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Tag Archives: Gregory H. Johnson


(Fotos:NASA)

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist am Mittwoch nach 16 Tagen sicher von ihrer 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) im All zur Erde zurückgekehrt. Mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord setzte das Space Shuttle um 08:35 Uhr MESZ mit einer Bilderbuch-Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida auf. Die STS-134-Mission hatte Wartungs-und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) zum Inhalt. Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.
Ihren Jungfernflug absolvierte die „Endeavour“ am 07. Mai 1992 (Mission STS-49). Während dieser neuntägigen Mission wurde der havarierte Satellit Intelsat 603 in einem spektakulären Weltraumspaziergang eingefangen, wobei zum ersten und einzigen Mal drei Astronauten die Luftschleuse verließen. Mit der „Endeavour“ begann am 04. Dezember 1998 (Mission STS-88) die lange Serie von Shuttleflügen zum Aufbau der ISS. Während der fast 12-Tägigen Mission transportierte das Shuttle das Unity-Modul ins All und die Crew befestigte dieses am russischen Sarja-Modul, das sich bereits im Orbit befand. Sie betrat als erste Besatzung die neue ISS. Nach ihrer letzten Mission wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Im Juli soll dann noch die US-Raumfähre „Atlantis“ zu ihrer letzten Mission (STS-135) ins All starten, danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm. 

(Quelle:Raumfahrer.net, Focus Online, Sueddeutsche.de)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ befindet sich auf ihrem letzten Heimflug zur Erde. Das Space Shuttle hatte mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord kurz vor 06:00 Uhr MESZ am Montagmorgen von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt. Am Mittwoch soll die „Endeavour“ nach ihrer 16-tägigen 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida landen. Danach wird die Raumfähre als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Unmittelbar nach dem Ablegen von der ISS absolvierte die Raumfähre in 200 Metern Entfernung noch einen Flyaround um die Station, um ihre derzeitige Struktur auf Fotos und in Filmen zu dokumentieren. Anschließend wurde bei einem fiktiven Wiederannäherungsmanöver ein Sensor für das Rendezvoussystem STORRM (Sensor Test for Orion Relative Navigation Risk Mitigation) des geplanten viersitzigen Mehrzweckraumschiffs Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) getestet. Dieses ist vorwiegend für längere Flüge zu erdnahen Asteroiden und zum Mond, aber auch zur ISS ausgelegt. Für den Test entfernte sich die „Endeavour“ so weit von der ISS, daß die STORRM Sensoren die Station nicht mehr erfassen konnten, dann führte die Crew eine Reihe von Kurskorrekturen aus, um den Orbiter wieder auf Rendezvous-Kurs mit der ISS zu bringen. Kommandant Mark Kelly bedankte sich vor dem Abdocken für die Gastfreundschaft auf der ISS und sprach von einer sehr erfolgreichen Mission: „Wir hatten wirklich gute Tage.“ Nun sei es an der Zeit, den Leuten in der ISS etwas Frieden und Ruhe zu gönnen.. ISS-Langzeitbewohner Ronald Garan sagte: „Es war wirklich schön, euch zu sehen.“ Er bedankte sich ausdrücklich für die Wartungsarbeiten, die die Shuttle-Crew in und an der ISS während ihres elftägigen Besuchs durchgeführt hatte. „Ihr lasst uns wirklich in guter Form zurück und es war wirklich ein großer Erfolg.“ Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.

Our house guests have arrived! Space Shuttle Endeavour on app... on Twitpic On the way to the V-Bar. #sts134 on Twitpic Share photos on twitter with Twitpic

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ hat gestern ohne Probleme an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt.   Das komplizierte Andockmanöver habe um 12:14 Uhr MESZ stattgefunden, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Vor dem Andocken absolvierte das Space Shuttle in einer Entfernung von 182 Metern das Rendezvous Pitch Maneuver (RPM) durch. Bei dieser „Rolle rückwärts“ wurden Aufnahmen von der Unterseite der „Endeavour“ gemacht, um festzustellen, ob und wie stark der Hitzeschild beim Start durch Schaumstoffteile beschädigt wurde. Das Space Shuttle war am Montag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord zu seiner 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) ins All gestartet. Die Crew der „Endeavour“ bringt das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) sowie Ammoniak-und Hochdrucktanks, zwei Antennen und Ersatzteile zur Station. Der zwei Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) teure Teilchendetektor dient der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum. Während der 16-tägigen Mission sind vier Weltraumspaziergänge der Shuttle-Crew zu Wartungsarbeiten an der ISS geplant.  

(Quelle:Raumfahrer.net)
Besser spät als nie-am Montag um 14:56 Uhr MESZ ist dann die US-Raumfähre „Endeavour“ (OV-105) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral /Florida mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Das Space Shuttle hätte eigentlich schon am 29. April zur ISS starten sollen, aber wegen eines Kurzschlusses im Heizsystem der Auxiliary Power Unit Nummer 1 mußte der Startversuch abgebrochen werden. Nun ist die „Endeavour“ also dann auf ihrer 25. und letzten Mission, die die Bezeichnung STS-134 trägt. Auf dieser Mission soll die „Endeavour“-Crew das Alpha-Magnet-Spektrometer-02 (AMS-02) und den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur ISS transportieren und dort installieren. Zudem wird das Orbiter Boom Sensor System der Raumfähre an der ISS zurückgelassen. Bei dem AMS-02 handelt es sich um einen zwei Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) teuren Teilchendetektor, der nach Antimaterie suchen soll, wie sie von einigen kosmologischen Modellen als Relikt des Urknalls erwartet wird. Die letzte „Endeavour“-Mission wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA wegen der Startverschiebung von 14 auf 16 Tage erweitert. Nach ihrer Rückkehr zur Erde wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt.
Noch zwei kleine Details zur letzten „Endeavour“-Reise. Mission-Commander Mark Kelly ist der Ehemann der US-Politikerin Gabrielle Giffords, die bei einem Attentat am 8. Januar 2011 in Tucson/Arizona schwer verletzt wurde. Ihr Zustand hat sich aber inzwischen soweit verbessert, daß die Ärzte grünes Licht für den Shuttle-Start gaben, den sie vor Ort in Cape Canaveral mitverfolgte. Noch ein Detail für alle Star TrekFans: der Astronaut Michael Fincke hatte als Schauspieler einen Gastauftritt in der letzten Folge der Serie Star Trek: Enterprise.