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Tag Archives: Menachem Begin

-1787: Veröffentlichung der „Federalist Papers“ („Föderalistenartikel“) – waren eine Serie von 85 Artikeln, die 1787/88 in verschiedenen Zeitungen New Yorks erschienen, mit dem Zweck, die Bevölkerung des US-Bundesstaats New York von der 1787 entworfenen, aber noch nicht von allen Mitgliedsstaaten der USA ratifizierten US-Verfassung zu überzeugen. Die Autoren der Artikel, die in Anspielung auf den römischen Konsul Publius Valerius Poplicola unter dem gemeinsamen Pseudonym „Publius“ auftraten, waren Alexander Hamilton, James Madison und John Jay, drei der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Ihre Texte erschienen noch 1788 gemeinsam in der Schrift „The Federalist“, von der sich ihr heutiger Name herleitet. Er bezieht sich auf die politische Gruppierung der Föderalisten, die in der Verfassungsdebatte dafür eintraten, die USA von einem lockeren Staatenbund in einen Bundesstaat mit einer starken, handlungsfähigen Exekutive auf Bundesebene umzuwandeln. Da dieser Standpunkt sich schließlich durchsetzte, gelten die „Federalist Papers“ bis heute als authentischer Verfassungskommentar der Generation der Gründerväter und darüber hinaus als grundlegende theoretische Schrift der modernen, repräsentativen Demokratie.
-1858: Theodore Roosevelt (war von 1901 bis 1909 der 26. Präsident der Vereinigten Staaten) wurde in New York City geboren.
-1978: der ägyptische Staatspräsident Anwar as-Sadat erhielt für seine Bemühungen im Friedensprozess mit Israel zusammen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin den Friedensnobelpreis.
-1939: der englische Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor John Cleese wurde in Weston-super-Mare/Somerset

geboren.
-2004: World Series 2004 – die Major-LeagueBaseball-Mannschaft „Boston Red Sox“ gewannen ihre erste World Series (bezeichnet das Finale der US-Baseball-Profiligen. In den World Series treffen jährlich im Oktober die Sieger der National League und der American League aufeinander) seit 1918. Es standen sich der Champion der American League, die „Boston Red Sox“, und der Champion der National League, die „St. Louis Cardinals“, gegenüber. Sieger der Best-of-Seven-Serie waren die „Boston Red Sox“ durch einen, für eine World Series ungewöhnlichen, Sweep. Die „Red Sox“ gewannen vier Spiele in Folge und schlugen somit die „Cardinals“ klar mit 4:0. Es war der erste Titel der „Red Sox“ seit 86 Jahren. Damals, im Jahr 1918, hatten die „Red Sox“ gegen die „Chicago Cubs“ gewonnen.

 

-Unterzeichnung des Israelisch-ägyptischen Friedensvertrages 1979 in der US-Hauptstadt Washington durch den israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin und den ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat. US-Präsident Jimmy Carter unterzeichnete den Friedensvertrag, wie auch schon das vorangegangene Camp-David-Abkommen, als Zeuge.
-die Leichen von Marshall Applewhite und 38 seiner Anhänger der „Heaven’s Gate“-Sekte (eine in den frühen 1970ern in den USA gegründete Neue Religiöse Bewegung, die einen Ufoglauben vertrat) wurden 1997 in ihrer Villa in der Gemeinde Rancho Santa Fe (nördlich San Diegos/Kalifornien) gefunden. Der kollektive Suizid der meisten Gruppenmitglieder während des Erscheinens des Kometen „Hale-Bopp“ erregte 1997 weltweit großes Aufsehen. Applewhite überzeugte 38 seiner Anhänger zur Massenselbsttötung als Weg dazu, ihre Seelen auf eine Reise in ein Raumschiff zu schicken. Das Raumschiff sollte sich angeblich hinter dem Kometen befinden.
-die „Seattle Metropolitans“ gewannen 1917 als erstes US-Team den Stanley Cup (wird jedes Jahr dem Sieger des Play-off-Turniers der National Hockey League verliehen) gegen die „Canadiens de Montréal“.
-das Musical „Funny Girl“ erlebte 1964 seine Broadway-Premiere im Winter Garden Theatre in New York.
-die US-Sängerin Diana Ross wurde 1944 in Detroit/Michigan geboren.