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Tag Archives: Journalisten

-US-Präsident Richard Nixon (von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten) wurde 1913 in Yorba Linda/Kalifornien geboren. Nixon ist der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Grund dafür war die Watergate-Affäre.
-US-Milliardär und Unternehmer Howard Hughes sagte 1972 in einem Telefoninterview von den Bahamas aus mit sieben Journalisten, daß seine Autobiografie von US-Autor Clifford Irving eine Fälschung sei. Diese Telefonkonferenz wurde schließlich auch teilweise im Fernsehen ausgestrahlt. Irving wurde von Hughes bloßgestellt, er habe Irving niemals getroffen und er, Hughes, lebe zur Zeit auf den Bahamas.
-die US-Raumsonde der NASA Surveyor 7 landete 1968 nahe dem Krater Tycho auf dem Mond.
-das Musical „Das Phantom der Oper“ („The Phantom of the Opera“) des britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber war 2006 das mit bis dahin 7486 Aufführungen am längsten am Broadway gespielte Stück.

 

 

Die in Libyen entführten vier italienischen Journalisten, drei Männer und eine Frau, sind wieder frei. Das bestätigte das italienische Außenministerium. Laut Corriere della Sera geht es den zwei Medienvertretern der Mailänder Zeitung Corriere della Sera, sowie deren Kollegen von La Stampa und Avvenire, gut. Sie wurden demnach von zwei jungen Männern befreit. Die Gruppe war am Mittwoch auf dem Weg von der Hauptstadt Tripolis nach Al-Sawija entführt worden. Dabei wurde der libysche Fahrer getötet. Verantwortlich dafür sollen Anhänger von Muammar al-Gaddafi sein. Dieser wurde zwei Tage nach der Erstürmung seiner Residenz Bab al-Asisija bisher noch immer nicht gefunden. Die Rebellen durchsuchen die Bunkeranlagen darunter, so der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira. Der Nationale Übergangsrat in Bengasi hatte gestern ein Kopfgeld von 1,7 Millionen Dollar auf Gaddafi ausgesetzt (was ich persönlich für widerlich halte). In Tripolis kam es weiter zu vereinzelten Gefechten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, N24.de)

des Krieges in Libyen. Die libyschen Rebellen sind am Dienstag in der Hauptstadt Tripolis in die Residenz Bab al-Asisija von Ex-Machthaber (so sicher scheint mir das aber noch nicht) Muammar al-Gaddafi eingedrungen. Und es gibt Medienberichte, daß diese die Residenz plündern. Gaddafi meldete sich in der Nacht mit zwei Audio-Botschaften. Er drohte den Rebellen mit einem erbitterten Widerstand. Er werde kämpfen bis zum Sieg über die NATO oder bis zum Tod. Den Rückzug aus seiner Residenz bezeichnete er als ein „taktisches Manöver“. Der Regierungskomplex in Tripolis sei nach mehr als 60 Luftangriffen der NATO vollständig zerstört, so Gaddafi. Er gehe „unerkannt spazieren, ohne daß die Menschen mich sehen“, sagte er. Dabei habe er nicht den Eindruck gewonnen, daß die Stadt in Gefahr sei. Gaddafis Aufenthaltsort ist noch immer unbekannt. Es gibt Vermutungen, dieser befinde sich noch in Tripolis. Andere vermuten, er befindet sich in seiner Heimatstadt Sirte, etwa 300 Kilometer von Tripolis entfernt. Von dort aus wurde die Rebellenhochburg Misrata nach Angaben der Rebellen mit Raketen beschossen. Diese rückten von Westen und Osten auf die Küstenstadt Sirte vor.
Diese hatten großspurig behauptet, sie hätten Saif al-Islam al-Gaddafi, einen von Gaddafis Söhnen festgenommen, Luis Moreno Ocampo, der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag, hatte sogar angeündigt mit den Rebellen über dessen Auslieferung verhandeln zu wollen. Und nun hat sich dann herausgestellt, daß der Gaddafi-Sohn noch frei ist. Wenn in diesem Krieg nicht Menschen sterben würden, wäre das eine nette Posse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, N24.de)


