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Tag Archives: California Science Center

Die 2011 ausgemusterte USRaumfähre “Endeavour” ist seit Dienstag im California Science Center in Los Angeles/Kalifornien als Museumsstück für die Öffentlichkeit zu bewundern. Die „Endeavour“ wurde im September 2012 auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 (Shuttle Carrier Aircraft/SCA) vom Kennedy Space Center in Florida nach Los Angeles gebracht und wurde am 14. Oktober mit einem Spezialtransporter durch die Strassen von LA zum CSC transportiert. Die “Endeavour” war das jüngste Raumschiff der Space Shuttle-Flotte der NASA. Seit dem Jungfernflug (Mission STS-49) im Mai 1992 war das Shuttle insgesamt 299 Tage im All und legte bei seinen 25 Missionen mehr als 185 Millionen Kilometer zurück. Ende Mai vergangenen Jahres beendete die Raumfähre ihre letzte Mission (STS-134) zur Internationalen Raumstation (ISS). Der letzte Start fand am 16. Mai 2011 um 14:56 Uhr MESZ statt, die letzte Landung am 1. Juni 2011 um 8:35 Uhr MESZ in Florida. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung.  Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Discovery” wurde ins Smithsonian-Institut in Washington, D.C. gebracht, die “Atlantis” bleibt im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers in Florida und der Prototyp “Enterprise” wurde ins Intrepid Sea-Air-Space Museum in New York City verlegt. Die US-Astronauten müssen vorerst mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS fliegen. Die NASA entwickelt als Shuttle-Nachfolger ein bemanntes Raumschiff für Flüge zum Mond, zum Mars und darüber hinaus. Die “Orion”-Kapsel soll ab 2017 einsatzbereit sein.  Für Versorgungsflüge zur ISS hat die US-Raumfahrtbehörde NASA das US-Unternehmen SpaceX für 1,6 Milliarden US-Dollar beauftragt, zwölf ”Dragon”-Flüge im Rahmen des CRS-Programms (Commercial Resupply Services) durchzuführen. Neben Versorgungsflügen will SpaceX bis Mitte 2015 auch Menschen ins All befördern können.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:msnbc.msn.com)

Seit Freitag ist die 2011 ausgemusterte USRaumfähre “Endeavour” mit einem Spezialtransporter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3,2 Stundenkilometern auf dem knapp 20 Kilometer langen Weg vom Flughafen Los Angeles in Los Angeles/Kalifornien zum California Science Center, wo sie in Zukunft als Museumsstück ausgestellt wird. Die „Endeavour“ war am 22. September 2012 auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 (Shuttle Carrier Aircraft/SCA) in Los Angeles gelandet und blieb dort bis zum Beginn ihres Transportes am Freitag.  Es mussten rund 400 Bäume gefällt und einige Stromleitungen gekappt werden, um den Weg für die Überführung des Raumschiffes freizumachen. Die “Endeavour” war das jüngste Raumschiff der Space Shuttle-Flotte der NASA. Seit dem Jungfernflug (Mission STS-49) im Mai 1992 war das Shuttle insgesamt 299 Tage im All und legte bei seinen 25 Missionen mehr als 185 Millionen Kilometer zurück. Ende Mai vergangenen Jahres beendete die Raumfähre ihre letzte Mission (STS-134) zur Internationalen Raumstation (ISS). Der letzte Start fand am 16. Mai 2011 um 14:56 Uhr MESZ statt, die letzte Landung am 1. Juni 2011 um 8:35 Uhr MESZ in Florida. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung.  Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Discovery” wurde ins Smithsonian-Institut in Washington, D.C. gebracht, die “Atlantis” bleibt im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers in Florida und der Prototyp “Enterprise” wurde ins Intrepid Sea-Air-Space Museum in New York City verlegt. Die US-Astronauten müssen vorerst mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS fliegen. Die Nasa entwickelt als Shuttle-Nachfolger ein bemanntes Raumschiff für Flüge zum Mond, zum Mars und darüber hinaus. Die “Orion”-Kapsel soll ab 2017 einsatzbereit sein.  Für Versorgungsflüge zur ISS hat die US-Raumfahrtbehörde NASA das US-Unternehmen SpaceX für 1,6 Milliarden US-Dollar beauftragt, zwölf ”Dragon”-Flüge im Rahmen des CRS-Programms (Commercial Resupply Services) durchzuführen. Neben Versorgungsflügen will SpaceX bis Mitte 2015 auch Menschen ins All befördern können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Quellen: Skyweek.com , Der Westen.de, Die Welt.de)


(Fotos:NASA)

