überspringe Navigation

Tag Archives: „Discovery“

STS102-344-23
„Mount Ararat (Agri Dagi), Turkey“ /via NASA

 

Der Berg Ararat (16.940 Fuß, 5.165 Meter) ist der größte Vulkan in der Türkei.  Obwohl zur Zeit nicht aktiv, war seine jüngste Eruption wahrscheinlich innerhalb der letzten 10.000 Jahre. Er befindet sich im Nordosten der Türkei (Ostanatolien), in der Nähe der Grenzen mit dem Iran und Armenien. Südwestlich des Hauptgipfels liegt der Kleine Ararat (Little Ararat – 12.877 Fuß, 3.896 Meter). Die Ahoraschlucht ist ein nordöstlich verlaufender Abgrund, der 6.000 Fuß von der Spitze des Berges fällt und der Mittelpunkt eines schweren Erdbebens im Jahr 1840 war. Eine Reihe von Ansprüchen verschiedener Forscher, die Überreste der Arche Noah auf dem Berg Ararat gefunden zu haben, führten zu weiteren Expeditionen auf den Berg, von denen viele ihre Forschungen auf den Schluchtbereich konzentrierten. Das Bild STS102-344-23 wurde am 18. März 2001 während der STS-102-Mission des USSpace Shuttle „Discovery“ unter Verwendung einer 35-mm-Filmkamera aufgenommen.

STS092-713-32
„Smog Layer Over Upstate New York“ /via NASA

 

Astronauten der STS-92-Mission des Space Shuttle „Discovery“ haben am 21. Oktober 2000 Upstate New York bei Sonnenuntergang fotografiert. Gewässer (Ontariosee, Eriesee, die Finger Lakes, der Sankt-Lorenz-Strom und der Niagara-Fluß) sind hervorgehoben durch Sonnenglitzern (die Sonne wird reflektiert von der Wasseroberfläche), was einen dramatischen und ungewöhnlichen regionalen Blick ergibt. Das Foto wurde aufgenommen mit Blick nach Südwesten vom südlichen Kanada und erfasst eine regionale Smog-Schicht, die sich über Zentral-New York, dem westlichen Eriesee und Ohio und weiter nach Westen erstreckt. Die Verschmutzungsschicht in der Erdatmosphäre ist begrenzt durch eine atmosphärische Inversiondie durch die Wolkenschicht oben auf der Fotografie markiert ist. Die Astronauten konnten diesen Smog von mehreren Aussichtspunkten dokumentieren, als sie sich im Orbit über dem Nordosten der USA und dem südlichen Kanada befanden.

s31-76-026
via NASA

 

Am 24. April 1990 wurde das NASA-HubbleWeltraumteleskop an Bord der US-Raumfähre “Discovery” mit der STS-31-Mission in den Weltraum gestartet. Hauptaufgabe dieser Mission war es, das Hubble-Weltraumteleskop auszusetzen, das erste der großen NASA-Observatorien, das in den Orbit gebracht wurde. STS-31 war der zehnte Start des Space Shuttle „Discovery“.An Bord waren die Astronauten Charles Bolden (Pilot, jetzt Administrator der NASA), Steven Hawley (Missionsspezialist), Loren Shriver (Kommandant), Bruce McCandless (Missionsspezialist) und Kathryn Sullivan (Missionsspezialistin, jetzt NOAAAdministrator). Auf diesem Foto vom 25. April 1990, das mit einer HandHasselblad-Kamera aufgenommen wurde, kann das meiste des riesigen Hubble-Weltraumteleskops gesehen werden, wie es vom Remote Manipulator System (RMS) der „Discovery“ ins All ausgesetzt wurde, gefolgt vom Einsatz eines Teils seiner Solarpaneele und Antennen. Dieses war unter den ersten Fotos, das die NASA am 30. April von der fünftägigen STS-31-Mission veröffentlichte. 

NASA:Hubble Space Telescope Reaches Orbit

BRYWSUjCIAEDYQl.jpg large
„Good morning! Perspective – Sunday is a fine day to go for a walk with a friend.“ /via Chris Hadfield/CSA/NASA (Click here for bigger picture)

 

Das Bild zeigt den ersten Weltraumspaziergang am 12./13. Dezember 2006 während der STS-116-Mission der NASARaumfähre „Discovery“. Die Astronauten Robert Curbeam (USA/NASA) und Christer Fuglesang (Schweden/ESA) absolvierten Arbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS). Curbeam trug einen Raumanzug mit roten Streifen, Fuglesang trug einen ganz weißen EVA-Anzug.

