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Tag Archives: Barack Obama

 

 

 

 

Das Militärgefängnis Guantánamo (Camp X-Ray, Camp Delta mit dem Sonderteil Camp Echo und Camp Iguana)- Dorthin waren am 11. Januar 2002 die ersten 20 Gefangenen eingeliefert worden. Sie waren in Afghanistan ergriffen worden, wo die Vereinigten Staaten nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 einmarschiert waren, und wurden verdächtigt, Mitglieder der Terrororganisation Al-Qaida zu sein, die in dem Land ihre Basis hatte.

Gegenwärtig befinden sich noch 171 Gefangene in Guantánamo. Von ihnen sollen 36 wegen Kriegsverbrechen vor Militärgerichte kommen, weitere 46 gelten als gefährlich und sollen bis auf weiteres festgehalten werden, ohne vor Gericht gestellt zu werden. 32 können freigelassen werden, wenn sich Länder bereitfinden, sie aufzunehmen. Die restlichen 57 stammen aus dem Jemen, sie sollen ebenfalls nicht angeklagt, aber auch nicht in ihre Heimat zurückgeschickt werden, weil die Lage dort zu instabil ist.

Das Militärgefängnis Guantánamo ist eine Schande für die US-Regierung (die von Ex-US-Präsident George W. Bush und die des gegenwärtigen Noch-Präsidenten Barack Obama, der versprochen hatte, das Lager zu schliessen), für alle befreundeten Regierungen, die geholfen haben , das Lager zu füllen und für die Medien, die meiner Meinung nach viel zu wenig darüber berichten.

„I think what’s going on in Guantanamo Bay and other places is a disgrace to the U.S.A. I wouldn’t say it’s the cause of terrorism, but it has given impetus and excuses to potential terrorists to lash out at our country and justify their despicable acts.“Jimmy Carter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:NZZ Online)


Papst Benedikt XVI. und der Imam der Al-Azhar Moschee in Kairo Ahmed Mohamed el-Tayeb

Hier sind die Bilder aus der „Unhate“-Kampagne von Benetton. „Hass wird nie durch Hass beendet. Durch Liebe allein kann Hass überwunden werden“, heisst es in einer Mitteilung.
Man versuche, der Hasskultur entgegenzuwirken und die Nähe zwischen Völkern, Religionen, Kulturen zu fördern. Der Kuss sei dabei ein zentrales Thema.
Ich finde diese Bilder , nur schade, daß sich jetzt wieder einige aufregen.

 

Chinas Staatspräsident Hu Jintao und US-Präsident Barack Obama

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy

 

Nordkoreas Diktator Kim Jung II und Südkoreas Präsident Lee Myung-bak

 

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu

 

Barack Obama und Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez

 

 

Herzlichen Glückwunsch Libyen zur Befreiung – danke NATO. Die Rechts – Grundlage des neuen Libyen soll also islamisches Recht (Scharia) sein.
„Bei uns ist das islamische Recht die Grundlage der Rechtsordnung“, erklärte Mustafa Abdul Dschalil, Vorsitzender des Nationalen Übergangsrats. „Ein Gesetz, das dem islamischen Recht widerspricht, ist null und nichtig.“ In diesem Sinne sei auch das geltende libysche Eherecht zurückzuweisen, das die Zahl der Frauen für einen Muslim begrenzt. Man werde auch islamische Banken gründen, die keine Zinsen verlangen.
Ein schöner Treppenwitz: die NATO bombt die Scharia in Libyen herbei. Scharia heißt ja dann wohl, daß in Zukunft die Frauen in Libyen unterdrückt werden. In Saudi – Arabien gibt es auch die Scharia, da kann man ja sehen, wie gut es die Frauen dort haben. Dies ist ja dann wohl die Befreiung der Männer, die sich durch das bisherige libysche Eherecht, das die Anzahl der Frauen begrenzt, untedrückt fühlten. Gut gemacht NATO, gut gemacht US – Präsident Barack Obama und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.
Ich denke mal, daß der nächste Krieg bald kommt, wenn der Westen merkt, was für ein Fehler es war, diese Rebellen zu unterstützen.

