überspringe Navigation

Tag Archives: Pressekonferenz

-US-Präsident Bill Clinton dementierte 1998 in einer Pressekonferenz eine sexuelle Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky ( Lewinsky-Affäre).

“Now, I have to go back to work on my State of the Union speech. And I worked on it until pretty late last night. But I want to say one thing to the American people. I want you to listen to me. I’m going to say this again. I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky. I never told anybody to lie, not a single time; never. These allegations are false. And I need to go back to work for the American people. Thank you.”

„Jetzt muss ich zu meiner Arbeit an der Regierungserklärung zurückkehren. Ich habe gestern bis spät in die Nacht daran gearbeitet. Aber ich möchte dem amerikanischen Volk eines sagen. Ich möchte, dass Sie mir zuhören. Ich werde es erneut sagen. Ich hatte keine sexuelle Beziehung mit dieser Frau, Fräulein Lewinsky. Ich habe niemandem gesagt, dass er lügen soll, nicht ein einziges Mal, niemals. Diese Anschuldigungen sind falsch. Und ich muss zu meiner Arbeit für das amerikanische Volk zurückkehren. Danke.“

– die ersten elf Schiffe der „First Fleet“ („Ersten Flotte“) mit Siedlern und Verurteilten (756 Strafgefangene und 550 Besatzungsmitglieder) unter der Führung des britischen Marineoffiziers Kapitän z.S. Arthur Phillip trafen 1788 im Port Jackson (Hafen von Sydney in Australien) ein. Die Schiffe hatten am 13. Mai 1787 Portsmouth in England verlassen, um Australien zu besiedeln.
Douglas MacArthur (ein Berufsoffizier der US-Armee. Er war Brigadegeneral im 1. Weltkrieg und wurde General of the Army im 2. Weltkrieg, hatte gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz und nach Kriegsende den Oberbefehl über die Besatzungstruppen in Japan inne. Im Koreakrieg befehligte er die UN-Truppen) wurde 1880 in Little Rock/Arkansas geboren.
-der kanadische Eishockeyspieler Wayne Gretzky wurde 1961 in Brantford/Ontario geboren.
-Premiere des Musicals „Das Phantom der Oper“ („The Phantom of the Opera“) des britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber 1988 im Majestic Theatre am Broadway in New York.

 

 

-Trauerfeier für US-Präsident John F. Kennedy 1963 , der am 22. November 1963 auf einer Wahlkampfreise gegen 12:30 Uhr an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas/Texas, mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet wurde. An der Trauerfeier nahm nach einer Schätzung der „New York Times“ eine knappe Million Menschen teil, darunter auch noch seine damals 98-jährige Großmutter mütterlicherseits. Kennedy wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt. Die Trauerfeier war ein weltweites Medienereignis
-US-Justizminister (1985 bis 1988) Edwin Meese machte 1986 im Rahmen einer Pressekonferenz im Weißen Haus erstmals offiziell die Vorgänge um die Iran-Contra-Affäre („Irangate“) bekannt. Millionen Dollar waren durch illegale Waffenlieferungen an den Iran, der sich seit 1980 im Krieg mit dem Irak befand (Erster Golfkrieg), eingenommen und heimlich in die Unterstützung der Contras in Nicaragua weitergeleitet worden, die in einem Guerilla-Krieg gegen die sandinistische Regierung des Landes kämpften (Contra-Krieg). Die Organisation dieser Vorgänge lag beim Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten. Noch am selben Tag trat John Poindexter, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, zurück und Oliver North, damals militärischer Berater des Nationalen Sicherheitsrates, wurde von Präsident Ronald Reagan entlassen
-nach dem Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges verließen 1783 in New York City die letzten britischen Truppen die Vereinigten Staaten
Elián González wurde 1999 an der Küste Floridas gerettet. González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons) ist ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches. Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida
-US-Baseballspieler Joe DiMaggio wurde 1914 in Martinez/ Kalifornien geboren

 

 

