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Tag Archives: Gewalt


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Robert Beltran (Commander  Chakotay) mit Tim Russ (Vulkanier Sicherheitschef  Lieutenant Tuvok) und Roxann Biggs-Dawson (halb Klingonin Chefingenieurin  Lieutenant Junior Grade  B’Elanna Torres)  1996  in der  “Star Trek: Voyager”-Episode  „Gewalt“ („Meld“).

 

 

 

 

 

 

Robert Beltran (Commander Chakotay) with Tim Russ (Vulcan Security Officer  Lieutenant Tuvok) and Roxann Biggs-Dawson (KlingonHuman Hybrid Chief Engineer Lieutenant Junior Grade  B’Elanna Torres1996  in the  „Star Trek: Voyager“  Episode „Meld“.

 

 

 

 

 

 

Star Trek Actresses and Actors

The Data 2364-star-trek Daily

May-June 2019 Trek Conventions And Appearances

Roxann Biggs-Dawson auf Twitter

Tim Russ auf Twitter

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Tim Russ (Vulkanier Sicherheitschef Lieutenant Tuvok) und Brad Dourif (Maquis Betazoid Crewman Lon Suder) 1996  in der  “Star Trek: Voyager”-Episode „Gewalt“ („Meld“).

 

 

 

Tim Russ  (Vulcan Security Officer Lieutenant Tuvok) and Brad Dourif  (Maquis Betazoid  Crewman  Lon Suder) 1996  in the  „Star Trek: Voyager“ Episode „Meld“.

 

 

 

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Fall der Berliner Mauer 1989
Novemberpogrome 1938 ((„Reichs-Kristallnacht“ oder „Reichspogromnacht“) waren vom nationalsozialistischen Regime NSDAP organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich
historischer Stromausfall im Nordosten der USA und in vielen Teilen Kanadas 1965
-der Schriftsteller Dylan Thomas starb 1953
-der US-Schauspieler Art Carney starb 2003

 

Der 9. November ist für die Deutschen ein Schickslastag mit Licht und Finsternis. 1989 die Befreiung der DDR-Bürger von der SED-Diktatur (das Licht) und 1938 die „Reichs-Kristallnacht“, die in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der verbrecherischen Nationalsozialisten mündete (die Finsternis). Der Holocaust darf sich nie wieder auf der Welt, aber vor allem nicht hier in Deutschland, wiederholen.

 

„The history of man is the history of crimes, and history can repeat. So information is a defence. Through this we can build, we must build, a defence against repetition.“Simon Wiesenthal

 

 

Die Krawalle in England dauerten die vierte Nacht in Folge an. In der Hauptstadt London blieb es relativ ruhig. Die Polizeikräfte dort waren von 6.000 auf 16.009 erhöht worden und sorgten dafür, daß es nicht wieder zu Brandstiftungen und Plünderungen kam. Schwerpunkt der Ausschreitungen war Manchester. Dort lieferten sich Hunderte Jugendliche Straßenschlachten mit der Polizei. Geschäfte wurden ausgeraubt und in Brand gesteckt. Bis zum späten Abend wurden fast 50 Randalierer festgenommen. Krawalle gab es auch in Salford, Wolverhampton, Nottingham, Leicester, Liverpool, Birmingham, West Bromwich, Bristol und Gloucester.
Am Rande der Ausschreitungen in Birmingham sind drei Männer von einem Auto erfasst und getötet worden. Der Vorfall habe sich in der Nacht zu Mittwoch an einer Tankstelle in der Innenstadt von Birmingham ereignet. Die Männer wollten laut dem britischen Sender „BBC“ offenbar ihre Nachbarschaft während der Unruhen schützen. Ein Auto erfasste und überfuhr sie. Alle drei Männer starben im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Wenig später wurden in der Nähe ein Auto sichergestellt und ein Mann festgenommen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Mordes ein. Gestern war im Zusammenhang mit den Protesten erstmals ein Mensch gestorben. Ein 26-jähriger Mann, der während der Unruhen am Montag angeschossen und im Londonder Stadtteil Croydon in seinem Auto gefunden worden war, starb laut Polizei im Krankenhaus. Als man ihn aufgefunden habe, seien zwei weitere Personen anwesend gewesen und festgenommen worden, weil sie Diebesgut bei sich trugen. Seit dem Beginn der Unruhen am Samstag nahm die britische Polizei landesweit mehr als 1.100 Personen fest. Allein in London waren es mehr als 750. Gegen mehr als 160 mutmaßliche Randalierer wurde Anklage erhoben.
Auslöser der Ausschreitungen war der Tod des vierfachen Familienvaters Mark Duggan, der letzten Donnerstag im Londoner Stadtteil Tottenham von einem Polizisten erschossen worden war. Nach Angaben der unabhängigen Polizeiaufsichtsbehörde IPCC vom Dienstag wurden keine Beweise dafür gefunden, daß Duggan zuvor selber auf die Beamten schoss. Die Pistole, die in dem Taxi gefunden wurde, in dem Duggan erschossen wurde, sei nicht benutzt worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir tun die bis jetzt fünf Toten leid und die Menschen, die durch diese verbrecherischen Plünderer möglicherweise ihre Existenz verloren haben.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)

