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Tag Archives: Henry Ford

-1975: der US-Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa (als Präsident der Teamsters-Gewerkschaft war Hoffa in den USA als „Herr der Lastkraftwagen“ bekannt) verschwand gegen 14:30 Uhr im Alter von 62 Jahren von dem Parkplatz des Restaurants „Machus Red Fox“ in Bloomfield Hills nördlich von Detroit/Michigan und wurde sieben Jahre nach seinem Verschwinden am 30. Juli 1982 offiziell für tot erklärt.
-1965:  US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Social Security Act of 1965“ in Independence/Missouri im Beisein von Harry S. Truman (war ein US-Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. US-Präsident). Dieser hatte während seiner Präsidentschaft ein ähnliches Gesetz schaffen wollen, war damit jedoch im US-Kongress gescheitert. Johnson wollte an Trumans Verdienst um das endlich zustande gekommene Gesetz erinnern, das die bereits 1935 eingeführte Sozialversicherung in den USA erweiterte. Der neu eingeführte steuer- und beitragsfinanzierte Gesundheitsschutz umfasste einerseits „Medicare“, eine öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung überwiegend für Rentenbezieher ab einem Alter von 65 Jahren und andererseits die nur aus Steuern des Bundes, der Bundesstaaten und der Gemeinden finanzierte „Medicaid“, eine Krankenfürsorge für besonders bedürftige Menschen.
-1916: Black Tom Explosion – war ein Sprengstoffanschlag, den deutsche Agenten auf die Umschlags- und Lagerungseinrichtung für Munitionsgüter auf Black Tom Island in Jersey City/New Jersey verübten, um die Verschiffung dieser Güter an die Entente-Mächte im 1. Weltkrieg – und damit ihren Gebrauch am europäischen Kriegsschauplatz – zu verhindern. Insgesamt wurden 1000 Tonnen Munition, darunter 50 Tonnen TNT, die nach Großbritannien und Frankreich verschifft werden sollten, durch die Explosionen zerstört. Bis zu sieben Menschen (darunter Polizisten, ein Barkassenkapitän und ein Säugling) starben. Der materielle Schaden, den die Explosion anrichtete, wird auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt (inflationsbereinigt heute etwa 365 Millionen Dollar). Der Schaden an der Freiheitsstatue auf Liberty Island wurde auf etwa 100.000 US-Dollar beziffert. Die Beschädigung, die das Denkmal durch die Explosion erfuhr, führte dazu, daß die eigentlich begehbare Fackel, die die Statue in ihrer rechten Hand hält, nach der Black-Tom-Explosion für Besucher gesperrt und bis heute nicht wieder zugänglich gemacht wurde.
-1945: der Schwere Kreuzer USS „Indianapolis“ (CA-35) (war ein Kriegsschiff der United States Navy und gehörte der Portland-Klasse an. Sie wurde während des 2. Weltkrieges im Pazifikkrieg gegen Japan eingesetzt. Benannt war das Schiff nach der Stadt Indianapolis in den USA) wurde vom japanischen U-Boot I-58  unter dem Kommando von Kommandant Kaigun-Taisa Mochitsura Hashimoto torpediert. Das U-Boot schoss einen Torpedofächer von sechs Torpedos ab, von denen zwei das Schiff unter dem vorderen Turm bzw. unter dem Brückenaufbau trafen. Das Schiff legte sich schnell zur Steuerbordseite über und sank in zwölf Minuten. Nach mehreren Tagen konnten nur noch 316 (andere Quellen nennen 317 bzw. 318) der insgesamt 1.196 Besatzungsmitglieder gerettet werden – allein durch die Explosion einer Munitionskammer starben schätzungsweise 300 Besatzungsmitglieder, die restlichen rund 900 Mann konnten das Schiff noch verlassen. Bis zu 100 von ihnen starben jedoch innerhalb weniger Stunden an ihren Verletzungen. Die „Indianapolis“ hatte wenige Tage zuvor u. a. die atomaren Bestandteile für die zum späteren Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima bestimmten Atombombe „Little Boy“ von der US-Westküste nach Tinian (nördlich von Guam) gebracht.
-1863: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) wurde in Greenfield Township (einer Kleinstadt in Wayne County, in der Nähe von Dearborn, westlich von Detroit/USA) geboren.
-1947: der Schauspieler Arnold Schwarzenegger wurde in Thal/Steiermark/Österreich geboren. 

