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Tag Archives: Raumsonde

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via NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

 

Saturns ungewöhnliche Erscheinung in diesem Bild resultiert daher, daß der Planet via InfrarotFilter abgebildet wurde. Infrarotbilder können den Wissenschaftlern helfen, die Position der Wolken in der Planeten-Atmosphäre zu bestimmen. Für dieses Bild benutzte die Weitwinkelkamera (Wide Angle Camera) der NASA-Raumsonde Cassini-Huygens einen Filter, der besonders empfindlich für Infrarot-Wellenlängen ist, die von Methan absorbiert werden. Methan ist kein Hauptbestandteil der Saturnatmosphäre, aber genug davon ist vorhanden, um einen Unterschied  zu machen, wie viel Licht von verschiedenen Wolken reflektiert werden. Die dunkleren Bereiche zeigen Wolken, die weiter unten in der Atmosphäre sind, also unter mehr Methan. Helle Bereiche auf dem Saturn sind Wolken in größerer Höhe.  Wissenschaftler glauben, daß diese niedrigeren Wolken in Regionen sind, wo „Luft“ absteigt, während die Wolken in größerer Höhe in Regionen sind, wo die „Luft“ aufsteigt. Auf diese Weise können Bilder wie dieses uns helfen, die vertikalen Luftbewegungen auf dem Saturn kartographisch zu erfassen. Diese Ansicht blickt in Richtung der unbeleuchteten Seite der Ringe von weniger als ein Grad von der Ringebene. Dieses Bild wurde am 25. Mai 2015 mit der Cassini-Weitwinkelkamera (Wide Angle Camera) aufgenommen unter Verwendung eines Spektralfilters, der bevorzugt Wellenlängen von Nah-Infrarot-Licht zentriert bei 890 Nanometern zulässt. Die Aufnahme wurde in einem Abstand von etwa 930.000 Meilen (1,5 Millionen Kilometer) von Saturn gemacht und in einem Sonne-Saturn-Sonde-Phasenwinkel von 99 Grad. Abbildungsmaßstab beträgt 55 Meilen (89 Kilometer) pro PixelDie Cassini-Huygens-Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der Europäischen Weltraumorganisation und der Italienischen Raumfahrtagentur. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA, eine Abteilung des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena verwaltetdie Mission für das NASA Science Mission Direktorat (in Washington, D.C.). Die Cassini-Raumsonde und ihre zwei integrierten Kameras wurden am JPL entworfen, entwickelt und montiert. Das bildgebende Team befindet sich am Space Science Institute in Boulder/Colorado

 

NASA:Darkness Descending

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via NASA/JPLCaltech/UCLA/MPS/DLR/

 

Die NASA-Raumsonde „Dawn“ ist die erste Mission, die die Umlaufbahn um einen Zwergplaneten erreicht. Die Sonde war etwa 38.000 Meilen (61.000 Kilometer) von Ceres entfernt, als sie am Freitag, 6. März um ungefähr 4:39 a.m. PST (7:39 a.m. EST) durch die Gravitation des Zwergplaneten eingefangen wurde. Dieses Bild von Ceres wurde am 1. März durch die „Dawn“-Sonde aufgenommen. nur wenige Tage bevor die Mission die Umlaufbahn um die bislang unerforschte Welt erreichte. Die Aufnahme zeigt Ceres als Mondsichel, meist im Schatten, weil die Flugbahn der Raumsonde sie auf eine Seite bringt, die von der Sonne abgewandt ist bis Mitte April. Wenn „Dawn“ von Ceres dunkler Seite auftaucht, wird die Sonde immer schärfere Bilder liefern, wenn sie spiralförmig die Umlaufbahn um den Zwergplaneten senkt. Das Bild wurde in einer Entfernung von etwa 30.000 Meilen (etwa 48.000 Kilometer) erhalten. in eimem Sonne-Ceres-Sonden-Winkel, oder Phasenwinkel, von 123 Grad. Der Abbildungsmaßstab auf Ceres ist 1,9 Meilen (2,9 Kilometer) pro Pixel. Ceres hat einen mittleren Durchmesser von etwa 590 Meilen (950 Kilometer).

