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Tag Archives: Mission

-die US-Rock-’n’-Roll-Musiker Buddy Holly, Ritchie Valens und der US-Disc-Jockey The Big Bopper starben 1959 auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in Moorhead bei einem Flugzeugabsturz-vermutlich aufgrund eines Instrumentenablesefehlers des Piloten-in der Nähe von Mason City/Iowa.
-mit der erfolgreichen Landung der sowjetischen Mondsonde Luna 9 im Oceanus Procellarum gelang 1966 schließlich die erste weiche Landung auf dem Mond in der Geschichte der Raumfahrt.
-die US-Astronautin Eileen Collins flog 1995 die US-Raumfähre „Discovery“ (Mission STS-63) und damit wurde das Space Shuttle  erstmals von einer Frau gesteuert.
-der US-Maler Norman Rockwell wurde 1894 in New York geboren. Mehr als 40 Jahre lang schuf er die Titelbilder der „Saturday Evening Post“, was ihm eine hohe Popularität verschaffte. Rockwells Arbeiten (Americana) gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell, und haben bis heute ebenso glühende Anhänger wie kritische Verächter, die seine Arbeiten als Kitsch bezeichnen.
-der US-Musikproduzent Phil Spector wurde 2003 verhaftet, weil er verdächtigt wurde, die US-Schauspielerin Lana Clarkson erschossen zu haben. Am 3. Februar 2003 wurde die Polizei durch einen Notruf von Spectors Chauffeur zu dessen Haus Pyrenees Castle in Alhambra (Kalifornien) gerufen, wo Lana Clarkson durch einen Revolverschuss in den Mund zu Tode gekommen war. Spector sprach von einem „Selbstmord aus Versehen“, als Clarkson „die Waffe geküsst“ habe. Der Chauffeur hatte Spector in seinem Notruf allerdings mit den Worten zitiert: „Ich glaube, ich habe jemanden umgebracht“.
-die RoRo-Fähre Al-Salam Boccaccio 98 sank 2006 im Roten Meer. Von den 1.414 an Bord befindlichen Personen–darunter 104 Besatzungsmitglieder–starben mehr als 1.000. Nur 387 Menschen überlebten das Unglück.
-der deutsche Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1809 in Hamburg geboren.

 

 

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-am 28. Januar 1986 brach die US-Raumfähre „Challenger“ 73 Sekunden nach dem Start der Mission STS-51-L in etwa 15 Kilometern Höhe auseinander („Challenger“-Katastrophe). Es war der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA. Dabei starben die sieben Astronauten  Francis Scobee, Michael Smith, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair, Gregory Jarvis, Christa McAuliffe.
-der englische Freibeuter, Entdecker, Vizeadmiral und der erste englische Weltumsegler Francis Drake starb 1596 bei Portobelo/Panama.
José Martí, ein kubanischer Poet und Schriftsteller und gilt als kubanischer Nationalheld sowie Symbol für den Unabhängigkeitskampf des Landes, wurde 1853 in Havanna/ Kuba geboren.
-der American Football-Trainer Vince Lombardi übernahm 1959 als Trainer das National Football League-Team Green Bay Packers.

 

 

 

 

Eine Trägerrakete vom Typ Atlas V ist heute kurz nach 16 Uhr deutscher Zeit planmäßig vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral mit dem Roboterfahrzeug „Curiosity“ an Bord abgehoben. Mit diesem Roboter will die US-Raumfahrtbehörde NASA den Mars erforschen. Der Mars-Rover „Curiosity“ ist größer, schwere und leistungsfähiger als alle anderen bisher zum Mars geschickten Geländewagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Spiegel Online)

 

 

 

 

Ich wollte nach dem Ende der Space Shuttle-Ära das Shuttle-Programm der NASA Revue passieren lassen. Weiter geht es dann mit der zweiten Mission einer US-Raumfähre (Bezeichnung STS-2) im November 1981. Es war der zweite Flug der „Columbia“. Durchgeführt wurde dieser Flug von Joseph Engle (Kommandant) und Richard Truly (Pilot). STS-2 war die letzte NASA-Mission, die vollständig aus Weltraumneulingen bestand. Dies war zuvor nur beim Mercury-Programm, bei Gemini 4, Gemini 7, Gemini 8 sowie bei Skylab 4 der Fall. Für spätere Shuttle-Flüge galt die Regel, daß der Kommandant einer Mission zuvor bereits als Pilot Weltraumerfahrung gesammelt haben musste. Die „Columbia“ startete am 12. November 1981 um 15:10:00 UTC vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida, sie landete am 14. November 1981 um 21:23:11 UTC auf der Edwards Air Force Base/Kalifornien. Der Aufstieg des Orbiters verlief ohne Probleme. Es gingen keine Kacheln des empfindlichen Hitzeschildes verloren und nur 12 wurden beschädigt.
Während STS-2-Mission wurde die erste größere wissenschaftliche Nutzlast an Bord des Shuttles transportiert. Dabei handelte es sich um die sogenannte OSTA-1 Nutzlast, eine vom NASA Office of Space and Terrestrial Applications entworfene Palette auf der fünf Erdbeobachtungsexperimente montiert waren. Kurz vor Ende des ersten Flugtags trat aber ein Problem auf, das den weiteren Verlauf der Mission stark beeinträchtigte. Eine der drei für die Wasseraufbereitung und Stromerzeugung notwendigen Brennstoffzellen fiel aus. Als zwei Stunden später dann die Leistung rapide abfiel, musste sie von den beiden Crewmitgliedern manuell abgeschaltet werden. Trotz des Problems aktivierte Truly das Remote Manipulator System (RMS)und die Experimente auf der OSTA-1 Palette. Die geplante Missionsdauer von fünf Tagen musste deswegen gekürzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spacefacts.de)

