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Tag Archives: John F. Kennedy

-1923: Hitlerputsch (Hitler-Ludendorff-Putsch) – Adolf Hitler, Erich Ludendorff und weitere Putschisten versuchten am 8. und 9. November in München, die Regierungsmacht an sich zu reißen.
-1960: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten StaatenJohn F. Kennedy (Demokraten) gewann sehr knapp gegen seinen republikanischen Kontrahenten Richard Nixon. Die electoral vote war die knappste seit 1916 und Kennedys Vorsprung in der popular vote war einer der kleinsten jemals in den USA gezählten. Die Wahl von 1960 ist nach wie vor Gegenstand von Diskussionen zwischen Historikern inwiefern Abstimmungsunregelmäßigkeiten in einigen Bundesstaaten Kennedys Sieg unter Umständen erst ermöglichten. Ebenfalls durften bei dieser Wahl erstmals Alaska und Hawaii teilnehmen, die am 3. Januar beziehungsweise am 21. August 1959 in die USA als Bundesstaaten aufgenommen worden waren.
-1966: der US-Schauspieler Ronald Reagan (Republikaner) wurde 1966 zum 33. Gouverneur von Kalifornien (1967 bis 1975) gewählt.
-1949: die US-Rhythm-and-Blues- und Country-Sängerin Bonnie Raitt wurde in Burbank/Kalifornien geboren.
-1971: die englische Rockband „Led Zeppelin“ veröffentlichte das Album “Led Zeppelin IV”

 

 

 

 

-2001: der Tag nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 – waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen (“Operation Neptune’s Spear”).
-1943: Benito Mussolini (war Diktator des Königreiches Italien von 1922 bis 1943 und der Italienischen Sozialrepublik von 1943 bis 1945) wurde im 2. Weltkrieg von deutschen Fallschirmjägern aus dem Campo Imperatore in den Abruzzen befreit („Unternehmen Eiche“). Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien („Operation Husky“) setzte der Große Faschistische Rat Mussolini am 25. Juli 1943 mit einfachem Mehrheitsbeschluss ab. Mussolini wurde, als er seine Demission vom Amt des Ministerpräsidenten einreichen wollte, auf Befehl von König Viktor Emanuel III. verhaftet und an wechselnden Orten interniert, um eine eventuelle Befreiungsaktion zu erschweren. Inzwischen verhandelte Marschall Pietro Badoglio mit den USA und schloss mit ihnen den Waffenstillstand von Cassibile, der am 8. September 1943 öffentlich gemacht wurde. Deutsche Truppen besetzten daraufhin Italien („Fall Achse“).
-1960: Präsidentschaftskandidat John F. Kennedy (Demokratische Partei – war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten) hielt in der „Greater Houston Ministerial Association“, einer Gruppe von protestantischen Geistlichen, eine Rede über seine Ansicht von Religion.
-1953: John F. Kennedy heiratete Jacqueline Bouvier in Newport/Rhode Island.
-1977: Steve Biko (war ein bekannter Student und Bürgerrechtler in Südafrika. Er gilt als ein Begründer der Black-Consciousness-Bewegung) starb in Pretoria/Südafrika in einem Gefängniskrankenhaus, nachdem ihm in einem Gefängnis in Port Elizabeth durch Foltermaßnahmen während Verhöre schwere Kopfverletzungen zugefügt wurden.
-2003: der US-Country-Sänger Johnny Cash starb in Nashville/Tennessee.

