950566484266163/posts/SujB8GQp6dK “ /via Samantha Cristoforett/ESA

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„L+59-65: . Mi sono fatta dei nuovi amici…vi presento i Caenorhabditis elegans! http://avamposto42.esa.int/blog/diario-di-bordo/single/l59-l65-i-nuovi-piccoli-amici-caenorhabditis-elegans/ “ /via Samantha Cristoforett/ESA

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„Hello and Sana’a! Inhabited for over 2500 years, the old city of Sana’a is a site.“ /via Samantha Cristoforett/ESA

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looks like a hurricane- last night she was just east of “ /via Terry Virts/NASA

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„>@AstroRobonaut legs powered up for 1st time. @ESA fires engines lowering orbit… http://blogs.nasa.gov/spacestation/?p=603 “ /via @Space_Station/NASA


(Samuel Aranda /Corbis/ The New York Times)

Der World Press Photo Award 2011 geht an den Spanier Samuel Aranda. Sein Bild ist die Aufnahme einer verschleierten jemenitischen Muslimin, die einen verletzten Verwandten im Arm hält. Die Aufnahme entstand am 15. Oktober 2011 in einer Moschee in Jemens Hauptstadt Sanaa am Rande einer Demonstration gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. „Das Foto spricht für die gesamte Region“, begründete das Jurymitglied Koyo Kouoh die Auszeichnung. „Es steht für Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien – einfach alles, was im „Arabischen Frühling“ passiert ist.“ Das Besondere an dem Foto sei, daß es eine private, intime Seite eines politischen Ereignisses zeige, aber auch eine Frau, die nicht nur fürsorgend, sondern auch aktiv ins Geschehen eingreife.

 

 

 

(Text-und Bild-Quelle:Spiegel.de)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Jemens Präsident Ali Abdullah Salih ist zur medizinischen Behandlung nach Saudi-Arabien ausgeflogen worden. Der arabische Nachrichtensender „Al-Dschasira“ meldete in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf eine Erklärung des Königshofs, daß Salih von ebenfalls verletzten Offiziellen und Bürgern begleitet wurde. Salih wurde inzwischen an der Brust operiert. Das berichtete der arabische Nachrichtensender „Al-Arabija“. In der Herzgegend von Salih soll ein 7,6 Zentimeter langer Schrapnellsplitter stecken, berichtete der britische Sender „BBC“ am Samstagabend unter Berufung auf Regierungskreise. Darüber hinaus soll Salih Brandverletzungen zweiten Grades im Brustbereich und Gesicht davongetragen haben. Die Verletzungen hatte Salih sich am Freitag durch einen Granaten-Angriff auf die Moschee des Präsidentenpalastes zugezogen. Insgesamt sollen elf Menschen dabei umgekommen sein. Salih wird während seiner Abwesenheit von Vizepräsident Abd al-Rab Mansur al-Hadi vertreten. Er traf sich wenige Stunden nach Salihs Ausreise mit dem US-Botschafter im Jemen, Gerald M. Feierstein. Auf den Straßen feierten zehntausende Oppositionelle die Ausreise Salihs. Regierungsvertreter betonten jedoch, Salih wolle bereits in wenigen Tagen in den Jemen zurückkehren.
Auch heute gab es Gewalt im Jemen. Dutzende Bewaffnete griffen den Präsidentenpalast in der jemenitischen Stadt Taizz an. Wie aus Militärkreisen verlautete, töteten sie vier Soldaten bei der versuchten Erstürmung des Geländes. Auch einer der Angreifer sei ums Leben gekommen. Aus Sorge, daß ihre friedliche Protestbewegung von Stammesmilizen vereinnahmt wird, forderten die Demonstranten in Taizz und Sanaa in einer gemeinsamen Erklärung die Bildung eines Übergangsrates mit Bürgern, „an deren Händen kein Blut klebt“.
Falls Salih nicht in den Jemen zurückkehrt, wünsche ich den Jemeniten, daß die demokratischen Kräfte sich durchsetzen.