In der Nacht auf Dienstag gab es in London die dritte Nacht in Folge Ausschreitungen und diese haben sich auch auf andere englische Großstädte ausgeweitet. In etlichen Vierteln der britischen Hauptstadt kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und Polizei. Augenzeugen berichteten von „kriegsähnlichen Bildern“. In Croydon, Peckham und Lewisham im Süden Londons standen Gebäude in Flammen, während plündernde Jugendliche durch die Straßen von Hackney im Osten der britischen Hauptstadt, Clapham im Süden, Camden im Norden und Ealing im Westen zogen. Auch in Liverpool, Birmingham, und Bristol gingen vermummte Randalierer auf die Straßen und setzten Fahrzeuge und Häuser in Brand. Offenbar ist erstmals ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 26-jähriger Mann, der während der Unruhen am Montag im Stadtteil Croydon angeschossen und in seinem Auto gefunden worden war, sei im Krankenhaus gestorben, teilte die britische Polizei mit. Als die Polizei den Mann auffand, seien zwei weitere Personen anwesend gewesen und festgenommen worden, weil sie Diebesgut bei sich trugen. Premierminister David Cameron unterbrach seinen Urlaub und hat den Nationalen Sicherheitsrat zusammengerufen, um die Lage zu besprechen. Nach Polizeiangaben wurden bis zum Montagabend mehr als 250 Randalierer festgenommen. Mehr als 40 Polizisten wurden verletzt. Die Polizei setzte zusätzlich 1.700 Beamte ein, konnte die Lage aber dennoch nicht unter Kontrolle bringen.
Die Krawalle hatten in der Nacht zum Sonntag im Problemviertel Tottenham begonnen. Randalierer hatten Büros, Wohnungen, Supermärkte und Polizeiautos in Brand gesetzt und Geschäfte ausgeplündert. Am Donnerstag zuvor war dort der 29-jährige Mark Duggan von einem Polizisten erschossen worden. Unklar war zunächst, ob der Familienvater, der der Banden- und Drogenszene zugerechnet wird, das Feuer eröffnet hatte. An der Darstellung der Polizei, daß der Mann geschossen habe, gab es am Montag Zweifel. Ergebnisse ballistischer Tests sollen im Tagesverlauf veröffentlicht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Unruhen, die offenbar auch wohl soziale Gründe haben, sind schockierend und da kann man eigentlich nur sagen, Gewalt ist keine Lösung. Das ist pure sinnlose Zerstörungswut. Mich erinnern diese Bilder an die Unruhen in Los Angeles 1992. Diese hatten auch soziale Hintergründe. Damals gab es 53 Tote. Hoffen wir, daß die Krawalle in England nicht in so eine Katastrophe münden.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)