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de)

In der US-Hauptstadt Washington ist am Wochenende von US – Präsident Barack Obama und US – Vizepräsident Joe Biden ein Denkmal zur Würdigung des schwarzen Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King (15. Januar 1929 – 4. April 1968) eingeweiht worden. „An diesem Ort wird er für alle Zeiten stehen, umgeben von Monumenten für die Gründungsväter und Verteidiger dieser Nation“, sagte Obama.
Viele US – Stars wie Aretha Franklin oder Stevie Wonder ehrten King mit Bühnenauftritten. Auch dessen Familie und Weggefährten waren bei der Feier vertreten. Die „I have a Dream“-Rede wurde noch einmal in voller Länge gezeigt. Das Denkmal kann schon seit August besucht werden, rund 1,5 Millionen Menschen nahmen diese Gelegenheit wahr. Die offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten mussten wegen Hurrikan „Irene“ verschoben werden. Es ist das erste Denkmal für einen schwarzen Amerikaner auf der National Mall.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Martin Luther King war ein bemerkenswerter Mensch und es ist gut, daß dieser Mann endlich auf diese Weise geehrt wird.

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Heute ist dann der zehnte Jahretag der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA. 19 Selbstmordattentäter hatten vier Flugzeuge entführt – zwei flogen in den Nord- bzw. Südturm des World Trade Center in New York, ein Flugzeug flog ins Pentagon bei Washington und das vierte Flugzeug wurde von den Terroristen während eines Kampfes mit einigen Geiseln bei Shanksville/ Pennsylvania zum Absturz gebracht.
Mindestens 2.970 Personen kamen durch die Anschläge als Opfer ums Leben. Folgen der Anschläge waren Kriege der USA gegen die Al-Qaida/Taliban in Afghanistan (2001) und gegen das Regime von Diktator Saddam Hussein im Irak (2003). In beiden Ländern sterben bis heute immer wieder Menschen durch Terroranschläge, im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden (Ex-Präsident George W. Bush ist ein Lügner!!!).
Im Mai 2011 wurde dann Al-Qaida-Chef Osama bin Laden nach fast zehnjähriger Jagd in seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad gefunden und getötet (oder auch hingerichtet?). Es gibt da noch Fragen, was im Mai wirklich passiert ist. Bin Laden ist tot, aber diese schrecklichen, unglaublichen Bilder des 11.September 2001 bleiben im Gedächtnis: die Flugzeuge, die damals in die Türme gecrasht sind, die Menschen, die aus Verzweiflung aus den Türmen in die Tiefe und in den Tod gesprungen sind und die einstürzenden Türme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit durch die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) verteidigt US-Präsident Barack Obama seine Finanzpolitik. Das jüngste Schuldenabkommen sei ein „wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ gewesen, so das Weiße Haus. Zugleich räumte Obama ein, daß das wochenlange Gerangel „zu lange gedauert“ und „zeitweise zu viel Uneinigkeit gestiftet“ habe. Obama rief zu mehr Einigkeit an der Sparpolitik auf. Es war die erste Stellungnahme nach der Herabstufung der US-Bonität.
S&P hatte am Freitag nach Börsenschluß erstmals in der US-Geschichte die Bonität der USA um eine Stufe von AAA (Zuverlässige und stabile Schuldner, höchste Qualität) auf AA+ (Gute Schuldner, etwas höheres Risiko als AAA) gesenkt. Bereits vor der Herabstufung verzeichneten in der letzten Woche die Börsen Minuskurse als Reaktionen auf die Schuldenkrisen in den USA und Europa. Bisher ist S&P die einzige US-Ratingagentur, die als Konsequenz aus dem US-Schuldenstreit die Kreditwürdigkeit der USA senkte.
Einen Vorgeschmack darauf, wie die internationalen Finanzmärkte zum Handelsauftakt am Montag reagieren könnten, gab die Börse in Saudi-Arabien. Nach der Herabstufung der USA stürzte sie bis zum Handelsschluss am Samstagabend um mehr als fünf Prozent ab. Die wichtigste arabische Börse war der erste große Handelsplatz weltweit, der auf die Nachricht reagieren konnte.