(Über Teilen Sanaas steigt nach Kämpfen Rauch auf.Foto: „dpa“)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Bei einem Angriff auf die Moschee der Residenz des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih in Sanaa sind am Freitag mehrere Politiker verletzt worden. Der Sprecher von Salihs Partei Allgemeiner Volkskongress (GPC), Tarek Schami, sagte, auch Ministerpräsident Ali Mohammed Mudschawwar, sowie der Parlamentspräsident Jahja al-Rai, mehrere Minister und weitere Politiker seien bei dem Granat-Angriff verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden vier Offiziere der Salih-treuen Republikanischen Garde getötet. Berichte eines Oppositionssenders, wonach der Präsident getötet worden sein soll, wurden von der Regierungspartei zurückgewiesen. Salih, der laut Meldungen des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“ nur leichte Verletzungen am Hinterkopf davongetragen haben soll, und die Politiker hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs zum Freitagsgebet in der Moschee des Präsidentenpalastes aufgehalten. Die Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Kämpfern des Haschid-Stammes waren eskaliert. Die vierte Nacht in Folge gab es in Sanaa Gefechte, auch tagsüber wurden die Kämpfe fortgesetzt. Sie weiteten sich vom Norden Sanaas in den Süden aus, wo Regierungssoldaten die Residenz eines Bruders von Stammesführer Scheich Sadik al-Ahmar mit schweren Waffen und Raketen beschossen. Vorher hatten sich die Kämpfe auf das Stadtviertel El Hassaba im Norden von Sanaa konzentriert, wo Ahmar seine Residenz hat. In dieser Woche sind bisher nach Oppositionsangaben 50 Regierungsgegner getötet worden. Die jemenitische Regierung wirft dem Haschid-Stamm vor, einen am 27. Mai vereinbarten Waffenstillstand gebrochen zu haben. Vor dem Waffenstillstand hatte es eine Woche Kämpfe zwischen Stammesmilizen und Regimetruppen gegeben, nachdem Salih sich geweigert hatte, ein von den Golfstaaten vorgeschlagenes Abkommen mit der Opposition zu unterzeichnen. Mit dem Abkommen sollte er seinen Machtverzicht besiegeln. Die Opposition fordert seit Januar den Rücktritt des seit 1978 regierenden Präsidenten Salih. Seit Beginn der Proteste sollen mehr als 350 Menschen getötet worden sein. Das Land steht am Rande eines Bürgerkrieges.
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(Sicherheitskräfte gehen gegen Regierungsgegner vor: Der Jemen versinkt im Chaos Foto:„Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Stern.de)
In der südjemenitischen Stadt Taizz hat es in der Nacht zu Montag bei weiteren Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Salih mindestens 20 Tote und rund 100 Verletzte gegeben. Laut Augenzeugen haben Sicherheitskräfte auf die Demonstranten geschossen und den sogenannten Freiheitsplatz im Zentrum von Taizz gestürmt, der seit Wochen von Regimegegnern besetzt war. Soldaten seien vor Morgengrauen mit Panzern auf den zentralen Platz vorgerückt, auf dem die Demonstranten ihre Zelte errichtet hatten, erklärte Sadek al-Schugaa, Leiter eines Feldlazaretts in Taizz, der nach eigenen Angaben den Überfall beobachtete. Dabei setzten die Sicherheitskräfte Wasserwerfer und Tränengas ein, Scharfschützen zielten von umliegenden Regierungsgebäuden auf flüchtende Zivilisten. In der Stadt Sindschibar setzte die Armee Kampfflugzeuge gegen mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder ein, so Berichte des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“. Bewohner berichteten, sie hätten am Südrand des Ortes Kampfjets in der Luft gesehen und laute Explosionen gehört. Soldaten hatten bis in den Morgen versucht, die Aufständischen aus Sindschibar zu vertreiben. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, erklärte ein Krankenhausmitarbeiter.
Seit vier Monaten gibt es jetzt Proteste gegen den seit 33 Jahren regierenden Salih. Dabei kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Für Salih gilt das Gleiche wie für Husni Mubarak, Muammar al-Gaddafi und Baschar al-Assad: Wenn die Lage im Jemen weiter eskaliert, dann hat Salih wohl bald NATO-Flugzeuge über Sanaa.


(Foto:Nach Gefechten steigt Rauch vom jemenitischen Innenministerium in der Hauptstadt Sanaa auf.)

