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Tag Archives: „Columbia“

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„Amazing that >5000 parts from the rockets were refurbished & reused. One piece was on both 1st & last Shuttle launch.“ /via Chris Hadfield/CSA/NASA

 

Bild via Astronaut Chris Hadfield (Kanada/CSA) auf Twitter (@Cmdr_Hadfield). Der oberste Zylinder der linken Space-Shuttle-Feststoffrakete (Space Shuttle Solid Rocket Booster/SRB), der bei der ersten Space Shuttle-Mission STS-1 im Jahr 1981 („Columbia“) und der letzten Shuttle-Mission STS-135 im Jahr 2011 („Atlantis“) verwendet wurde, ist zu sehen.

 

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(Quelle:Wikipedia)

-1920: US-Außenminister Bainbridge Colby beglaubigte die Ratifizierung des US-Bundesstaates Tennessee zum 19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der der US-Bundesregierung und den US-Bundesstaaten untersagte, einer Person aufgrund ihres Geschlechts den Zugang zu einer Wahl zu verbieten. Der Zusatz sollte besonders das Frauenwahlrecht erweitern.
-2003: das Columbia Accident Investigation Board (CAIB) veröffentlichte ihren finalen Untersuchungsbericht zur Katastrophe der USRaumfähre „Columbia“, die nach zweiwöchigem Flug am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach (Mission STS-107). Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Einen Tag nach dem Unglück berief NASA-Chef Sean O’Keefe einen unabhängigen Untersuchungsausschuss ein. Die CAIB-Kommission sollte klären, wie es zu dem Unglück gekommen war. Zum Vorsitzenden wurde US-Marineadmiral Harold W. Gehman ernannt, der drei Jahre zuvor aus dem aktiven Dienst ausgeschieden und zuletzt Oberster Alliierter Befehlshaber Atlantik der NATO war. In dem Bericht wurde als Ursache das beim Start abgefallene Stück Isolierschaum des Außentanks angegeben. Es habe ein Loch in die Vorderkante des linken Flügels geschlagen, durch welches beim Wiedereintritt extrem heißes Plasma eingetreten sei, das die Raumfähre habe auseinanderbrechen lassen.
-1974: der US-Pilot Charles Lindbergh starb in Kipahulu/Maui/Hawaii.

 

 

STS-5 war eine Mission des US-Space Shuttle „Columbia“ (OV-102) der US-Raumfahrtbehörde NASA. Der Start erfolgte am 11. November 1982 vom Kennedy Space Center aus.. Dies war die fünfte Space-Shuttle-Mission und der fünfte Flug der „Columbia“. Die Mannschaft bestand aus dem Kommandanten Vance Brand, dem Piloten Robert Overmyer und den Missionsspezialisten Joseph Allen und William Lenoir. STS-5 war die erste Mission, die nicht hauptsächlich zu Testzwecken geflogen wurde. Die Ladung bestand aus den beiden Nachrichtensatelliten Anik C-3 (Telesat Canada)  und SBS-C (Satellite Business Systems) sowie einigen Experimenten. Ein für den vierten Flugtag geplanter erster Weltraumausstieg (EVA) des Shuttle-Programms  wurde wegen Raumkrankheit von Lenoir und Allen um einen Tag verschoben. Die beiden Missionsspezialisten sollten für dreieinhalb Stunden im Frachtraum der „Columbia“ arbeiten und mit neuen Werkzeugen eine Satellitenreparatur simulieren. Am 15. November wurde ein Versuch unternommen, der aber wegen technischer Probleme mit den Raumanzügen (defekter Ventilator bzw. fehlender Druckausgleich) ganz abgebrochen werden musste. Daneben wurden mehrere kleinere Experimente von Studenten ausgeführt. Nach fünf Tagen im All erfolgte die Landung am 16. November 1982 auf der Betonpiste 22 der Edwards Air Force Base (ist eine Luftwaffenbasis der United States Air Force im Antelope Valley nahe Lancaster in Kalifornien, rund 100 Kilometer nördlich von Los Angeles).