 

-1964: Tonkin-Zwischenfall – bezeichnet man die Ereignisse im Golf von Tonkin, vor der Küste des damaligen Nordvietnams, im August 1964, bei denen ein US-Kriegsschiff, der Zerstörer USS „Maddox“ angeblich in ein Gefecht mit nordvietnamesischen Schnellbooten verwickelt wurde.  Am Mittag des 2. August traf die in Gefechtsbereitschaft stehende „Maddox“ bei ihrer Fahrt entlang der Küste auf drei nordvietnamesische Schnellboote. Deren Versuche, den Zerstörer zu umkreisen und vor der Küste zu stellen, misslangen jedoch. Die „Maddox“ fuhr auf das offene Meer hinaus und forderte umgehend Luftunterstützung von dem in der Nähe befindlichen Flugzeugträger USS „Ticonderoga“ an, wo sich einsatzbereite Angriffsflugzeuge bereits in der Luft befanden. Nach amerikanischer Darstellung wurde eines der Schnellboote manövrierunfähig geschossen und die beiden anderen beschädigt, während die „Maddox“ mehreren Torpedos ausweichen konnte und nur leichte Treffer durch Maschinengewehrfeuer hinnehmen musste. Daraufhin zog sich das Schiff aus den Gewässern zurück. Am Abend des 4. August, gab US-Verteidigungsminister Robert McNamara eine Meldung von Admiral Ulysses S. Grant Sharp, Kommandeur der Einsatzgruppe Pazifik, an den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson weiter, wonach die beiden Zerstörer „Maddox“ und die USS „Turner Joy“ weiter südlich unter erneutem Torpedobeschuss lägen. Auf die Nachfrage des Präsidenten konnte er die Angreifer nicht genau identifizieren, erklärte aber, daß die Torpedos vermutlich von nordvietnamesischen Schiffen kämen. Wenige Stunden später gab Johnson den Befehl zu Vergeltungsschlägen mit Luftangriffen auf nordvietnamesische Hafenanlagen und Flugabwehrstellungen. Der Zwischenfall wurde von der US-Regierung unter Johnson als Begründung für die sogenannte Tonkin-Resolution angeführt, welche die offizielle Beteiligung der USA an den damals stattfindenden Feindseligkeiten zwischen den beiden Landesteilen vorsah, die sich in der Folge zum Vietnamkrieg (1965–75) ausweiteten. Spätere Aussagen von Beteiligten lassen darauf schließen, daß am 4. August kein Gefecht stattgefunden hatte bzw. daß die „Maddox“ und die „Turner Joy“ auf nicht vorhandene Gegner gestoßen waren. 1971 veröffentlichte der Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg einen als „Pentagon-Papiere“ bekannt gewordenen Bericht, der die Darstellung des Zwischenfalls durch die frühere Regierung als bewusste Falschinformation entlarvte. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Krieg in Vietnam und die US-Beteiligung bereits ihren Höhepunkt erreicht. Am 30. November 2005 gab der US-Geheimdienst NSA geheime Dokumente frei und bestätigte damit indirekt, aber offiziell, daß der Vietnamkrieg infolge einer bewussten Falschmeldung an US-Präsident Johnson begann.
-1990: 2. Golfkrieg – begann mit der gewaltsamen Annexion Kuwaits durch den Irak. Ungefähr 100.000 irakische Soldaten mit Panzertruppen und Infanterie und Unterstützung durch Flugzeuge drangen in Kuwait ein und eroberten strategische Positionen im Land, einschließlich des Palastes des Emirs. Der Scheich Jaber Al Ahmad Al Sabah floh mit seiner Familie nach Saudi-Arabien. Soldaten plünderten medizinische Versorgungseinrichtungen und bemächtigten sich der Medien. Tausende westlicher Touristen behielt der Irak als Geiseln zurück und versuchte später, sie als Verhandlungsmasse einzusetzen. Der Irak stellte zunächst eine „befreite“ kuwaitische Marionettenregierung unter Alaa Hussein Ali auf – die er aber schnell auflöste – und erklärte am 8. August die Annexion Kuwaits. Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition angeführt von den Vereinigten Staaten und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits („Operation Desert Storm“/“Operation Wüstensturm“).
-1943: John F. Kennedy (war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten) nahm im 2. Weltkrieg als Kommandant des Schnellbootes PT-109 an einer geheimen Nachtaktion bei den Salomonen teil. PT-109 wurde während der Operation von dem japanischen Zerstörer „Amagiri“ gerammt und sank. Zwei Mitglieder von Kennedys Crew starben. Kennedy selbst wurde an seinem Rücken verletzt.
-1923: Warren G. Harding (war ein US-Politiker und der 29. Präsident der Vereinigten Staaten. Dieses Amt hatte er von 1921 bis 1923 inne) starb während der laufenden Amtszeit in San Francisco/Kalifornien.
-1876: der US-Western- beziehungsweise Revolverheld Bill Hickok (genannt „Wild Bill“) wurde in Deadwood/South Dakota von Jack McCall im Saloon No 10 hinterrücks ermordet.