 

 

 

 

 

Während in den USA die Republikaner und Demokraten um einen Schuldenkompromiss munter und verantwortungslos gerangelt haben, fuhr der Zug ebenso munter auf den Abgrund zu. Montag wenn die internationalen Börsen wieder öffnen, können wir ja sehen, ob der Zug noch zu stoppen ist. Ich verstehe leider von der Weltwirtschaft zu wenig, als daß ich wüßte, was eine Staatspleite der USA als Konsequenz für Europa oder Deutschland nach sich zieht, aber ich gehe bei der komplexen Weltwirtschaft davon aus, daß es sicher ungemütlich wird. Die Armen werden dann wieder die Leidtragenden sein. Wollen wir nicht hoffen, daß die USA ihren schönen Bundesadler gegen einen Pleitegeier austauschen müssen. Wenn doch kaufe ich Kalifornien und Hollywood. 😀

 

 

(Quellen.Tagesschau.de, ZDF-heute.de)

Nach wochenlangem Hin und Her haben sich in den USA Demokraten und Republikaner zwei Tage vor Ablauf der Frist auf eine Erhöhung des US-Schuldenlimits geeinigt. US-Präsident Barack Obama gab die grundsätzliche Einigung mit führenden Politikern beider Parteien zur Abwendung der drohenden Staatspleite Sonntagabend bekannt. Der Kompromiss sieht vor, daß
die Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar schrittweise angehoben wird-und zwar um mindestens 2,1 Billionen Dollar bis ins Jahr 2013 hinein, ohne daß es neue Verhandlungen mit dem Kongress geben muss. Die Erhöhung des Schuldenlimits soll mit Kürzung der staatlichen Ausgaben in Höhe von 2,4 Billionen Dollar in den kommenden zehn Jahren einhergehen. Wichtige Sozialprogramme stehen vor harten Einschnitten. Die entscheidenden Abstimmungen stehen noch aus. Experten erwarten aber, daß genügend Abgeordnete von Demokraten und Republikanern den Kompromiss absegnen werden.
Obama sagte, die Vereinbarung sei nicht perfekt, werde aber die Zahlungsunfähigkeit abwenden und historische Sparmaßnahmen einleiten.

 

 

 

 

Barack Obama-er nimmts den Armen und gibts den Reichen.

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Gestern hat US-Präsident Barack Obama sich mit dem Dalai Lama getroffen und nun sind die Chinesen sauer. „Solch eine Handlung greift stark in die innenpolitischen Angelegenheiten Chinas ein, verletzt die Gefühle des chinesischen Volkes und schädigt das chinesisch-amerikanische Verhältnis“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Der Ministeriumssprecher forderte die USA auf, Chinas Haltung ernsthaft zu berücksichtigen, die schädigenden Folgen des Treffens zu bekämpfen, die Einmischung in seine inneren Angelegenheiten umgehend zu stoppen und die Unterstützung der separatistischen Bewegung der Tibeter zu unterbinden. Das chinesische Außenministerium bestellte zudem einen Vertreter der US-Botschaft ein.
Obama hatte den Dalai Lama, trotz der schon vorher geäußerten Kritik der chinesischen Regierung, im Weißen Haus empfangen. Nach Angaben des Weißen Hauses machte Obama dabei seine „starke Unterstützung für den Erhalt der einmaligen religiösen, kulturellen und sprachlichen Traditionen Tibets und der Tibeter weltweit“ deutlich. Er habe dabei die Bedeutung der Menschenrechte der Tibeter in China betont. Er stellte aber klar, daß Tibet ein Teil Chinas sei und die USA eine Unabhängigkeit nicht unterstützten.

