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Tag Archives: John Glenn

-1929: „Schwarzer Dienstag“ – fünf Tage nach der US-Börsenkrise am „Schwarzen Donnerstag“. Durch eine einsetzende Panikreaktion auf den „Schwarzen Freitag“, der einen Zusammenbruch der Börse signalisierte, versuchten alle Investoren gleichzeitig ihre Aktien zu verkaufen. Dieser Tag und die darauffolgende Woche waren der Beginn der sogenannten „Großen Depression“ in den USA und der Weltwirtschaftskrise.
-2004: Osama bin Laden, der Gründer und Anführer der Terrorgruppe al-Qaida, wandte sich vier Tage vor den damaligen US-Präsidentschaftswahlen in einer vom arabischen Nachrichtensender „Al Jazeera“ gesendeten Videobotschaft direkt an die US-Wähler und gegen US-Präsident George W. Bush. Er bekannte sich als Initiator der Terroranschläge am 11. September 2001 und kündigte weitere an.
-1956: Beginn der Sueskrise (dauerte vom 29. Oktober 1956 bis März 1957) – war ein internationaler Konflikt, der im Herbst 1956 in einer militärischen Intervention einer Allianz aus Großbritannien, Frankreich und Israel in Ägypten gipfelte. Anlass war die Verstaatlichung der mehrheitlich britisch-französischen Sueskanal-Gesellschaft durch den Präsidenten Ägyptens, Gamal Abdel Nasser. Der Sueskanal war für die Erdölversorgung Großbritanniens von großer Bedeutung. Hintergrund war Nassers Bestreben, das formal souveräne Ägypten aus der britischen Einflusssphäre zu befreien. Am 29. Oktober 1956 begann Israel mit der Invasion des Gazastreifens und der Sinai-Halbinsel und stieß schnell in Richtung des Kanals vor.
-1901: der US-Anarchist Leon Czolgosz, der am 6. September:1901 auf der Pan-American Exposition, der Weltausstellung in Buffalo/New York, auf US-Präsident William McKinley verübt hatte, wurde im Gefängnis von Auburn/New York durch den elektrischen Stuhl
hingerichtet. Präsident McKinley starb am 14. September 1901 in Buffalo an seinen Schussverletzungen.
-1998: der ehemalige US-Astronaut und US-Senator John Glenn war vom 29. Oktober bis 7. November 1998 im Rahmen der Space-Shuttle-Mission STS-95 mit der Raumfähre „Discovery“ erneut im Weltraum, diesmal umkreiste er die Erde 134-mal. Dabei sollte untersucht werden, wie sich die Schwerelosigkeit auf alte Menschen auswirkt. Mit 77 Jahren hält er damit den Rekord als ältester Raumfahrer im Orbit sowie mit 36 Jahren die größte Spanne zwischen zwei Raumflügen.

 


(Foto:Die “Discovery” steht steht Nase an Nase mit dem Schwesterschiff “Enterprise”. © Carolyn Russo/Handout/Smithsonian Institution/NASA/Reuters)

Das Treffen der beiden US-Raumfähren fand auf dem Gelände des Flughafen Washington-Dulles-International statt. Von dort wurde die „Discovery“ in das Steven F. Udvar-Hazy Center gefahren, einer Dependance des Smithsonian-Institut in Washington D.C., wo sie in Zukunft als Museumsstück ausgestellt wird. Die “Discovery” wird dort den Prototypen der Space Shuttles, die “Enterprise”, ersetzen, die nach New York verlegt wird. Die “Enterprise” wird dort im Intrepid Sea-Air-Space Museum ausgestellt. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung. Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Auch die Raumfähren “Endeavour” (letzte Mission STS-134 16. Mai 2011 bis zum 1. Juni 2011) und “Atlantis” kommen ins Museum. Die “Endeavour” wird als Museumsstück im  California Science Center in Los Angeles ausgestellt.

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Stern.de)

John Glenn (ein ehemaliger US-Testpilot, Astronaut und US-Senator) war 1962 der erste Amerikaner, der die Erde in einem Raumschiff umkreiste. Am 20. Februar 1962 startete er als Pilot an der Spitze einer Atlas-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida zur Mercury-Atlas 6 Mission „Friendship 7“. Er umkreiste damit als erster US-Amerikaner drei Mal die Erde. Die gesamte Mission dauerte vier Stunden, 55 Minuten und 23 Sekunden.
Brandkatastrophe im Nachtclub „The Station“ 2003 in der Kleinstadt West Warwick (Rhode Island/an der Nordostküste der USA), als bei einem Auftritt der US-Hard-Rock-Band „Great White“ eingesetzte Pyrotechnik einen Brand verursachte. Obwohl Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten an dem Nachtclub „The Station“ eintrafen, kamen in Folge des sich schnell ausbreitenden Feuers 100 Menschen ums Leben, weitere 230 wurden verletzt.
-der US-Schauspieler Sidney Poitier wurde 1927 in Miami/ Florida geboren.
-die US-Eiskunstläuferin Tara Lipinski wurde bei den  XVIII. Olympischen Winterspielen in Nagano/Japan 1998 die jüngste Eiskunstlaufolympiasiegerin der Geschichte.