 

 

-1963: US-Präsident John F. Kennedy besuchte während des Kalten Krieges zum 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke West-Berlin. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: „Ich bin ein Berliner“. Kennedy sagte auch zukünftig der Stadt und Deutschland die Unterstützung der USA als alliierte Schutzmacht zu.
-1945: Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen – ist der Gründungsvertrag und damit die „Verfassung“ der Vereinten Nationen (UN). Sie wurde durch die 51 Gründungsmitglieder in San Francisco unterzeichnet (Polen unterzeichnete später und wurde dadurch 51. Gründungsmitglied) und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft, nachdem sie von den damals fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates (Frankreich, Sowjetunion, Volksrepublik China, Großbritannien, USA) sowie der Mehrheit der anderen Unterzeichner ratifiziert worden war. Die Charta als völkerrechtlicher Vertrag bindet alle Mitglieder aufgrund der entsprechenden Bestimmungen des Völkerrechts. Änderungen der Charta erfordern eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung, darunter die Zustimmung aller fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates.
-2000: Wissenschaftler vervollständigten die erste grobe Karte des menschlichen genetischen Codes. die vorläufigen Ergebnisse wurden veröffentlicht, nach denen 96 % des menschlichen Genoms entschlüsselt wurden (Humangenomprojekt – war ein internationales Forschungsprojekt. Es wurde im Herbst 1990 mit dem Ziel gegründet, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln, d. h. die Abfolge der Basenpaare der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren).
-1870: der erste Holzsteg („Boardwalk“) in Atlantic City/New Jersey/USA wurde eröffnet.
-1925: US-Premiere der US-Stummfilm-Komödie „Goldrausch“ („The Gold Rush“) von und mit Charles Chaplin

 

-1953: dem neuseeländischen Bergsteiger Edmund Hillary gelang zusammen mit dem nepalesischen Bergsteiger Tenzing Norgay, einem Sherpa, die Erstbesteigung des Mount Everest, des höchsten Bergs der Erde.
-1917: John F. Kennedy (war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Kennedy war der jüngste ins Amt gewählte und der insgesamt zweitjüngste US-Präsident. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten) wurde 1917 in Brookline/Massachusetts geboren.
-1765: Patrick Henry (war ein prominenter Vertreter der Amerikanischen Revolution) verurteilte das britische „Stempelgesetz“ („Stamp Act“ – war ein Gesetz zum Erlass einer Stempelsteuer, das am 22. März 1765 durch das britische Parlament verabschiedet und ab November 1765 gültig wurde. Er bestimmte, daß jedes offizielle Schriftstück und Dokument, aber auch Zeitungen, Karten- und Würfelspiele, in den nordamerikanischen Kolonien -den späteren USA – mit Steuermarken versehen werden mussten) vor dem „House of Burgesses“ („Bürgerhaus“) in Virginia.
-1903: der US-Schauspieler Bob Hope wurde in London geboren.

 