 

 

 

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Immer wenn der Dalai Lama einen westlichen Staatschef trifft, regt sich das Regime in Peking unverschämterweise künstlich auf. Mich regt auf, was die mit den Tibetern machen. Die zerstören diese Kultur.

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Die USA werden bis zum Sommer nächsten Jahres 33.000 der 100.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten abziehen. Der Teilabzug werde
in zwei Schritten vollzogen. In einer Rede an die Nation hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, daß bis Ende diesen Jahres 10.000 US-Soldaten abgezogen werden, 23.000 sollen bis 2012 folgen. „Dies ist der Anfang und nicht das Ende unserer Anstrengungen diesen Krieg zu beenden“, so Obama. Obama sagte, daß die USA weiterhin weltweit Terroristen bekämpfen wollten. Der Gesamtumfang des Abzugs entspricht der Unterstützung, die der Präsident Ende 2009 nach Afghanistan geschickt hatte.
Abgeordnete der Republikaner und der Demokraten im US-Kongress haben Obamas Pläne zum Truppenabzug kritisiert. Den Demokraten geht der Abzug nicht weit und schnell genug, die Republikaner sehen die Erfolge
(wobei ich mir die Frage stelle: welche Erfolge) in Afghanistan durch einen ihrer Meinung nach übereilten Abzug gefährdet. Wegen der hohen Kriegskosten, der schwachen Wirtschaft und der riesigen Staatsverschuldung war Obama immer mehr unter Druck geraten, die Soldaten schnell nach Hause zu bringen.
Die USA und die ausländischen Truppen sind jetzt 10 Jahre in Afghanistan und was als Erfolg verkauft wird ist nichts als ein Witz. Für Afghanistan gibt es keine perfekte Lösung. Ich finde es besser, wenn alle US-Truppen und die ISAF komplett aus dem Land abziehen. Wenn die Taliban tatsächlich versuchen sollten, eine neue Schreckensherrschaft in Afghanistan zu errichten, hoffe ich, daß die Afghanen sich ein Beispiel an den Menschen in Tunesien oder Ägypten nehmen und die Taliban dann zum Teufel jagen. Der Arabische Frühling zeigt, daß die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können und keine Besatzungstruppen brauchen.

 

 

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(Quellen:ZDF-heute.de, n-tv.de, Spiegel Online)
Der Mann auf dem Foto ist der 59-Jährige Bill Warren, der bei San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien lebt. Dieser Mann will nun im Arabischen Meer die Leiche des Al-Qaida-Führers Osama bin Laden finden, was wohl so etwas wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sein wird.  Der Taucher, Abenteurer und Schatzsucher will 400000 US-Dollar ausgeben und mit Sonargeräten von einem Schiff aus Teile des Arabischen Meers absuchen. „Ich meine es ernst, das ist kein Witz“, versicherte Warren. „Ich möchte herausfinden, ob mein Präsident wirklich die Wahrheit sagte und ob Bin Laden tot auf dem Meeresgrund liegt.“ In einem Monat soll die Suche von Indien aus mit einem Kamerateam an Bord beginnen. Ein Sonargerät, das hinter dem Schiff hergezogen wird, könnte noch in 3000 Meter Tiefe kleinste Objekte aufspüren, sagt Warren. Falls er
die Leiche findet, will er sie fotografieren und eine DNA-Probe entnehmen. Dies sei Stoff für einen „wunderbaren Dokumentarfilm“, den er TV-Sendern verkaufen wollte. „Ich weiß nicht, was wir mit dem Leichnam machen würden“, räumt Warren ein. Das Ganze sei eine „sehr heikle“ Angelegenheit.
Osama bin Laden wurde in der Nacht zum 2. Mai im seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad von einer US-Spezialeinheit erschossen und angeblich im Arabischen Meer bestattet. US-Präsident Barack Obama hatte sich gegen die Veröffentlichung von Aufnahmen des Toten entschieden.
Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder bin Laden liegt auf dem Meeresgrund, dann ist es wohl sehr schwierig ihn zu finden-die Wahrscheinlichkeit, daß dieser Warren eine Million beim Lotto gewinnt ist größer. Zweite Möglichkeit: die Leiche von bin Laden befindet sich in einer Kühltruhe des CIA. Ich habe übrigens ein Video angehängt, das zeigt wie bin Laden wirklich starb. Es hat mich viel Mühe gekostet, das Video ausfindig zu machen.