 

 

NASA:Ceres Seen From NASA’s Dawn Spacecraft

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via NASA/JPLCaltech/Cornell University/Arizona State University

Dieses Panorama ist die Ansicht, die der NASA-Mars Exploration Rover Opportunity von der Spitze des  Cape Tribulation-Segments vom Rand des EndeavourEinschlagkraters gewann. Der Mars-Rover erreichte diesen Punkt drei Wochen vor  dem 11. Jahrestag seiner Landung auf dem Mars im Januar 2004. Die Teilbilder wurden mit Opportunitys Panoramic Camera (Pancam) aufgenommen in der Woche nach der Ankunft des Rovers auf dem Gipfel am 6. Januar 2015, dem 3894. Marstag, oder Sol, von Opportunitys Arbeit auf dem Mars.  Dieser Ort ist die höchste Erhebung, die Opportunity erreicht hat seit der Abfahrt von der Victoria-Krater-Region im Jahr 2008, auf einer dreijährigen, abschüssigen Reise zum Endeavour-Krater. Der Endeavour-Krater hat einen Durchmesser von etwa 14  Meilen (22 Kilometer), mit seinem Inneren und Rand ausgelegt in diesem 245-Grad-Panorama zentriert in Richtung Ost-Nordost. Rover-Spuren, die eingedruckt wurden während der Annäherung des Rovers zu der Stelle, erscheinen auf der linken Seite. Der ferne Horizont in der rechten Hälfte der Szene enthält Teile vom Rand eines Kraters weiter südlich, dem Iazu-Krater. Der Rover kletterte etwa 440 Fuß (ca. 135 Meter) in die Höhe von einem unteren Abschnitt des Endeavour-Randes, welchen er Mitte 2013 durchquerte, Botany Bay , auf seiner Fahrt zum Tribulation-Gipfel. Er verließ am 17. Januar 2015  (Sol 3902) den Gipfel und setzte seine Fahrt fort in Richtung eines Forschungsziels an Marathon Valley. Auf dem Gipfel hielt Opportunity seinen Roboterarm so, daß die US-Flagge in der Szene sichtbar sein würde. Die Flagge ist gedruckt auf dem Aluminium-Kabelschutz des Rock Abrasion Tool (RAT) von dem Rover, dieses Werkzeug wird verwendet für das Abschleifen von verwitterten Gesteinsoberflächen, um frisches Innenmaterial für Untersuchung freizulegen. Die Flagge ist ein Denkmal für die Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 auf die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City. Das für den Kabelschutz verwendete Aluminium wurde von der Stelle der Zwillingstürme in den Wochen nach den Anschlägen geholt.  Arbeiter des US-Unternehmens Honeybee Robotics in Lower Manhattan, weniger als eine Meile vom World Trade Center, stellten im September 2001 das Rock Abrasion Tool her für Opportunity und den Zwillings-Mars Exploration Rover Spirit. Diese Version des Bildes ist in annähernd Echtfarbe dargestellt durch kombinierte Belichtungen, aufgenommen durch drei Farbfilter der Pancam, zentriert auf Wellenlängen von 753 Nanometern (Nah-Infrarot-Licht), 535 Nanometer (grün) und 432 Nanometern (violett). Der linke Rand ist in Richtung Westnordwesten und der rechte Rand ist nach Süden. Opportunity war am 25. Januar 2004 Universalzeit (am Abend des 24. Januar 2004, PST) auf dem Mars gelandet. 

 

NASA:High Viewpoint for 11-Year-Old Rover Mission on Mars

The Data2364-space Daily

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via ESA/NASA/JPL/University of Arizona

 

Vor zehn Jahren landete ein Entdecker von der Erde mit dem Fallschirm im Dunst eines außerirdischen Mondes in Richtung eines ungewissen Schicksals. Nach einem sanften Abstieg von mehr als zwei Stunden landete er mit einem dumpfen Plumps in einem eisigen Überschwemmungsgebiet, von eisigen Pflastersteinen umgeben. Mit diesem Kunststück führte die NASA-Raumsonde Huygens die erste Landung der Menschheit auf einem Mond des äußeren Sonnensystems durch. Huygens war sicher auf Titan, dem größten Mond des Planeten Saturn. Diese Bilder des Saturn-Mondes Titan wurden am 14. Januar 2005 von der Huygens-Sonde in vier verschiedenen Höhen aufgenommen. Die Bilder sind eine abgeflachte (MercatorProjektion der Ansicht des absteigenden Descent Imager / Spectral Radiometer (DISR) der Sonde, als diese auf Titans Oberfläche landete. 

