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Tag Archives: Museum

Gestern ist mit der USRaumfähre “Atlantis” das letzte Space Shuttle ins Museum gerollt. Die fast 60 Meter lange Raumfähre wurde im US-Bundesstaat Florida auf einem Spezialtransporter mit 76 Rädern aus dem Vehicle Assembly Building (VAB) heraus gefahren. Danach ging es für das Shuttle mit rund drei Kilometern pro Stunde in das rund 16 Kilometer entfernte Besucherzentrum des Kennedy Space Centers. Die US-Raumfahrtbehörde NASA übertrug das Ereignis live im Internet. Die NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung. Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Endeavour” beendete Ende Mai vergangenen Jahres ihre letzte Mission (STS-134 16. Mai 2011 bis zum 1. Juni 2011). Die “Discovery” wurde ins Smithsonian-Institut in Washington, D.C. gebracht, die “Endeavour” ist seit Dienstag im California Science Center in Los Angeles/Kalifornien als Museumsstück für die Öffentlichkeit zu bewundern und der Prototyp “Enterprise” wurde ins Intrepid Sea-Air-Space Museum in New York City verlegt. Die US-Astronauten müssen vorerst mit russischen Sojus-Kapseln zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Die NASA entwickelt als Shuttle-Nachfolger ein bemanntes Raumschiff für Flüge zum Mond, zum Mars und darüber hinaus. Die “Orion”-Kapsel soll ab 2017 einsatzbereit sein.  Für Versorgungsflüge zur ISS hat die US-Raumfahrtbehörde NASA das US-Unternehmen SpaceX für 1,6 Milliarden US-Dollar beauftragt, zwölf ”Dragon”-Flüge im Rahmen des CRS-Programms (Commercial Resupply Services) durchzuführen. Neben Versorgungsflügen will SpaceX bis Mitte 2015 auch Menschen ins All befördern können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:n-tv.de: „Auch das letzte Space Shuttle «Atlantis» ins Museum gerollt“)

Die US-Raumfähre „Discovery“ ist gestern auf ihrem letzten Flug auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 nach Washington gebracht worden, wo sie in Zukunft im Smithsonian-Institut in Washington D.C. als Museumsstück ausgestellt wird. Nach einer Ehrenrunde über der US-Hauptstadt landete der Jumbo mit dem ausrangierten Space Shuttle am Internationalen Flughafen Dulles im Bundesstaat Virginia. Die Boeing war vom Weltraumbahnhof der NASA in Cape Canaveral in Florida gestartet. Die „Discovery“ wird in Washington den Prototypen der Space Shuttles, die „Enterprise“, ersetzen, die nach New York verlegt wird. Die „Enterprise“ wird dort im Intrepid Sea-Air-Space Museum ausgestellt. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten eingestellt, im Juli war die „Atlantis“ als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt. Die „Discovery“, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden. Auch die Raumfähren „Endeavour“ und „Atlantis“ kommen ins Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Stern.de)

Am gestrigen Freitag um 17:29 Uhr MESZ wurde (traurige) Raumfahrtgeschichte geschrieben. Mit der US-Raumfähre „Atlantis“ wurde nach 30 Jahren das letzte Space Shuttle auf seine letzte Mission (Bezeichnung STS-135) ins All geschickt. Trotz dunkler Wolken und leicht verspätet ist der Orbiter mit den vier Astronauten Christopher Ferguson (Kommandant), Douglas Hurley (Pilot), Sandra Magnus (Missionsspezialistin) und Rex Walheim (Missionsspezialist) an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet.
Die „Atlantis“ transportiert 3,5 Tonnen Proviant und Ausrüstung zur ISS, u.a. das Mehrzweck-Logistikmodul „Raffaello“ und ein Lightweight Multi-Purpose Carrier (LMC). Während der 12-tägigen Mission wird auch ein Weltraumspaziergang absolviert werden, aber nur von der Besatzung der ISS. Ziel des Außenbordeinsatzes: die Installation eines defekten Pumpenmoduls, das letztes Jahr ausgefallen ist, auf dem LMC, sowie die Installation der Robotic Refuel Mission (RRM) an der Außenseite der ISS. Die „Atlantis“ soll Sonntag an der Station andocken und gemeinsam mit der Langzeitbesatzung die ISS auf die Zeit nach Einstellung des Shuttle-Programms vorbereiten. Im Gegensatz zu anderen Shuttle-Flügen wird bei dieser Mission keine weitere Raumfähre für einen möglichen Rettungsflug bereitstehen. Wenn die sichere Rückkehr der „Atlantis“ durch eine Beschädigung unmöglich ist, muß die Shuttle-Crew vorläufig auf der ISS bleiben und mit Sojus-Raumschiffen zurück zur Erde gebracht werden. Darum sind nur vier statt sieben Astronauten an Bord. Wenn die Mission planmäßig verläuft, wird die „Atlantis“ am 20. Juli wieder auf der Erde landen. Danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA aus Kosten-und Sicherheitsgründen ihr Shuttle-Programm. Die „Atlantis“ wird als Museumsstück im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers ausgestellt.
Die Zukunft der bemannten US-Raumfahrt steht buchstäblich in den Sternen. US-Astronauten werden dann erstmal mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS transportiert werden. Die NASA will die Shuttles längerfristig durch Raumschiffe ersetzen, die eine größere Reichweite haben. Das große Ziel der NASA ist der Mars. Ob ich eine Mars-Landung noch miterlebe? Ich hoffe es. Es ist schade, daß die Menschen ihr Geld lieber in sinnlosen, menschenverachtenden Kriegen buchstäblich „verpulvern“. Dann steckt es doch lieber in die Raumfahrt.

 

 

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(Quelle:Raumfahrer.net)