überspringe Navigation

Tag Archives: James Bay

cdsinyuxeaaf_3h
“ Some snow on the Welsh hills today – I think I’ve climbed all of those thanks to the .  “ /via Timothy Peake/ESA

 

 

 

Bilder vom 11. März 2016 – 16. März 2016 via Timothy Peake (Vereinigtes Königreich/ESA). Der Astronaut Timothy Peake gehörte vom 15. Dezember 2015 bis zum 18. Juni 2016 zur ISS-Expedition 46/47.

 

 

 

The Data2364-space Daily

International Space Station

Timothy Peake auf Twitter

cdsiobwwaaaarn6
“ Some snow on the Welsh hills today – I think I’ve climbed all of those thanks to the .  “ /via Timothy Peake/ESA

cdv3wfhwoaam8ej
“ Dry lake bed in (Lake Mackay).  “ /via Timothy Peake/ESA

cdcbufswwaanncj
“ Anyone know what’s going on here? I know it was north west South America somewhere!  “ /via Timothy Peake/ESA

cdcbuw4w0aag-6l
“ Anyone know what’s going on here? I know it was north west South America somewhere!  “ /via Timothy Peake/ESA

cdhmrwww4aavgoe
“ Go – have a great mission! Earth has more in common with Mars than you might think…  “ /via Timothy Peake/ESA

cdlhvq0weaeuyxy
“ Winter landscape spanning the border between and , a beautifully remote part of our planet“ /via Timothy Peake/ESA

cdmmibqwwaeva7l
“ The entrance to the Red Sea from the Gulf of Aden  “ /via Timothy Peake/ESA

cdni-wzusaa4hl1
“ Things are looking spooky again down there tonight!“ /via Timothy Peake/ESA

cdq7hppxeaanzoj
“ Passing over a large storm off Mozambique – we often see lightning reflected in the solar panels.“ /via Timothy Peake/ESA

Advertisements

BrMzyRBCUAAKWLS
„More of the / Noch mehr Vulkane in den Anden “ /via Alexander Gerst/ESA

 

 

Bilder vom  28. Juni 2014 via Alexander Gerst (Deutschland/ESA), Gregory Reid Wiseman (USA/NASA) und Oleg Artjemjew (Russland/Roskosmos). Die Astronauten Alexander Gerst, Gregory Reid Wiseman und Oleg Artjemjew gehören zur ISS-Expedition 40 .

 

Alexander Gerst auf Twitter

Alexander Gerst auf Facebook

Gregory Reid Wiseman auf Twitter

Oleg Artjemjew auf Twitter

Maxim Surajew auf Twitter

 

BrNilRBCYAEfkld
Clouds appear to be afraid of this river in “ /via Alexander Gerst/ESA

BrOaY0qCQAAWf1-
from space: from the sea to the mountains in 10 Seconds “ /via Alexander Gerst/ESA

BrPavmECYAEzwW9
„View from Cupola before / Blick aus der Cupola kurz vor Sonnenuntergang. “ /via Alexander Gerst/ESA

BrPxLgWCEAAleWd
„It felt like I could reach out and touch it…moving like a snake through the sky. “ /via Gregory Reid Wiseman/NASA

BrQDsVVCMAAJc4o
„Enjoyed – I operated from the Columbus module. So many calls! “ /via Gregory Reid Wiseman/NASA

BrM3Q7qCEAEMHta
„Остров Акимиски в заливе Джеймс (Канада) (Akimiski Island in James Bay, Canada ) “ /via Oleg Artjemjew/Roskosmos

BrNOoO1IIAAM4j7
„Краски Земли Багамские острова см блог – Earth Paints the Bahamas more blog “ /via Oleg Artjemjew/Roskosmos

BrNgEQECQAICo98.jpg large
„Над Камчаткой см. блог (Over Kamchatka Peninsula, Russia HQ in blog) “ /via Oleg Artjemjew/Roskosmos

BrNgEMuCQAA70KN.jpg large
„Над Камчаткой см. блог (Over Kamchatka Peninsula, Russia HQ in blog) “ /via Oleg Artjemjew/Roskosmos

BrP6NhjIAAA3c4A
„Над Сан-Франциско в блоге (Over San Francisco HQ blog) “ /via Oleg Artjemjew/Roskosmos

 

 

 

 

Die Indianer im Norden Kanadas haben ihre Region zum Notstandsgebiet erklärt. Sie hausen in ärmlichen Unterkünften. Krankheiten grassieren. Das Rote Kreuz bringt Decken, Schlafsäcke, warme Kleidung und Dieselgeneratoren in das Krisengebiet.
Die Wohnungsnot in vielen kanadischen Reservaten ist akut. Daher haben sich jetzt mehrere Indianer-Dörfer zu Notstandsgebieten erklärt und das Rote Kreuz um Hilfe gebeten. Attawapiskat, ein Dorf mit 1.800 Einwohnern im hohen Norden Kanadas an der James Bay, gehört dazu. „Der Winter steht vor der Tür, und wir hatten keine Wahl“, erklärte Cree-Häuptling Theresa Spence im kanadischen Fernsehen. „Sollen unsere Leute etwa erfrieren?“ Die Lage in Attawapiskat ist katastrophal. Die Temperaturen fallen mittlerweile unter minus 20 Grad, aber über 100 Menschen haben derzeit kein festes Dach über dem Kopf. Fünf Jahre beträgt die Wartezeit für einen Neubau. Die wenigen Wohnungen sind überfüllt. Oft leben ein Dutzend Menschen mehrerer Generationen auf nur wenigen Quadratmetern. 90 Dorfbewohner sind aus der Not in zwei Industrie-Container gezogen, die eine Minengesellschaft zurückgelassen hat. In den Containern gibt es nur sechs Bäder. Zahlreiche Bewohner besitzen keine Betten oder Matratzen und schlafen auf dem Boden. Die Abwasserleitungen sind chronisch verstopft, Krankheiten grassieren.
Zwei weitere Kommunen an der James Bay in Ontario haben ebenfalls den Notstand ausgerufen, andere Gemeinden erwägen es noch. „Es ist eine Krise von nationalem Ausmaß“, kritisierte Shawn Atleo, der Oberhäuptling der kanadischen Ureinwohner im Sender CBC. Der Regierung wirft er vor, die Not viel zu lange ignoriert zu haben.
Einer Ergebung der Regierung zufolge fehlen in den Reservaten 20.000 bis 35.000 Wohnungen. Die Verbände der Ureinwohner sprechen von 85.000 Einheiten. Von den bestehenden Unterkünften sind viele in einem schlimmen Zustand, knapp die Hälfte aller Häuser baufällig. In 130 Indianer-Gemeinden ist das Trinkwasser verunreinigt und muss von Amts wegen abgekocht werden.
Für eine langfristige Lösung der Wohnungskrise gibt es in Kanada kein Konzept. In den Reservaten des Landes leben rund 500.000 Indianer, viele sind arbeitslos und vom Staat abhängig. Die Erträge aus Minen und Ölfeldern, die oft auf den Territorien der Indianer liegen, fließen überwiegend in den Süden des Landes. Zwar pumpt die Regierung jährlich Milliarden in Sozialprogramme für Ureinwohner, für den Wohnungsbau fehlt es aber chronisch an Geld.

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Der Westen.de)