 

 

NASA:Ten Years Ago, Huygens Probe Lands on Surface of Titan

The Data2364-space Daily

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via ESA/Rosetta/Philae/CIVA

 

Das Landegerät der ESA-Raumsonde Rosetta hat nach fast 57 Stunden auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko seine primäre Wissenschaftsmission beendetNachdem Rosetta seit 09:58 GMT/10:58 MEZ am Freitag aus Kommunikationssichtbarkeit mit dem Landegerät war, gewann Rosetta um 22:19 GMT/23:19 MEZ letzte Nacht wieder Kontakt mit Philae. Das Signal war zunächst aussetzend, stabilisiertsich aber schnell und blieb bis um 00:36 GMT/01:36 MEZ heute Morgen sehr gut. In dieser Zeit sendete das Landegerät alle seine gesammelten Daten zurück, sowie Wissenschaftsdaten von den zielgerichteten Instrumenten, einschließlich ROLIS (Rosetta Lander Imaging System), COSAC (The COmetary SAmpling and Composition), PTOLEMY, SD2 und CONSERT (COmet Nucleus Sounding Experiment by Radiowave Transmission). Dies beendete die Messungen, die geplant waren für den letzten Block von Versuchen auf der Oberfläche.  Außerdem wurde das Landegerät in einem Versuch, mehr Sonnenenergie zu erhalten, um etwa 4 cm angehoben und um etwa 35 ° gedreht. Aber als die letzten Wissenschaftsdaten zurück zur Erde gesendet wurden, war Philaes Energie schnell erschöpft. „Es war ein großer Erfolg, das ganze Team ist begeistert“, sagte Stephan Ulamec, Landegerät-Manager am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Philaes  Fortschritt diese Woche vom Hauptkontrollzentrum der ESA in Darmstadt/Deutschland überwachte. „Trotz der ungeplanten Serie von drei Landungen, könnten alle unsere Instrumente betrieben werden und jetzt ist es Zeit zu sehen, was wir haben. Gegen alle Widerstände – ohne Abwärtstriebwerk und weil das automatische Harpunensystem nicht funktionierte – prallte Philae zweimal ab nach seinem ersten Aufsetzen auf dem Kometen und kam zur Ruhe im Schatten einer Klippe am Mittwoch, 12. November um 17:32 GMT (Kometenzeit – es dauert mehr als 28 Minuten für das Signal, um die Erde zu erreichen, über Rosetta). Die Suche nach Philaes endgültigem Landeplatz geht weiter, mit hochauflösenden Bildern des Orbiters wird genau geprüft. Unterdessen hat das Landegerät beispiellose Bilder seiner Umgebung zurückgeschickt. Während Landebilder zeigen, daß die Kometenoberfläche bedeckt ist durch Staub und Schutt,  von Millimeter- nach Metergröße reichend, zeigen Panoramabilder geschichtete Wände aus härter aussehendem Material. Die Wissenschaftsteams untersuchen nun ihre Daten, um zu sehen, ob sie mit Philaes Bohrer irgendwelche Stichproben dieses Materials genommen haben. „Wir hoffen immer noch, daß in einem späteren Stadium der Mission, vielleicht wenn wir näher an der Sonne sind, daß wir genügend Solarbeleuchtung haben müssen, um das Landegerät zu wecken und die Kommunikation wiederherzustellen“, fügte Stephan hinzu. Von nun an wird kein Kontakt möglich sein, es sei denn, genügend Sonnenlicht fällt auf die Solarmodule, um genug Strom für seine Aktivierung zu erzeugen. Die Möglichkeit, daß dies später während der Mission geschehen würde, wurde erhöht, als das Missionskontrollzentrum Befehle schickte, um den Hauptkörper des Landegeräts mit seinen festen Solarmodulen zu drehen. Dies sollte mehr Panelfläche dem Sonnenlicht ausgesetzt haben. Die nächste Kommunikationsmöglichkeit beginnt am 15. November um etwa 10:00 GMT/11:00 MEZ. Der Orbiter wird auf ein Signal hören und wird dies auch weiterhin jedes Mal tun, wenn seine Umlaufbahn ihn in Sichtverbindung mit Philae bringt. Angesichts des geringen Ladestroms aus den Solarmodulen zu dieser Zeit, ist es unwahrscheinlich, daß der Kontakt mit dem Landegerät in naher Zukunft wieder hergestellt wird. Inzwischen hat sich der Rosetta-Orbiter wieder in eine 30 Kilometer-Umlaufbahn um den Kometen bewegt. Er wird am 6. Dezember zu einer 20 Kilometer-Umlaufbahn zurückzukehren und seine Mission, den Körper in allen Einzelheiten zu studieren, fortsetzen, wenn der Komet aktiver wird, auf dem Weg zu seiner nächsten Begegnung mit der Sonne am 13. August nächsten Jahres. In den kommenden Monaten wird Rosetta beginnen, in weiter entfernten ungebundenen“ Orbits zu fliegen, während die Sonde eine Reihe von gewagten Vorbeiflügen am Kometen absolviert, einige innerhalb von nur 8 Kilometer von der Mitte. Die vom Orbiter gesammelten Daten ermöglichen den Wissenschaftlern die kurz- und langfristige Veränderungen, die auf dem Kometen stattfinden, zu beobachten und helfen, einige der größten und wichtigsten Fragen in Bezug auf die Geschichte unseres Sonnensystems zu beantworten. Wie hat es sich gebildet und entwickelt? Wie funktionieren Kometen? Welche Rolle spielten Kometen in der Evolution der Planeten, auf die Herkunft des irdischen Wassers und vielleicht sogar der Herkunft des Lebens auf unserem Heimatplaneten. Die von Philae und Rosetta gesammelten Daten werden diese Mission zu einem Spielwechsel in der Kometenwissenschaft machen“, sagt Matt Taylor, Rosetta-Projektwissenschaftler der ESA. Fred Jansen, Rosetta-Missionsmanager der ESA, sagt:“Am Ende dieser erstaunlichen Achterbahnwoche blicken wir zurück auf eine erfolgreiche allererste weiche Landung auf einem Kometen. Dies war ein wahrhaft historischer Moment für die ESA und ihre Partner. Jetzt freuen wir uns auf viele weitere Monate spannender Rosetta-Wissenschaft und möglicherweise eine Rückkehr von Philae aus dem Ruhezustand zu einem bestimmten Zeitpunkt.

