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Tag Archives: Premiere

-US-Präsident Franklin D. Roosevelt empfahl 1937 vor dem US-Kongress drastische Änderungen für die Zusammensetzung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten. Roosevelt wollte erreichen daß die Richter die Gesetzgebung der Regierung im Rahmen des New Deal (neue Handlungsweise) weniger behindern, als in der Vergangenheit geschehen.
Byron De La Beckwith, ein US-amerikanischer weißer Fanatiker und Mörder des schwarzen Bürgerrechtlers Medgar Evers am 12. Juni 1963 in Jackson/Mississippi, wurde 1994, mehr als 30 Jahre nach dem Mord, zu lebenslanger Haft verurteilt. Er legte Berufung ein, die jedoch erfolglos blieb. 2001 starb er im Gefängnis.
-der US-Schriftsteller William S. Burroughs wurde 1914 in St. Louis/Missouri geboren.
-Premiere der US-Comedy-Show „The Smothers Brothers Comedy Hour“ (CBS) 1967.
-US-Profibaseballspieler Hank Aaron wurde 1934 in Mobile/ Alabama geboren.

 

 

-der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschied 1973 in einer umstrittenen Grundsatzentscheidung (Roe v. Wade), daß die meisten damals bestehenden Gesetze, welche die Bundesstaaten und die Bundesregierung der Vereinigten Staaten bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs erlassen hatten, das Recht auf Privatsphäre und das Postulat der Rechtssicherheit des  14. Verfassungszusatzes verletzten. Damit wurde der Schwangerschaftsabbruch automatisch unter das Recht auf Privatsphäre gestellt.
-der ehemalige US-Präsident Lyndon B. Johnson (von 1963 bis 1969 der 36. Präsident der Vereinigten Staaten) starb 1973 in Stonewall/Texas.
-das Verfahren gegen den US-Bombenleger Theodore Kaczynski (Unabomber) endete 1998 vor dem Prozessbeginn mit einem „Plea Bargain“ („Geständnishandel“). Am 4. Mai 1998 wurde Kaczynski zu lebenslanger Freiheitsstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung verurteilt.
Königin Victoria (von 1837 bis 1901 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und trug ab 1876 als erster britischer Monarch und zweiter Mensch überhaupt den Titel Kaiser von Indien) starb 1901 in Osborne House/Isle of Wight.
-Uraufführung des Theaterstücks „Hexenjagd“ („The Crucible“) des US-Dramatikers Arthur Miller 1953 im Al Hirschfeld Theatre (Broadway) in New York City.
-Premiere der US-Sitcom „Rowan and Martin’s Laugh-In“ mit Dan Rowan und Dick Martin (US-Network NBC) 1968.

 

 

-Hinrichtung des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein 2006.
-bei einem Brand im Iroquois Theater in Chicago/ Illinois starben im Jahr 1903 602 Menschen. Dies ist in der US-Geschichte der bisher schlimmste Brand in einem einzelnen Gebäude und zählt zu den schwersten Brandkatastrophen weltweit.
-der russische kommunistische Politiker Wladimir Iljitsch Lenin verkündete 1922 die Gründung der Sowjetunion. Am 30. Dezember 1922 schlossen sich die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (RSFSR), die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (USSR), die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik (WSSR) und die Transkaukasische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik zur Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) zusammen.
-erster Sitzstreik der nordamerikanischen Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) 1936 (Streik in Flint/Michigan). Die UAW wurde im Mai 1935 gegründet und zählt mit rund 465.000 Mitgliedern aus der Automobilindustrie, der Luftfahrtindustrie, dem Landmaschinenbau und dem Gesundheitswesen zu den einflussreichsten Gewerkschaften in den USA und Kanada.
-Premiere des Musicals „Kiss Me, Kate“ (von US-Komponist Cole Porter) 1948 im Century Theatre in New York.
-US-Profigolfer Tiger Woods wurde 1975 in Cypress/Kalifornien geboren.
-der US-Rock ’n‘ Roll- und Bluesmusiker Bo Diddley wurde 1928 in McComb/Mississippi geboren.

 

 

-Einmarsch sowjetischer Truppen (der 5. und 108. Motorisierten Schützendivision) in Afghanistan 1979. Mit der Operation Storm-333 erreichten Teile einer insgesamt 650 Mann starken Sondereinheit des KGB am 27. Dezember 1979 den Regierungspalast. Der afghanische Ministerpräsident Hafizullah Amin wurde von Soldaten in afghanischen Uniformen getötet.
-der britische Naturforscher Charles Darwin begab sich 1831 auf dem britischen Schiff HMS Beagle auf eine fast fünf Jahre andauernde Reise um die Welt.
-die Radio City Music Hall (ein Konzertsaal im Herzen von Manhattan in New York City) eröffnete 1932 mit einer spektakulären Bühnenshow.
-Premiere des Bühnenstücks „Peter Pan, or The Boy Who Wouldn’t Grow Up“ („Peter Pan, oder der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“) in London 1904. Peter Pan ist die bekannteste literarische Figur des schottischen Schriftstellers James Matthew Barrie.