(Demonstration bei einem Trauermarsch in Dar’a. Foto: „Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Zeit Online, Stern.de, ZDF-Text 133, N24-Text 116)
Es scheint so, daß in Syrien die Proteste der Regimegegner Erfolg haben. Dort will die Regierung in der Hauptstadt Damaskus wohl das Ende der seit 1963 geltenden Notstandsgesetze beschließen. Die Behörden hätten die Entscheidung bereits getroffen, es sei aber noch unklar, wann sie in Kraft trete, sagte Bouthaina Shaaban, Beraterin von Präsident Baschar al-Assad, der französischen Nachrichtenagentur „AFP“. Shaaban kündigte eine Rede von Präsident Assad an. Er werde sich „sehr bald“ an sein Volk wenden und die Lage im Land „erklären“, sagte sie „AFP“. Bei der Ansprache wolle er auch die angekündigten Reformen konkretisieren. Zuvor hatte die Regierung bereits versucht, mit der Freilassung von 260 politischen Gefangenen und 17 festgenommenen Demonstranten die Lage zu beruhigen. Beim Großteil der freigelassenen Häftlinge handele es sich um Islamisten, auch 14 Kurden seien darunter, sagte der Präsident der syrischen Menschenrechtsliga, Abdel Karim Rihaui. Wegen der anhaltenden Demonstrationen hatte das Regime in Damaskus bereits am Donnerstag Reformen angekündigt, aber keinen genauen Zeitrahmen genannt. So bereite die Regierung ein Gesetz vor, das politische Parteien neben der herrschenden Baath-Partei zulassen wird. Zudem wolle der Präsident Korruption stärker bekämpfen. Für öffentliche Beschäftigte werde es mehr Geld geben. Eine Kommission werde die blutigen Vorfälle in Dar’a, eine Stadt in Südsyrien, untersuchen und dabei „die Anliegen der Bürger anhören“. Die Sprecherin von Präsident Baschar al-Assad sagte, die Forderungen der Demonstranten seien „legitim, sie sind die Forderungen aller Syrer“. Die syrische Opposition wies die Ankündigung als nicht ausreichend zurück. Die Oppositionellen fordern politische Reformen und Bürgerrechte – sowie die Aufhebung des Ausnahmezustands. Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Hafenstadt Latakia, 350 Kilometer nordwestlich von Damaskus, waren laut Oppositionsangaben fünf bis sieben Menschen getötet worden. Nach Shaabans Angaben starben dort am Samstag zwölf Menschen. Laut Berichten von Regimegegnern schossen Scharfschützen einer Spezialeinheit von den Dächern mehrerer Gebäude in der Stadt. Die syrische Führung hat derweil das Aufgebot der Armee in Latakia aufgestockt. Auch in Dar’a, wo es in der vergangenen Woche Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gab, versammelten sich Hunderte Menschen im Zentrum und forderten mehr Freiheit. Dort wurden am Mittwoch nach Angaben von Augenzeugen und Bürgerrechtlern mindestens Hundert Menschen getötet. „Das Regime hat hier ein Massaker an der Bevölkerung verübt“, sagte ein Augenzeuge. Ein Vertreter der Opposition sagte, es wurden mindestens 80 Menschen erschossen. Am Freitag hatten Sicherheitskräfte in Al-Sanamien nach Angaben der Opposition 23 Demonstranten erschossen. Nach offiziellen Angaben wurden in Syrien bisher mehr als 30 Menschen getötet. Syrische und ausländische Menschenrechtsorganisationen berichteten von zahlreichen Festnahmen. „Amnesty International“ veröffentlichte eine Liste mit Menschen, die seit Monatsbeginn festgenommen wurden. Danach handelt es sich um Aktivisten, Studenten, Intellektuelle und Journalisten. Es sei aber davon auszugehen, daß die wahre Zahl der Festnahmen sehr viel höher liege.
USAußenministerin Hillary Clinton sagte übrigens, die USA planten trotz der massiven Angriffe der syrischen Sicherheitskräfte auf Demonstranten keinen Eingriff in Syrien. Es gebe einen Unterschied zwischen dem Einsatz von Flugzeugen mit willkürlichen Bombardements der eigenen Städte und Polizeiaktionen mit Gewaltanwendung, sagte Clinton. Mit anderen Worten: Assad darf ungestraft auf Demonstranten, die Demokratie und Bürgerrechte fordern, schießen lassen. Erst wenn er Bomber einsetzt, gibt es was auf die Finger. Auf jeden Fall wünsche ich den Syrern, daß es nicht noch mehr Tote gibt und die Regierung es ernst meint mit politischen Reformen.