-US-Präsident Richard Nixon beteuerte bei einer Pressekonferenz zur Watergate-Affäre in Orlando/Florida 1973 „I am not a crook“ („Ich bin kein Gauner“)
Maria I. (von 1553 bis 1558 Königin von England und Irland) starb 1558, ihre Nachfolge auf den englischen Thron trat ihre protestantische Halbschwester Elisabeth I. an. Elisabeth I. war von 1558 bis 1603 Königin von England. Ihre Regierungszeit ist heute als „Elisabethanisches Zeitalter“ bekannt. In dieser Zeit erhielt die Anglikanische Kirche ihre endgültige Ausprägung, entstanden zahlreiche Werke von William Shakespeare, wurde die moderne Wissenschaft mit Francis Bacon begründet und die Welt von Francis Drake umsegelt. Die erste englische Kolonie in Amerika wurde in dieser Zeit gegründet und zu ihren Ehren Virginia (US-Bundesstaat Virginia) benannt
-Eröffnung des Sueskanals 1869
-der US-Kongress trat 1800 zum ersten Mal in der neuen Hauptstadt Washington, D.C. zusammen
-der französische Bildhauer und Zeichner Auguste Rodin starb 1917 in Meudon/Frankreich
-US-Regisseur Martin Scorsese wurde 1942 in Queens/New York City (US-Bundesstaat New York) geboren

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, Focus Online)
Da gibt es nicht mehr viel zu kommentieren. Die Univewrsität Bayreuth hat dann nach knapp dreimonatiger Prüfung bestätigt, daß der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bei der Ausarbeitung seiner Dissertation (entgegen seiner Beteuerungen) „vorsätzlich getäuscht“ hat. Zu Guttenberg habe „die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht“, teilte die zuständige Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaft der Uni mit. Über die gesamte juristische Arbeit hinweg fänden sich Stellen, die als Plagiate zu qualifizieren seien. Für das bewusste Vorgehen sprächen Indizien wie die Umformulierung der Originaltexte , Umstellung der Syntax , Verwendung von Synonymen oder Auslassungen von Zitat-Passagen. Der komplette Bericht soll am kommenden Mittwoch, den 11. Mai, von Uni-Präsident Rüdiger Bormann und dem Kommissionsvorsitzenden Stephan Rixen bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden.
Damit hat zu Guttenberg von der Uni quasi einen neuen Titel verliehen bekommen als staatlich anerkannter Hochstapler.

(Quelle:Tagesschau.de, Spiegel Online)
Unklar ist, wie groß die Gefahr einer Kernschmelze des japanischen Atomreaktors Fukushima I ist. Nach Angaben des Atomkraftwerksbetreibers TEPCO ist bei einem weiteren Reaktor das Kühlsystem ausgefallen. Ein Sprecher der Betreiberfirma erklärte, am Sonntagmorgen (Ortszeit 05:30 Uhr) versagten am Reaktor 3 alle technischen Funktionen, um den erforderlichen Kühlwasserstand aufrecht zu erhalten, der Druck im Inneren erhöhe sich allmählich. TEPCO habe der Regierung Bericht erstattet. Japans Ministerpräsident Naoto Kan wollte gestern auf einer Pressekonferenz eine Kernschmelze weder bestätigen noch dementieren. Es ist geplant, den bedrohten Reaktor 1 mit Meerwasser zu kühlen. Regierungssprecher Yukio Edano sagte, die Stahlhülle des Reaktors sei noch intakt und unbeschädigt. Daher sei beschlossen worden, den Kern mit Meerwasser zu füllen. Dem Wasser soll Borsäure beigemischt werden, um eine kritische Entwicklung zu vermeiden. Der Füllvorgang werde fünf bis zehn Stunden dauern. Die japanischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) teilten indessen mit, daß die Strahlendosis am AKW Fukushima I den zulässigen Grenzwert überschritten hatte. Weitere Details nannten sie nicht. Sie stuften die Folgen des Erdbebens vom Freitag auf die Stufe vier der siebenstufigen INES-Skala ein, die eine Bewertungsskala für die Tragweite von Atomzwischenfällen ist. Nach der Definition ist das ein „Atomunfall mit lokalen Konsequenzen“. Das heißt etwa, daß Lebensmittel aus der AKW-Gegend kontaminiert sein könnten. Die IAEA teilte mit, daß die Behörden Jod an Bewohner im Umkreis der Nuklearanlage verteilen. Jod wirkt den Auswirkungen radioaktiver Strahlung entgegen. Aus einem Gebiet von zwanzig Kilometern um das AKW wurden inzwischen 170000 Menschen evakuiert.
Nach dem verheerenden Beben und dem anschließenden Tsunami ist in Japan das ganze Ausmaß dieser Katastrophe nicht abzusehen. Laut einem Bericht des japanischen Nachrichtensenders NHK werden allein in der Hafenstadt Minamisanriku in der Provinz Miyagi im Nordosten des Landes noch 10000 Menschen vermisst. Das wären mehr als die Hälfte der 17393 Einwohner. Offiziell geht die japanische Regierung von 1700 Toten aus. Laut Polizei wurden allein entlang der Küste der Stadt Sendai 300 bis 400 Leichen entdeckt. 1105 Menschen sollen bei der Katastrophe verletzt worden sein. 645 Menschen gelten offiziell als vermisst. Etwa 210000 Menschen wurden obdachlos.

