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Tag Archives: Demonstration


(Samuel Aranda /Corbis/ The New York Times)

Der World Press Photo Award 2011 geht an den Spanier Samuel Aranda. Sein Bild ist die Aufnahme einer verschleierten jemenitischen Muslimin, die einen verletzten Verwandten im Arm hält. Die Aufnahme entstand am 15. Oktober 2011 in einer Moschee in Jemens Hauptstadt Sanaa am Rande einer Demonstration gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. „Das Foto spricht für die gesamte Region“, begründete das Jurymitglied Koyo Kouoh die Auszeichnung. „Es steht für Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien – einfach alles, was im „Arabischen Frühling“ passiert ist.“ Das Besondere an dem Foto sei, daß es eine private, intime Seite eines politischen Ereignisses zeige, aber auch eine Frau, die nicht nur fürsorgend, sondern auch aktiv ins Geschehen eingreife.

 

 

 

(Text-und Bild-Quelle:Spiegel.de)

-die Tet-Offensive (eine Reihe militärischer, offensiver Operationen der nordvietnamesischen Armee und des Vietcong zwischen dem
30. Januar und dem 23. September 1968 im Rahmen des Vietnamkrieges) begann. Der Angriff des Vietcong am 30. Januar und in den folgenden Tagen kam für die Südvietnamesen und die Amerikaner völlig überraschend.
Machtergreifung der Nationalsozialisten (die Übertragung der Regierungsgewalt im Deutschen Reich auf die NSDAP und ihre nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm) und die anschließende Umwandlung der bis dahin bestehenden Demokratie der Weimarer Republik in die Diktatur des nationalsozialistischen Deutschland im Jahr 1933. An diesem Tag wurde  Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses, in welcher die Nationalsozialisten in der Minderzahl waren, beauftragt.
Franklin D. Roosevelt (von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) wurde 1882 in Hyde Park/New York geboren.
Mohandas Karamchand Gandhi, der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte, wurde 1948 von dem fanatischen, nationalistischen Hindu Nathuram Godse erschossen, der schon zehn Tage zuvor als Mitglied einer Siebenergruppe ein Attentat auf Gandhi geplant hatte.
Blutsonntag in Nordirland 1972-an diesem Tag wurden in der nordirischen Stadt Derry bei einer Demonstration für Bürgerrechte und gegen die  Internment-Politik der britischen Regierung unter Premierminister Edward Heath 13 Menschen von Soldaten des British Parachute Regiments erschossen und 13 weitere angeschossen. Da die Opfer offenbar unbewaffnet waren, führte das Ereignis zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.
-Erstausstrahlung der Radioshow des US-Radiosenders WXYZ (in Detroit/Michigan) „Lone Ranger“ 1933.

 

 

In Ägypten haben die Jugendbewegung und die Muslimbruderschaft für den heutigen Freitag zu Massenkundgebungen aufgerufen. Tausende Menschen sind dem Aufruf gefolgt, um sich an den Protesten am „Freitag der Abrechnung“ zu beteiligen. Auf dem zentralen Tahrir-Platz in der Hauptstadt Kairo fordern sie rasche Reformen. Die Demonstranten beklagen den schleppenden Wandel und und werfen der Militärregierung vor, zu wenig für die strafrechtliche Verfolgung jener zu tun, die für die Schüsse auf Demonstranten verantwortlich sind.
In der Hafenstadt Sues war die Lage bereits Mitte der Woche eskaliert, nachdem Offiziere freigelassen worden waren, die an den tödlichen Attacken der Polizei auf Demonstranten während der Revolution beteiligt gewesen sein sollen.
Die Übergangsregierung hatte betont, die Bürger hätten das Recht zu demonstrieren. Sie sollten aber friedlich bleiben, „um die Errungenschaften der Revolution nicht zu gefährden“, meldeten ägyptische Medien nach einer Kabinettssitzung.
Der Weg zu einer echten Demokratie in Ägypten wird wohl „kein leichter sein“. „Dieser Weg wird steinig und schwer“, um mal Xavier Naidoo zu zitieren.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, n-tv.de)


