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Tag Archives: Massaker

-der russische Wanderprediger und Geistheiler Grigori Jefimowitsch Rasputin wurde 1916 in Sankt Petersburg von russischen Adligen unter Führung von engen Verwandten von Zar Nikolaus II., ermordet.
-das Massaker bei Wounded Knee (eine Ortschaft in der Pine-Ridge-Reservation im US-Bundesstaat South Dakota) fand 1890 statt. Die 7. US-Kavallerie tötete dabei zwischen 150 und 350 Männer, Frauen und Kinder der MinneconjouLakotaSiouxIndianer unter Häuptling Spotted Elk (auch ‚Big Foot‘)
Texas trat 1845 als 28. US-Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei.
-der tschechische Schriftsteller und Politiker Václav Havel (von 1989 bis 1992 Präsident der Tschechoslowakei sowie von 1993 bis 2003 Präsident der Tschechischen Republik) wurde 1989 als Kandidat des Bürgerforums von den–bis dahin kommunistischen–Vertretern der Föderalversammlung zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt. In dieser Funktion führte er das Land am 5. Juli 1990 zu freien Wahlen. Das neue Parlament bestätigte ihn als Präsident.
-die erste Jugendorganisation Young Men’s Christian Association ((YMCA) wurde 1951 in Boston gegründet.

 

 

 

 

Dieser Dreckskerl und Massenmörder Anders Behring Breivik hatte für seine Terrortour letzte Woche Freitag nach Angaben seines Anwalts wohl noch umfassendere Pläne. Der Verteidiger Geir Lippestad sagte der norwegischen Zeitung „Aftenposten“, der 32-Jährige habe am vergangenen Freitag „noch mehrere Pläne in unterschiedlicher Größenordnung“ gehabt. Diese seien „genau so konkret“ gewesen wie die Bombe im Regierungsviertel der Hauptstadt Oslo und dem Massaker auf der Insel Utøya. Breivik hatte die Absicht,
zwei weitere Gebäude „zu bombadieren“. Lippestad teilte weiter mit, daß Breivik vor seinen Anschlägen unter Drogeneinfluss gestanden habe: „Er nahm Drogen, um das zu schaffen, was er dann getan hat.“
Derweil wird Breivik erneut vernommen. laut Polizei soll er vor allem zu neuen Ermittlungserkenntnissen befragt werden.
Der 32-jährige wird wohl erst 2012 vor Gericht kommen. Er solle sich dann für alle Morde einzeln verantworten, so die Ankündigung der Staatsanwaltschaft. Norwegens Generalstaatsanwalt Tor-Aksel Busch begründet den späten Prozessbeginn mit der Dimension der Tat. Der Fall sei so umfangreich, daß die Ausarbeitung der Anklageschrift viel Zeit in Anspruch nehmen werde. Busch bestätigte Überlegungen, daß Breivik möglicherweise wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit angeklagt wird. Das würde eine Verurteilung zu 30 Jahren Haft ermöglichen.
Der Attentäter hatte Freitag letzter Woche im Osloer Regierungsviertel eine Autobombe detonieren lassen, dabei starben acht Menschen. Zwei Stunden später begann er auf der 40 Kilometer entfernten Insel Utøya mit einem Massaker an Teilnehmern eines sozialdemokratischen Jugendlagers. Er tötete dort bis zu seiner Festnahme 68 Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, N24.de, n-tv.de)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, Spiegel Online)
Ein von Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Portugal eingebrachter Entwurf für eine offizielle Erklärung, die die Gewalt in Syrien gegen Regimegegner verurteilen und das sofortige Ende der Angriffe fordern sollte, fand nicht die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats. Russland und China weigerten sich, die Ereignisse in Syrien als Bedrohung des internationalen Friedens anzuerkennen. Syriens UN-Botschafter Bashir Jaafari bezeichnete den Vorstoß der Europäer als „Propaganda“.
Die Opposition in Syrien befürchtet ein Massaker in ihrer Hochburg, der südsyrischen Stadt Dar’a. Zahlreiche Panzer der Armee und Tausende Sicherheitskräfte wurden in die Stadt geschickt, Scharfschützen sollen im Einsatz sein. Aus mehreren Städten wurden Festnahmen berichtet, Verletzten Oppositionellen wurde der Zugang zu Krankenhäusern versperrt. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) wurden seit Mitte März mindestens 453 Menschen bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften getötet. Aus Protest gegen die Niederschlagung der Proteste durch die Sicherheitskräfte und wegen der Hunderten Toten und Tausenden Verletzten haben mehr als 200 Mitglieder der regierenden Baath-Partei von Präsident Baschar al-Assad ihren Rücktritt erklärt.