 

 

-1938: die Tschechoslowakei wurde gezwungen die Sudetengebiete (Sudetenland – ein teilweise heterogenes und nicht zusammenhängendes Gebiet entlang der Grenzen der damaligen Tschechoslowakei zu Deutschland sowie Österreich) an das Deutsche Reich abzutreten (Münchener Abkommen – wurde in der Nacht zum 30. September 1938 von den Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs unterzeichnet, die zur Lösung der Sudetenkrise zur Münchner Konferenz am 29. September im Münchner Führerbau am Königsplatz zusammengekommen waren. Vertreter der Tschechoslowakischen Republik waren nicht eingeladen).
-1988: Start der Mission STS-26 des USSpace Shuttle „Discovery“ der US-Raumfahrtbehörde NASA vom Kennedy Space Center in Florida. Nach einer Unterbrechung von über zweieinhalb Jahren, verursacht durch die „Challenger“-Katastrophe, wurde das Shuttle-Programm mit dieser Mission wieder aufgenommen. Es war die 26. Space-Shuttle-Mission und der siebte Flug der Raumfähre „Discovery“.
-1978: nach einem Pontifikat von nur 33 Tagen starb Johannes Paul I. (wurde am 26. August 1978 zum Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt als Nachfolger Pauls VI.) in der Nacht vom 28. zum 29. September in der Vatikanstadt. Eine Obduktion seines Leichnams wurde sowohl von seiner Familie als auch vom Vatikan verweigert. Sein Tod ließ rasch zahlreiche Verschwörungstheorien aufkommen.
-1954: der US-Baseballspieler Willie Mays wurde legendär durch Spiel 1 der World Series 1954 „New York Giants“ gegen „Cleveland Indians“, in dem im 10. Inning Larry Doby von den „Cleveland Indians“ auf der 2. Base stand und sein Teamkollege Vic Wertz einen langen Flyball schlug. Mays rannte bis fast an die Home Run-Mauer, und fing den Ball blind mit dem Rücken zum Ball. Mit dieser Aktion, die als „The Catch“ in die Major League Baseball-Historie einging, verhinderte Mays einen sicheren (und vorentscheidenden) Punkt.
-1935: der US-Rock-’n’-Roll- und Country-Musiker Jerry Lee Lewis wurde in Ferriday/Louisiana geboren.

 

 

Die US-Raumfähre „Discovery“ ist gestern auf ihrem letzten Flug auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 nach Washington gebracht worden, wo sie in Zukunft im Smithsonian-Institut in Washington D.C. als Museumsstück ausgestellt wird. Nach einer Ehrenrunde über der US-Hauptstadt landete der Jumbo mit dem ausrangierten Space Shuttle am Internationalen Flughafen Dulles im Bundesstaat Virginia. Die Boeing war vom Weltraumbahnhof der NASA in Cape Canaveral in Florida gestartet. Die „Discovery“ wird in Washington den Prototypen der Space Shuttles, die „Enterprise“, ersetzen, die nach New York verlegt wird. Die „Enterprise“ wird dort im Intrepid Sea-Air-Space Museum ausgestellt. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten eingestellt, im Juli war die „Atlantis“ als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt. Die „Discovery“, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden. Auch die Raumfähren „Endeavour“ und „Atlantis“ kommen ins Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Stern.de)

-die US-Rock-’n’-Roll-Musiker Buddy Holly, Ritchie Valens und der US-Disc-Jockey The Big Bopper starben 1959 auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in Moorhead bei einem Flugzeugabsturz-vermutlich aufgrund eines Instrumentenablesefehlers des Piloten-in der Nähe von Mason City/Iowa.
-mit der erfolgreichen Landung der sowjetischen Mondsonde Luna 9 im Oceanus Procellarum gelang 1966 schließlich die erste weiche Landung auf dem Mond in der Geschichte der Raumfahrt.
-die US-Astronautin Eileen Collins flog 1995 die US-Raumfähre „Discovery“ (Mission STS-63) und damit wurde das Space Shuttle  erstmals von einer Frau gesteuert.
-der US-Maler Norman Rockwell wurde 1894 in New York geboren. Mehr als 40 Jahre lang schuf er die Titelbilder der „Saturday Evening Post“, was ihm eine hohe Popularität verschaffte. Rockwells Arbeiten (Americana) gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell, und haben bis heute ebenso glühende Anhänger wie kritische Verächter, die seine Arbeiten als Kitsch bezeichnen.
-der US-Musikproduzent Phil Spector wurde 2003 verhaftet, weil er verdächtigt wurde, die US-Schauspielerin Lana Clarkson erschossen zu haben. Am 3. Februar 2003 wurde die Polizei durch einen Notruf von Spectors Chauffeur zu dessen Haus Pyrenees Castle in Alhambra (Kalifornien) gerufen, wo Lana Clarkson durch einen Revolverschuss in den Mund zu Tode gekommen war. Spector sprach von einem „Selbstmord aus Versehen“, als Clarkson „die Waffe geküsst“ habe. Der Chauffeur hatte Spector in seinem Notruf allerdings mit den Worten zitiert: „Ich glaube, ich habe jemanden umgebracht“.
-die RoRo-Fähre Al-Salam Boccaccio 98 sank 2006 im Roten Meer. Von den 1.414 an Bord befindlichen Personen–darunter 104 Besatzungsmitglieder–starben mehr als 1.000. Nur 387 Menschen überlebten das Unglück.
-der deutsche Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1809 in Hamburg geboren.

