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Tag Archives: Polizisten

Bei einem Doppelanschlag in der irakischen Stadt Tadschi, die 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad liegt und größtenteils sunnitisch geprägt ist, sind mindestens 35 Menschen getötet worden, mindestens weitere 30 Menschen wurden laut einem Sprecher der Sicherheitskräfte verletzt. Die Anschläge richteten sich gegen den Sitz des Stadtrats und eine Behörde, die Ausweise ausstellt. Vor dem Gebäude explodierte demnach eine Autobombe. Als Menschen zur Hilfe eilten, detonierte ein weiterer Sprengsatz auf dem Parkplatz. Die Anschläge ereigneten sich um 12:00 Uhr Ortszeit (11:00 Uhr MESZ).
Dem Anschlag ging eine Serie von Angriffen auf Polizisten und Soldaten voraus, bei denen in den vergangenen Tagen mindestens zehn Personen getötet und 22 verletzt wurden.

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)


(Bei dem Anschlag wurde auch das Haus des Goouverneurs von Diwanija schwer beschädigt. Foto: „Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Spiegel Online)
In der irakischen Stadt Diwanija , 160 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad, sind bei einem Terroranschlag auf das Haus des Provinzgouverneurs Salam Hussein Alwan mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Autobomben detonierten kurz hintereinander vor dem Haus des Gouverneurs, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der erste Attentäter habe sein Fahrzeug direkt vor dem Eingang des Anwesens in die Luft gesprengt, drei Minuten später sei die zweite Bombe hochgegangen. Unter den Toten waren demnach zahlreiche Polizisten, rund 30 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Der Gouverneur blieb nach Angaben seines Büros unverletzt. Ein Mitarbeiter des Gouverneurs machte die Terrororganisation Al-Qaida für den Anschlag verantwortlich.
Die Terroranschläge im Irak sind die Ernte eines Krieges, der 2003 von US-Präsident George W. Bush mit Hilfe von Lügen angezettelt wurde. Mag ja sein, daß das irakische Volk jetzt frei ist vom Diktator Saddam Hussein, dafür werden die Iraker von der Hydra des Terrorismus heimgesucht. Ein schlechter Tausch-danke George W.Bush.

 

 

 

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(syrische Flüchtlinge in einer türkischen Zeltstadt in Boynuegin Foto: „Reuters“)

(Quellen:N24.de, n-tv.de, Focus Online)

Die syrische Armee hat seine Offensive gegen Hochburgen der Protestbewegung ausgeweitet. Nach den Vorstößen in nördlichen Städten wie Maarat an-Numan, eine Stadt im Gouvernement Idlib, waren auch Panzer in östlichen Orten wie Dair az-Zaur, an der Grenze zum Irak im Einsatz, wo Syriens Ölfelder liegen. In den staatlichen Medien hieß es, die Sicherheitskräfte gingen gegen „die restlichen Mitglieder von bewaffneten Terroristengruppen“ vor. In Dschisr asch-Schugur hatten die Sicherheitskräfte ihren Einsatz bereits am Montag weitgehend abgeschlossen, so Regimegegner. Hunderte Bürger seien bei Razzien verhaftet worden. Die Behörden präsentierten ein Massengrab, aus dem zwölf Leichen geborgen worden seien. Das Staatsfernsehen zeigte Bilder von angeblich festgenommenen Terroristen, die vor laufender Kamera gestanden, die dort verscharrten Polizisten und Soldaten ermordet und verstümmelt zu haben. Hintergrund der Militäraktion in der Provinz Idlib ist laut Oppositionellen eine Meuterei bei den Regierungstruppen. Aktivisten aus Dschisr asch-Schugur berichteten, daß es dort vor zehn Tagen eine Schießerei unter Sicherheitskräften gegeben habe. Ein Teil der Opfer sei möglicherweise in dem nunmehr präsentierten Massengrab verscharrt worden. Die Staatsmedien hatten dagegen berichtet, daß in dem Ort 120 Angehörige der Sicherheitskräfte von „bewaffneten Banden“ getötet worden seien.
Seit Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad vor drei Monaten sollen nach Angaben von syrischen Menschenrechtsgruppen 1300 Zivilisten und 300 Soldaten getötet worden sein. Auch wenn ich mich nun wiederhole: die Angaben konnten von unabhängiger Seite nicht überprüft werden, da die syrische Regierung die Arbeit ausländischer Journalisten stark eingeschränkt hat.

