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Tag Archives: Chaos

(Quellen:RTL.de, Formel 1.de, Motorsport-Total.com)
, der Deutsche Sebastian Vettel/Red Bull Racing hat auch zum dritten Rennen der Formel-1-Saison 2011, dem Großen Preis von China auf dem Shanghai International Circuit in Shanghai/China, die Pole-Position geholt, vor den beiden Briten Jenson Button und Lewis Hamilton, beide McLaren Mercedes. In der zweiten Qualifying-Session sorgte der durch einen Defekt stehengebliebene Lotus Renault GP des Russen Vitaly Petrov für Chaos. Er war auf seiner Auslaufrunde plötzlich mitten auf der Strecke zum Stehen gekommen. Die Session wurde zwei Minuten vor dem Ende unterbrochen, anschließend für einen Sprint um die Top 10 noch einmal freigegeben. Es folgen die Startplätze 1 bis 6:

1.Sebastian Vettel/Deutschland/Red Bull Racing (1:33,706 Min)
2.Jenson Button/Großbritannien/McLaren Mercedes (1:34,421 Min)
3.Lewis Hamilton/Großbritannien/McLaren Mercedes (1:34,463 Min)
4.Nico Rosberg/Deutschland/Mercedes Grand Prix (1:34,670 Min)
5.Fernando Alonso/Spanien/Ferrari (1:35,119 Min)
6.Felipe Massa/Brasilien/Ferrari (1:35,145 Min)

Michael Schumacher/Mercedes Grand Prix startet von Position 14, der Deutsche Nick Heidfeld/Lotus Renault GP startet von 16.

Es folgen einige Statements zum Qualifying:

Sebastian Vettel: „Ich bin überglücklich. Man darf nicht vergessen, daß es jedes Wochenende immer wieder von vorne losgeht. In Q2 war ich im zweiten Abschnitt nicht glücklich, hatte erst sogar Angst, daß es nicht reicht. Im dritten hatte ich dann aber gleich eine tolle Runde. Wir waren wieder die Schnellsten, wir können stolz darauf sein, das ist immer ein schönes Gefühl. Wir freuen uns auf morgen, es wird ein sehr langes Rennen und es ist alles möglich. Ich werde mein Bestes geben.“

Michael Schumacher: „Also, Rückschritt kann man nicht wirklich sagen – außer bei mir. Als Team sieht man eine große Verbesserung. Wir hatten vorher mit eingerechnet, daß wir um Platz 5 kämpfen. Im Prinzip war der Zeitverlust bei mir in der letzten Kurve. Ich habe sehr spät bremsen wollen, habe dann überbremst. Das lag mit Sicherheit an mir, ich glaube nicht, daß das Auto etwas damit zu tun hat. Morgen hoffe ich natürlich auf einen guten Start, das wird entscheidend sein, um einige Plätze gut zu machen.“

Nico Rosberg: „Es lief einfach positiv heute. Es scheint so, daß wir alles ein bißchen besser verstehen: KERS, den Heckflügel. Wenn man uns jetzt vergleicht mit McLaren, wo wir jetzt bis auf zwei Zehntel dran sind, und mit Ferrari, die jetzt vier Zehntel weg sind. Die Ingenieure haben sich zusammegesetzt, nach dem letzten Rennen, sie sind noch mal zum Grundbasis-Setup zurückgegangen. Und da waren Sachen bei, die einfach besser waren. Ganz normale Sachen, wie ein bißchen Aerodynamik.“

Nick Heidfeld: „Wir hatten einfach Pech, daß wir keine saubere Runde hingekriegt haben. Es war knapp, überhaupt noch eine Runde hinzukriegen. Ich hing dann hinter Fernando, der nicht gerade schnell unterwegs war, und die Runde dann auch vorzeitig abbrach.“

Sebastian Vettels Red Bull-Teamkollege, der Australier Mark Webber schied schon nach Q 1 aus, weil er ohne KERS sich verzockte und auf weiche Reifen verzichtete, er startet von Position 18. Sein Statement: „Wir haben gedacht, wir haben genug Pace, um die Runde auch so hinzukriegen. Aber am Ende habe ich die Reifen nicht zum Arbeiten gekriegt. KERS hat auch nicht funktioniert. Das macht es natürlich noch schwieriger. Fünf Runden bin ich heute gefahren. Morgen will ich ein paar mehr fahren.“

Ich denke nicht, daß Schumacher morgen auf dem Treppchen landet oder überhaupt mal dieses Jahr-er ist wohl zu alt. Sebastian drücke ich natürlich wieder ganz fest die Daumen.