-1961: US-Präsident John F. Kennedy verkündete während des Wettlaufs ins All im US-Kongress das Programm eines bemannten Mondflugs an, mit dem „noch vor Ende des Jahrzehnts ein Mensch zum Mond und sicher zur Erde zurück gebracht“ werden soll – das spätere „Apollo“-Programm.
-1977: US-Premiere des US-Science-Fiction-Films „Krieg der Sterne“ („Star Wars“ – der erste Spielfilm der „Star-Wars“-Reihe von US-Film-Produzent und Regisseur George Lucas).
-2006: Kenneth Lay und Jeffrey Skilling, die ehemaligen CEO des US-Energiekonzerns „Enron“ („Enron“ verursachte im Jahr 2001 aufgrund fortgesetzter Bilanzfälschungen einen der größten Unternehmensskandale, welche die US-Wirtschaft bislang erlebte), wurden des Betrugs und Verschwörung im Rahmen des Bankrotts von „Enron“ schuldig gesprochen. Lay hätte mit einer langen Haftstrafe rechnen müssen: Die Maximalstrafe für seine Vergehen liegt bei 45 Jahren. Er verstarb aber an einem Herzanfall vor der Entscheidung des Gerichts über das Strafmaß, die für den 23. Oktober 2006 vorgesehen war.
-1992: US-Fernsehmoderator Jay Leno übernahm die „Tonight Show“ (NBC) als Nachfolger von US-Fernseh-Entertainer Johnny Carson.

 

-1962: die US-Schauspielerin Marilyn Monroe hatte bei der Geburtstagsfeier des US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden in New York City ihren letzten öffentlichen Auftritt, als sie in einem hautfarbenen, von Jean Louis entworfenen Kleid „Happy Birthday, Mr. President“ sang.
-1925: Malcolm X (war ein Führer der US-Bürgerrechtsbewegung)
wurde in Omaha/Nebraska als Malcolm Little geboren.
-1994: Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis (war eine US-Journalistin und Verlagslektorin sowie die Ehefrau des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy und die First Lady der Vereinigten Staaten vom 20. Januar 1961 bis zum 22. November 1963) starb in New York City.
-1992: Amy Fisher (wurde in den USA einer breiten Öffentlichkeit als „The Long Island Lolita“ bekannt) schoss mit 17 Jahren Mary Jo Buttafuoco, der Ehefrau ihres Liebhabers Joey Buttafuoco, in den Kopf.
-1945: der britische Musiker Pete Townshend (Kopf der Rockband „The Who“) wurde in Chiswick/ London geboren.

 

 

Invasion in der Schweinebucht 1961 – war ein von den USA organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde mit verdeckter Unterstützung der CIA von rund 1.300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Nicaragua aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA. Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte, übernahm US-Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung. Die gescheiterte Invasion war nicht nur ein militärisches, sondern vor allem ein politisches Debakel für die Vereinigten Staaten. Neben scharfer Kritik im In- und Ausland und dem verlorenen Vertrauen in die nur 90 Tage alte Regierung unter Kennedy führte sie zur Stärkung Castros und seiner nun offen vertretenen, bereits 1959 eingeleiteten kommunistischen Ausrichtung der kubanischen Revolution. Befürchtungen eines zweiten Invasionsversuches beschleunigten die weitere Annäherung Kubas an die Sowjetunion bis zur Eskalation in der Kubakrise 1962.
-die Apollo 13 (eine Raumfahrtmission des US-Apollo-Programms – Mannschaft: Kommandant James Arthur „Jim“ Lovell, Pilot „Jack“ Swigert, Pilot der Mondlandefähre war Fred Haise) wasserte am 17. April 1970 um 13:07 Uhr problemlos im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde. Nach der Explosion eines Sauerstofftanks im Servicemodul der „Odyssey“, kurz nachdem der im Tank befindliche Ventilator in Betrieb genommen worden war, während des Fluges zum Mond (55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start, über 300.000 Kilometer von der Erde entfernt) musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.
Benjamin Franklin (ein US-Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann, als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung) starb 1790 in Philadelphia/Pennsylvania.
-der US-Unternehmer J. P. Morgan wurde 1837 in Hartford/Connecticut geboren.
-US-Automobilhersteller Ford präsentierte 1964 den Mustang der ersten Generation auf technischer Basis des Ford Falcon als Coupé sowie als Cabriolet und schuf damit die nachmalig nach ihm benannte Klasse der Pony Cars.