 

 

 

 

(Quelle:ZDF-heute.de)
Der libysche Oberdiktator Muammar al-Gaddafi hat am Montag eines seiner irren Interviews gegeben und einen auf Erich Mielke gemacht. In einem Interiew mit Christiane Amanpour, einer Journalistin des US-Fernsehsenders ABC, hatte dieser irre Despot allen Ernstes bestritten, daß sein Volk ihn stürzen will. „Mein ganzes Volk liebt mich“, zitierte Amanpour den Revolutionsführer am Montag auf ihrem Twitter-Account. „Sie würden sterben, um mich zu schützen“, sagte Gaddafi weiter. Gaddafi hatte in dem Gespräch abgestritten, daß es in der Hauptstadt Tripolis Proteste gegen ihn gebe, sagte Amanpour. Sie war auf Einladung des libyschen Regimes mit anderen Journalisten nach Tripolis gereist.

 

Die Geschehnisse in Libyen wecken dunkle Erinnerungen an das Jahr 1987. Damals war unser heimischer Eishockey-Club, der Iserlohner ECD aus Überlebensgründen auf der Suche nach einem Sponsor und den fand man dann ausgerechnet in Gaddafi. Heinz Weifenbach, der Präsident des Klubs, reiste damals mit einer Gruppe von 20 handverlesenen Journalisten nach Libyen und war dort Gaddafis Gast. Er versuchte, durch einen mit 1,5 Millionen DM dotierten Werbevertrag für Gaddafis „Grünes Buch“ die Schulden zu drücken. Es hagelte danach heftige Kritik aus Politik und Sport. Angesichts der Massaker, die Gaddafis Söldner unter den Aufständischen anrichten, schäme ich mich als Iserlohner nachträglich. Mit solchen Verbrechern darf man keine Geschäfte machen.

 

(Quelle:Tagesschau.de)
In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben sich auch heute erneut Tausende Demonstranten auf dem zentralen Tahrir-Platz versammelt. Festnahmen und Drohungen gegen Journalisten sollen die Berichterstattung über die Demonstrationen zum Erliegen bringen. Am Montag wurde ausländischen Reportern der Zugang zum Tahrir-Platz verweigert. In der Nacht hatte das Militär einen Versuch abgebrochen, den Platz zu räumen. Auch in Alexandria gab es Proteste. Die Opposition beharrt trotz erster Gespräche mit der Regierung auf dem sofortigen Rücktritt von Präsident Husni Mubarak. Dessen Zukunft ist weiter ungewiss. Regierungssprecher Steffen Seibert wies Spekulationen über eine Reise nach Deutschland zurück: „Es gibt weder offiziell noch inoffiziell Anfragen einen solchen Aufenthalt betreffend.“ Der Plan der USA ist es, Mubarak für einen Gesundheitscheck nach Deutschland zu holen und ihm so einen würdevollen Abgang zu gewährleisten, berichtet „Spiegel Online“. Der ägyptische Präsident könnte in die Max-Grundig-Klinik
in Baden-Baden einchecken. Das Luxuskrankenhaus genießt einen hervorragenden Ruf. Momentan soll Mubarak im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich in einer Ferienvilla sein.

