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Tag Archives: Attentat

-1914: Attentat von Sarajevo – dabei wurden der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg bei ihrem Besuch in Sarajevo von Gavrilo Princip, dem Mitglied einer bosnisch-serbischen nationalistischen Bewegung, ermordet. Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Julikrise aus, die schließlich zum 1. Weltkrieg führte.
-1919: Unterzeichnung des Friedensvertrages von Versailles (wurde bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles von den Mächten der Triple Entente und ihren Verbündeten bis Mai 1919 weitgehend festgelegt. De facto waren die Kampfhandlungen des 1. Weltkrieges bereits mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne am 11. November 1918 eingestellt worden) – der Vertrag konstatierte die alleinige Verantwortung des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten für den Ausbruch des Weltkriegs und verpflichtete es daher zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und Reparationszahlungen an die Siegermächte. Die Delegation des Deutschen Reiches wurde zu den langwierigen mündlichen Verhandlungen über den Vertragsinhalt nicht zugelassen, sondern konnte erst am Schluss durch schriftliche Eingaben wenige Nachbesserungen erwirken. Nach ultimativer Aufforderung unterzeichneten die Deutschen unter Protest im Spiegelsaal von Versailles den Vertrag. Nach der Ratifizierung und dem Austausch der Urkunden trat er am 10. Januar 1920 in Kraft. Wegen seiner hart erscheinenden Bedingungen und seines Zustandekommens wurde der Vertrag von der Mehrheit der Deutschen als illegitim empfunden.
Der Friedensvertrag von Versailles beendete den 1. Weltkrieg formal.
-2000: Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ist ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches, Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde kehrte nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C. mit ihm nach Kuba zurück.
-1997: der Rückkampf zwischen den US-Boxern Mike Tyson und Evander Holyfield endete nach drei Runden mit der Disqualifikation von Tyson, als dieser seinem Gegner, nach Punkten zurückliegend, ein Stück des rechten Ohres abbiss.
-1902: der US-Komponist Richard Rodgers wurde in New York geboren.
-1926: der US-Schauspieler Mel Brooks wurde in Brooklyn/New York City geboren.

 

 

 

 

-die Tet-Offensive (eine Reihe militärischer, offensiver Operationen der nordvietnamesischen Armee und des Vietcong zwischen dem
30. Januar und dem 23. September 1968 im Rahmen des Vietnamkrieges) begann. Der Angriff des Vietcong am 30. Januar und in den folgenden Tagen kam für die Südvietnamesen und die Amerikaner völlig überraschend.
Machtergreifung der Nationalsozialisten (die Übertragung der Regierungsgewalt im Deutschen Reich auf die NSDAP und ihre nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm) und die anschließende Umwandlung der bis dahin bestehenden Demokratie der Weimarer Republik in die Diktatur des nationalsozialistischen Deutschland im Jahr 1933. An diesem Tag wurde  Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses, in welcher die Nationalsozialisten in der Minderzahl waren, beauftragt.
Franklin D. Roosevelt (von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) wurde 1882 in Hyde Park/New York geboren.
Mohandas Karamchand Gandhi, der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte, wurde 1948 von dem fanatischen, nationalistischen Hindu Nathuram Godse erschossen, der schon zehn Tage zuvor als Mitglied einer Siebenergruppe ein Attentat auf Gandhi geplant hatte.
Blutsonntag in Nordirland 1972-an diesem Tag wurden in der nordirischen Stadt Derry bei einer Demonstration für Bürgerrechte und gegen die  Internment-Politik der britischen Regierung unter Premierminister Edward Heath 13 Menschen von Soldaten des British Parachute Regiments erschossen und 13 weitere angeschossen. Da die Opfer offenbar unbewaffnet waren, führte das Ereignis zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.
-Erstausstrahlung der Radioshow des US-Radiosenders WXYZ (in Detroit/Michigan) „Lone Ranger“ 1933.

 

 

-während der Rumänischen Revolution 1989 wurde Diktator Nicolae Ceaușescu gestürzt. Am 22. Dezember 1989 versuchte Ceaușescu ein zweites Mal, die Massen zu beruhigen. Diese waren aber so aufgebracht, daß sie begannen, das Parteigebäude zu stürmen, Nicolae Ceaușescu und seine Frau Elena Ceaușescu versuchten, mit einem Hubschrauber aus der Hauptstadt zu entkommen. Die Armee und die Geheimpolizei Securitate trugen in Bukarest offene Straßenkämpfe aus, und viele wurden im Schusswechsel getötet. Ceaușescu und seine Frau versuchten, in einem Schützenpanzerwagen außer Landes zu fliehen. Soldaten der rumänischen Armee nahmen sie jedoch bei Târgoviște nördlich von Bukarest fest.
-der britische Terrorist englisch-jamaikanischer Abstammung Richard Reid (Schuhbomber) versuchte 2001 ein Attentat auf ein Passagierflugzeug (American-Airlines-Flug 63 von Paris nach Miami) mit in seinen Schuhen verstecktem Sprengstoff auszuführen. Die Zündung wurde vereitelt, da eine Flugbegleiterin erkannte, daß er versuchte, die Zunge seines Schuhs mit einem Streichholz anzuzünden. Sie versuchte, sich des Schuhs zu bemächtigen, wurde dabei jedoch zu Boden gestoßen. Es gelang ihr, um Hilfe zu rufen, worauf eine zweite Flugbegleiterin versuchte, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Er griff sie an und biss ihr in den Daumen. Reid wurde schließlich von anderen Passagieren überwältigt, darunter zwei Ärzten, welche Reid ein Beruhigungsmittel verabreichten. Die Behörden entdeckten später im Schuhfutter versteckten Plastiksprengstoff mit einem Triaceton-Triperoxyd-Zünder (TATP).
-der französische Offizier Alfred Dreyfus wurde 1894 mit einstimmigem Richtervotum wegen Landesverrats (Dreyfus-Affäre) für schuldig befunden und zu lebenslänglicher Verbannung und Haft verurteilt.
-US-Popstar Madonna heiratete 2000 den britischen Regisseur Guy Ritchie in Dornoch/Schottland.