(Quellen:Tagesschau.de, N24.de, n-tv.de)
Kein Ende des Krieges in Libyen in Sicht-im Gegenteil. Die NATO hat ihren Militäreinsatz „Unified Protector“ in Libyen um drei Monate bis Ende September verlängert. Das beschloß der NATO-Rat in Brüssel. Das Mandat für den Libyen-Einsatz war zunächst auf 90 Tage bis zum 27. Juni befristet. Weil der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi trotz der massiven Luftangriffe nicht weichen will, hält die NATO die Fortführung ihrer Mission für notwendig. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach von einer „klaren Botschaft“ an Machthaber Gaddafi: „Wir sind entschlossen, unseren Einsatz zum Schutz der libyschen Bevölkerung fortzusetzen.“ Das heißt ja dann noch mehr Kollateralschäden. Laut der Führung in Tripolis kamen bei den Luftschlägen bisher mindestens 718 Menschen ums Leben. An dem internationalen Militäreinsatz gegen Libyen sind insgesamt 17 Staaten mit etwa 200 Flugzeugen und 18 Schiffen beteiligt. Er besteht aus einer Seeblockade, einem Waffenembargo und Luftschlägen, bisher rund 3500, gegen Gaddafis Truppen. Die Luftschläge gegen Libyen begannen am 19. März und sollten der Durchsetzung der UN-Resolution 1973 zur Schaffung einer Flugverbotszone und zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Gaddafi-Truppen dienen. Inzwischen werden aber dadurch die Aufständischen unterstützt. Und obwohl keine Bodentruppen vorgesehen sind, haben Frankreich und Großbritannien vor kurzem beschlossen, Kampfhubschrauber nach Libyen zu entsenden.
Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hatte gestern nach der Rückkehr von seiner Vermittlungsmission in Tripolis erklärt, daß Gaddafi nicht bereit sei, Libyen zu verlassen. Bevor ein Dialog beginnen könne, müssten die NATO-Luftangriffe gestoppt werden, habe Gaddafi betont. Tripolis ist am Dienstagabend von sechs schweren Explosionen erschüttert worden. Laut einem „AFP“-Reporter überflogen am späten Abend erneut Kampfflugzeuge die Stadt. Danach folgten zwei Explosionen, gefolgt von vier weiteren im Abstand von wenigen Minuten. Die Ziele der Angriffe waren demnach zunächst unklar.

 

 