(Sicherheitskräfte gehen gegen Regierungsgegner vor: Der Jemen versinkt im Chaos Foto:„Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Stern.de)
In der südjemenitischen Stadt Taizz hat es in der Nacht zu Montag bei weiteren Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Salih mindestens 20 Tote und rund 100 Verletzte gegeben. Laut Augenzeugen haben Sicherheitskräfte auf die Demonstranten geschossen und den sogenannten Freiheitsplatz im Zentrum von Taizz gestürmt, der seit Wochen von Regimegegnern besetzt war. Soldaten seien vor Morgengrauen mit Panzern auf den zentralen Platz vorgerückt, auf dem die Demonstranten ihre Zelte errichtet hatten, erklärte Sadek al-Schugaa, Leiter eines Feldlazaretts in Taizz, der nach eigenen Angaben den Überfall beobachtete. Dabei setzten die Sicherheitskräfte Wasserwerfer und Tränengas ein, Scharfschützen zielten von umliegenden Regierungsgebäuden auf flüchtende Zivilisten. In der Stadt Sindschibar setzte die Armee Kampfflugzeuge gegen mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder ein, so Berichte des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“. Bewohner berichteten, sie hätten am Südrand des Ortes Kampfjets in der Luft gesehen und laute Explosionen gehört. Soldaten hatten bis in den Morgen versucht, die Aufständischen aus Sindschibar zu vertreiben. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, erklärte ein Krankenhausmitarbeiter.
Seit vier Monaten gibt es jetzt Proteste gegen den seit 33 Jahren regierenden Salih. Dabei kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Für Salih gilt das Gleiche wie für Husni Mubarak, Muammar al-Gaddafi und Baschar al-Assad: Wenn die Lage im Jemen weiter eskaliert, dann hat Salih wohl bald NATO-Flugzeuge über Sanaa.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Schon wieder ein Grund warum unsere Bundeswehrsoldaten schleunigst aus Afghanistan abgezogen werden sollten. Bei einer gewaltsamen Demonstration vor einem Bundeswehr-Camp in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Taloqan sind nach offiziellen Angaben elf Afghanen getötet worden, 80 weitere Menschen sind verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich zwei deutsche Soldaten sowie vier afghanische Wachmänner. Die Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, weil Demonstranten Handgranaten und Molotowcocktails warfen. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, es sei unklar, ob deutsche Soldaten auf Demonstranten geschossen hätten. Auslöser der Proteste waren Vorwürfe gegen die ISAF, sie habe (wieder mal) vier Zivilisten getötet. Laut ISAF waren es Aufständische. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Schah Dschahan Nuri wurden zwei Männer und zwei Frauen erschossen. „Ich verurteile aufs Schärfste diesen brutalen Angriff, bei dem Zivilisten getötet wurden“, sagte Nuri. Erneut hätten falsche Geheimdienstinformationen zum Tod unschuldiger Afghanen geführt.
Der Witz ist ja, daß die USA schon längst, sogar in Deutschland, mit den Taliban Geheimgespräche führen. Die wissen, daß man in Afghanistan nur verlieren kann.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Israelische Soldaten haben gestern am sogenannten Nakba-Tag mehr als 20 Menschen getötet, Hunderte Menschen wurden verletzt. An diesem Tag erinnern die Palästinenser an ihre Vertreibung bei der Gründung des Staates Israel. Mehrere Protestaktionen zum Jahrestag gestern endeten in Ausschreitungen. Die Palästinenser hatten versucht die Grenze zu Israel zu durchbrechen. Israelische Soldaten erschossen 13 Palästinenser, die den Grenzzaun zu Syrien und zum Libanon überrannt hatten. Im Südlibanon wurden zehn Palästinenser getötet, 70 weitere verletzt. Im Gazastreifen gab es einen Toten und Dutzende Verletzte. Auch auf den Golanhöhen wurden mehrere Palästinenser getötet. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich in einer kurzen Fernsehansprache demonstrativ entschlossen, Israels Grenzen auch weiter zu verteidigen. Er hoffe aber, daß nun, nach dem Jahrestag, wieder Ruhe einkehre.
Auch in Ägypten kam es in der Nacht in der Hauptstadt Kairo bei einer pro-palästinensischen Demonstration vor der israelischen Botschaft zu Ausschreitungen. Zuerst hatten Hunderte Demonstranten friedlich vor der
Botschaft protestiert. Sie forderten den Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Später versuchten einige Demonstranten das Gebäude zu stürmen. Die Sicherheitskräfte gingen daraufhin mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor. Mindestens 40 Menschen wurden dabei verletzt, so der arabische Nachrichtensender „Al-Dschasira“. Es soll auch einige Festnahmen gegeben haben.
Mein Statement dazu: der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einem Fernsehinterview wohl gesagt, daß Israel erneut sein „wahres Gesicht“ gezeigt habe. „Wie ein Krebsgeschwür, das sich im Körper ausbreitet, infiziert dieses Regime jede Region“, sagte Ahmadinedschad. Wenn ich so was schon höre oder lese, bin ich voll auf der Seite Israels. Die arabischen Nachbarn sollen erstmal das Existenzrecht Israels anerkennen. Der Konflikt zwischen Israelis und den Palästinensern kann nur durch ernsthafte Verhandlungen gelöst werden. Beide Seiten müssen sich repektieren. Die Palästinenser müssen das Existensrecht Israels anerkennen und Israel muß im Gegenzug das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat anerkennen.