 

-in der Schlacht von Princeton (New Jersey) wurden 1777 während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges britische und hessische Truppen unter Oberstleutnant Charles Mawhood in Princeton von amerikanischen Truppen der Kontinentalarmee unter General George Washington nach einem Überraschungsangriff geschlagen.
Nach dem Überraschungssieg in der Schlacht von Trenton (New Jersey) am frühen Morgen des 26. Dezember 1776 entschied General Washington, die Briten in New Jersey anzugreifen, bevor er mit seinen Truppen in die Winterquartiere zurückkehren würde. Am 30. Dezember überquerte er den Delaware River zurück nach New Jersey. Der britische Generalleutnant Charles Cornwallis ließ drei Regimenter der vierten Brigade mit 1.400 Mann als Rückendeckung unter dem Kommando von Oberstleutnant Mawhood in Princeton, als er am 2. Januar 1777 auf Befehl von General William Howe mit 6.000 Mann von Princeton nach Trenton marschierte, um an einem Gegenangriff teilzunehmen (2. Schlacht von Trenton). Am 3. Januar kam es in Princeton zu mehreren Gefechten, wobei es Washington gelang, immer nur mit einem Teil der britischen Truppen kämpfen zu müssen. Den 7.000 Amerikanern standen nur 1.800 der 6.000 Briten und Hessen gegenüber. 86 Briten und mehr als 40 Amerikaner wurden getötet oder verwundet.
-Panamas Präsident Manuel Noriega stellte sich 1990 den Streitkräften der USA während der US-Invasion in Panama, nachdem er sich elf Tage lang ungebeten in der Nuntiatur des Vatikan aufgehalten hatte.
-Nachtclubbesitzer Jack Ruby, der am 24. November 1963 Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963) erschossen hatte, starb 1967 im Parkland Memorial Hospital in Dallas/Texas.
-der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien („Der Herr der Ringe“) wurde 1892 in Bloemfontein/Mangaung (heute Südafrika) geboren.

 

 

-Explosion in der Kohlegrube (Sago-Mine) von Tallmannsville in West Virginia 2006. 42 Stunden waren 13 US-Kumpel nach einer Explosion unter Tage eingeschlossen. Nur einer, Randal McCloy, überlebte.
-in den USA erklärte John F. Kennedy 1960 öffentlich, sich um die Präsidentschaftskandidatur (Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1960) der Demokratischen Partei zu bewerben.
die philippinische Hauptstadt Manila wurde 1942 während des 2. Weltkriegs von der Kaiserlich Japanischen Armee während der Schlacht um die Philippinen erobert.
-der Prozess gegen Bruno Richard Hauptmann (ein deutscher Emigrant, der wegen der Entführung und der Ermordung von Charles Lindberghs Sohn Charles Lindbergh III zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde) begann 1935.
-das Musical „Annie“ schloss 1983 am Broadway nach 2377 Aufführungen.

 

 

-nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas/Texas berief dessen Amtsnachfolger Präsident Lyndon B. Johnson am 29. November 1963 die Warren-Kommission (offizieller Name: Kommission des Präsidenten über die Ermordung von Präsident Kennedy) ein, um die Umstände des Attentats zu untersuchen. Sie ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am Supreme Court war. Nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas und des FBI stützte, wurde im September 1964 das Ergebnis zunächst den Medien mitgeteilt, danach erfolgte die Veröffentlichung des über 850 Seiten starken Abschlussberichts, des so genannten Warren-Reports (offiziell: Report of the President’s Commission on the Assassination of President John F. Kennedy). Der Warren-Report kam zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und John F. Kennedy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten Tippit verantwortlich
-der UN-Teilungsplan für Palästina wurde 1947 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 181 angenommen. Er sollte den Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina lösen. Er teilte das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat und sah vor, den Großraum Jerusalem (einschließlich Betlehems) als Corpus separatum unter internationale Kontrolle zu stellen. Der Plan scheiterte durch den unmittelbar nach Israels Staatsgründung am 14. Mai 1948 eingeleiteten Palästinakrieg
-US-Admiral Richard Evelyn Byrd wurde in Begleitung seines ersten Piloten Bernt Balchen 1929 die erste Person, die den Südpol überfliegen konnte
-US-Schauspielerin Natalie Wood ertrank 1981 bei einem Bootstrip unter mysteriösen Umständen nahe Santa Catalina Island/Kalifornien. An dem Bootstrip nahmen auch die US-Schauspieler Robert Wagner (Woods Ehemann) und Christopher Walken teil. Im November 2011 meldeten sich nun neue Zeugen bei der Polizei, weswegen die Umstände ihres Todes von den Behörden nochmals untersucht werden
-Hollywood-Schauspieler Cary Grant starb 1986 in Davenport (Iowa)
Beatles-Musiker George Harrison starb 2001 in Los Angeles/Kalifornien

