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Tag Archives: Munition

Die friedlichen Proteste im Nahen Osten werden laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International auch mit deutschen Waffen unterdrückt. In einem Bericht zählt Amnesty für die Jahre 2005 bis 2009 deutsche Exportgenehmigungen im Wert von 77 Millionen Euro auf. Dabei handelt es sich unter anderem um Kleinwaffen, Munition und Militärfahrzeuge. Laut dem Amnesty – Rüstungsexperten Mathias John seien diese Waffenlieferungen genehmigt worden, „obwohl schon damals ein erhebliches Risikos bestand, daß mit diesen Waffen Menschenrechtsverletzungen begangen werden“.
In der hundertseitigen Studie untersucht Amnesty Rüstungslieferungen nach Ägypten, Bahrain, Jemen, Libyen und Syrien. Die wichtigsten Exportstaaten waren neben Deutschland Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Russland, Tschechien und die USA. Sie alle lieferten Waffen, Munition und andere Ausrüstung, mit deren Hilfe Polizei und Militär friedliche Demonstranten getötet, verletzt oder willkürlich verfolgt haben.
„Wenn jetzt Waffenembargos verhängt werden, dann kommt das zu spät und ist zu wenig,“ erklärt John. „Unsere Untersuchung macht erneut deutlich, daß die bestehenden Exportkontrollen nicht ausreichen. Wir brauchen dringend ein wirksames internationales Waffenhandelsabkommen. Dabei muss gelten: Es dürfen keine Rüstungsgüter geliefert werden, wenn das Risiko besteht, daß der Empfänger damit schwere Menschenrechtsverletzungen begeht.“
Amnesty International fordert die Bundesregierung auf, sich weiterhin für ein umfassendes internationales Waffenhandelsabkommen einzusetzen. Notwendig sei aber auch, daß Deutschland schon jetzt eine verbindliche Menschenrechtsklausel anwendet. „Die Regierung muss den Bundestag in den Genehmigungsprozess einbeziehen und über ihre Maßnahmen zur Sicherung der Menschenrechte bei Exportgenehmigungen Rechenschaft abgelegen,“ so John.

 

Bei einer solchen Meldung muß ich an die 35. Erwerbsregel der Ferengi denken: „War is good for business.“

 

 

 

 

(Quellen:Amnesty International.de, Spiegel Online)


(Für Freiheit und Reformen auf der Staße Demonstranten in überwiegend kurdischen Städten. Foto: „AFP“)

(Quellen:Focus Online, Welt Online, Sueddeutsche.de, N24-Text 115, RTL-Text 134)
In Syrien haben Sicherheitskräfte bei Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad nach Angaben von Oppositionellen mindestens zwölf Menschen erschossen. Nach den Freitagsgebeten gingen wieder Tausende Menschen auf die Straße. Sie forderten politische Freiheiten und Achtung der Menschenrechte. Sicherheitskräfte lösten in mehreren Städten Demonstrationen mit Gewalt auf. In Al-Sanamien bei der südsyrischen Stadt Dar’a und in Duma, einem Vorort von Damaskus, schossen Sicherheitskräfte auf die Demonstranten. In Duma hätten die Sicherheitskräfte zunächst mit Steinen geworfen und mit Knüppeln auf die Demonstranten eingeschlagen, bevor sie mit Tränengas und später mit scharfer Munition geschossen hätten, berichtete ein Aktivist. „Ich habe drei Tote und sechs Verwundete gesehen“, sagte er. In den überwiegend kurdischen Städten Kamischli und Hassake in Nordosten Syriens haben Tausende ihre Solidarität mit den vor mehreren Tagen erschossenen Demonstranten in Latakia und Dar’a bekundet. Sie forderten in ihren Parolen Freiheit und die Einheit des syrischen Volkes. Auch in Dar’a, Homs, Baniyas und Latakia sowie in mehreren Vororten von Damaskus folgten zahlreiche Menschen dem Protestaufruf der Opposition. Aktivisten hatten landesweit zu einem „Tag der Märtyrer“ aufgerufen, um den Menschen zu gedenken, die seit Beginn der Proteste vor zwei Wochen von den Sicherheitskräften getötet wurden. Assad hatte am Mittwoch in einer Rede Reformen versprochen, blieb mit seinen Ankündigungen jedoch hinter den Erwartungen zurück, die seine Berater geschürt hatten.
Der April begann, wie der März endete: Gewalt gegen Demonstranten, die friedlich ihre Bürgerrechte einfordern.

 


(Quelle:Stern.de)
Diese Meldung gehört eigentlich in die Kategorie :
Am Freitag hatte die Polizei im rheinland-pfälzischen Becherbach (30 Kilometer nördlich von Kaiserslautern) bei einem Waffennarren (oder wohl besser Waffenwahnsinnigen) ein riesiges Sprengstoff-und
Munitionslager entdeckt. Um das explosive Material zu sprengen,
mußten alle 600 Bewohner am Samstag ihre Häuser und das Dorf verlassen. Die Polizei geht vom größten Waffen-und Sprengstoff-Fund bei einem Privatmann in Deutschland aus (Maschinengewehre, Minen,
Handgranaten, Munition, ein altes Militärfahrzeug sowie ein Anhänger
und PKW aus Kriegszeiten lagerten dort in einer Scheune). Die
Dorfbewohner lebten buchstäblich auf einem Pulverfaß. Eine schockierte Dorfbewohnerin erzählte Reportern der „Rheinpfalz“: „Wenn ich dran denke, daß noch vor einigen Tagen die Kinder rund um die Scheune gespielt haben, dreht sich mir der Magen um“. In der Horror-Scheune hortete „Pulver-Kurt“ (62), wie der Mann im Dorf genannt wurde, mehrere Dutzend Kilo Sprengstoff, der in seiner Wirkung Nitroglyzerin ähnelt.

 

 

Ich will ja nicht ins blaue spekulieren, aber der alte Mann hat sich da wohl auf kommende Rentenkürzungen oder Generationen-Kriege vorbereitet oder aber er wollte als Ein-Mann-Armee unser Vaterland verteidigen, falls Super-Gutti die Bundeswehr auflöst. 😀 Ich habe Angst, daß es in unserem schönen Land noch mehr „Pulver-Kurts“ gibt. Wenn ich mir vorstelle, daß so ein Waffenarsenal ohne mein Wissen auch in meiner Nähe lagert, dann wird mir .