Mein Tip für morgen:
1.Sebastian Vettel
2.Jenson Button
3.Nico Rosberg

Das Rennen morgen live auf RTL. Um 07:45 Uhr der Countdown, um 09:00 Uhr der Start und um 10:45 Uhr Siegerehrung und Highlights.

Sky-Sport-Video:Formel 1 -Qualifying-Shanghai 2011

(Quellen:Tagesschau.de,taz.de)

In Ägypten scheint das Chaos zu regieren. Den wütenden Demonstranten reicht die Regierungsumbildung von Präsident Husni Mubarak nicht. Am Samstag hatte Mubarak Geheimdienstchef Omar Suleiman zu seinem Stellvertreter ernannt, neuer Premierminister wurde der frühere Luftfahrtminister Ahmad Schafiq. Trotz Ausgangssperre haben die Unruhen und Proteste gegen das Regime in der Nacht angedauert. Nach TV-Berichten waren allerdings weniger Menschen als zuvor auf der Straße. In Kairo schlossen sich junge Menschen zu Bürgerwehren zusammen, um Wohnviertel vor Plünderern und kriminellen Randalierern zu schützen, die ihr Unwesen treiben. Diese verwüsteten Geschäfte und Supermärkte, griffen Häuser an und setzten die Zentrale der Steuerbehörde in Brand. Die Plünderer griffen sogar Krankenhäuser an. Eine Kinderkrebsklinik wurde überfallen und ausgeraubt. Ärzte hatten Molotowcocktails hergestellt, um ein Hospital zu verteidigen. Die ägyptische Armee hat vor mehr als 10.000 Demonstranten im Zentrum
von Kairo Stärke gezeigt. Kampfflugzeuge überflogen den Tahrir-Platz im Tiefflug, während Soldaten mit mindestens 16 Fahrzeugen auf den Platz vorrückten. Das berichteten Augenzeugen, bevor um 16:00 Uhr Ortszeit wieder eine Ausgangssperre in Kraft trat. Zuvor soll das Fernsehen über Mubaraks Besuch in der Kommandozentrale der Streitkräfte berichtet haben. Desweiteren ist die Armee in Teile der Touristenhochburg Scharm El-Scheich am Roten Meer eingerückt und auch in Al-Arisch im Norden der Sinai-Halbinsel hätten Soldaten Stellung bezogen, so Augenzeugen. Laut Medienberichten hat die ägyptische Regierung den arabischen Fernsehsender „Al Dschasira“ verboten, der umfassend über die Unruhen in Ägypten berichtet hatte. Der scheidende Informationsminister Anas al-Fekki habe ein Arbeits-und Empfangsverbot für den Sender angeordnet, teilte die ägyptische Agentur „Mena“ mit. Al-Fekki habe die Lizenzen des Senders für ungültig erklärt. Auch die Akkreditierungen der Journalisten des Senders seien ab Sonntag ungültig. „Al Dschasira“ kritisierte dies als Zensur. Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben Präsident Mubarak und die Demonstranten zu Gewaltverzicht aufgerufen. In ihrer Erklärung forderten Merkel, Sarkozy und Cameron Mubarak auf, einen Transformationsprozeß einzuleiten. Das US-Außenministerium kritisierte die Regierungsumbildung in Ägypten als unzureichende Antwort auf die Proteste.

 

 

 
Der Westen und vor allem die Amerikaner sind pure . Es wird nur über Reformen geredet, nicht von Demokratie. Der Westen ist gar nicht an Veränderungen im Nahen Osten interessiert, nur der Status quo soll Aufrecht erhalten bleiben, sprich Mubarak soll gehalten werden mit aller Macht. Mubarak, der Verbündete im Kampf gegen Fundamentalisten. Nur, den wollen die Ägypter gar nicht mehr, aber was soll’s Die Amerikaner haben Ägypten Geld für Waffen gegeben, mit denen werden jetzt die Demonstranten getötet. Alles für einen geostrategischen Vorteil.