Frauen genießen weltweit mehr Rechte als je zuvor, sind aber immer noch Opfer von Diskriminierung und Gewalt, vor allem im privaten Bereich. Das ist das Ergebnis des ersten Berichts der neuen UN-Behörde für Frauenangelegenheiten, UN Women, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
186 Staaten hätten eine Konvention zur Verurteilung von Diskriminierung von Frauen und zur Verteidigung der Gleichberechtigung ratifiziert, aber beispielsweise Vergewaltigung in der Ehe werde in 127 Ländern nicht bestraft, und 61 Länder schränkten das Abtreibungsrecht ein. Millionen Frauen erlebten in ihrem Leben Gewalt, die meist vom Partner ausgehe, vielen werde die Kontrolle über den eigenen Körper sowie der Schutz vor Gewalt verweigert.   Rund 600 Millionen Frauen und damit mehr als die Hälfte der arbeitenden Frauen seien zudem in prekären Arbeitsverhältnissen und an unsicheren Stellen beschäftigt, die häufig nicht der Gesetzgebung unterliegen.
Fortschritte wurden laut dem UN-Bericht vor allem beim Wahlrecht erzielt, das inzwischen in fast allen Ländern der Welt auch für Frauen gilt. Vor hundert Jahren war dies lediglich in zwei Ländern der Fall. Bei politischen Entscheidungen übten Frauen einen größeren Einfluss denn je aus, was zu einer wachsenden Anerkennung der Frauenrechte führe.
Der 169-seitige Bericht trägt den Titel „Progress of the World“s Women: In Pursuit of Justice“ („Fortschrittsbericht zur Lage der Frauen auf der Welt: Im Streben nach Gerechtigkeit“). UN Women hatte erst im Januar die Arbeit aufgenommen, Voritzende ist die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet. Ziel der UN-Organisation ist die Förderung der Gleichberechtigung und mehr Rechte für die Frauen.

 

 

 

 

(Quellen:NZZ.Online, Der Westen.de, AFP)

(Quellen:Tagesschau.de, Sueddeutsche.de, DW-World.de)
In der iranischen Hauptstadt Teheran waren Sicherheitskräfte nach Angaben von Oppositionellen mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen. Dabei seien auch Elektro-Schocker eingesetzt worden, berichtete die Oppositionswebseite „Sahamnews“. Der Oppositionsseite „Kaleme“ zufolge wurden Hunderte Demonstranten verhaftet. Oppositionelle Internetseiten hatten zum Jahrestag der umstrittenen Präsidentschaftswahl 2009 zu stillen Protesten aufgerufen.
Wie es heißt, gingen Mitglieder der regimetreuen Basidsch-Milizen mit Schlagstöcken auf Demonstranten los, die schweigend protestierten. Hierbei sollen einige Oppositionelle verletzt worden sein. Die Zwischenfälle ereigneten sich auf der Vali-ye-Asr-Straße sowie rund um den Vanak-Platz im Norden Teherans. An zentralen Punkten in Teheran hatten zuvor, wie es heißt, zahlreiche Polizisten und Sicherheitskräfte Stellung bezogen.
Unterdessen ist ein weiterer inhaftierter iranischer Dissident gestorben. Es ist der dritte binnen einer Woche. Laut der iranischen Nachrichtenagentur „ISNA“ erlitt der Journalist Reza Hoda Saber während seiner Haft einen Herzinfarkt. Er hatte vor zehn Tagen im Teheraner Evin-Gefängnis einen Hungerstreik begonnen, um um gegen den ungeklärten Tod der Dissidentin Haleh Sahabi zu protestieren, die vor wenigen Tagen bei der Beerdigung ihres Vaters, des Regimekritikers Ezatollah Sahabi, ums Leben gekommen war. Haleh Sahabi soll angeblich an einem Herzstillstand gestorben sein. In Oppositionskreisen hieß es nach einem Bericht des britischen Senders „BBC“, sie sei von Polizisten geschlagen worden.