 

 

 

 

 

 

(Quellen: Wikipedia, Spacefacts.de)

-der US-Präsident Franklin D. Roosevelt starb 1945 in Warm Springs/Georgia. Er war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der USA. Er war Kandidat der Demokratischen Partei und wurde nach seiner ersten Amtszeit dreimal wiedergewählt (1936, 1940, 1944) – er ist damit der einzige Präsident der USA, der länger als zwei Wahlperioden amtierte. Aufgrund der kritischen außenpolitischen Lage, bedingt durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges, entschied sich Roosevelt, für eine dritte und vierte Amtszeit zu kandidieren, und setzte sich somit über die von George Washington eingeführte freiwillige Selbstbeschränkung hinweg. Erst seit einer Verfassungsergänzung (22nd Amendment to the U.S. Constitution) im Jahre 1947 gibt es seit 1951 eine formale Begrenzung auf zwei Amtszeiten.
-der US-Bürgerkrieg begann 1861 mit dem Beschuss Fort Sumters im Hafen von Charleston/South Carolina durch die Konföderation. Nach dem Fall Fort Sumters forderte US-Präsident Abraham Lincoln die Bundesstaaten der Union am 15. April 1861 auf, 75.000 Mann für drei Monate einzuberufen, mit denen der „Aufstand“ der Südstaaten niedergeschlagen werden sollte.
-der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin absolvierte 1961 mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei in 106 Minuten einmal die Erde. Er der erste Mensch, der im Weltraum die Erde umrundete.
-Start des Jungfernfluges des Space Shuttle „Columbia“ (Mission STS-1) 1981.
-der US-Moderator David Letterman („Late Show with David Letterman“ auf CBS) wurde 1947 in Indianapolis/Indiana geboren.

 

-die US-Raumfähre „Columbia“ brach bei ihrer Rückkehr von ihrer zweiwöchigen letzten Mission (STS-107) im Weltraum 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Die sieben Besatzungsmitglieder Rick Husband, William McCool, Michael Anderson, Kalpana Chawla, David Brown, Laurel Clark und Ilan Ramon kamen dabei ums Leben.
-während des Vietnamkrieges erschoß der südvietnamesische General Nguyễn Ngọc Loan 1968 den gerade festgenommenen vietnamesischen Vietcong-Angehörigen Nguyễn Văn Lém vor den laufenden Kameras westlicher Reporter. Von der Exekution Nguyễn Văn Léms gibt es zwar auch eine Filmaufzeichnung durch den NBC-Kameramann Vo Suu, aber insbesondere ein von „AP“-Fotograf Eddie Adams im Moment des Todes gemachtes Bild ging um die Welt und gilt nicht nur als eines der erschütterndsten Bilddokumente des Vietnamkrieges, sondern wurde aufgrund der internationalen Reaktionen auch zu einem Sinnbild für die zunehmende Bedeutung von Massenmedien bei der Kriegsführung. Es wurde noch im Jahr 1968 zum Pressefoto des Jahres gewählt, und Adams erhielt dafür im Jahr darauf den Pulitzer-Preis.
Ajatollah Khomeini, der politische und spirituelle Führer der Islamischen Revolution im Iran, kehrte 1979 nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück.
-der US-Schauspieler Clark Gable wurde 1901 in Cadiz/Ohio geboren.

 

 

STS-4 war die Bezeichnung für die vierte Mission und den vierten Flug der US-Raumfähre „Columbia“ der US-Raumfahrtbehörde NASA. Der Start erfolgte am 27. Juni 1982. Die Mannschaft: Kommandant Thomas Mattingly und Pilot Henry Hartsfield. STS-4 war der letzte Testflug des Space-Shuttle-Programms. Bei diesem letzten Erprobungsflug des Space Shuttles standen die abschließenden Tests der Raumfährensysteme auf dem Programm. Vor allem wurden das Verhalten bei thermischen Belastungen, das Lageregelungssystem und der Roboterarm (Canadarm) getestet. Während der umfangreichen Thermaltests wurde die „Columbia“ während der Mission immer wieder anders auf die Sonne ausgerichtet. Zunächst zeigte die Unterseite für anderthalb Tage in Richtung Sonne. Anschließend sollte die Mannschaft feststellen, ob die Nutzlastbuchttüren einwandfrei arbeiteten. Offensichtlich hatte das einseitige Aufwärmen zu Dehnungen der Struktur geführt, denn die Tore ließen sich zunächst nicht problemlos schließen. Beim nächsten Versuch konnten die zwei Tore am fünften Flugtag (1. Juli) verriegelt werden, nachdem sich die „Columbia“ zehn Stunden wie ein Grillspieß um die Längsachse gedreht hatte. Ein weiterer Test bestand darin, das Heck des Orbiters für insgesamt zweieinhalb Tage zur Sonne zeigen zu lassen. Außerdem wurde zum zweiten Mal mit dem Roboterarm des Orbiters ein Gerät ergriffen und aus dem Frachtraum gehoben: das kistenförmige IECM-Experiment (Induced Environment Contamination Monitor) flog bereits bei STS-3 mit, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Einen Großteil der Nutzlastbucht nahm, neben der DFI-Palette (Development Flight Instrumentation) zur Messung des Orbiterzustands, die erste militärische Versuchsanordnung ein, die eine US-Raumfähre ins All beförderte. Die als geheim eingestufte Apparatur mit der Bezeichnung „DOD 82-1“ befand sich im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums an Bord. Die Nutzlast des Pentagons, die während des Fluges im Frachtraum der Columbia verankert blieb, bestand aus einem Infrarotteleskop, einem UV-Sensor und einem Sextanten. Auf diesem Flug wurde auch der erste aktive GAS-Behälter (GetAway Special) mit dem Shuttle befördert, der neun Experimente enthielt. Die Astronauten führten zudem medizinische Experimente an sich durch und trainierten das Anziehen der Raumanzüge für Außenbordeinsätze in zukünftigen Shuttle-Missionen.
Nach einer Woche endete die Mission am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA. Die „Columbia“ landete auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Wikipedia, Spacefacts.de)