Euronews-Video:Syrien-Hunderte Mitglieder verlassen die Baath-Partei


(Foto:Der Machtkampf zwischen Laurent Gbagbo (links) und Alassane Ouattara dauert seit Monaten an.)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, ARD-Text 126/127, ZDF-Text 129, RTL-Text 124)
Die Truppen des international anerkannten ivorischen Präsidenten Alassane Ouattara haben nach eigenen Angaben die Residenz von Laurent Gbagbo unter ihre Kontrolle gebracht. Dies sagte eine Sprecherin Ouattaras, Anne Oulouto, der Nachrichtenagentur „dpa“ am späten Montagabend. Die Residenz liegt im Stadtteil Cocody im Osten der Wirtschaftsmetropole und Hafenstadt Abidjan. UN – Generalsekretär Ban Ki-moon hat wegen der eskalierenden Gewalt gegen Zivilisten in der Elfenbeinküste Angriffe von Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen auf Stellungen des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo angeordnet. Das geht aus einer Erklärung hervor, die Ban am Montagabend in New York herausgab. „Ich habe die Mission angewiesen, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz von schweren Geschützen gegen die Zivilbevölkerung zu verhindern“, teilte Ban mit. Die Truppen Gbagbos verteidigten in Abidjan Stellungen gegen die vorrückenden Kräfte Ouattaras. Diese wurden von UN – Hubschraubern und französischen Militäreinheiten unterstützt. Die Kämpfe konzentrieren sich vor allem um den Präsidentenpalast, der sich in Plateau im Süden von Abidjan befindet. Angeblich verhandelt Gbagbo darüber „sich zu ergeben“. Das sagte der von Ouattara entsandte Botschafter in Frankreich, Ally Coulibaly, dem Radiosender „RFI“. In Erwartung einer blutigen Entscheidungsschlacht wurde das UN-Hauptquartier in Abidjan evakuiert. Das teilten die Vereinten Nationen mit. Gbagbos Truppen hätten wiederholt UN – Gebäude in der Stadt mit Panzergranaten beschossen und dabei auch benachbarte Wohngebiete getroffen.
In der Elfenbeinküste tobt seit den Wahlen im November 2010 der Machtkampf zwischen Gbagbo und Ouattara. Eine Million Menschen sind auf der Flucht, berichten internationale Organisationen. Sogar von Massakern ist die Rede. Dieser Ouattara hat wohl auch Blut an den Händen. Ausgerechnet seine Soldaten sind wohl für ein Blutbad in Duékoué, im Westen der Elfenbeinküste, verantwortlich. Sie hätten vermeintliche Gbagbo – Anhänger regelrecht hingerichtet. Ouattaras Militärsprecher Mamadou Konaté hat diese Vorwürfe abgestritten. Die Hilfsorganisation „Caritas“ sprach am Wochenende von einem Massaker mit 1000 Toten. Das Internationale Rote Kreuz (IRK) hatte am Donnerstag die Toten auf den Straßen des Ortes gefunden. Nach IRK – Angaben seien etwa 800 Menschen vermutlich am Dienstag getötet worden, einen Tag nach dem Einmarsch von Ouattaras Truppen. Die Vereinten Nationen sprechen von ethnischen Säuberungen und erheben schwere Vorwürfe – gegen Gbagbo, aber auch gegen Ouattara. Diese beiden unterscheiden sich offensichtlich nicht in der Wahl ihrer Mittel. Wenn dieser Ouattara wirklich siegen sollte, wird es wohl weitere Massaker an Gbagbo – Anhängern geben.

