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Tag Archives: Bundeswehr

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte am Montag Haftbefehle gegen Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi, sowie seinem Sohn Saif al-Islam al-Gaddafi und seinen Schwager, dem Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi, erlassen. Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen, darunter Morde an Hunderten von Zivilisten, Folter, die Verfolgung unschuldiger Menschen und die Organisierung von Massenvergewaltigungen zur Einschüchterung der Bevölkerung.
Die libysche Führung hatte bereits angekündigt, einen möglichen Strafbefehl gegen Gaddafi ignorieren zu wollen. Das UN-Tribunal sei ein „Baby der Europäischen Union, um afrikanische Führer zu verfolgen“, sagte der stellvertretende Außenminister Chalid Kaim in Tripolis. Diese libyschen Rebellen haben natürlich erfreut auf den Haftbefehl reagiert. „Jetzt gibt es für Gaddafi keinen Fluchtort mehr“, sagte der Sprecher des Nationalen Übergangsrats in Bengasi, Mustafa al-Gherijani. Am liebsten wolle er Gaddafi selbst gefangen nehmen, und zwar in Libyen. „Wir wollen ihn auch in Libyen vor Gericht stellen, damit jeder Libyer das Gefühl hat, daß auch ihm persönlich Gerechtigkeit widerfahren ist, und damit diese Akte geschlossen werden kann.“
Eine weitere Nachricht im Zusammenhang mit Libyen. Die Bundesregierung ist offenbar bereit, die NATO indirekt zu unterstützen und Bauteile für die Bomben zu liefern, mit denen dann Zivilisten umgebracht werden. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erklärte, daß ein Antrag der NATO-Versorgungsagentur (NATO Maintenance and Supply Agency/NAMSA) auf Unterstützung vorliege. „Es ist die grundsätzliche Bereitschaft signalisiert worden, unterstützend tätig zu werden“, so der Ministeriumssprecher. Spiegel Online berichtete, daß die Anfrage Technik und Bauteile für Bomben und andere Militärtechnik betreffe. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière habe bereits zugestimmt. Dann kann die NATO ihre „Friedensmission“ in Libyen ja mit solider deutscher Waffentechnik fortsetzen. Prima! Und beim Tod von Zivilisten können wir dann nicht mehr unsere Hände in Unschuld waschen.

 

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Im Norden Afghanistans hat es gestern in Taloqan auf den Sitz des Gouverneurs der Provinz Tachar einen Selbstmordanschlag gegeben, bei dem zwei Bundeswehrsoldaten getötet wurden. Dies bestätigte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin. Fünf weitere Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Auch der Kommandant der ISAF-Truppe in Nordafghanistan, General Markus Kneip, wurde leicht verletzt. Die Soldaten seien im Gouverneursgebäude von Tachar gewesen, um mit den afghanischen Partnern nach den jüngsten Vorfällen, bei denen ein Bundeswehrlager angegriffen wurde, über die Sicherheit vor Ort zu sprechen. Der Attentäter, der nach Medienberichten zu den Sicherheitskräften gehörte, die das hochrangige Treffen schützen sollten, sprengte sich in die Luft, als die Teilnehmer des Treffens den Konferenzraum verlassen hätten. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Insgesamt kamen sieben Menschen bei dem Terroranschlag ums Leben, darunter der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Mohammed Daud Daud.
Es ist immer das gleiche Ritual:ein Bundeswehrsoldat stirbt in Afghanistan, unsere Politiker, die man lieber selbst dorthin schicken sollte, zeigen sich schockiert und dann passiert nichts, bis der nächste Soldat stirbt. Unsere Bundeswehrsoldaten sind Kanonenfutter in einem Krieg, der nicht zu gewinnen ist und nur die USA betrifft.

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Gestern ist im Norden von Afghanistan bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille leider schon wieder ein deutscher Soldat getötet worden, ein weiterer Bundeswehrsoldat und ein afghanischer Übersetzer wurden verletzt. Die Bundeswehr-Patrouille war nordwestlich von Kunduz im Distrikt Char Darah unterwegs, als ein Sprengsatz am Straßenrand detoniert sei, erklärte der regionale Polizeichef. Der Anschlag habe drei gepanzerte Bundeswehrfahrzeuge getroffen. Man gehe davon aus, daß es zwei Sprengkörper gegeben habe, so Generalinspekteur Volker Wieker. Die Politiker unserer Bundesregierung und der Opposition verurteilten den Angriff. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, daß der „feige, anonyme Anschlag“ an der Strategie der Bundeswehr in Afghanistan nichts ändern werde. „Wir machen Fortschritte in Afghanistan. Wir haben die richtige Strategie, und diese Strategie werden wir auch weiter durchsetzen.“
Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001 kamen 48 deutsche Soldaten ums Leben. 30 davon starben im Gefecht oder bei Anschlägen. Dieser tote Soldat ist dann Nummer 49. Schlimm daß diese Meldung bei der Tagesschau gestern um 20:00 Uhr nur eine Randnotiz war-an siebter Stelle nach Dünnsch…s und Vulkanasche.