 

ESA:Pioneering Philae completes main mission before hibernation

 

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„.’s incredible panoramic postcard from the surface of “ /via @ESA_Rosetta

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„. See for yourself! ROLIS imaged when we were just 3km away! Glad I can share. “ /via @Philae2014

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„Another stunning image of my new home taken by ROLIS during yesterday, when I was just 40 m from “ /via @Philae2014

 

 

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via ESA/Rosetta/MPS für OSIRIS-Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

 

Schroffe Felsen und herausragende Felsbrocken sind zu sehen auf diesem Bild des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko, aufgenommen am 5. September 2014 aus einer Entfernung von 62 Kilometer von OSIRIS,  dem wissenschaftlichen Bildverarbeitungs-System der Rosetta-Raumsonde, Der linke Teil des Bildes zeigt eine Seitenansicht des Kometen-„Körper“, während der rechte Teil die Rückseite seines „Kopfes“ zeigt. Ein Pixel entspricht 1,1 Meter.

 

ESA:Comet on 5 September 2014

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„25 Years Ago, Voyager 2 Captures Images of Neptune“ /via NASA

 

Die NASARaumsonde Voyager 2 gab im Sommer 1989 der Menschheit ihren ersten Blick auf Neptun und dessen Mond Triton. Dieses Neptun-Bild wurde hergestellt von den letzten Bildern des ganzen Planeten, aufgenommen durch die grünen und orangefarbenen Filter der Voyager 2-Schmalwinkelkamera. Die Bilder wurden am 20. August 1989 aufgenommen, bei einer Reichweite von 4,4 Mio. Meilen vom Planeten, 4 Tage und 20 Stunden vor der größten Annäherung am 25. August. Das Bild zeigt den Großen Dunklen Fleck und seinen Begleiter, den hellen Fleck; auf dem westlichen Bogen sind das sich schnell bewegende helle Merkmal, Scooter genannt, und der kleine dunkle Fleck sichtbar. Nördlich von diesen ist ein helles Wolkenband ähnlich dem Südpol-Streifen zu sehen. Im Sommer 2015 wird New Horizons, eine weitere NASA-Mission im Rahmen des New-Frontiers-Programmes zur entferntesten Zone des Sonnensystems,eine historische erste Nahaufnahmen-Studie des Zwergplaneten Pluto machen. Obwohl es ein schneller Vorbeiflug wird, wird New Horizons Begegnung mit Pluto am 14. Juli 2015 keine Wiederholung des Voyager-Fluges, sondern eher eine Fortsetzung und ein Neustart, mit einer neuen und technologisch fortgeschrittenen Raumsonde und noch wichtiger, einer neuen Besetzung von Charakteren. Diese Charaktere sind Pluto und seine Familie von fünf bekannten Monden, welche alle im nächsten Sommer zum ersten Mal aus der Nähe zu sehen sein werden.

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via ESA/Rosetta/MPS für OSIRIS-Team