Tagesschau.de-Audio-Datei:Iran-Demonstration gewaltsam aufgelöst

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Jemens Präsident Ali Abdullah Salih ist zur medizinischen Behandlung nach Saudi-Arabien ausgeflogen worden. Der arabische Nachrichtensender „Al-Dschasira“ meldete in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf eine Erklärung des Königshofs, daß Salih von ebenfalls verletzten Offiziellen und Bürgern begleitet wurde. Salih wurde inzwischen an der Brust operiert. Das berichtete der arabische Nachrichtensender „Al-Arabija“. In der Herzgegend von Salih soll ein 7,6 Zentimeter langer Schrapnellsplitter stecken, berichtete der britische Sender „BBC“ am Samstagabend unter Berufung auf Regierungskreise. Darüber hinaus soll Salih Brandverletzungen zweiten Grades im Brustbereich und Gesicht davongetragen haben. Die Verletzungen hatte Salih sich am Freitag durch einen Granaten-Angriff auf die Moschee des Präsidentenpalastes zugezogen. Insgesamt sollen elf Menschen dabei umgekommen sein. Salih wird während seiner Abwesenheit von Vizepräsident Abd al-Rab Mansur al-Hadi vertreten. Er traf sich wenige Stunden nach Salihs Ausreise mit dem US-Botschafter im Jemen, Gerald M. Feierstein. Auf den Straßen feierten zehntausende Oppositionelle die Ausreise Salihs. Regierungsvertreter betonten jedoch, Salih wolle bereits in wenigen Tagen in den Jemen zurückkehren.
Auch heute gab es Gewalt im Jemen. Dutzende Bewaffnete griffen den Präsidentenpalast in der jemenitischen Stadt Taizz an. Wie aus Militärkreisen verlautete, töteten sie vier Soldaten bei der versuchten Erstürmung des Geländes. Auch einer der Angreifer sei ums Leben gekommen. Aus Sorge, daß ihre friedliche Protestbewegung von Stammesmilizen vereinnahmt wird, forderten die Demonstranten in Taizz und Sanaa in einer gemeinsamen Erklärung die Bildung eines Übergangsrates mit Bürgern, „an deren Händen kein Blut klebt“.
Falls Salih nicht in den Jemen zurückkehrt, wünsche ich den Jemeniten, daß die demokratischen Kräfte sich durchsetzen.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, n-tv.de, Spiegel Online, NZZ.Online)
In der syrischen Stadt Homs hat die Armee nach Angaben eines Menschenrechtsvertreters eine Wohngegend mit Panzern beschossen. „Homs bebt, überall sind Explosionen zu hören vom Beschuss durch Panzer sowie schweres Maschinengewehrfeuer“. Die Verhaftungswelle in Syrien wurde offenbar fortgesetzt. In Baniyas sollen laut Menschenrechtlern mehr als 450 Menschen festgenommen worden sein, in Latakia und in Idlib gab es auch Verhaftungen. Als Reaktion auf die Gewalt gegen Demonstranten in Syrien hatte die EU gestern Sanktionen gegen 13 ranghohe Regimemitglieder verhängt, darunter ist auch der Bruder von Präsident Baschar al-Assad, Maher al-Assad. Die EU bereitet wohl auch Maßnahmen gegen Präsident Assad persönlich vor. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton drohte jedenfalls Assad mit einer Ausweitung der Sanktionen, sollte die Gewalt gegen Oppositionelle nicht enden. Die syrische Regierung verweigert UN-Mitarbeitern den Zugang in die südsyrische Stadt Dar’a. Das teilte ein Sprecher des UN-Nothilfebüros (OCHA) mit. Die UN-Erkundungsteams sollen in Dar’a feststellen, welche und wieviel Hilfsgüter benötigt werden und wie sie nach Dar’a geliefert werden können. Assad hatte der Mission noch vor einer Woche zugestimmt.

Vodpod videos no longer available.