 

 

Der Einfachheit gehe ich mal davon aus, daß Mubarak tatsächlich hierher kommt. Geht’s noch? Die US-Regierung sagt, nehmt den und unsere Teflon-Merkel spurt. Und dann auch noch eine Luxusklinik? Mubaraks Folteropfer und die Demonstranten, die am Mittwoch von Mubaraks-Polizeischlägern verprügelt wurden, sind sicher nicht in Luxuskliniken behandelt worden. Vielleicht sollten wir auch noch anderen Despoten Unterschlupf gewähren? Da gibt es ja noch einige auf unserer friedlichen Welt. Vielleicht sollte man eine Anzeige in die Zeitung setzen:

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Ich finde die Berichterstattung aus Krisengebieten im Allgemeinen und im Moment speziell aus Ägypten wichtig und mein  gilt den Journalisten, die sich dorthin begeben, um über die (blutige und schmutzige) Wahrheit zu berichten. Darum macht es mich wütend und ich empfinde es als , daß sich während der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern von Präsident Husni Mubarak und den Regimegegnern die Aggressionen gegen ausländische Medienvertreter in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gestern ausgeweitet haben. Zahlreiche TV-Sender wie z.B. ARD und ZDF sowie Zeitungsredaktionen aus aller Welt berichteten von gewaltsamen Übergriffen auf Journalisten und Festnahmen von Mitarbeitern. ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg berichtete in der „heute“-Sendung, sein Team sei von „marodierenden Banden“ bedroht und „beim Drehen behindert“ worden. In Kairo werde versucht, „Berichterstattung mit aller Gewalt zu unterdrücken“. Ossenberg sagte, er habe zusammen mit seinen Mitarbeitern in der deutschen Botschaft Zuflucht gesucht. Auch sein ARD-Kollege Jörg Armbruster floh mit seinem Team in die Botschaft. „Die Mubarak-Anhänger verfolgten Journalisten bis ins Hotel“, sagte er in einer ARD-„Brennpunkt“-Sendung am Donnerstag. Journalisten würden geschlagen und von Mitgliedern des ägyptischen Geheimdienstes unter Druck gesetzt. Nachdem die Zerstörung des Studios gedroht habe und auch das Hotel nicht mehr sicher gewesen sei, hätten sich die ARD-Mitarbeiter zur Flucht in die Botschaft entschieden. Die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete, ein Zeitungskorrespondent und ein Fotograf aus Griechenland seien von regierungskritischen Demonstranten verletzt worden. Der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge wurden ein Fernsehjournalist des Senders TRT und ein Zeitungsfotograf bei Protesten auf dem Tahrir-Platz von Regierungsanhängern verprügelt. Beiden Teams sei die Ausrüstung gestohlen worden. Nach Angaben des polnischen TV-Senders TVP nahm die ägyptische Polizei drei seiner Mitarbeiter vorübergehend fest. Auch jeweils drei Journalisten der französischen Sender TF1 und France 24 wurden nach Informationen beider Sender verhaftet.
Auch heute wurden Journalisten in Kairo bedroht und bei ihrer Arbeit behindert. Medienvertreter am Tahrir-Platz wurden aufgefordert, nicht von den Balkonen aus zu filmen oder zu fotografieren. Das Militär drohte damit, andernfalls Ausrüstungen zu beschlagnahmen. Der Sender „Al Dschasira“ teilte mit, sein Büro in Kairo sei verwüstet worden.
Die Gewalt gegen Journalisten ist international verurteilt worden.UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte, die Repressionen seien Bundespräsident Christian Wulff
(CDU) betonte, die Übergriffe müßten sofort gestoppt werden. Das US-Außenministerium sprach von Einschüchterungsversuchen.

 

 

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