 

 

Euronews.net-Video:Taucher will Bin Ladens Leiche bergen

 

 

 

(Quellen:ZDF-heute.de, N24.de, n-tv.de)
In Libyen sind die Rebellen offenbar in die Hafenstadt Al-Sawija, etwa 50 Kilometer der Hauptstadt Tripolis, vorgedrungen und haben sich dort Gefechte mit Regierungstruppen geliefert. Die Küstenstraße nach Tunesien war dadurch blockiert, berichten „Reuters“-Mitarbeiter, die sich in der Gegend aufhalten. Auf der Straße seien nur Soldaten, Polizisten und bewaffnete Zivilisten unterwegs. Nach Angaben eines Rebellen-Sprechers in London kontrollieren die Aufständischen einen großen Teil des Westens der Stadt. Es sollen die ersten größeren Gefechte in dem Ölhafen sein, seit Regierungstruppen die Rebellen dort im März besiegt hatten.
Nach Medienberichten hat die Türkei dem libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi Unterstützung bei einem Gang ins Exil angeboten. Gaddafi habe bislang allerdings „leider nicht geantwortet“, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan. Gaddafi habe „keine andere Wahl als das Land zu verlassen“, sagte Erdogan im türkischen Fernsehen. Die Türkei habe ihm die „Garantie“ gegeben, ihm dabei behilflich zu sein, an den Aufenthaltsort seiner Wahl zu kommen.
Gaddafi seinerseits hat dem US-Kongress einen Brief geschrieben. Das US-Außenministerium erklärte, es habe von dem Brief gehört, ihn aber bisher nicht gesehen. In dem Schreiben soll Gaddafi seine Bereitschaft bekundet haben, über einen Waffenstillstand zu verhandeln. „Lasst uns die Zerstörung beenden und Verhandlungen aufnehmen, um eine friedliche Lösung für Libyen zu finden“, zitieren Medien aus dem Schreiben. Libyen dürfe „nicht wieder von Europäern kolonisiert werden“. Dazu soll Gaddafi die Kritik des Kongresses an US-Präsident Barack Obama wegen der NATO-Angriffe gelobt haben. Er habe die Überlegungen über die Beteiligung der USA an den NATO-Luftangriffen „mit großem Interesse“ verfolgt, zitiert die Nachrichtenagentur „AFP“ aus dem Brief Gaddafis. Er sei „zuversichtlich, dass die Geschichte die Weisheit Ihres Landes bei der Debatte über diese Themen erkennen“ werde. „Ich möchte meine aufrichtige Dankbarkeit für Ihre nachdenkliche Diskussion der Fragen zum Ausdruck bringen“, zitiert die „New York Times“ aus dem dreiseitigen Brief. „Wir bauen auf den Kongress der USA, daß er weiterhin die militärischen Aktivitäten der NATO und ihrer Verbündeten untersucht…“ Die Reaktion der USA auf Gaddafis Schreiben dürfte wohl klar sein:  
Ein Sprecher von John Boehner, dem Präsidenten des US-Repräsentantenhauses, nannte das Schreiben wirr. „Wenn dieser inkohärente Brief echt ist, bestärkt er nur darin, daß Gaddafi gehen muss.“