Eine detaillierte Nahaufnahme mit Schwerpunkt auf einer glatten Region auf der „Basis“ der „Körper“ Sektion des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Die Aufnahme wurde am 6. August 2014 durch Rosettas Bildgebungssystem OSIRIS (Onboard Scientific Imaging System) aufgenommen. Das Bild zeigt deutlich eine Reihe von Merkmalen, einschließlich Geröll, Krater und steile Klippen. Das Bild wurde aus einer Entfernung von 80 Meilen (130 Kilometer) aufgenommen und die Bildauflösung beträgt 8 Fuß (2,4 Meter) pro Pixel. Die drei USInstrumente an Bord der Raumsonde sind das Microwave Instrument for Rosetta Orbiter (MIRO), ein UltraviolettSpektrometer genannt Alice und der Ionen und Elektronen-Sensor (IES).  Sie sind Teil einer Reihe von elf wissenschaftlichen Instrumenten an Bord der Rosetta-Sonde. MIRO wurde entwickelt, um Daten zu liefern, wie Gase und Feinstaub die Oberfläche des Kerns verlassen, um die Koma und den Schweif zu formen, was Kometen ihre innere Schönheit gibt. Das Studium der Oberflächentemperatur und der Entwicklung der Koma und des Schweifs bietet Informationen darüber, wie sich der Komet entwickelt,  wenn er sich der Umgebung der Sonne nähert und verlässt. Alice wird Gase in der Kometenkoma analysieren. Die Koma ist die helle Gashülle  um den Kometenkern und entwickelt sich, wenn ein Komet sich der Sonne nähert. Alice wird auch die Rate messen, bei der der Komet WasserKohlenmonoxid und Kohlendioxid erzeugt. Diese Messungen werden wertvolle Informationen über die Oberflächenzusammensetzung des Kerns liefern. Die NASA lieferte auch einen Teil der Elektronikbaugruppe für das Double Focusing Mass Spectrometer (DFMS), das Teil des in der  Schweiz gebauten Rosetta Orbiter Spectrometer for Ion and Neutral Analysis (ROSINA) Instruments ist. ROSINA wird das erste Instrument im Weltraum sein mit ausreichender Auflösung, um zwischen molekularem Stickstoff und Kohlenmonoxid zu unterscheiden, zwei Moleküle mit etwa der gleichen Masse. Eindeutige Identifizierung von Stickstoff wird den Wissenschaftlern helfen, um die Bedingungen zu der Zeit als das Sonnensystem gebildet wurde zu verstehen. US-Wissenschaftler sind Partner über mehrere nicht-US-Instrumente und beteiligt an sieben der 21 Instrument-Kooperationen der Mission.  Das Deep Space Network der NASA unterstützt das ESA-Bodenstationsnetzwerk für Raumsonden-Kommunikation und Navigation. Rosetta wurde im März 2004 gestartet und im Januar 2014 nach einer Rekordzeit von 957 Tagen im Ruhezustand reaktiviert. Rosetta besteht aus einem Orbiter und Lander und ihre Ziele bei der Ankunft am Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko im August sind das Himmelsobjekt aus der Nähe mit bisher unerreichter Genauigkeit zu untersuchen, die Landung einer Sonde auf dem Kometenkern im November vorzubereiten und die Veränderungen des Kometen zu verfolgen, wenn er an der Sonne vorbei fliegt. Kometen sind Zeitkapseln mit primitiven Material übrig geblieben aus der Epoche, als sich die Sonne und ihre Planeten bildeten. Rosettas Lander wird die ersten Bilder, die von einer Kometenoberfläche aufgenommen werden, erhalten und wird die erste Analyse der Kometenzusammensetzung bieten durch eine Bohrung in der Oberfläche. Rosetta wird auch die erste Raumsonde sein, die aus nächster Nähe miterlebt, wie sich ein Komet verändert, wenn er der steigenden Intensität der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Beobachtungen werden den Wissenschaftlern helfen, mehr über die Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems zu lernen und die Rolle, die Kometen gespielt haben können bei der Herkunft von Wasser auf der Erde und vielleicht sogar der Aussaat von Leben.