 

 

Jetzt wo die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm aus Kosten-und Sicherheitsgründen eingestellt hat und die Raumfähren „Discovery“, „Endeavour“ und „Atlantis“ als Ausstellungsstücke in Museen steckt, scheint es eine nette Idee zu sein, die 135 Shuttle-Missionen Revue passieren zu lassen. Los geht es dann mit der STS-1-Mission, dem Jungfernflug des Space Shuttle „Columbia“, dessen Start am 12. April 1981 stattfand. Es war der erste Weltraumeinsatz eines Space Shuttle und es war das erste Mal in der NASA-Geschichte, daß ein neues Raumfahrzeug ohne vorherige unbemannte Tests gestartet wurde. Abgesehen von Schäden am Hitzeschild verlief der erste Flug eines Space Shuttles reibungslos. Der erste Shuttle-Flug wurde von Kommandant John Young und dem Piloten Robert Crippen durchgeführt.
Das Hauptziel des Fluges war die Überprüfung der gesamten Flugsysteme. Diesen Test bestand die „Columbia“ hervorragend. Im Gegensatz zu vorhergehenden bemannten Raumfahrtprojekten wie „Mercury“, „Gemini“ und „Apollo“, bei denen mindestens ein unbemannter Testflug durchgeführt wurde, hat man beim Space Shuttle darauf verzichtet. Zwar wurden viele Systeme zuvor einzeln überprüft, aber es gab keinen Flug, bei dem das Zusammenspiel aller Systeme getestet wurde. So stellte dieser erste SpaceShuttle-Flug ein Novum in der bemannten Raumfahrt dar und bedeutete gleichzeitig ein erhöhtes Risiko. Die einzige Nutzlast der Mission war ein Flugüberwachungssystem Development Flight Instrumentation (DFI), bestehend aus Sensoren und Messinstrumenten, um Daten über alle entscheidenden Flugabschnitte aufzuzeichnen. Zwei Tage, sechs Stunden und einundzwanzig Minuten dauerte der erste Flug. 36 Mal umrundeten Orbiter und Crew dabei die Erde, bis sie nach 1,7 Millionen Kilometern im All wieder auf der Landebahn der Edwards Air Force Base aufsetzten. Die Nasa-Planer hatten diesen ausgetrockneten Salzsee im Norden von Los Angeles gewählt, weil die Raumfähre hier einen besonders langen Auslauf hat.
Die NASA bezeichnet STS-1 noch heute als den „kühnsten Testflug der Geschichte“ (“the boldest test flight in history”).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spiegel Online)

Gestern am 21.07.2011 ist zum letzten Mal in der US-Raumfahrtgeschichte ein Space Shuttle aus dem All zur Erde zurückgekehrt. Die US-Raumfähre „Atlantis“ landete pünktlich um 11:57 Uhr MESZ mit den vier Astronauten, dem Kommandanten Christopher Ferguson, dem Piloten Douglas Hurley und den Missionsspezialisten Sandra Magnus und Rex Walheim, an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida. Die Abschiedsmission der „Atlantis“ (Bezeichnung STS-135) dauerte 13 Tage. Damit ist die Ära der bemannten US-Raumfahrt leider fürs erste beendet. Das Shuttle-Programm der NASA wird nach 30 Jahren aus Kosten-und Sicherheitsgründen eingestellt. US-Astronauten werden zukünftig mit russischen Sojus-Kapseln zur Internationalen Raumstation (ISS) transportiert. Frühestens 2015 sollen private US-Raumschiffe wieder bemannt ins All starten. Die NASA plant nun bemannte Raumflüge zu einem Asteroiden (2025) und zum Mars (2030). Die „Atlantis“ wird wie die beiden anderen Space Shuttles „Discovery“ und „Endeavour“ zum Museumsstück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Raumfahrer.net, Astronomie.info, Zeit Online)