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Tag Archives: Granaten


(Laut „Human Rights Watch“ ein Teil der Submunition einer Streubombe, gefunden in Misrata (Foto: „Human Rights Watch“)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Stern.de, Focus Online, Welt Online, Reuters.com, ARD-Text 122, ZDF-Text 127/129, N24-Text 111)
In der libyschen Stadt Misrata, 210 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis, gehen die Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi weiter gegen die Rebellen vor. Augenzeugen berichteten über Artilleriebeschuss, Schüssen von Heckenschützen und dem Einsatz von Panzern. Misrata wird seit sechs Wochen von den Regierungstruppen belagert. Es gibt nur noch wenige Lebensmittel, Verletzte können kaum behandelt werden. Misrata ist die letzte noch von Regierungsgegnern gehaltene Stadt in der westlichen Hälfte Libyens. Daß dieser Krieg schmutzig ist, zeigt sich daran, daß Gaddafis Truppen laut den Aufständischen und einem US-Reporterteam sowie der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ die international geächteten Streubomben in Wohngebieten einsetzen. Die libysche Führung bestritt dies. In der Nacht zu Donnerstag seien mindestens drei solcher Granaten über Misrata explodiert, berichtete „Human Rights Watch“ am Freitag in New York. Experten hätten die von einem Reporter entdeckte Munition begutachtet und als Mörsergranaten aus spanischer Produktion (!) identifiziert. Die dann sinnigerweise an einen Verbrecher wie Gaddafi geliefert wurden, der dieses Teufelszeug jetzt einsetzt gegen die Regimegegner. Bei Streubomben handelt es sich um einen Behälter, der mehrere kleinere Sprengsätze enthält und diese bei Aktivierung freisetzt. Diese kleineren Sprengsätze verteilen sich in einem Umkreis von 25 bis 30 Metern. Viele von ihnen explodieren aber erst gar nicht und bleiben als Blindgänger zurück. Selbst Jahre nach Beendigung eines Konflikts werden Menschen getötet und verstümmelt. Binnen kurzer Zeit stieß „Human Rights Watch“ übrigens zum zweiten Mal auf geächtete Waffen. Ende März fanden sie in der umkämpften Stadt Adschdabiya, 160 Kilometer südlich der Hafenstadt Bengasi, Land-und Anti-Personen-Minen, die die Gaddafi-Truppen ausgelegt hatten. Krieg ist schmutzig, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sage nur Uranmunition. Da sind Meldungen, daß diese „Koalition der Willigen“ mit diesem Teufelszeug in Libyen Krieg spielt. Es gibt dann noch die Meldung, daß nach Informationen der „Washington Post“ den NATO-Ländern die lasergesteuerten Präzisionsbomben ausgehen. Das zeige die eingeschränkte Fähigkeit der Franzosen, Briten und anderer Europäer auch zu einem relativ begrenzten Militäreinsatz, schrieb die Zeitung unter Berufung auf NATO-Offiziere. Die USA verfügen noch massenhaft über moderne Munition-doch sie passt nicht zu den europäischen Jets. Militärs stellten deshalb die Frage, ob sich die USA weiter so in dem Konflikt zurückhalten könnten.


(Dieses Foto zeigt die Leiche des am 15. Januar 2010 getöteten Bauernsohns Gul Mudin, dahinter posiert ein Mitglied des „Kill Teams“. Der „SPIEGEL“ veröffentlicht nun drei Fotos aus dem Besitz der Beschuldigten, die aus purer Mordlust unschuldige Afghanen umgebracht haben sollen.)