 

 

-Zeremonie in New Orleans/Louisiana markiert 1803 offiziell den Abschluss des Louisiana Purchase (Louisianakauf). Der Louisiana Purchase war der Kauf von 2.144.476 km² Land, das die USA 1803 von Frankreich erwarben. Der Kaufpreis betrug 15 Mio US-$ oder 80 Millionen französische Francs (7 US-$/km²). Verkauft wurde das Gebiet der ehemaligen Kolonie Louisiana, das westlich des Mississippi River lag. Es umfasste weit mehr als den heutigen Staat Louisiana, und beinhaltet außerdem die heutigen Staaten Arkansas, Iowa, Missouri, South Dakota, Nebraska, Kansas und Oklahoma sowie Teile von Minnesota, North Dakota, Texas, Montana, Wyoming, Colorado und New Mexico und Teile der kanadischen Provinzen Saskatchewan, Manitoba und Alberta. Das damals gekaufte Land macht mehr als ein Viertel der heutigen USA aus und verdoppelte das Territorium des Staates.
Der Louisiana Purchase war das größte Grundstücksgeschäft der Geschichte. Am 20. Dezember 1803 übergab Frankreich die Stadt New Orleans an die USA.
-der US-Bundesstaat South Carolina gab 1860 mit seiner Sezession von der Union den Anstoß zur Gründung der Konföderation. Dies führte direkt in den Amerikanischen Bürgerkrieg, der am 12. April 1861 mit der Beschießung von Fort Sumter (auf einer Insel vor Charleston gelegen) begann.
US-Invasion in Panama 1989, dies war ein militärischer Einsatz der US-Streitkräfte (Operation Just Cause) gegen Panama, der vom 20. Dezember 1989 bis zum 24. Dezember 1989 andauerte. Panamas Machthaber Manuel Noriega flüchtete in die Nuntiatur des Vatikan, die ihm zwar Asyl gewährte, ihm jedoch nahe legte, sich zu stellen. Nach zehn Tagen stellte sich Noriega am 3. Januar 1990 den Streitkräften der USA. Er wurde nach Miami ausgeflogen, wo er wegen Drogenhandels zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Strafmaß wurde 1999 auf 30 Jahre reduziert.
-im Prozess Baker vs. Vermont verfügte 1999 der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Vermonts, daß allen homosexuellen Paaren erlaubt sein müsse, sich zu verheiraten oder zumindest einen gleichwertigen rechtlichen Status zu besitzen.
-Premiere des US-Spielfilms „Ist das Leben nicht schön?“ („It’s a Wonderful Life“) mit den US-Schauspielern James Stewart und Donna Reed in den Hauptrollen 1946 in New York.

 

 

-der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs 1944 in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch- und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und Präsident
George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ von 1972 während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Haiphong und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-der US-Regisseur Steven Spielberg wurde 1946 in Cincinnati/Ohio geboren
-Premiere des Balletts „Der Nussknacker“ des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1892 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

 

 

-Sekten-Gründer Jim Jones und 909 seiner Anhänger des „Peoples Temple“ starben 1978 bei einem Massenmord und Massenselbstmord in Jonestown im Urwald von Guyana/Südamerika. Nachdem seit Mitte der 1960er Jahre vermehrt kritische Presseberichte über den „Peoples Temple“ erschienen waren, zogen sich Jones und viele seiner Anhänger 1977 in den Nordwesten Guyanas, nach Jonestown zurück. Nach Berichten über Misshandlungen, schwere Körperverletzungen und Freiheitsberaubung von „Peoples Temple“-Mitgliedern, die aus Guyana geflohen waren, entschloss sich der demokratische US-Kongressabgeordnete Leo J. Ryan, die Angelegenheit vor Ort zu untersuchen. Er, drei Reporter und ein „Peoples Temple“-Mitglied wurden am 18. November 1978 von „Peoples Temple“-Mitgliedern im nahen Port Kaituma vor ihrer Rückkehr in die USA ermordet, zwölf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Unmittelbar nach der Rückkehr der Todesschützen in die Urwaldsiedlung wurde ein Massenselbstmord organisiert, wobei suizidunwillige „Peoples Temple“-Mitglieder ermordet wurden
-nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts des US-Bundesstaats Massachusetts 2003 war Massachusetts der erste Staat in den USA, der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnete
-Premiere des Disney-Films „Steamboat Willie“ 1928 in New York

 

-Einweihung der Memorial Wall (Vietnam Veterans Memorial) in Washington, D.C. 1982
-Flucht der Taliban aus der afghanischen Hauptstadt Kabul 2001
-US-Präsident Bill Clinton stimmte 1998 zu, $850.000 an Paula Jones zu zahlen. Paula Jones war Regierungsangestellte und Mitarbeiterin von Bill Clinton während seiner Amtszeit als Gouverneur im US-Bundesstaat Arkansas. Im Mai 1994 reichte sie beim United States District Court for the Eastern District of Arkansas eine Klage ein, bei der sie Clinton der sexuellen Belästigung beschuldigte.
-im US-Bundesstaat Alabama wurde 2003 der Oberste Richter Roy Moore entlassen. Moore hatte zwei Jahre vorher ein christliches Monument im Gerichtsgebäude aufstellen lassen. Später hatte Moore sich geweigert, einer Gerichtsanordnung zu folgen und es wieder abzubauen.
-Premiere des Musicals „Der König der Löwen“ („The Lion King“) am Broadway in New York 1997