 

NASA:Rosetta’s Target Up Close

 

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via NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

 

Die NASA-Raumsonde Cassini-Huygens erfasste drei prächtige Sehenswürdigkeiten auf einmal: Saturns Nordpolarwirbel und Hexagon zusammen mit seinen  weitläufigen Ringen. Das Hexagon, welches zweimal größer als die Erde ist, verdankt seine Erscheinung dem Jetstream, der seinen Umfang bildet. Der Jetstream bildet eine sechslappige, stehende Welle, die sich um die Nordpolarregionen wickelt auf einer Breite von rund 77 Grad Nord. Diese Ansicht blickt in Richtung der sonnenbeschienenen Seite der Ringe etwa 37 Grad über der Ringebene. Dieses Bild wurde am 2. April 2014 mit der Cassini-Weitwinkelkamera (Wide Angle Camera) aufgenommen unter Verwendung eines Spektralfilters, der bevorzugt Wellenlängen von Nah-Infrarot-Licht zentriert bei 752 Nanometern zulässt. Die Aufnahme wurde in einem Abstand von etwa 1,4 Millionen Meilen (2,2 Millionen Kilometer) von Saturn gemacht und in einem Sonne-Saturn-Sonde-Phasenwinkel von 43 Grad. Abbildungsmaßstab beträgt 81 Meilen (131 Kilometer) pro Pixel. Die Cassini-Huygens-Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der Europäischen Weltraumorganisation und der Italienischen Raumfahrtagentur. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA, eine Abteilung des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena verwaltet die Mission für das NASA Science Mission Direktorat (in Washington, D.C.). Die Cassini-Raumsonde und ihre zwei integrierten Kameras wurden am JPL entworfen, entwickelt und montiert. Das bildgebende Team befindet sich am Space Science Institute in Boulder/Colorado.

 

NASA:Vortex and Rings

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„Astronauts Pay a Visit to Surveyor 3“ /via NASA

 

Am 17. April 1967 startete die NASARaumsonde Surveyor 3 an Bord einer AtlasCentaur-Rakete von der Startrampe LC-36 der Cape Canaveral Air Force Station/Florida auf eine Mission zum Mond. Ein wenig mehr als zwei Jahre nach der Mondlandung, die das Ziel hatte. den Weg für eine künftige bemannte Mission zu ebnen, bekam die Surveyor 3-Sonde Besuch von Apollo 12-Kommandant Charles Conrad, Jr. und Astronaut Alan LaVern Bean, der dieses Foto am 20. November 1969 aufgenommen hatte. Nach den anfänglichen Studien der Mondoberfläche durch Surveyor 1 im Jahr 1966, machte Surveyor 3 weitere Einfälle in die Vorbereitungen für bemannte Missionen zum Mond. Unter Verwendung eines Soil mechanics surface sampler für das Studium des Mondbodens, führte Surveyor 3 Experimente durch, um zu sehen, wie es der Mondoberfläche ergehen würde gegen das Gewicht einer ApolloMondlandefähre. Die Mondlandefähre, welche die zweite des Surveyor-Programms war, die eine weiche Landung auf dem Mond machte, sammelte auch Informationen über Radarreflexionsvermögen des Mondbodens und thermische Eigenschaften zusätzlich zur Übertragung von mehr als 6.000 Fotos von der Mondumgebung. Die Apollo 12Mondlandefähre, im Hintergrund rechts sichtbar, landete etwa 600 Fuß von Surveyor 3 im Oceanus Procellarum (Ozean der Stürme).  Die Fernsehkamera und mehrere andere Stücke wurden von Surveyor 3 mitgenommen und für die wissenschaftliche Untersuchung zurück auf die Erde gebracht. Hier untersucht Conrad die Fernsehkamera von Surveyor bevor er sie entfernt. Astronaut Richard Gordon, Jr. blieb beim Apollo 12-Kommando-und Servicemodul (CSM) in der Mondumlaufbahnwährend Conrad und Bean in der Mondlandefähre abstiegen, um den Mond zu erkunden.