(Quelle:Raumfahrer.net)
Gestern fand der letzte Außenbordeinsatz der laufenden letzten Mission (STS-134) der US-Raumfähre „Endeavour“ statt. Dieser Spacewalk war dann auch der letzte, der von einer Space Shuttle-Crew durchgeführt wurde. Vor dem Einsatz der Astronauten Michael Fincke und Greg Chamitoff mußte das Orbiter Boom Sensor System (OBSS ) vom Roboterarm der „Endeavour“ an den Roboterarm der Internationalen Raumstation (ISS) übergeben werden. Um 06:15 Uhr MESZ begannen die Weltraumarbeiten. Um 07:42 Uhr MESZ war das OBSS sicher installiert. Mit dieser Montage ist das US-Segment der ISS nach 13 Jahren Konstruktion fertiggestellt. „Die Montage der Raumstation ist beendet“, sagte Space Shuttle-Kommandant Mark Kelly danach. Fincke und Chamitoff passten danach das OBSS für seine Arbeit mit mit dem Roboterarm der ISS an. Dafür verlegten sie einige Kabel, um am 15 Meter langen Ausleger eine Power & Data Grapple Fixture (PDGF) anzubringen. Vorher mußte die End Effector Grapple Fixture (EFGF), mit der der Roboterarm des Space Shuttles die Funktionen des OBSS steuert, entfernt werden, weil beide Systeme nicht kompatibel miteinander sind. Gegen Ende des Außenbordeinsatzes trennten sich Fincke und Chamitoff. Fincke begab sich zum EXPRESS Logistics Carrier 3 (ELC-3), um dort Schrauben an einem Ersatzarm des Roboters DEXTRE zu lösen. Chamitoff kontrollierte einen Haltegurt, mit der eine Werkzeugplattform an der Raumstation festgemacht wurde. Danach machte er ein Abschlussfoto, um das Ende der Konstruktionsarbeiten am US-Modul der ISS zu feiern. Gegen Ende des Einsatzes hielt Chamitoff eine kleine Rede: „Die „Endeavour“ war der erste Shuttle, der zum Bau der Station kam. Und so passt es, daß sie hier ist, um die Montage zu beenden.“ Weiter schwärmte er: „Diese Raumstation ist der Gipfel menschlicher Errungenschaften und internationaler Zusammenarbeit. Zwölf Jahre Bau und 15 Länder, und nun ist sie der strahlendste Stern am Himmel und hoffentlich die Türschwelle zu unserer Zukunft. In diesem Sinne Glückwunsch an alle zur Vollendung der Montage.“   Um 13:39 Uhr MESZ endete nach 7 Stunden und 24 Minuten der letzte Weltraumspaziergang dieser letzten „Endeavour“-Mission. „Genau um 05.02 Uhr (11.02 Uhr MESZ) übersprangen Fincke und Chamitoff die Tausend-Stunden-Marke, die Astronauten und Kosmonauten in Außeneinsätzen verbrachten, um die ISS zu schaffen und zu erhalten“, erklärte die US-Raumfahrtbehörde NASA. Dabei hätten beide den 159. Außeneinsatz an der ISS absolviert, mit deren Bau 1998 begonnen worden war.
Die «Endeavour» soll am 29. Mai von der ISS abdocken, um am 1. Juni zur Erde zurückzukehren. Die Raumfähren werden nach der „Atlantis“-Mission (STS-135) im Juli ausgemustert und in Museen ausgestellt.

(Quelle.Raumfahrer.net)
Hier mein Eintrag des zweiten Weltraumspaziergangs gestern während der laufenden Mission (STS-134) der US-Raumfähre „Endeavour“. Dieser Spacewalk wurde von den Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke absolviert. Bei den Vorbereitungen wurden die beiden von Space Shuttle-Kommandant Mark Kelly und Greg Chamitoff, der mit Feustel den ersten Außenbordeinsatz durchgeführt hatte, unterstützt. Um 08:05 Uhr MESZ waren die Vorbereitungen beendet und der zweite Weltraumspaziergang dieser Mission begann. Als erstes begaben sich Feustel und Fincke zum P3/P4 Trägersegment der Internationalen Raumstation (ISS), wo die Leitungen des Ammoniak-Kühlsystems neu angeordnet wurden. Nachdem dies erledigt war, trennten sich die beiden Astronauten. Feustel begab sich zum P5/P6 Segment, um dort Schnellverschlüsse an einem Paneel umzulegen, Fincke füllte am P1 Segment die Ammonia Tank Assembly (ATA) mit Ammoniak auf. Danach begab sich Michael Fincke zum Linken Solar Alpha Rotary Joint (SARJ), um dort vier Schutzabdeckungen zu entfernen. Feustel unterstützte ihn dabei. Die Schrauben wollten sich zuerst mit den normalen Einstellungen am Pistol Grip Tool nicht lösen. Nach Rücksprache mit der Bodenkontrolle nutzte Fincke erfolgreich eine höhere Krafteinstellung. Beim Lösen der Schrauben sprangen diese unerwartet aus ihren Verankerungen, Fincke konnte drei von vier auffangen. Nach Entfernung der Schutzabdeckungen schmierte Michael Fincke das Drehlager, als Schutz vor exzessiver Abnutzung des SARJ. Da nur die Hälfte der Schutzabdeckungen entfernt wurde, bearbeitete Fincke nur eine Seite des Drehlagers. Andrew Feustel entlüftete dann an der ATA die Leitungen. Fincke installierte zwei Träger für Haltestangen am S1 Segment der ISS. Feustel installierte dann eine Schutzabdeckung am Roboter Dextre und schmierte dessen Greifmechanismus. Dann fetteten die beiden Astronauten am SARJ den zweiten Teil des Drehlagers. Aus Zeitmangel wurden nur drei der vier Abdeckungen angebracht und die vierte in die ISS mitgenommen. Der zweite Außenbordeinsatz war um 16:12 Uhr MESZ beendet.
Am Boden wurde übrigens vom Mission Management Team (MMT) bekanntgegeben, daß der Hitzeschild der „Endeavour“ für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre freigegeben wurde.