-Beginn der „Operation Desert Storm“ („Operation Wüstensturm“), des Golfkriegs 1991, welchen die USA und weitere Koalitionsstreitkräfte gegen den Irak unter Diktator Saddam Hussein geführt hatten. Auslöser des 2. Golfkriegs war der Einmarsch des Irak in Kuwait am 2. August 1990.
-Start der US-Raumfähre „Columbia“ zu ihrer letzten Mission (STS-107) 2003. Das Space Shuttle „Columbia“ brach nach zweiwöchigem Flug am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.
-der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten („Volstead Act“) trat 1920 in Kraft. Die Prohibition in den Vereinigten Staaten war das landesweite Verbot des Verkaufs, der Herstellung und des Transports von Alkohol durch den 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von 1919 bis 1933.
-Persiens Schah Mohammad Reza Pahlavi verließ 1979 für immer den Iran (Islamische Revolution). Am 1. Februar 1979 kehrte Ajatollah Ruhollah Chomeini aus dem französischen Exil in den Iran zurück.
-Broadway-Premiere des Musicals „Hello, Dolly!“ mit US-Schauspielerin Carol Channing in der Hauptrolle 1964 am St. James Theatre in New York City.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die STS-3-Mission war die dritte Space Shuttle-Mission und der dritte Flug der US-Raumfähre „Columbia“. Zur Mannschaft gehörten Jack Lousma (Kommandant/2. Raumflug) und Gordon Fullerton (Pilot/1. Raumflug). Der Start erfolgte am 22. März 1982. STS-3 war der letzte NASA-Flug, für den eine komplette Ersatzmannschaft (Thomas Mattingly, Kommandant/Henry Hartsfield, Pilot) eingeteilt wurde. Ab der STS-4-Mission wurden nur noch für einzelne Mannschaftsmitglieder Ersatzleute nominiert. Dies betraf vor allem Nutzlastspezialisten und Astronauten aus anderen Ländern.
STS-3 war der vorletzte Testflug des Space-Shuttle-Programms. Die Überprüfung der thermalen Widerstandsfähigkeit der „Columbia“ stand im Vordergrund. Verschiedene Bereiche des Shuttles wurden über längere Zeit auf die Sonne ausgerichtet und die Strahlungswerte gemessen. In der Ladebucht befanden sich auf einer Palette Experimente für das Office of Space Science der NASA. OSS-1 sammelte Daten über das erdnahe Umfeld, einschließlich Kontaminationen, die vom Shuttle selbst ins All gebracht wurden. Außerdem hatte der Roboterarm (Remote Manipulator System/RMS) seinen zweiten Einsatz.
Die STS-3-Mission endete mit der Landung in White Sands/New Mexico).