 

 


(Demonstration bei einem Trauermarsch in Dar’a. Foto: „Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Zeit Online, Stern.de, ZDF-Text 133, N24-Text 116)
Es scheint so, daß in Syrien die Proteste der Regimegegner Erfolg haben. Dort will die Regierung in der Hauptstadt Damaskus wohl das Ende der seit 1963 geltenden Notstandsgesetze beschließen. Die Behörden hätten die Entscheidung bereits getroffen, es sei aber noch unklar, wann sie in Kraft trete, sagte Bouthaina Shaaban, Beraterin von Präsident Baschar al-Assad, der französischen Nachrichtenagentur „AFP“. Shaaban kündigte eine Rede von Präsident Assad an. Er werde sich „sehr bald“ an sein Volk wenden und die Lage im Land „erklären“, sagte sie „AFP“. Bei der Ansprache wolle er auch die angekündigten Reformen konkretisieren. Zuvor hatte die Regierung bereits versucht, mit der Freilassung von 260 politischen Gefangenen und 17 festgenommenen Demonstranten die Lage zu beruhigen. Beim Großteil der freigelassenen Häftlinge handele es sich um Islamisten, auch 14 Kurden seien darunter, sagte der Präsident der syrischen Menschenrechtsliga, Abdel Karim Rihaui. Wegen der anhaltenden Demonstrationen hatte das Regime in Damaskus bereits am Donnerstag Reformen angekündigt, aber keinen genauen Zeitrahmen genannt. So bereite die Regierung ein Gesetz vor, das politische Parteien neben der herrschenden Baath-Partei zulassen wird. Zudem wolle der Präsident Korruption stärker bekämpfen. Für öffentliche Beschäftigte werde es mehr Geld geben. Eine Kommission werde die blutigen Vorfälle in Dar’a, eine Stadt in Südsyrien, untersuchen und dabei „die Anliegen der Bürger anhören“. Die Sprecherin von Präsident Baschar al-Assad sagte, die Forderungen der Demonstranten seien „legitim, sie sind die Forderungen aller Syrer“. Die syrische Opposition wies die Ankündigung als nicht ausreichend zurück. Die Oppositionellen fordern politische Reformen und Bürgerrechte – sowie die Aufhebung des Ausnahmezustands. Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Hafenstadt Latakia, 350 Kilometer nordwestlich von Damaskus, waren laut Oppositionsangaben fünf bis sieben Menschen getötet worden. Nach Shaabans Angaben starben dort am Samstag zwölf Menschen. Laut Berichten von Regimegegnern schossen Scharfschützen einer Spezialeinheit von den Dächern mehrerer Gebäude in der Stadt. Die syrische Führung hat derweil das Aufgebot der Armee in Latakia aufgestockt. Auch in Dar’a, wo es in der vergangenen Woche Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gab, versammelten sich Hunderte Menschen im Zentrum und forderten mehr Freiheit. Dort wurden am Mittwoch nach Angaben von Augenzeugen und Bürgerrechtlern mindestens Hundert Menschen getötet. „Das Regime hat hier ein Massaker an der Bevölkerung verübt“, sagte ein Augenzeuge. Ein Vertreter der Opposition sagte, es wurden mindestens 80 Menschen erschossen. Am Freitag hatten Sicherheitskräfte in Al-Sanamien nach Angaben der Opposition 23 Demonstranten erschossen. Nach offiziellen Angaben wurden in Syrien bisher mehr als 30 Menschen getötet. Syrische und ausländische Menschenrechtsorganisationen berichteten von zahlreichen Festnahmen. „Amnesty International“ veröffentlichte eine Liste mit Menschen, die seit Monatsbeginn festgenommen wurden. Danach handelt es sich um Aktivisten, Studenten, Intellektuelle und Journalisten. Es sei aber davon auszugehen, daß die wahre Zahl der Festnahmen sehr viel höher liege.
USAußenministerin Hillary Clinton sagte übrigens, die USA planten trotz der massiven Angriffe der syrischen Sicherheitskräfte auf Demonstranten keinen Eingriff in Syrien. Es gebe einen Unterschied zwischen dem Einsatz von Flugzeugen mit willkürlichen Bombardements der eigenen Städte und Polizeiaktionen mit Gewaltanwendung, sagte Clinton. Mit anderen Worten: Assad darf ungestraft auf Demonstranten, die Demokratie und Bürgerrechte fordern, schießen lassen. Erst wenn er Bomber einsetzt, gibt es was auf die Finger. Auf jeden Fall wünsche ich den Syrern, daß es nicht noch mehr Tote gibt und die Regierung es ernst meint mit politischen Reformen.