 

 

-Trauerfeier für US-Präsident John F. Kennedy 1963 , der am 22. November 1963 auf einer Wahlkampfreise gegen 12:30 Uhr an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas/Texas, mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet wurde. An der Trauerfeier nahm nach einer Schätzung der „New York Times“ eine knappe Million Menschen teil, darunter auch noch seine damals 98-jährige Großmutter mütterlicherseits. Kennedy wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt. Die Trauerfeier war ein weltweites Medienereignis
-US-Justizminister (1985 bis 1988) Edwin Meese machte 1986 im Rahmen einer Pressekonferenz im Weißen Haus erstmals offiziell die Vorgänge um die Iran-Contra-Affäre („Irangate“) bekannt. Millionen Dollar waren durch illegale Waffenlieferungen an den Iran, der sich seit 1980 im Krieg mit dem Irak befand (Erster Golfkrieg), eingenommen und heimlich in die Unterstützung der Contras in Nicaragua weitergeleitet worden, die in einem Guerilla-Krieg gegen die sandinistische Regierung des Landes kämpften (Contra-Krieg). Die Organisation dieser Vorgänge lag beim Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten. Noch am selben Tag trat John Poindexter, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, zurück und Oliver North, damals militärischer Berater des Nationalen Sicherheitsrates, wurde von Präsident Ronald Reagan entlassen
-nach dem Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges verließen 1783 in New York City die letzten britischen Truppen die Vereinigten Staaten
Elián González wurde 1999 an der Küste Floridas gerettet. González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons) ist ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches. Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida
-US-Baseballspieler Joe DiMaggio wurde 1914 in Martinez/ Kalifornien geboren

 

 

-Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschoss 1963 im Keller des Polizeigebäudes von Dallas/Texas Lee Harvey Oswald, den Mörder von US-Präsident John F. Kennedy, zwei Tage nach dem Kennedy-Attentat und noch bevor Anklage gegen Oswald erhoben werden konnte
-der britische Naturforscher Charles Darwin publizierte 1859
seine Evolutionstheorie („On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life“)
-der Flugzeugentführer D. B. Cooper sprang 1971 über dem Pazifischen Nordwesten über der Gebirgskette der südlichen Kaskaden an einem Fallschirm aus einer Boeing 727, nachdem er zuvor ein Lösegeld in Höhe von 200.000 Dollar erhalten hatte. Über Coopers Verbleiben tauchten nie schlüssige Anhaltspunkte auf, und es gibt etliche sich widersprechende Theorien darüber, was nach diesem Absprung geschah. Die einzigen Hinweise in diesem Fall waren etwa 5.800 Dollar in Scheinen, die vom Columbia River ans Ufer gespült wurden und von Kindern gefunden wurden, und ein Teil eines Schildes, das vermutlich von der hinteren Treppe des Flugzeuges stammt, von der Cooper absprang. Bis heute ist der Fall Cooper, Codename „Norjak“ beim FBI, ungelöst
-der britische Musiker Freddie Mercury (Leadsänger der Band
„Queen“ starb 1991 in Kensington/London. Mercury starb einen nach Bekanntgabe seiner im Jahre 1987 diagnostizierten AIDS-Erkrankung an den Folgen einer Lungenentzündung

 

 

 

