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Tag Archives: Generalinspekteur

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Gestern ist im Norden von Afghanistan bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille leider schon wieder ein deutscher Soldat getötet worden, ein weiterer Bundeswehrsoldat und ein afghanischer Übersetzer wurden verletzt. Die Bundeswehr-Patrouille war nordwestlich von Kunduz im Distrikt Char Darah unterwegs, als ein Sprengsatz am Straßenrand detoniert sei, erklärte der regionale Polizeichef. Der Anschlag habe drei gepanzerte Bundeswehrfahrzeuge getroffen. Man gehe davon aus, daß es zwei Sprengkörper gegeben habe, so Generalinspekteur Volker Wieker. Die Politiker unserer Bundesregierung und der Opposition verurteilten den Angriff. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, daß der „feige, anonyme Anschlag“ an der Strategie der Bundeswehr in Afghanistan nichts ändern werde. „Wir machen Fortschritte in Afghanistan. Wir haben die richtige Strategie, und diese Strategie werden wir auch weiter durchsetzen.“
Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001 kamen 48 deutsche Soldaten ums Leben. 30 davon starben im Gefecht oder bei Anschlägen. Dieser tote Soldat ist dann Nummer 49. Schlimm daß diese Meldung bei der Tagesschau gestern um 20:00 Uhr nur eine Randnotiz war-an siebter Stelle nach Dünnsch…s und Vulkanasche.

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(Quelle:Tagesschau.de)
Nach der angeblichen Meuterei auf der „Gorch Fock“, der geöffneten Feldpost aus Afghanistan und dem Schießunfall eines Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan hat Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) umfassende Untersuchungen in der gesamten Bundeswehr angeordnet. „Ich habe den Generalinspekteur beauftragt, eine Überprüfung in allen Teilstreitkräften vorzunehmen, inwieweit es auch jetzt noch Anhaltspunkte für Rituale gibt, die den Grundsätzen der Bundeswehr widersprechen“, so zu Guttenberg in der „Bild am Sonntag“. Geklärt werden müsse auch, ob es Verstöße gegen Vorschriften gab, zum Beispiel einen leichtfertigen Umgang mit Waffen. Entsprechende Konsequenzen würden „zeitnah“ gezogen, so der Minister.
Unterdessen hatte eine Ex-Rekrutin der „Gorch Fock“ unhaltbare Zustände an Bord beklagt. Drill, Einschüchterung und Schlafmangel hätten offenbar System gehabt, sagte die Offiziersanwärterin am Sonntag der Nachrichtenagentur „dapd“ in Berlin. „Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt. Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film“. Selbst das Hinaufklettern auf die Masten sei letztendlich erzwungen worden. „Wenn Aufentern befohlen ist, dann mußt du in die Takelage. Alles andere ist Gehorsamsverweigerung“. Vor allem für weibliche Offizieranwärter sei es auf dem Segelschulschiff schwierig, sagte die Offizieranwärterin. Es habe während der Fahrt an sexuell „eindeutigen und übereindeutigen Angeboten wahrlich nicht gemangelt“, erzählte sie. „Manche Frauen haben das auch als bedrängend empfunden“. Die Bark werde deshalb in Marinekreisen als „größter schwimmender Puff  Deutschlands“ bezeichnet.

 

 

Lieber Herr Bundesverteidigungsminister, als Bürger ohne Uniform
empfehle ich: die „Gorch Fock“ versenken, die Bundeswehr abschaffen.

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