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Die Lage in Libyen eskaliert immer mehr. In der Hauptstadt Tripolis brannte das Parlamentsgebäude nieder. Auch Regierungsgebäude wurden von Demonstranten angegriffen. Nach unbestätigten Berichten soll die Opposition die Stadt Bengasi kontrollieren und der Justizminister soll aus Protest gegen die Gewalt gegen die Demonstranten zurückgetreten sein.
Die libyschen Sicherheitskräfte versuchen mit aller Gewalt die Proteste gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Gaddafi niederzuschlagen. Allein am Montag sollen mehr als 150 Menschen getötet worden sein. Der arabische Nachrichtensender „Al Dschasira“ berichtete, daß das Militär am Montagabend in Tripolis einen riesigen Demonstrationszug von Regierungsgegnern mit Flugzeugen angegriffen hatte. Soldaten feuerten aus Maschinengewehren auf die Menge. Ahmed el-Gasir, ein Menschenrechtsexperte des Libyan News Centre (LNC) in Genf, sagte „Al Dschasira“, die Sicherheitskräfte verübten ein Massaker an den Demonstranten. Eine Augenzeugin aus Tripolis habe über Telefon um Hilfe gebeten und von einem Massaker gesprochen. In einer Fernsehansprache sicherte Gaddafis Sohn, Saif al-Islam al-Gaddafi, Reformen, eine neue Verfassung sowie neue liberale Gesetze und höhere Löhne zu. Gleichzeitig warnte er vor einem Bürgerkrieg und betonte, daß sein Vater niemals abtreten werde. „Libyen ist nicht Ägypten oder Tunesien“, versicherte er in Anspielung auf die dortigen Revolutionen. Die Gerüchte von gestern, daß Machthaber Gaddafi sich nach Venezuela abgesetzt hat, scheinen sich wohl nicht zu bewahrheiten. Er hat sich erstmals seit Beginn der Revolution zu Wort gemeldet. Im libyschen Staatsfernsehen sagte er: „Ich bin in Tripolis und nicht in Venezuela.“ Die nur 20-sekündige Ansprache wirkte sehr skurril. Mit einem Regenschirm in der Hand saß er in einem Auto.

 

 

Der ehemalige (Cowboy)-USPräsident Ronald Reagan hat Gaddafi 1986 mal als „Verrückter Hund aus dem Nahen Osten“ bezeichnet. Man muß diesen Diktator nun wohl als bezeichnen. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Westen ist mit solchen Verbrechern wie Ben Ali, Mubarak und Gaddafi, die auf ihre eigene Bevölkerung schiessen lassen, quasi verbündet.