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Tag Archives: George H. W. Bush

-1945: formelle Unterzeichnung der japanischen Kapitulationserklärung – Außenminister Shigemitsu Mamoru (im Auftrag und in Vertretung des Kaisers von Japan und der japanischen Regierung) und der Kommandant der Kantōarmee, General Umezu Yoshijirō (im Auftrag und für die kaiserlich-japanischen Generalhauptquartiere) unterzeichneten auf der USS „Missouri“ in der Sagami-Bucht bei Tokio um 9 Uhr vormittags die Urkunde der bedingungslosen Kapitulation. Für die USA unterzeichneten General Douglas MacArthur und Flottenadmiral C. W. Nimitz. Die Kapitulation Japans beendete den 2. Weltkrieg in Asien.
-1944: George H. W. Bush (ist ein US-Politiker der Republikanischen Partei und war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA) mußte während des Pazifikkrieges, nachdem ein japanisches Kriegsschiff seinen Torpedobomber (Grumman TBF) in Brand geschossen hatte, mit einem Fallschirm über dem Pazifik, 600 Meilen südlich von Japan,  abspringen. Zwei Kameraden der Besatzung kamen ums Leben. Bush wurde von einem US-Schiff aus dem Ozean gefischt und mit dem Distinguished Flying Cross (Flugverdienstkreuz) dekoriert.
-1864: während des Atlanta-Feldzuges im Amerikanischen Bürgerkrieg kapitulierte die Stadt Atlanta/Georgia gegenüber den Unionstruppen, nachdem Südstaatengeneral John Bell Hood die Stadt evakuiert hatte.
-1666: der „Große Brand von London“ – war eine Feuersbrunst, die vom 2. bis 5. September 1666 vier Fünftel der City of London, zerstörte. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer, aber nach offiziellen Zahlen starben nur neun Personen. Die Stadt wurde nach dem verheerenden Brand neu aufgebaut.
-1969: Hồ Chí Minh (war ein vietnamesischer Revolutionär und Politiker) starb in Ba Vì/Hanoi. Hồ Chí Minh war Premierminister (1945–1955) und Präsident (1955–1969) der Demokratischen Republik Vietnam.
-1985: das Wrack des britischen Passagierschiffes „RMS Titanic“ wurde von einer Expedition, angeführt von Jean-Louis Michel und Robert Ballard, in einer Tiefe von 3.803 Metern im Nordatlantik entdeckt.

 

-der dritte der Selma-nach-Montgomery-Märsche (waren drei Märsche im Jahr 1965, die den politischen Höhepunkt der US-Bürgerrechtsbewegung markierten. Sie waren die Zuspitzung im Kampf für Wahlrechte nach dem Civil Rights Act von 1964 in Selma/Alabama, der von Amelia Boynton und ihrem Ehemann gestartet wurde. Boyton brachte viele Führer des „African-American Civil Rights Movement“ nach Selma, darunter James Bevel, der als erster zum Marsch aufrief, Martin Luther King jr. und Hosea Williams) erreichte nach fünf Tagen und vier Nächten die etwa 86 Kilometer von Selma entfernte Hauptstadt Montgomery. Abends fand dort das Konzert „Stars for Freedom“ statt, bei dem unter anderem Harry Belafonte, Tony Bennett, Frankie Laine, Peter, Paul and Mary, Sammy Davis, Jr. und Nina Simone auftraten.
Brand der Triangle Shirtwaist Factory 1911 in New York – war eine Feuerkatastrophe, die 146 Menschen – vorwiegend minderjährige Mädchen aus Immigrantenfamilien – das Leben kostete. Die Katastrophe ist eingehend untersucht worden und löste eine Gesetzesnovelle zur Einführung von Brand-, Arbeitsschutzbestimmungen in New York und den USA und gegen die Kinderarbeit aus.
-der ehemalige US-Präsident (von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA) George H. W. Bush unternahm 1997 über der Wüste von Arizona einen Fallschirmabsprung.
-die US-Soul-Sängerin Aretha Franklin wurde 1942 in Memphis/Tennessee geboren.
-der britische Sänger Elton John wurde 1947 in Pinner/Middlesex/Greater London geboren.

 

 

-Begräbnisfeierlichkeiten für den am 7. Februar 1999 verstorbenen Hussein I. (von 1952 bis 1999 König von Jordanien) 1999. Die Bedeutung Husseins und die Anerkennung für seine langjährigen Bemühungen um Frieden im Nahen Osten wurden durch die Anwesenheit von 17 regierenden Staatschefs, Vertretern verschiedener Monarchien und früherer politischer Verhandlungspartner, darunter die ehemaligen US-Präsidenten Gerald Ford, Jimmy Carter und George H. W. Bush, bei den Begräbnisfeierlichkeiten unterstrichen.
-Premiere des US-Historienfilms „Die Geburt einer Nation“ („The Birth of a Nation“/Regie David Wark Griffith) 1915 in Los Angeles im Clune’s Auditorium. Der dreistündige Historienfilm war das finanziell erfolgreichste Werk der Stummfilmzeit. Er wird einerseits für seine zahlreichen filmtechnischen Innovationen gerühmt, andererseits wegen seines rassistischen Inhalts seit seiner Premiere kritisiert.
-in Orangeburg/South Carolina starben 1968 die drei Studenten Samuel Hammond Jr., Delano B. Middleton und durch die Schüsse der Polizei, als sie gegen die Rassentrennung auf der örtlichen Bowlingbahn protestierten („Orangeburg Massaker“).
-Gründung der USA-Pfadfinderorganisation Boy Scouts of America 1910 durch den US-Unternehmer William D. Boyce gemeinsam mit weiteren Geschäftsleuten und an der Jugendarbeit interessierten Personen.
-der US-Schauspieler James Dean wurde 1931 in Marion/Indiana geboren.

 

 

-der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs 1944 in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch- und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und Präsident
George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ von 1972 während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Haiphong und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-der US-Regisseur Steven Spielberg wurde 1946 in Cincinnati/Ohio geboren
-Premiere des Balletts „Der Nussknacker“ des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1892 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.