(Quellen.Tagesschau.de, ZDF-heute.de, n-tv.de)
Trotz der schönen Donnertags-Rede von US-Präsident Barack Obama und seiner Sanktions-Drohung gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad sind Sicherheitskräfte nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten gestern nach dem Freitagsgebeten erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. Mindestens 34 Menschen wurden offenbar dabei getötet. In der Ortschaft Maarat an-Numan in Westsyrien starben demnach 15 Menschen, Panzer seien dort eingerückt, so die Anwältin Rasan Saituna. In Homs sollen zwölf Menschen getötet worden sein, darunter ein zehnjähriges Kind und ein 16-jähriger Jugendlicher. Laut Menschenrechtsorganisationen wurden bei den seit Wochen anhaltenden Demonstrationen mindestens 700 Menschen getötet. Die Proteste richten sich gegen Assad und für demokratische Reformen. Obama hatte Assad am Donnerstag in einer Grundsatzrede aufgefordert, Reformen auf den Weg zu bringen oder zurückzutreten. Wie man sehen kann:

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(Quellen:Tagesschau.de, Handelsblatt.com)
Gestern hat US-Präsident Barack Obama in einer Grundsatzrede den Arabischen Frühling gelobt. Die Menschen hätten für ihre universellen Menschenrechte gekämpft. In Bezug auf den verblichenen Al-Qaida-Chef Osama bin Laden sagte Obama, daß bin Laden ein Massenmörder gewesen sei und kein Märtyrer. Der Al-Qaida-Anführer habe eine mörderische und destruktive Vision verfolgt, die keine Freiheit für den Einzelnen vorsieht. Doch die Völker im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika hätten ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und dieser Ideologie eine Absage erteilt. Die Geschichte der Revolutionen könne nicht überraschen, da die Macht und der Reichtum in der Region äußerst ungerecht verteilt gewesen seien, sagte Obama. Zudem gebe es eine neue Generation, welche die Möglichkeiten der modernen Kommunikationswege nutze, um eine bessere Zukunft zu erreichen. Die friedlichen Demonstranten hätten in sechs Monaten mehr erreicht, als Terroristen in mehreren Jahrzehnten. In seiner Rede drängte Obama auf eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern. Obama schlug vor, sich an den Grenzen aus dem Jahr 1967 zu orientieren. Gleichzeitig kritisierte Präsident Obama die Absicht der Palästinenser, bei der UNO einen eigenen Staat ausrufen zu lassen. Dumm nur, daß sowohl Israel als auch die Palästinenser von Obamas Rede enttäuscht sind. Das klingt nicht wirklich nach dem Willen zum Frieden.

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Sueddeutsche.de)
Auf der Suche nach einer politischen Lösung im Afghanistan-Krieg
hat die US-Regierung einem Zeitungsbericht der „Washington Post“ zufolge ihre direkten Kontakte zu den Taliban intensiviert. Ein Vertreter der US-Regierung habe sich in Qatar und in Deutschland mindestens drei Mal mit Taliban-Vertretern getroffen. Laut der „Washington Post“ seien die Gespräche vorläufiger Natur, aber deutlich vorangeschritten, was Inhalt und Gesprächsbereitschaft beider Seiten betreffe. Die Taliban hätten bereits konkret die Freilassung von bis zu 20 Insassen aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo verlangt, acht Häftlinge seien von den USA als ‚hochwertig‘ eingestuft. Die USA hoffen, bis Juli Fortschritte in den Gesprächen erzielen zu können. Dann will US-Präsident Barack Obama den Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan verkünden. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte nur, die USA hätten „eine weite Bandbreite von Kontakten“ in der Region.
In den letzten zehn Jahren sind in Afghanistan viele Menschen gestorben, unbeteiligte Zivilisten, Freunde und Feinde. Und wofür? Damit am Ende Taliban dort an der Regierung beteiligt werden? Dieser Krieg ist ein Fehler gewesen und man sollte Ex-US-Präsident George W. Bush, der sowohl diesen als auch den Irak-Krieg verbrochen hat, vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bringen.