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(Quellen:Tagesschau.de, Sueddeutsche.de, DW-World.de)
In der iranischen Hauptstadt Teheran waren Sicherheitskräfte nach Angaben von Oppositionellen mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen. Dabei seien auch Elektro-Schocker eingesetzt worden, berichtete die Oppositionswebseite „Sahamnews“. Der Oppositionsseite „Kaleme“ zufolge wurden Hunderte Demonstranten verhaftet. Oppositionelle Internetseiten hatten zum Jahrestag der umstrittenen Präsidentschaftswahl 2009 zu stillen Protesten aufgerufen.
Wie es heißt, gingen Mitglieder der regimetreuen Basidsch-Milizen mit Schlagstöcken auf Demonstranten los, die schweigend protestierten. Hierbei sollen einige Oppositionelle verletzt worden sein. Die Zwischenfälle ereigneten sich auf der Vali-ye-Asr-Straße sowie rund um den Vanak-Platz im Norden Teherans. An zentralen Punkten in Teheran hatten zuvor, wie es heißt, zahlreiche Polizisten und Sicherheitskräfte Stellung bezogen.
Unterdessen ist ein weiterer inhaftierter iranischer Dissident gestorben. Es ist der dritte binnen einer Woche. Laut der iranischen Nachrichtenagentur „ISNA“ erlitt der Journalist Reza Hoda Saber während seiner Haft einen Herzinfarkt. Er hatte vor zehn Tagen im Teheraner Evin-Gefängnis einen Hungerstreik begonnen, um um gegen den ungeklärten Tod der Dissidentin Haleh Sahabi zu protestieren, die vor wenigen Tagen bei der Beerdigung ihres Vaters, des Regimekritikers Ezatollah Sahabi, ums Leben gekommen war. Haleh Sahabi soll angeblich an einem Herzstillstand gestorben sein. In Oppositionskreisen hieß es nach einem Bericht des britischen Senders „BBC“, sie sei von Polizisten geschlagen worden.

Tagesschau.de-Audio-Datei:Iran-Demonstration gewaltsam aufgelöst


(Foto: „AP“)

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Focus Online)
Die syrische Armee hat nach Medienberichten in Dschisr asch-Schugur, eine Ortschaft im Gouvernement Idlib im Nordwesten Syriens, etwa 20 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, einen großangelegten Militäreinsatz begonnen. Staatliche Medien sprachen von einer Operation gegen „bewaffnete Banden“. Der Einsatz sei „auf Wunsch der Bevölkerung“ gestartet worden, so das Staatsfernsehen. Oppositionelle teilten mit, die Armee sei mit Panzern in die Stadt vorgedrungen, es seien Schüsse zu hören gewesen. Laut Augenzeugenberichten sollen die Telefonverbindungen unterbrochen sein. An der Militäroffensive sollen 30000 Soldaten beteiligt sein, berichtete der Nachrichtensender „CNN Türk“ unter Berufung auf syrische Staatsmedien.
Anfang der Woche waren in Dschisr asch-Schugur  nach Angaben der Regierung in Damaskus 120 Soldaten von Extremisten aus dem Hinterhalt getötet worden, Regimegegner behaupteten dagegen, die Soldaten und Polizisten seien von Regierungskräften erschossen worden, weil sie sich geweigert hatten, auf unbewaffnete Zivilisten zu feuern. Aus Furcht vor einer Militäroffensive sind bislang etwa 3000 Menschen in die benachbarte Türkei geflüchtet. Die Stadt Dschisr asch-Schugur soll Bewohnern zufolge inzwischen praktisch menschenleer sein.
Auch heute sollen in Syrien angeblich wieder Tausende Menschen gegen Präsident Baschar al-Assad demonstriert haben. Dabei wurden nach Augenzeugenangaben drei Demonstranten getötet, zwei in der südsyrischen Provinz Dar’a und einer in Kabun, einer Stadt im Großraum Damaskus.
Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen:Journalisten können nicht frei aus Syrien berichten, es gibt keine unabhängigen Informationen. Für mich ist das ein Indiz, daß die syrische Regierung etwas zu verbergen hat und daß vieles, was aus Syrien berichtet wird, eben doch wahr ist.