 

 

-1989: Tian’anmen-Massaker – wird die gewaltsame Niederschlagung eines Volksaufstandes bezeichnet, bei dem der „Platz des himmlischen Friedens“ in Peking/China durch eine ursprünglich studentische Demokratiebewegung besetzt wurde. Am 3. und 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär im Zentrum Pekings gewaltsam die Proteste der Bevölkerung nieder.
-1942: Schlacht um Midway – war eine große Trägerschlacht während des Pazifikkrieges im 2. Weltkrieg. Vom 4. bis zum 7. Juni 1942 kämpften bei den Midwayinseln große Verbände der Kaiserlich Japanischen Marine und der United States Navy. Die Schlacht, die mit der Versenkung von vier japanischen Flugzeugträgern endete, gilt als Wendepunkt des Pazifikkriegs.
-1896: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) testete ein selbst-angetriebenes Fahrzeug, das Quadricycle.
-1783: die Brüder Joseph Michel Montgolfier und Jacques Étienne Montgolfier (waren die Erfinder des Heißluftballons, der Montgolfière) ließen in Annonay/Frankreich einen verbesserten Ballon aus Leinwand, der mit Papier abgedichtet worden war, vor Publikum aufsteigen. Dieser Flug dauerte zehn Minuten und soll eine Höhe von über 2000 Meter erreicht haben.
-1984: das Album „Born in the U.S.A.“ von US-Rockmusiker Bruce Springsteen wurde veröffentlicht.

-Beginn des Völkermordes in Ruanda/Afrika 1994 (dauerten bis Mitte Juli 1994 an) – Sie kosteten zirka 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben, die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Zudem spielten die Milizen der Impuzamugambi sowie vor allem der Interahamwe eine besonders aktive Rolle. Auch weite Teile der Hutu-Zivilbevölkerung beteiligten sich am Völkermord. Der Genozid ereignete sich im Kontext eines langjährigen Konflikts zwischen der damaligen ruandischen Regierung und der Rebellenbewegung Ruandische Patriotische Front (RPF). Im Verlauf und im Nachgang der Ereignisse wurden die Vereinten Nationen (UN) und Staaten wie die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, aus welchen Gründen eine frühzeitige humanitäre Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die vor Ort stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die United Nations Assistance Mission for Rwanda (UNAMIR), bei Ausbruch der Gewalt nicht gestärkt, sondern verkleinert wurden. Gegen Frankreich wurde überdies der Vorwurf erhoben, sich an den Verbrechen beteiligt zu haben. Die Ermordung von Präsident Juvénal Habyarimana löste den Völkermord aus. Die Dassault Falcon 50, mit der er am 6. April 1994, begleitet vom burundischen Präsidenten Cyprien Ntaryamira, von einer Konferenz aus Daressalam zurückkehrte, wurde gegen 20:30 Uhr beim Landeanflug auf den Flughafen von Kigali mit Boden-Luft-Raketen abgeschossen. Alle Passagiere und die Crew kamen ums Leben. Wer für den Abschuss des Flugzeugs verantwortlich war, ist bis heute nicht bekannt. Ungefähr 30 Minuten nach dem Attentat begannen in Kigali die Morde an oppositionellen Hutu, prominenten Tutsi und Befürwortern des Arusha-Friedensabkommens.
-die Bell Laboratories (sind Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Alcatel-Lucent. Der Hauptsitz der Bell Labs ist in Murray Hill/New Jersey in den USA) übertrugen 1927 mittels Telefonkabeln eine Rede von US-Wirtschaftsminister (und späteren US-Präsidenten) Herbert Hoover auf eine Distanz von 200 Meilen (ca. 321 Kilometer). Dies war die erste erfolgreiche Fernübertragung eines Fernsehsignals.
Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) starb 1947 in Dearborn/Michigan.
-das Musical „South Pacific“ (mit der Musik von Richard Rodgers und den Liedtexten von Oscar Hammerstein II.) erlebte 1949 seine Uraufführung auf dem Broadway im Majestic Theatre.
-die US-Jazzsängerin Billie Holiday wurde 1915 in Philadelphia geboren.