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(Quelle:Tagesschau.de)
Nach der angeblichen Meuterei auf der „Gorch Fock“, der geöffneten Feldpost aus Afghanistan und dem Schießunfall eines Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan hat Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) umfassende Untersuchungen in der gesamten Bundeswehr angeordnet. „Ich habe den Generalinspekteur beauftragt, eine Überprüfung in allen Teilstreitkräften vorzunehmen, inwieweit es auch jetzt noch Anhaltspunkte für Rituale gibt, die den Grundsätzen der Bundeswehr widersprechen“, so zu Guttenberg in der „Bild am Sonntag“. Geklärt werden müsse auch, ob es Verstöße gegen Vorschriften gab, zum Beispiel einen leichtfertigen Umgang mit Waffen. Entsprechende Konsequenzen würden „zeitnah“ gezogen, so der Minister.
Unterdessen hatte eine Ex-Rekrutin der „Gorch Fock“ unhaltbare Zustände an Bord beklagt. Drill, Einschüchterung und Schlafmangel hätten offenbar System gehabt, sagte die Offiziersanwärterin am Sonntag der Nachrichtenagentur „dapd“ in Berlin. „Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt. Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film“. Selbst das Hinaufklettern auf die Masten sei letztendlich erzwungen worden. „Wenn Aufentern befohlen ist, dann mußt du in die Takelage. Alles andere ist Gehorsamsverweigerung“. Vor allem für weibliche Offizieranwärter sei es auf dem Segelschulschiff schwierig, sagte die Offizieranwärterin. Es habe während der Fahrt an sexuell „eindeutigen und übereindeutigen Angeboten wahrlich nicht gemangelt“, erzählte sie. „Manche Frauen haben das auch als bedrängend empfunden“. Die Bark werde deshalb in Marinekreisen als „größter schwimmender Puff  Deutschlands“ bezeichnet.

 

 

Lieber Herr Bundesverteidigungsminister, als Bürger ohne Uniform
empfehle ich: die „Gorch Fock“ versenken, die Bundeswehr abschaffen.

Zum Video


(Quelle:Zeit Online)

Wie bekannt wurde, ist Post von Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan nach
Deutschland systematisch geöffnet worden. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP) , hatte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) informiert, daß die Briefe in den vergangenen drei Monaten teils mit Inhalt, aber geöffnet, teils auch ohne Inhalt angekommen seien. Wie viele Sendungen offen die Empfänger erreichten, ist noch unklar.
Betroffen sind Soldaten einer Einheit, in der hauptsächlich Fallschirmjäger aus Niedersachsen dienen, wie der Wehrbeauftragte sagte. Königshaus hatte von dem Problem bei einem Besuch im Feldlager Masar-i-Scharif erfahren. Am Dienstag informierte er Guttenberg in einem Brief. Spekulationen, die Post sei aus sicherheitstechnischen Gründen geöffnet worden, wies Königshaus zurück. Der Verteidigungsminister hat eine „unverzügliche“ Aufklärung der Vorfälle zugesichert. Sollte mit Vorsatz gehandelt worden sein, müsse dies Konsequenzen haben, fügte der Minister hinzu.

 

 

Tja, wer durchschnüffelt da wohl die Post unserer Bundeswehr? oder ? Wer weiss das schon?

Auf jeden Fall ist das ein Skandal.

 

 


Das Thema Terrorismus lässt uns hierzulande gar nicht mehr los.Jetzt ist sogar die Berliner Reichstagskuppel gesperrt worden,weil es angeblich Anschlagspläne auf den Deutschen Bundestag gibt.Ganz Deutschland scheint
derzeit wie gebannt auf einen großen Knall von islamistisch gesinnten Terroristen zu warten,der wahrscheinlich und hoffentlich nie stattfinden wird.Währenddessen sind in der nordafghanischen Provinz Kundus drei Bundeswehrsoldaten bei einem Taliban-Anschlag glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt worden. Diese Nachricht scheint wohl völlig
untergegangen zu sein.Verdrehte Welt.Diese Soldaten sind es doch im Moment,die wirklich von Terroranschlägen gefährdet sind. Wobei mal wieder die obligatorische Frage gestellt werden muß,was die Bundeswehr in Afghanistan zu suchen hat.Die schützen doch nur dieses Karsai– Regime und das ist genauso demokratisch wie es Saddam Husseins Regime war.Es scheint recht einfach zu sein:keine Bundeswehr in Afghanistan-keine Terrorbedrohung für Deutschland.