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via NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

 

Diese Ansicht von der NASA-Raumsonde Cassini-Huygens zeigt einen blauen Planeten, aber im Gegensatz zu der Ansicht vom 19. Juli 2013 („Der Tag an dem die Erde lächelte“), die unseren Heimatplaneten Erde zeigte, ist diese blaue Kugel Uranus, der von Cassini zum ersten Mal abgebildet wurde. Uranus ist hellblau in diesem NaturFarbbild, weil seine sichtbare Atmosphäre Methan und nur wenige Aerosole oder Wolken enthält. Das Methan auf dem Uranus und seinem saphirfarbenen Bruder Neptunabsorbiert rote Wellenlängen des ankommenden Sonnenlichts, erlaubt aber blauen Wellenlängen wieder in den Weltraum zu entweichen, was in der überwiegend bläulichen Farbe hier zu sehen resultiert. CassiniWissenschaftler kombinierten rote, grüne und blaue Spektralfilter-Bilder, um ein endgültiges Bild zu kreieren, das das repräsentiert, was menschliche Augen aus der Sicht der Raumsonde sehen könnten. Uranus wurde um den Faktor 4,5 aufgehellt, um ihn gut sichtbar zu machen. Der äußere Teil von Saturns A-Ring, rechts unten zu sehen, wurde um den Faktor zwei aufgehellt. Der helle Ring quer durch die Bildmitte ist Saturns schmaler F-RingUranus war ungefähr 28,6 Astronomische Einheiten von Cassini und Saturn, wenn diese Ansicht erhalten wurde. Eine Astronomische Einheit ist die durchschnittliche Entfernung von der Erde zur Sonne, gleich 93.000.000 Meilen (150 Millionen Kilometer). Dieses Bild wurde am 11. April 2014 mit der Cassini-Schmalwinkelkamera (narrow-angle camera/NAC) in einer Entfernung von etwa 614.300 Meilen (988.600 Kilometer) von Saturn aufgenommen. Abbildungsmaßstab bei Uranus ist ca. 16.000 Meilen (25.700 km) pro Pixel. Abbildungsmaßstab bei den Saturnringen ist etwa 4 Meilen (6 Kilometer) pro Pixel. In dem Bild ist die Scheibe von Uranus gerade noch aufgelöst. Der Solarphasenwinkel bei Uranus, von Cassini gesehen, beträgt 11,9 Grad. Die Cassini-HuygensMission ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der Europäischen Weltraumorganisation und der Italienischen Raumfahrtagentur. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA, eine Abteilung des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena verwaltet die Mission für das NASA Science Mission Direktorat (in Washington, D.C.). Die Cassini-Raumsonde und ihre zwei integrierten Kameras wurden am JPL entworfen, entwickelt und montiert. Das bildgebende Team befindet sich am Space Science Institute in Boulder/Colorado.

 

NASA:Blue Orb On The Horizon

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via NASA/JPL-Caltech

 