(Quelen:FAZ.net, Focus Online, msn-news.de)
Es gibt aus dem Nahen Osten nicht nur Nachrichten, die sich mit dem Tod des Terrorchefs Osama bin Laden beschäftigen. Da gibt es auch noch andere Meldungen, die leider in den Hintergrund geschoben wurden. Im Jemen beispielsweise sind wieder Demonstranten getötet worden, in Syrien gibt es Massenverhaftungen von Regimegegnern und in Libyen wurde die Hauptstadt Tripolis erneut von der NATO angegriffen. Neue wichtige Nachrichten gibt es auch aus Ägypten und der Hauptstadt Kairo. Nachdem es dort am Samstag zu Zusammenstößen zwischen Muslimen und christlichen Kopten kam, will die ägyptische Übergangsregierung gegen Unruhestifter hart vorgehen. Laut Justizminister Abdel Aziz al-Gindi werde gegen jeden, der die nationale Sicherheit aufs Spiel setze, „mit eiserner Hand zugeschlagen“. Bei Straßenschlachten waren im Armen-Viertel Imbaba mindestens 12 Menschen getötet und 230 weitere verletzt worden. Auslöser der Gewalt waren Gerüchte, daß eine Koptin gegen ihren Willen in der Kirche des Heiligen Mina festgehalten werde, weil sie zum Islam übertreten wolle. Laut Augenzeugenberichten kamen 500 Salafisten vor der Kirche zusammen, um die Frau zu befreien. Der Streit eskalierte, beide Seiten schleuderten Steine aufeinander, es kam zu Schusswechseln, die Salafisten setzten die Kirche des Heiligen Mina und die nahe Kirche der Jungfrau Maria in Brand. Nach den Zusammenstößen wurden bisher mehr als 200 Personen verhaftet.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, Spiegel Online)
Ein von Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Portugal eingebrachter Entwurf für eine offizielle Erklärung, die die Gewalt in Syrien gegen Regimegegner verurteilen und das sofortige Ende der Angriffe fordern sollte, fand nicht die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats. Russland und China weigerten sich, die Ereignisse in Syrien als Bedrohung des internationalen Friedens anzuerkennen. Syriens UN-Botschafter Bashir Jaafari bezeichnete den Vorstoß der Europäer als „Propaganda“.
Die Opposition in Syrien befürchtet ein Massaker in ihrer Hochburg, der südsyrischen Stadt Dar’a. Zahlreiche Panzer der Armee und Tausende Sicherheitskräfte wurden in die Stadt geschickt, Scharfschützen sollen im Einsatz sein. Aus mehreren Städten wurden Festnahmen berichtet, Verletzten Oppositionellen wurde der Zugang zu Krankenhäusern versperrt. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) wurden seit Mitte März mindestens 453 Menschen bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften getötet. Aus Protest gegen die Niederschlagung der Proteste durch die Sicherheitskräfte und wegen der Hunderten Toten und Tausenden Verletzten haben mehr als 200 Mitglieder der regierenden Baath-Partei von Präsident Baschar al-Assad ihren Rücktritt erklärt.

Euronews-Video:Syrien-Hunderte Mitglieder verlassen die Baath-Partei


(Demonstration in der syrischen Stadt Baniyas. Foto: „Reuters“)


(Foto:Dieses mit einem Handy aufgenommene Bild soll getötete Demonstranten in Zamalka nahe Damaskus zeigen.Foto: „AP“)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de, n-tv.de, Spiegel Online, Focus Online, Stern.de)
Die Gewalt gegen Demonstranten scheint in Syrien zu eskalieren. Laut Augenzeugenberichten haben Sicherheitskräfte heute auf Teilnehmer eines Trauerzuges für getötete Demonstranten geschossen. In der Nähe von Damaskus seien dabei drei Menschen verletzt worden, so die Zeugen. An der Trauerprozession sollen 50000 Menschen teilgenommen haben. Der gestrige Karfreitag war der blutigste Tag in Syrien seit Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad Mitte März. Mehr als 100000 Menschen gingen im ganzen Land nach den Freitagsgebeten auf die Straße, um ein Ende des Regimes zu fordern. Dabei wurden nach Oppositionsangaben mindestens 112 Menschen getötet, als die Sicherheitskräfte Tränengas und scharfe Munition gegen die Demonstranten einsetzten und Heckenschützen in Zivil von den Dächern schossen. Die Namensliste der Opfer wurde heute von Oppositions-Websites veröffentlicht. Im Großraum der Hauptstadt Damaskus wurden 47 Menschen getötet, in der südsyrischen Stadt Asraa starben 31 Menschen, in Homs 27, in Hama fünf und in Latakia starb ein Mensch. Diese Gewalt hat international für Empörung gesorgt.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief zu einem Stopp der Gewalt auf und forderte eine unabhängige Untersuchung der Todesfälle. US-Präsident Barack Obama hat die Gewalt gegen Demonstranten in Syrien „auf das Schärfste“ verurteilt. Der „abscheuliche Einsatz von Gewalt zur Unterdrückung der Proteste“ müsse umgehend aufhören, erklärte Obama. Im Lichte der Ereignisse vom Freitag sei ersichtlich, daß die Abschaffung der Notstandsgesetze nicht ernst gemeint sei.
Ich möchte diese Massaker in Syrien nicht groß kommentieren. Das dritte Video, das ich eingefügt habe, spricht in seiner Brutalität für sich. Ich habe auf YouTube den Kanal freedom44syria abonniert, das dritte Video ist daher und zeigt die Opfer des Massakers in Asraa am Karfreitag. Es ist ziemlich blutig und darum bitte vorsicht. Wer sich das ansieht, der sollte nicht unter 18 Jahren sein.