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(Quelle:Tagesschau.de)
In Bengasi und anderen libyschen Städten gehen die Proteste gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Gaddafi weiter. Augenzeugen berichten, daß Demonstranten und Polizisten sich Straßenschlachten lieferten. Scharfschützen würden auf die Demonstranten schießen. Gestern waren in Bengasi mindestens zwölf Menschen getötet worden, als Menschen bei einem Trauermarsch eine Kaserne angriffen.
Der Organisation „Human Rights Watch“ zufolge wurden seit Dienstag 173 Menschen getötet. Sie beruft sich dabei auf Berichten von Ärzten.

 

 

Euronews-Video:Inzwischen vermutlich mehr als hundert Tote in Libyen

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Nach Tunesien, Ägypten, Algerien, Jemen und Bahrain nun auch Proteste in Libyen. In Libyens zweitgrößter Stadt Bengasi wurden bei Zusammenstößen zwischen Regimegegnern, Polizisten und Gaddafi-Anhängern mindestens 38 Menschen verletzt. Das berichtete der Sender „Al-Arabija“. Laut Augenzeugenberichten forderten die Demonstrantenden den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Al-Baghdadi Ali al-Mahmudi. Nach Medienberichten warfen die Demonstranten Steine in Richtung Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein. Nach der Auflösung der Demonstration versammelten sich in einigen Städten Hunderte Anhänger von Staatschef Muammar al-Gaddafi. Das libysche Fernsehen übertrug live, wie sie Fahnen und Fotos von Gaddafi schwenkten.
Auf Facebook gibt es für morgen einen Aufruf zu Großdemonstrationen in allen libyschen Städten.

 

 

Oberst Gaddafi ist verantwortlich für den Anschlag auf den PanAm Jumbo über Lockerbie 1988, bei dem 270 Menschen getötet wurden und den Anschlag auf die Berliner Diskothek „La Belle“, bei dem 1986 zwei Menschen starben. Aber dieser miese Typ hat sich freigekauft und ist jetzt der beste Freund der USA und Silvio Berlusconi rühmt sich seiner Freundschaft zu Gaddafi und erklärte in vollem Ernst, er habe von dem „großen Weisen“ aus Tripolis viel gelernt. Nun, wenn alles gut geht, kommt Bunga-Bunga-Silvio für lange Zeit ins Gefängnis. Sein Kumpel Mubarak ist ja schon weg vom Fenster. Jetzt folgt hoffentlich Spezi Gaddafi. Der gehört schon lange aus dem Nahen Osten entfernt. Also bitte, liebe Libyer, schickt Gaddafi in die Wüste! Ihr tut Euch und der Welt damit einen Gefallen.

 

 

Euronews-Video:Verletzte bei Protesten in Libyen

 

 


(Quelle:N24.de)
China bezahlt laut einer von WikiLeaks veröffentlichten US-Diplomatendepesche nepalesischen Polizisten Geld für die Zurückweisung von tibetischen Flüchtlingen. Das Land belohne nepalesische Grenzschützer,die Tibeter an der Ausreise aus China hindern,schrieb ein Angehöriger der US-Botschaft in Indiens Hauptstadt Neu Delhi.Die Regierung in Peking habe Kathmandu zudem gebeten,die Grenzkontrollen zu verstärken, hieß es darin.Ein Sprecher der nepalesischen Polizei nannte die Anschuldigungen „unbegründet“. „Diejenigen,die illegal nach Nepal kommen,nehmen wir fest und übergeben sie der Einwanderungsbehörde“,sagte er.
Wegen der politischen und religiösen Repressionen in China machen sich jedes Jahr tausende tibetische Flüchtlinge auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg über Nepal nach Nordindien,wo ihr geistiges Oberhaupt,der Dalai Lama,im Exil lebt.Ein informelles Abkommen zwischen Nepals Regierung,die wirtschaftlich stark von China abhängig ist,und den Vereinten Nationen aus dem Jahr 1989 soll ihnen eine freie Durchreise durch den Himalaya-Staat sichern.Seit einem Aufstand der Tibeter gegen die Führung in Peking im Jahr 2008 ging die Zahl der Flüchtlinge nach Angaben von Menschenrechtlern jedoch deutlich zurück.

Mein Kommentar dazu: