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Tag Archives: Einmarsch

Benjamin Franklin (Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann) wurde 1706 in Boston/Massachusetts geboren.
Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung.
-die Rote Armee der Sowjetunion marschierte 1945 während des 2. Weltkriegs in Polens Hauptstadt Warschau ein.
-Abschiedsrede von US-Präsident Dwight D. Eisenhower 1961. In seiner Rede warnte Eisenhower ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA. Eisenhower sah den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an. Durch die Einwirkung dieses Komplexes auf Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft könne die politische Führung veranlasst werden, Konflikte eher militärisch als politisch lösen zu wollen und damit als verlängerter Arm der Lobby der Rüstungsindustrie agieren.
“In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist. We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together.”

„Wir in den Regierungsräten müssen uns vor unbefugtem Einfluss — beabsichtigt oder unbeabsichtigt — durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potential für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen können.“
Erdbeben von Kōbe/Japan 1995. Durch das Erdbeben und seine Folgen starben 6.434 Menschen, rund 44.000 Menschen wurden verletzt.
-der US-Gangster Al Capone wurde 1899 in Brooklyn/New York geboren.
-der US-Boxer Muhammad Ali (Cassius Marcellus Clay Jr) wurde 1942 in Louisville/Kentucky geboren.

 

 

 

 

 

-Einmarsch sowjetischer Truppen (der 5. und 108. Motorisierten Schützendivision) in Afghanistan 1979. Mit der Operation Storm-333 erreichten Teile einer insgesamt 650 Mann starken Sondereinheit des KGB am 27. Dezember 1979 den Regierungspalast. Der afghanische Ministerpräsident Hafizullah Amin wurde von Soldaten in afghanischen Uniformen getötet.
-der britische Naturforscher Charles Darwin begab sich 1831 auf dem britischen Schiff HMS Beagle auf eine fast fünf Jahre andauernde Reise um die Welt.
-die Radio City Music Hall (ein Konzertsaal im Herzen von Manhattan in New York City) eröffnete 1932 mit einer spektakulären Bühnenshow.
-Premiere des Bühnenstücks „Peter Pan, or The Boy Who Wouldn’t Grow Up“ („Peter Pan, oder der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“) in London 1904. Peter Pan ist die bekannteste literarische Figur des schottischen Schriftstellers James Matthew Barrie.

 

 

(Quellen:Focus Online, Welt Online, Tagesspiegel.de, Sueddeutsche.de)
Neben der Atomkatastrophe in Japan und den schweren Kämpfen in Libyen gab es auch eine Eskalation der politischen Lage in Bahrain. Zuerst einmal sind am 14. März Truppen aus Saudi-Arabien in Bahrain einmarschiert. Die in Marsch gesetzten Truppen gehören offiziell zur gemeinsamen schnellen Eingreiftruppe des Golf-Kooperationsrates (GCC) und wurden von König Hamad ibn Isa Al Chalifa ins Land gerufen, um seine Macht zu sichern. Diese Eingreiftruppe soll eigentlich gegen Bedrohungen von außen eingesetzt werden und nicht gegen Unruhen in einem Mitgliedsland. Dem GCC gehören neben Saudi-Arabien und Bahrain auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Qatar und Oman an. Einen Tag zuvor hatten sich Demonstranten im Finanzdistrikt der Hauptstadt Manama sowie nahe der Universität schwere Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Dabei wurden mehr als 200 Menschen verletzt. Bisher sind seit Beginn der Unruhen vor vier Wochen sieben Personen getötet worden, ohne dass sich eine politische Lösung abzeichnet. Am 15. März hatte die Regierung in Bahrain dann das Kriegsrecht ausgerufen. Auf Anweisung des Königs übernahm das Militär für drei Monate die Kontrolle über das Königreich. Am Mittwochmorgen sind laut Augenzeugen Sicherheitskräfte mit Tränengas und Schüssen gegen 500 Demonstranten auf dem zentralen Pearl Square vorgegangen. Viele Regimegegner protestierten dort seit Wochen gegen die Regierung. Augenzeugen berichteten von Explosionen. Insgesamt sollen drei Demonstranten und drei Polizisten getötet worden sein, Hunderte Menschen sollen verletzt worden sein. Das Militär sperrte Hauptstraßen. Unis, Schulen, Banken und Börsen blieben geschlossen. Das Auswärtige Amt rief die etwa 250 Deutschen, die dort leben, zur Ausreise aus Bahrain auf. In Bahrain herrschte heute angespannte Ruhe. Über Manama kreisten Hubschrauber , viele Straßen blieben gesperrt, die Regierung verhängte eine Ausgangssperre. Laut einer Menschenrechtsorganisation sind sieben Oppositionsführer verhaftet worden.

 

Bei den Demonstranten handelt es sich hauptsächlich um Schiiten, die soziale und politische Benachteiligungen beklagen. In Bahrain stellen Schiiten die Mehrheit der Bevölkerung , während das Herrscherhaus sunnitisch ist. Bahrain hat für den Persischen Golf eine hohe strategische Bedeutung, weil auf seinem Territorium der Stützpunkt der 5. US-Flotte liegt. Da ist es sicher im Sinne der US-Regierung, wenn die schiitische Mehrheit klein gehalten wird. Der geostrategische Vorteil ist halt wichtiger als Demokratie in Bahrain.