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist am Mittwoch nach 16 Tagen sicher von ihrer 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) im All zur Erde zurückgekehrt. Mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord setzte das Space Shuttle um 08:35 Uhr MESZ mit einer Bilderbuch-Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida auf. Die STS-134-Mission hatte Wartungs-und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) zum Inhalt. Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.
Ihren Jungfernflug absolvierte die „Endeavour“ am 07. Mai 1992 (Mission STS-49). Während dieser neuntägigen Mission wurde der havarierte Satellit Intelsat 603 in einem spektakulären Weltraumspaziergang eingefangen, wobei zum ersten und einzigen Mal drei Astronauten die Luftschleuse verließen. Mit der „Endeavour“ begann am 04. Dezember 1998 (Mission STS-88) die lange Serie von Shuttleflügen zum Aufbau der ISS. Während der fast 12-Tägigen Mission transportierte das Shuttle das Unity-Modul ins All und die Crew befestigte dieses am russischen Sarja-Modul, das sich bereits im Orbit befand. Sie betrat als erste Besatzung die neue ISS. Nach ihrer letzten Mission wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Im Juli soll dann noch die US-Raumfähre „Atlantis“ zu ihrer letzten Mission (STS-135) ins All starten, danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm. 

(Quelle:Raumfahrer.net, Focus Online, Sueddeutsche.de)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ befindet sich auf ihrem letzten Heimflug zur Erde. Das Space Shuttle hatte mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord kurz vor 06:00 Uhr MESZ am Montagmorgen von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt. Am Mittwoch soll die „Endeavour“ nach ihrer 16-tägigen 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida landen. Danach wird die Raumfähre als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Unmittelbar nach dem Ablegen von der ISS absolvierte die Raumfähre in 200 Metern Entfernung noch einen Flyaround um die Station, um ihre derzeitige Struktur auf Fotos und in Filmen zu dokumentieren. Anschließend wurde bei einem fiktiven Wiederannäherungsmanöver ein Sensor für das Rendezvoussystem STORRM (Sensor Test for Orion Relative Navigation Risk Mitigation) des geplanten viersitzigen Mehrzweckraumschiffs Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) getestet. Dieses ist vorwiegend für längere Flüge zu erdnahen Asteroiden und zum Mond, aber auch zur ISS ausgelegt. Für den Test entfernte sich die „Endeavour“ so weit von der ISS, daß die STORRM Sensoren die Station nicht mehr erfassen konnten, dann führte die Crew eine Reihe von Kurskorrekturen aus, um den Orbiter wieder auf Rendezvous-Kurs mit der ISS zu bringen. Kommandant Mark Kelly bedankte sich vor dem Abdocken für die Gastfreundschaft auf der ISS und sprach von einer sehr erfolgreichen Mission: „Wir hatten wirklich gute Tage.“ Nun sei es an der Zeit, den Leuten in der ISS etwas Frieden und Ruhe zu gönnen.. ISS-Langzeitbewohner Ronald Garan sagte: „Es war wirklich schön, euch zu sehen.“ Er bedankte sich ausdrücklich für die Wartungsarbeiten, die die Shuttle-Crew in und an der ISS während ihres elftägigen Besuchs durchgeführt hatte. „Ihr lasst uns wirklich in guter Form zurück und es war wirklich ein großer Erfolg.“ Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.

(Quelle:Raumfahrer.net)
Besser spät als nie-am Montag um 14:56 Uhr MESZ ist dann die US-Raumfähre „Endeavour“ (OV-105) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral /Florida mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Das Space Shuttle hätte eigentlich schon am 29. April zur ISS starten sollen, aber wegen eines Kurzschlusses im Heizsystem der Auxiliary Power Unit Nummer 1 mußte der Startversuch abgebrochen werden. Nun ist die „Endeavour“ also dann auf ihrer 25. und letzten Mission, die die Bezeichnung STS-134 trägt. Auf dieser Mission soll die „Endeavour“-Crew das Alpha-Magnet-Spektrometer-02 (AMS-02) und den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur ISS transportieren und dort installieren. Zudem wird das Orbiter Boom Sensor System der Raumfähre an der ISS zurückgelassen. Bei dem AMS-02 handelt es sich um einen zwei Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) teuren Teilchendetektor, der nach Antimaterie suchen soll, wie sie von einigen kosmologischen Modellen als Relikt des Urknalls erwartet wird. Die letzte „Endeavour“-Mission wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA wegen der Startverschiebung von 14 auf 16 Tage erweitert. Nach ihrer Rückkehr zur Erde wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt.
Noch zwei kleine Details zur letzten „Endeavour“-Reise. Mission-Commander Mark Kelly ist der Ehemann der US-Politikerin Gabrielle Giffords, die bei einem Attentat am 8. Januar 2011 in Tucson/Arizona schwer verletzt wurde. Ihr Zustand hat sich aber inzwischen soweit verbessert, daß die Ärzte grünes Licht für den Shuttle-Start gaben, den sie vor Ort in Cape Canaveral mitverfolgte. Noch ein Detail für alle Star TrekFans: der Astronaut Michael Fincke hatte als Schauspieler einen Gastauftritt in der letzten Folge der Serie Star Trek: Enterprise.