Dieses Bild der Navigations-Kamera (Navcam) des NASA-Mars-Rover „Curiosity“ zeigt eine Sandsteinplatte, auf der das Rover-Team ein Ziel ausgewählt hat, „Windjana“, für Nahaufnahmen und mögliche Bohrungen. Das Ziel ist auf dem etwa 2 Fuß breiten (60 Zentimeter breiten) Felsen, der in der rechten Hälfte dieser Ansicht zu sehen ist. Das linke Auge der Navcam nahm dieses Bild während des 609. Marstages oder Sol von „Curiositys“ Arbeit auf dem Mars (23. April 2014) auf. Der Name des Rovers ist auf der Abdeckung für einen Teil des Roboterarms geschrieben,  hier zu sehen auf der Vorderseite des Fahrzeugs. Der informelle Name des Sandsteins stammt von der „Windjana“-Schlucht im Windjana-Gorge-Nationalpark in Western AustraliaFalls dieses Ziel die von Ingenieuren und Wissenschaftlern gesetzten Kriterien erfüllt, könnte es der dritte angebohrte Felsen der Mission werden und der erste, der nicht Tonstein ist. Der Felsen ist innerhalb eines Wegpunktes Kimberley“, wo Sandsteinfelsen Zutage tritt mit unterschiedlicher Erosionsbeständigkeit resultierend in einem Treppenstufen-Muster der Schichten.Windjana“ ist in dem, was das Team den Bereich der mittleren Einheit“ nennt, denn er liegt zwischen Felsen, die in der Gegend Kuppen bilden und tiefer liegenden Felsen, die ein Muster von Rillen zeigen. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena verwaltet die Mars Science Laboratory Mission für das Science Mission Direktorat (in Washington, D.C.). Das JPL entwarf und baute den „Curiosity“-Rover und die Navcam des Rovers. 

 

NASA:Curiosity Mars Rover Beside Sandstone Target ‚Windjana‘

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via NASA/JPL-Caltech

 

Der NASA-Mars Exploration Rover B (MER-B) “Opportunity” fing seine eigene Silhouette ein in diesem spätnachmittäglichen Bild, das von der Gefahrenerkennungskamera des Rover aufgenommen wurde. Diese Kamera ist niedrig auf dem Rover montiert und hat ein Weitwinkelobjektiv. Das Bild wurde ostwärts schauend aufgenommen kurz vor Sonnenuntergang am 3609. Marstag oder Sol von „Opportunitys“ Arbeit auf dem Mars (20. März 2014). Der Schatten des Rovers fällt über einen Hang genannt „McClure-Beverlin Escarpment“ am westlichen Rand des„Endeavour“-Kraters. wo „Opportunity“ die Gesteinsschichten nach Beweisen für Wasser auf dem Mars untersucht. Die Szene enthält einen Einblick in die Ferne über den 14 Meilen weiten (22 Kilometer weiten) Krater.

 

 

NASA:Shadow Portrait of NASA Rover Opportunity on Martian Slope

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via NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

 

Ein fast voller SaturnMond Rhea glänzt in der Sonne in diesem letzten Bild der NASA-Raumsonde Cassini-Huygens. Rhea (949 Meilen oder 1527 Kilometer im Durchmesser) ist der zweitgrößte Mond des Saturn. Beleuchtetes Gelände ist hier zu sehen auf der Saturn zugewandten Hemisphäre von Rhea. Norden auf Rhea ist oben und um 43 Grad nach links gedreht. Das Bild wurde am 10. September 2013 in sichtbarem Licht mit der Schmalwinkelkamera (narrow-angle camera/NAC) der Sonde aufgenommen. Diese wurde in einem Abstand von ca. 990.000 Meilen (1,6 Millionen Kilometer) von Rhea erhalten. Abbildungsmaßstab ist 6 Meilen (9 Kilometer) pro Pixel.

 

NASA:Rhea’s Day in the Sun

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via NASA/JPL-Caltech/University of Arizona

 

Die nördlichsten Sanddünen des Mars beginnen, aus ihrer Winterabdeckung von saisonalem Kohlendioxid-(Trocken)-Eis aufzutauchen. Dunkle, kahle Südhänge saugen die Wärme der Sonne auf.  Die steilen Windschatten-Seiten der Dünen sind auch eisfrei entlang des Kamms, so daß Sand die Düne hinabrutscht. Dunkle Flecken sind Orte, wo das Eis zuvor im Frühjahr rissig wurde und Sand freigab. Bald werden die Dünen komplett blank sein und alle Anzeichen der Frühlings-Aktivität verschwunden sein. Dieses Bild wurde am 16. Januar 2014 von der High Resolution Imaging Science Experiment (HiRISE) Kamera der NASA-Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter aufgenommen.

 

NASA:Martian Sand Dunes in Spring