(Quelle:n-tv.de, taz.de)
Im Jemen hat die Luftwaffe von Präsident Ali Abdullah Salih nach Medienberichten einen Armeestützpunkt einer Eliteeinheit 75 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Sanaa bombardiert, der wenige Stunden zuvor von Aufständischen des oppositionellen Stammesscheichs Sadik al-Ahmar eingenommen worden war. Die Stammeskämpfer hatten den Stützpunkt angegriffen, um zu verhindern, daß Regimetruppen Verstärkungen nach Sanaa bringen. In der Hauptstadt liefern sich Regierungstruppen und Al-Ahmar-Milizen seit Montag heftige Gefechte. Die Salih-Verbände versuchen vergebens, die Residenz von Sadik al-Ahmar im Hasaba-Viertel zu stürmen. Bei den Kämpfen im Zentrum von Sanaa wurden bislang mehr als 100 Menschen getötet. In der Nacht zum Donnerstag starben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 28 Menschen durch eine Explosion in einem Waffenlager. Auslöser der Kämpfe ist Salihs erneute Weigerung, ein Abkommen zu unterzeichnen, das seinen Rücktritt innerhalb eines Monats vorsieht. Im Jemen gibt es seit drei Monaten Demonstrationen gegen Salih, der seit mehr als 30 Jahren an der Macht ist.
Libyen, Syrien und der Jemen-das sind die Länder in denen sich der Arabische Frühling zum Bürgerkrieg entwickelt hat bzw.darauf zusteuert.


(In Sana’a forderten die Menschen den Rücktritt des Präsidenten. Foto: „dpa“)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, Bild.de, ARD-Text 121, RTL-Text 124)
Auch am Wochenende gab es Gewalt im Nahen Osten. Mindestens 300 Menschen sind im Jemen bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten verletzt worden. Ein Augenzeuge sagte, zehn Menschen seien von Kugeln getroffen worden. Mindestens ein Mensch soll getötet worden sein. Die Sicherheitskräfte seien in der jemenitischen Hauptstadt Sana’a gegen Regimegegner mit scharfer Munition, Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken vorgegangen. In Sana’a und weiteren Städten des Landes forderten Zehntausende Demonstranten den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih, der das Land seit 32 Jahren regiert und protestierten gegen die Erschießung von Regimegegnern. In Taizz, eine südjemenitische Stadt zwischen der Hafenstadt Aden und Sana’a, hatten Hunderte von Demonstranten versucht, eine Polizeisperre zu durchbrechen, um zu einem Präsidentenpalast zu marschieren. Sie wurden von Sicherheitskräften mit scharfer Munition und Tränengas beschossen. Auch Saudi-Arabien und verbündete Golfstaaten wollen Salih zum Rücktritt bewegen. Ein entsprechendes Verhandlungsangebot wies dieser allerdings zurück.
Nach Schätzungen der Opposition erschossen Sicherheitskräfte in den vergangenen Wochen bislang mehr als 100 Demonstranten. Tausende wurden verletzt.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Focus Online, Bild.de, ARD-Videotextseite 128, RTL-Videotextseite 125)
Im Jemen ist nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften der Ausnahmezustand verhängt worden. Der nationale Sicherheitsrat habe diese Entscheidung für das ganze Land gefällt, sagte Präsident Ali Abdullah Salih. Ärzten zufolge wurden bei den Angriffen auf Regimegegner mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 240 verletzt. Laut Augenzeugen schossen Anhänger des Präsidenten von umliegenden Dächern auf die Demonstranten. Auch die Polizei setzte scharfe Munition und Tränengas ein. Die Sicherheitskräfte gingen mit äußerster Brutalität gegen die Kundgebung an der Universität in der Hauptstadt Sanaa vor. Hunderttausende beteiligten sich an der Demonstration, die unter dem Motto „Tag der Würde“ stattfand. Sie forderten den Rücktritt von Präsident Salih, der seit 32 Jahren an der Macht ist. Die Regimegegner protestierten auch gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Es war der blutigste Tag seit Beginn der Proteste gegen das Regime von Präsident Salih vor einem Monat.