(Foto:Jemens Präsident Ali Abdullah Salih)

(Quellen:Tagesschau.de, Bild.de, Stern.de, ARD-Text 128)
Im Jemen schien es in den vergangenen Tagen so, daß es politische Veränderungen ohne weitere Gewalt gibt. Aber heute ist die Lage leider wieder gewalttätig geworden. Bei schweren Ausschreitungen sind in der südjemenitischen Stadt Al-Hudaida, etwa 230 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Sana’a, mindestens 400 Menschen verletzt worden. Die Polizei hatte mit scharfer Munition und Tränengas in die Menge der Demonstranten geschossen. Bei Protesten gegen den seit 32 Jahren regierenden Präsidenten Salih haben die Sicherheitskräfte in Taizz, eine südjemenitische Stadt zwischen Sana’a und der Hafenstadt Aden, heute mindestens neun Menschen erschossen. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt, als Sicherheitskräfte mit Schusswaffen, Schlagstöcken und Tränengas gegen die demonstrierende Menge vorgingen, berichtete die Internetseite „yemenpost.net” unter Berufung auf Krankenhausärzte. Tausende Demonstranten waren zum Freiheitsplatz marschiert, der seit Wochen von Regime-Gegnern besetzt ist. Vor dem Gouverneurssitz stoppten Soldaten nach Augenzeugenberichten den Demonstrationszug. Aus der Menge sollen Steine geworfen worden sein und Scharfschützen, die auf Dächern postiert waren, hätten das Feuer eröffnet. Bereits am Sonntag waren zwei Demonstranten durch Schüsse getötet und 1760 weitere verletzt worden.

 

 

 


(Rauchwolken über dem UN – Büro in Masar-i-Scharif: Zuvor hatten Demonstranten das Gebäude angegriffen und UN – Mitarbeiter getötet. Foto: dpad)

(Quellen:Tagesschau.de, Welt Online, Reuters.com, Stern.de, ARD-Text 129)
– das gilt für den umstrittenen US – Pastor Terry Jones aus Florida, der 2010 den Koran am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September verbrennen wollte, aber zumindest damals nach einer Welle der Empörung davon abgehalten wurde. Inzwischen hat in der Kirche von Gainesville/Florida am Sonntag ein von Pastor Wayne Sapp inszenierter „Prozess“ gegen den Koran stattgefunden. Eine „Jury“ befand den Koran für „schuldig“ und verurteilte die Heilige Schrift des Islam zur „Hinrichtung“ durch Verbrennung. Daraufhin wurde ein mit Kerosin getränktes Exemplar im Zentrum der Kirche angezündet. Rund 30 Menschen verfolgten die Aktion, darunter auch der fundamentalistische Pastor Jones. Einige Schaulustige machten Fotos. Das absehbare Ergebnis dieser Wahnsinnstat war, daß gestern in Masar-i-Scharif in Afghanistan ein UN – Büro angegriffen und mindestens sieben UN – Mitarbeiter getötet wurden, darunter vier nepalesische UN – Soldaten. Hunderte Menschen hatten nach den traditionellen Freitagsgebeten von einer Moschee ausgehend zunächst friedlich demonstriert. Die Proteste seien gewalttätig geworden, als die Demonstranten das UN-Büro erreicht hätten. Sie hätten die Wachmänner überwältigt, das UN – Gelände gestürmt und das Gebäude in Brand gesteckt. Polizisten, die zur Verstärkung anrückten, seien mit Steinen beworfen worden. Auch fünf Demonstranten kamen ums Leben. Auslöser der Gewalt waren offenbar Berichte über diese Koranverbrennung. UN – Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich bestürzt über den Angriff. Der UN – Sicherheitsrat hat in einer Sondersitzung den Angriff auf das UN – Büro scharf verurteilt. Die 15 Mitgliedsstaaten forderten von der afghanischen Regierung Konsequenzen und eine lückenlose Aufklärung des Angriffs.
Meine Assoziation: InquisitionHexenverbrennungBücherverbrennung – Koranverbrennung – Terry Jones
Was die Zukunft von diesem Haßprediger Terry Jones angeht, bin ich mir sicher, daß die sehr schlimm aussehen wird.