(Die Aufnahme stammt vom selben Tag, diesmal grinst der Soldat Jeremy Morlock in die Kamera.)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Bild.de, Stern.de, ARD-Text 128, ZDF-Text 133, RTL-Text 131)
Es ist eine alte Weisheit, daß Krieg das Böse im Menschen entfesselt. So auch bei einer Gruppe von fünf US-Soldaten. Ein US-Militärgericht hat einen Soldaten wegen Mordes an drei unbewaffneten afghanischen Zivilisten zu 24 Jahren Haft verurteilt. Der 22-jährige Jeremy Morlock hatte sich vor einem Militärgericht in Fort Lewis im US-Bundesstaat Washington schuldig bekannt, gemeinsam mit vier Soldaten seiner Einheit zwischen Januar und Mai 2010 aus purer Mordlust unbewaffnete Zivilisten gejagt und ermordet zu haben. „Der Plan war, Leute zu töten“, sagte er. Laut Anklage töteten sie unbewaffnete Zivilisten mit Gewehren und Granaten, obwohl diese keinerlei Bedrohung darstellten. Anschließend sollen sie den Opfern Körperteile abgeschnitten haben, um sie als Trophäen mitzunehmen -unter anderem Fingerknochen und sie ließen sich mit einem ihrer toten Opfer grinsend fotografieren. Wie viele Zivilisten von der Gruppe, dem „Kill Team“, getötet wurden, ist bislang unklar. Weil Morlock gegen seine Mittäter ausgesagt hatte, konnte der Soldat nicht zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Darunter ist auch der mutmaßliche Anstifter zu den Taten, Feldwebel Calvin Gibbs. Auch er ist des Mordes angeklagt, sein Prozess soll aber erst später beginnen.
Die US-Armee hatte sich übrigens nach Bekanntwerden des Falls und der Veröffentlichung der Fotos für das Verhalten der Soldaten entschuldigt. Die Handlungen auf den Bildern seien „widerwärtig für uns als Menschen.“ Sie stünden im Widerspruch zu den Standards und Werten der US-Streitkräfte. In einer Erklärung entschuldigte sich das Militär „für das Leid, das diese Fotos auslösen.“ Ich hoffe nur, daß es nicht eine Tages solche Berichte und Fotos über Bundeswehrsoldaten gibt. Krieg ist schmutzig.

 

 

 

 


Es gibt so Tage da bereut man es,den eingeschaltet zu haben,wegen der schlechten Nachrichten,die berichtet werden.Gestern war so ein Tag als gemeldet wurde,daß das böse Nordkorea mehr als 100 Granaten Richtung Südkorea gefeuert hat.
Rund 50 davon seien auf der Insel Yonpyong vor der Westküste eingeschlagen.Zwei südkoreanische Marinesoldaten wurden durch den
Granatbeschuß getötet.Den südkoreanischen Angaben zufolge wurden fünf Soldaten schwer und zehn weitere leicht verwundet. Auch drei Inselbewohner seien verletzt worden. Dutzende von Häusern seien in Brand geraten,im Fernsehen war von 50 bis 60 brennenden Gebäuden die Rede. Aus ihnen stiegen dunkle Rauchwolken auf. Die etwa 1600 Inselbewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Zahlreiche Bewohner flohen mit Booten von der Insel. Die Behörden sprachen von chaotischen Zuständen.Das südkoreanische Militär habe das Feuer sofort erwidert und nordkoreanische Artilleriestellungen unter Beschuss genommen. Kampfjets nahmen Kurs auf die Insel nahe der umstrittenen Seegrenze zwischen beiden koreanischen Staaten.
Ich bin kein Fernostpolitikexperte und sehe das nur als Laie,aber diese
Nachrichten machen Angst. Nach den Terrorwarnungen für
Deutschland in den letzten Tagen,nun noch ein regionaler Konflikt,von
dem man nicht sicher ist,ob China als Verbündeter von Nordkorea und
die USA als Verbündeter von Südkorea mit hineingezogen werden.Dies
mag ich mir gar nicht vorstellen. Im
Internet kann man zwar von den Experten lesen,daß weder Nord- noch
Südkorea,noch China oder die Vereinigten Staaten einen Krieg wollen,
aber wie schnell eskaliert so eine Situation und man hat einen Krieg an
der Backe,den keiner will,das kennt man ja. Im Grunde erinnert das alles an Sandkastenstreitereien zwischen Kindern,nur daß sich Nord- und Südkorea nicht mit Sand bewerfen,sondern echte Waffen haben. Ich hoffe darum,daß beide Länder ganz schnell wieder auf den Teppich kommen und keine Dummheiten mehr provozieren.