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spacefacts.de)

 

 

 

 

Ich wollte nach dem Ende der Space Shuttle-Ära das Shuttle-Programm der NASA Revue passieren lassen. Weiter geht es dann mit der zweiten Mission einer US-Raumfähre (Bezeichnung STS-2) im November 1981. Es war der zweite Flug der „Columbia“. Durchgeführt wurde dieser Flug von Joseph Engle (Kommandant) und Richard Truly (Pilot). STS-2 war die letzte NASA-Mission, die vollständig aus Weltraumneulingen bestand. Dies war zuvor nur beim Mercury-Programm, bei Gemini 4, Gemini 7, Gemini 8 sowie bei Skylab 4 der Fall. Für spätere Shuttle-Flüge galt die Regel, daß der Kommandant einer Mission zuvor bereits als Pilot Weltraumerfahrung gesammelt haben musste. Die „Columbia“ startete am 12. November 1981 um 15:10:00 UTC vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida, sie landete am 14. November 1981 um 21:23:11 UTC auf der Edwards Air Force Base/Kalifornien. Der Aufstieg des Orbiters verlief ohne Probleme. Es gingen keine Kacheln des empfindlichen Hitzeschildes verloren und nur 12 wurden beschädigt.
Während STS-2-Mission wurde die erste größere wissenschaftliche Nutzlast an Bord des Shuttles transportiert. Dabei handelte es sich um die sogenannte OSTA-1 Nutzlast, eine vom NASA Office of Space and Terrestrial Applications entworfene Palette auf der fünf Erdbeobachtungsexperimente montiert waren. Kurz vor Ende des ersten Flugtags trat aber ein Problem auf, das den weiteren Verlauf der Mission stark beeinträchtigte. Eine der drei für die Wasseraufbereitung und Stromerzeugung notwendigen Brennstoffzellen fiel aus. Als zwei Stunden später dann die Leistung rapide abfiel, musste sie von den beiden Crewmitgliedern manuell abgeschaltet werden. Trotz des Problems aktivierte Truly das Remote Manipulator System (RMS)und die Experimente auf der OSTA-1 Palette. Die geplante Missionsdauer von fünf Tagen musste deswegen gekürzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spacefacts.de)

Jetzt wo die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm aus Kosten-und Sicherheitsgründen eingestellt hat und die Raumfähren „Discovery“, „Endeavour“ und „Atlantis“ als Ausstellungsstücke in Museen steckt, scheint es eine nette Idee zu sein, die 135 Shuttle-Missionen Revue passieren zu lassen. Los geht es dann mit der STS-1-Mission, dem Jungfernflug des Space Shuttle „Columbia“, dessen Start am 12. April 1981 stattfand. Es war der erste Weltraumeinsatz eines Space Shuttle und es war das erste Mal in der NASA-Geschichte, daß ein neues Raumfahrzeug ohne vorherige unbemannte Tests gestartet wurde. Abgesehen von Schäden am Hitzeschild verlief der erste Flug eines Space Shuttles reibungslos. Der erste Shuttle-Flug wurde von Kommandant John Young und dem Piloten Robert Crippen durchgeführt.
Das Hauptziel des Fluges war die Überprüfung der gesamten Flugsysteme. Diesen Test bestand die „Columbia“ hervorragend. Im Gegensatz zu vorhergehenden bemannten Raumfahrtprojekten wie „Mercury“, „Gemini“ und „Apollo“, bei denen mindestens ein unbemannter Testflug durchgeführt wurde, hat man beim Space Shuttle darauf verzichtet. Zwar wurden viele Systeme zuvor einzeln überprüft, aber es gab keinen Flug, bei dem das Zusammenspiel aller Systeme getestet wurde. So stellte dieser erste SpaceShuttle-Flug ein Novum in der bemannten Raumfahrt dar und bedeutete gleichzeitig ein erhöhtes Risiko. Die einzige Nutzlast der Mission war ein Flugüberwachungssystem Development Flight Instrumentation (DFI), bestehend aus Sensoren und Messinstrumenten, um Daten über alle entscheidenden Flugabschnitte aufzuzeichnen. Zwei Tage, sechs Stunden und einundzwanzig Minuten dauerte der erste Flug. 36 Mal umrundeten Orbiter und Crew dabei die Erde, bis sie nach 1,7 Millionen Kilometern im All wieder auf der Landebahn der Edwards Air Force Base aufsetzten. Die Nasa-Planer hatten diesen ausgetrockneten Salzsee im Norden von Los Angeles gewählt, weil die Raumfähre hier einen besonders langen Auslauf hat.
Die NASA bezeichnet STS-1 noch heute als den „kühnsten Testflug der Geschichte“ (“the boldest test flight in history”).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spiegel Online)