(Sitzblockade: Rund 300 Demonstranten besetzten die Gleise beim Neustädter Bahnhof)

(Quellen:Focus Online, Radio Bremen.de, Bild.de)
Ich hasse alle Sorten von Nazis, ob dieses Gesindel sich nun NPD oder DVU nennt, ist mir schlichtweg egal, diese Brüder und ihre sch…ssbraune Verbrecherideologie sind so überflüssig wie ein Pickel am . Ich bin immer wieder froh, wenn in diesem Land die Menschen gegen das Nazipack gewaltlos auf die Straße gehen. In Bremen haben heute dankenswerterweise 4000 Menschen weitgehend friedlich gegen einen NPD-Aufmarsch demonstriert. Ein Bündnis aus Gewerkschaften und antifaschistischen Verbänden wollte verhindern, daß die NPD-Mitglieder eine Kundgebung abhalten und durch ein Wohngebiet ziehen. An der Spitze des Protestzuges gegen die Nazis ging Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD). „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagte Böhrnsen. Die Demonstration richte sich gegen Hetze und Rassismus. Am Rande gab es wohl kleinere Rangeleien zwischen Teilnehmern und der Polizei. Angehörige der linksautonomen Szene versuchten, die Absperrungen zu der NPD-Kundgebung zu durchbrechen. Acht Gegendemonstranten wurden festgenommen. An dieser NPD-Kundgebung nahmen 180 Leute teil. Die Innenbehörde hatte mit bis zu 400 Rechtsextremen gerechnet. Die Polizei war eigenen Angaben zufolge mit einem Großaufgebot von 3000 Beamten im Einsatz.

„Financial Times“ Deutschland-Video:Nachrichtenüberblick

(Quelen:Tagesschau.de, Stern.de, Zeit Online, ARD-Text 127, ZDF-Text 135)
Bei einer Demonstration in Syrien gab es gestern gewaltsame Zusammenstöße zwischen Regimegegnern und Sicherheitskräften. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden dabei mindestens fünf Menschen getötet und 44 verletzt. Mehrere Tausend Menschen hatten in der Stadt Dar’a, die im Südwesten des Landes liegt, für politische Reformen und gegen Korruption protestiert. Sicherheitskräfte hatten daraufhin das Feuer eröffnet. Sie sollen mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vorgegangen seien. Die Einheiten seien äußerst brutal gewesen, erklärten die Aktivisten. Die Korruptionsvorwürfe der Oppositionellen richteten sich gegen Präsident Baschar al-Assad und seinen Clan. Demonstriert wurde am Freitag auch in der Hauptstadt Damaskus, Aleppo, Homs, Baniyas und anderen Städten. Bei einer Trauerfeier für die getöteten Demonstranten kam es dann in Dar’a heute zu neuen Protesten. Mindestens Zehntausend Menschen folgten den Särgen mit zwei Männern, die am Freitag ums Leben gekommen waren und riefen: „Gott, Syrien, Freiheit“ sowie „Wer sein eigenes Volk tötet, ist ein Verräter“. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Augenzeugen zufolge nahm die Geheimpolizei mindestens eine Person fest. Nach den schwersten Unruhen in Syrien seit Jahren hat die Regierung Dar’a offenbar abgeriegelt. Die Menschen könnten die Stadt zwar verlassen, sagte der syrische Menschenrechtsaktivist Mase Darwisch unter Berufung auf Bewohner von Dar’a. Es wurde aber niemand mehr in die Stadt hineingelassen.

 

 

An die UNO: Bitte auch eine Flugverbotszone für Syrien!!! Und den Jemen und Bahrain und und und. Da gibt es noch viele Despoten, die vom Westen als Verbündete betrachtet werden und die auf Demonstranten, die Freiheit und Demokratie einfordern, schießen lassen.

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
In der algerischen Hauptstadt Algier hat die Polizei mit einem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften Proteste gegen die Regierung von Präsident Abd al-Aziz Bouteflika unterdrückt. Um eine verbotene Demonstration zu verhindern, waren entlang der geplanten Marschroute rund 30.000 Polizisten im Einsatz. Hunderte Protestteilnehmer durchbrachen eine Polizeisperre, wurden dann aber abgedrängt. Polizisten prügelten mit Schlagstöcken auf die Regimegegner ein. Menschenrechtsaktivisten zufolge wurden mehr als 400 Menschen festgenommen. Bereits gestern schlugen Sicherheitskräfte eine Protestkundgebung nieder, mehrere Demonstranten wurden verletzt. Von den politischen Ereignissen in Tunesien und Ägypten beflügelt ist auch in Algerien die Wut gegen Bouteflika angewachsen.

 

 

Wie ich das hasse, hören oder lesen zu müssen, daß da Menschen niedergeknüppelt werden, da geht mir echt die Galle hoch. Haben diese Nahost-Diktatoren denn keine anderen Antworten auf den Wunsch nach Demokratie?

 

Video:Protestmarsch in Algier