 

 

Hoffentlich gibt es in Japan kein zweites Tschernobyl. Ich erinnere mich noch gut an 1986, die Unsicherheit und die Lügen.  Die Informationspolitik von AKW-Betreibern ist schon ein Grund gegen Atomkraft. Bei Tschernobyl wurde gelogen, in Deutschland werden Störfälle verschwiegen und in Japan ist dem Betreiber TEPCO auch nicht zu trauen.

 

 

(Quellen:Welt Online, Bild.de, Frankfurter Rundschau Online, T-online-Nachrichten)
Der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat zum Einstand in sein Amt gleich mal für polarisierenden Wirbel gesorgt. Seine Äußerung auf einer Pressekonferenz zum Amtsantritt:
„daß aber der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“
hat dazu geführt, daß Vertreter mehrerer muslimischer Verbände den neuen Innenminister deswegen kritisieren. Friedrich habe die Islam-Konferenz, für die er zuständig sei, als Schau-Veranstaltung in Verruf gebracht, sagte der Vorsitzende des deutschen Islamrats, Ali Kızılkaya , der „Bild“-Zeitung. Wenn der Innenminister Streit suche, werde er ihn bekommen, sagte der Chef der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat. Die Vorsitzende des liberal-islamischen Bundes, Lamya Kaddor, nannte die Worte Friedrichs „eine Ohrfeige ins Gesicht der Muslime“. Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat Friedrichs Islam-Äußerung kritisiert. „Durch den Glauben der Muslime in Deutschland ist auch der Islam da“, sagte Schneider der „Frankfurter Rundschau“.

Meine Meinung dazu ist eindeutig: Dieses Land ist christlich geprägt, das bestreitet niemand, aber Muslime leben hier, sie nehmen am gesellschaftlichen Leben teil (z.B. Vereine), also gehören sie auch zu unserer Kultur und damit auch der Islam. Die Islamophobiker werden diese Äußerungen wohl so interpretieren: die bösen, nicht anpassungswilligen Muslime gehören nicht in unser schönes kulturbeseeltes Deutschland! Leider ist da schon wieder der schreckliche und gänsehauterzeugende Begriff Leitkultur. Was ist eigentlich deutsche Leitkultur? Diese Debatte ist doch nur
eine Neid-und Ausgrenzungsdebatte. Wenn die Deutschen mehr Geld im Portemonnaie hätten, gäbe es sie gar nicht. Immer wenn die Deutschen wirtschaftlich schlecht dran sind, wird dann ein Sündenbock gesucht. Damals waren es die „pöhsen Juden, die die Welt beherrschen wollen“ und heute sind es die „pöhsen integrationsunwilligen Muslime, die die Welt erobern wollen“. Und mit solchen Ausgrenzungsdebatten fängt das alles an. Geschichte wiederholt sich eben doch.

 

 


In den vergangenen Tagen gab es ein Thema,das ich nur so nebenbei
vermerkt habe,wo ich nun aber doch mal meinen Senf dazugeben möchte.Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat seinen
Sprecher Michael Offer (CDU) am Donnerstag 04.11.2010 in Berlin während einer Pressekonferenz zur Steuerschätzung wegen nicht verteilter Unterlagen
öffentlich vor versammelter Journaille gerügt und bloßgestellt. 😦 Der
Minister-Sprecher ist mittlerweile zurückgetreten.Ich habe mir auf Youtube inzwischen mal einige Videos,die es zu diesem Vorfall gibt,angesehen und muß wirklich sagen,daß ich Schäubles Verhalten für einen Bundesfinanzminister unangemessen empfinde. Wenn der Mann ein Problem mit seinem Untergebenen hat,soll er dem das im stillen Kämmerlein unter 4 Augen sagen,anstatt den armen Mann öffentlich so zu demontieren.