 

 

Dieser Präsident Ali Abdullah Salih macht einen auf Muammar al-Gaddafi. Vielleicht sollte die UNO auch gleich eine Flugverbotszone für den Jemen beschließen.

 

 

(Quellen:Berliner Morgenpost Online,FAZ.net)
Bei regierungskritischen Protesten im Jemen sind mindestens vier Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Laut Augenzeugen hätten Soldaten eines Kontrollpostens am Freitag in Harf Sofjan im Norden des Jemen mit einem schweren Maschinengewehr auf Tausende Demonstranten geschossen, die nach dem Freitagsgebet an einer Kundgebung gegen den seit 32 Jahren regierenden Präsidenten Ali Abdullah Salih teilnahmen. Und auch in Semla, rund 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sanaa, hätten Soldaten in eine Menge aus Demonstranten geschossen, sagte ein Vertreter der schiitischen Aufständischen der Nachrichtenagentur „AFP“. In Sanaa zogen Zehntausende Oppositionelle vor die Universität und verlangten den Rücktritt des Präsidenten und auch in der Hafenstadt Aden gab es ebenfalls Demonstrationen gegen die Regierung.

 

In den letzten zwei Monaten sind von Tunesien bis Bahrain zu viele Menschen bei Protesten für ihre Freiheit gestorben. Ich hoffe, daß in zehn oder zwanzig Jahren die Welt auf diesen Jahresanfang 2011 zurückblickt und der Tod dieser Demonstranten nicht umsonst war, sondern im Nahen Osten echte Demokratien entstanden sind und keine Scheindemokratien. Nur in einer wirklichen Demokratie gibt es Freiheit. Und nichts ist wichtiger als Freiheit. Das müssen die Menschen dort unten begreifen.

 

Euronews-Video:Konflikt im Jemen spitzt sich zu

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Im Jemen sind bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Regimegegnern mindestens zwei Demonstranten getötet worden. Augenzeugen berichten von mindestens 15 Verletzten. In der Hafenstadt Aden lieferten sich Sicherheitskräfte und Demonstranten Straßenschlachten. In der Hauptstadt Sanaa gingen erneut Gegner und Anhänger von Präsident Ali Abdullah Salih aufeinander los. Die Demonstranten fordern den Rücktritt Salihs. Dieser hat angesichts der Protestwelle bereits angekündigt, bei der nächsten Präsidentschaftswahl im Jahr 2013 nicht erneut kandidieren zu wollen.

 

 

Die Situation jetzt im Nahen Osten wird ja von einigen Menschen mit dem Fall der Mauer 1989 verglichen, aber damals ist es doch friedlicher zugegangen. Mir tun die Toten und Verletzten leid.

 

Euronews-Video:Tote und Verletzte bei Zusammenstößen im Jemen

 

(Quelle:Euronews.net)
Ich finde es wichtig, zu erwähnen, daß es gestern nicht nur zu Protesten in Algerien kam, sondern daß auch im Jemen demonstriert wurde. Und auch da gab es Gewalt. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des Präsidenten Ali Abdullah Salih sind mindestens zwei Menschen verletzt worden. Rund 2000 Regimegegner hatten in der Hauptstadt Sanaa bei einer Kundgebung den Rücktritt des Präsidenten gefordert. Als sie versuchten, auf den Tahrir-Platz im Zentrum Sanaas zu gelangen, wurden sie von Regimeanhängern mit Knüppeln vertrieben. Mitglieder von Salihs Regierungspartei GPC campieren seit Tagen auf dem Platz, um Proteste von Regierungsgegnern zu verhindern. Der seit 32 Jahren herrschende Präsident hatte erklärt, auf eine weitere Amtszeit zu verzichten. Sein Mandat endet 2013. Die Opposition fordert darüber hinaus eine Regierung der nationalen Einheit. Die Gegner des Präsidenten demonstrierten nicht zum ersten Mal. Zum “Tag des Zorns” gingen Zehntausende auf die Straßen.

 

 

Algerien oder Jemen-auch hier:ich hasse es, wenn Demonstranten,  die Demokratie wollen, niedergeknüppelt werden.

 

Video:Proteste und Zusammenstöße in Sanaa