-US-Präsident John F. Kennedy wurde bei einem Attentat in Dallas 1963 getötet. Kennedy wurde von zwei Gewehrschüssen tödlich getroffen. Als Tatverdächtiger wurde Lee Harvey Oswald verhaftet und zwei Tage später in Polizeigewahrsam von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby getötet. Nach Kennedys Ermordung wurde US-Vizepräsident Lyndon B. Johnson sein Nachfolger als 36. Präsident der USA. Die Umstände des Attentats, ob Oswald der Täter war und ob er Mittäter oder Hintermänner hatte, sind bis heute umstritten. Kurz nach dem Attentat kommt eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des Richters Earl Warren zu dem Schluss, dass es sich bei Oswald um einen Einzeltäter handelt. Dem widerspricht ein Sonderausschuss des amerikanischen Kongresses, der in den späten 70er Jahren den Mord nochmals untersucht. Demnach sind es mindestens zwei Täter gewesen, die den Präsidenten erschossen haben. Die öffentliche Meinung war von Anfang an polarisiert. Viele Kritiker der offiziellen Version vertreten die Ansicht, daß Präsident Kennedy das Opfer einer Verschwörung wurde, wovon laut Umfrageergebnissen auch die Mehrheit der amerikanischen Bürger überzeugt ist.

 

„For time and the world do not stand still. Change is the law of life. And those who look only to the past or the present are certain to miss the future.“ – John F. Kennedy

„History is a relentless master. It has no present, only the past rushing into the future. To try to hold fast is to be swept aside.“ – John F. Kennedy


 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:N24.de)

Heute ist der 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer. Noch vor dem Mauerbau hatte der Staatsratsvorsitzende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Walter Ulbricht, Pläne zur Errichtung einer Staatsgrenze am Brandenburger Tor geleugnet. Auf die Frage einer Journalistin antwortete er auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin am 15. Juni 1961: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Der Plan zum Bau der Mauer in Berlin war ein Staatsgeheimnis der DDR-Regierung. Erst am 10. August 1961, drei Tage vor dem Mauerbau, bekam der Bundesnachrichtendienst (BND) erste Hinweise auf einen Mauerbau. In der Nacht zum 13. August 1961 begannen die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR, 5000 Angehörige der Deutschen Grenzpolizei (später Grenztruppen der DDR), 5000 Angehörige der Schutz- und Kasernierten Volkspolizei und 4500 Angehörige der Betriebskampfgruppen die Straßen und Gleiswege nach West-Berlin abzuriegeln. Sowjetische Truppen hielten sich in Gefechtsbereitschaft und waren an den alliierten Grenzübergängen präsent. Alle noch bestehenden Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen Berlins wurden unterbrochen. Dies betraf allerdings nur noch die U-Bahn und die S-Bahn.
In der folgenden Woche verstärkten die USA ihre Präsenz in West-Berlin. 1.500 US-Soldaten wurden nach West-Berlin verlegt, obwohl der damalige US-Präsident John F. Kennedy den Bau der Mauer zunächst akzeptiert hatte. Der Bau der Mauer wurde im September 1961 abgeschlossen. Bis dahin desertierten allein von den eingesetzten Sicherungskräften 85 Mann nach West-Berlin, außerdem gab es 216 gelungene Fluchtversuche von 400 Menschen. In den 28 Jahren der Teilung Berlins wurden zwischen 136 und 245 Menschen getötet. Die genaue Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer ist nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Bau der Mauer habe ich nicht mitbekommen, da ich erst sieben Jahre später geboren wurde. Den Fall der Mauer habe ich allerdings (wenn auch nur über TV) beobachten können. Ich werde nie, auch nach über 20 Jahren nicht, diese Begeisterung und Euphorie jener Tage vergessen, als im November 1989 die Mauer plötzlich Geschichte war. Ich bin froh, daß die Mauer gefallen ist (und damit die Gefahr eines Atomkriegs zwischen West und Ost beseitigt war). Mein Respekt gilt deshalb all den Menschen, die zum friedlichen Fall der Mauer beigetragen haben-dem Volk der DDR, das damals für die Freiheit auf die Straße gegangen ist.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)