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Focus Online, Der Westen, ARD-Text 120/121/123, ZDF-Text 121, N24-Text 115)
Gewalt und kein Ende in Libyen– und es sind offenbar sowohl von libyschen Regierungstruppen als auch von den Koalitionstruppen Zivilisten getötet worden. Die Hauptstadt Tripolis ist auch in der Nacht und am Donnerstagmorgen das Ziel von Luftschlägen der Alliierten gewesen, die im Rahmen der Militäroperation „Odyssey Dawn“ („Odysee Morgendämmerung“) stattfinden, welche die UN-Resolution 1973 zur Einrichtung einer Flugverbotszone zum Schutz der Zivilisten vor Truppen des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi durchsetzen soll. In Tripolis waren Explosionen zu hören, Flugabwehrfeuer erleuchtete den Himmel. Der libysche Vizeaußenminister Chaled Kaaim sagte, Flugzeuge des Bündnisses hätten ein Treibstofflager getroffen. Laut dem US-Fernsehsender „CNN“ wurde nach libyschen Regierungsangaben am Morgen der Stadtteil Tadschura getroffen. Es gebe „eine beträchtliche Zahl von getöteten Zivilisten“, meldete die amtliche libysche Nachrichtenagentur „Dschana“. Nach Berichten von Zeugen und des libyschen Staatsfernsehens hatte der Beschuß einer Armeebasis im Gebiet von Tadschura, etwa 30 Kilometer östlich von Tripolis, gegolten. Laut „Dschana“ gab es drei Angriffe. Der dritte Beschuß sei erfolgt, als in dem Wohnviertel bereits Rettungsarbeiten anliefen. Das Staatsfernsehen berichtete außerdem von Angriffen auf Jafar, südwestlich von Tripolis. Die Allianz bombadierte auch Ziele in Sabha, 1000 Kilometer südlich von Tripolis. Aber auch die Gaddafi-Truppen haben gemordet. Trotz der Luftschläge gingen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen weiter. Aus Misrata, 210 km östlich von Tripolis, meldeten die Bewohner, daß das Krankenhaus der Stadt angegriffen worden sei. Panzer hätten die Klinik beschossen, zwei Menschen sollen dabei gestorben sein. Nach Augenzeugenberichten befanden sich Scharfschützen der Gadafi-Truppen in der Stadt, die auf Zivilisten geschossen hätten. Die Rebellen baten um die Entsendung eines Lazarettschiffs. Auch in der südwestlich von Tripolis gelegenen Stadt Al-Sintan soll es Tote gegeben haben. Die internationale Koaltion kündigte an, die Angriffe auf die Regierungstruppen bei Misrata und Adschdabiya zu verstärken. In Adschdabiya, 160 Kilometer südlich von der Hafenstadt Bengasi, soll durch die Luftangriffe ein militärisches Patt herrschen. Regierungspanzer hätten im Osten und Westen der Stadt Stellung bezogen.
US-Konteradmiral Gerard P. Hueber erklärte, daß Gaddafis Luftwaffe de facto ausgeschaltet sei. Keines seiner Flugzeuge sei in den letzten 24 Stunden aufgestiegen. „Die Flugzeuge wurden zerstört oder flugunfähig gemacht“, sagte er. Dann verstehe ich nicht, daß weiter Tripolis bombadiert wird. Damit geht man das Risiko ein, unschuldige Zivilisten zu töten. Wenn dieser Krieg dort unten vorbei ist, werden die UNO oder „Amnesty International“ oder wer auch immer hoffentlich lückenlos aufklären, wie viele Zivilisten von Gaddafis Soldaten und von dieser “Koalition der Willigen” ermordet wurden. Ich denke nur, der Krieg wird leider noch lange präsent sein. Wie lautet Erwerbsregel 34 der Ferengi: Da gibt es jetzt sicher einige Waffenhändler, die schon so richtig geil sind.