 

 

-nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas/Texas berief dessen Amtsnachfolger Präsident Lyndon B. Johnson am 29. November 1963 die Warren-Kommission (offizieller Name: Kommission des Präsidenten über die Ermordung von Präsident Kennedy) ein, um die Umstände des Attentats zu untersuchen. Sie ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am Supreme Court war. Nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas und des FBI stützte, wurde im September 1964 das Ergebnis zunächst den Medien mitgeteilt, danach erfolgte die Veröffentlichung des über 850 Seiten starken Abschlussberichts, des so genannten Warren-Reports (offiziell: Report of the President’s Commission on the Assassination of President John F. Kennedy). Der Warren-Report kam zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und John F. Kennedy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten Tippit verantwortlich
-der UN-Teilungsplan für Palästina wurde 1947 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 181 angenommen. Er sollte den Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina lösen. Er teilte das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat und sah vor, den Großraum Jerusalem (einschließlich Betlehems) als Corpus separatum unter internationale Kontrolle zu stellen. Der Plan scheiterte durch den unmittelbar nach Israels Staatsgründung am 14. Mai 1948 eingeleiteten Palästinakrieg
-US-Admiral Richard Evelyn Byrd wurde in Begleitung seines ersten Piloten Bernt Balchen 1929 die erste Person, die den Südpol überfliegen konnte
-US-Schauspielerin Natalie Wood ertrank 1981 bei einem Bootstrip unter mysteriösen Umständen nahe Santa Catalina Island/Kalifornien. An dem Bootstrip nahmen auch die US-Schauspieler Robert Wagner (Woods Ehemann) und Christopher Walken teil. Im November 2011 meldeten sich nun neue Zeugen bei der Polizei, weswegen die Umstände ihres Todes von den Behörden nochmals untersucht werden
-Hollywood-Schauspieler Cary Grant starb 1986 in Davenport (Iowa)
Beatles-Musiker George Harrison starb 2001 in Los Angeles/Kalifornien

 

 

 

-US-Präsident John F. Kennedy wurde bei einem Attentat in Dallas 1963 getötet. Kennedy wurde von zwei Gewehrschüssen tödlich getroffen. Als Tatverdächtiger wurde Lee Harvey Oswald verhaftet und zwei Tage später in Polizeigewahrsam von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby getötet. Nach Kennedys Ermordung wurde US-Vizepräsident Lyndon B. Johnson sein Nachfolger als 36. Präsident der USA. Die Umstände des Attentats, ob Oswald der Täter war und ob er Mittäter oder Hintermänner hatte, sind bis heute umstritten. Kurz nach dem Attentat kommt eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des Richters Earl Warren zu dem Schluss, dass es sich bei Oswald um einen Einzeltäter handelt. Dem widerspricht ein Sonderausschuss des amerikanischen Kongresses, der in den späten 70er Jahren den Mord nochmals untersucht. Demnach sind es mindestens zwei Täter gewesen, die den Präsidenten erschossen haben. Die öffentliche Meinung war von Anfang an polarisiert. Viele Kritiker der offiziellen Version vertreten die Ansicht, daß Präsident Kennedy das Opfer einer Verschwörung wurde, wovon laut Umfrageergebnissen auch die Mehrheit der amerikanischen Bürger überzeugt ist.

 

„For time and the world do not stand still. Change is the law of life. And those who look only to the past or the present are certain to miss the future.“ – John F. Kennedy

„History is a relentless master. It has no present, only the past rushing into the future. To try to hold fast is to be swept aside.“ – John F. Kennedy


 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:N24.de)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
-das wurde gestern (mal wieder) bewiesen, als im marokkanischen Marrakesch bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag auf das Kaffeehaus „Argana“ am mittelalterlichen Marktplatz Djemaa el Fna mindestens 16 Menschen getötet und 23 weitere verletzt wurden. Laut Medienberichten sind unter den Toten 11 Ausländer, darunter sechs Franzosen und eine Niederländerin. Die Explosion ereignete sich zur Mittagszeit, als das Cafe besonders gut besucht war. Der Djemaa el Fna-Platz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit seinen Gauklern und Händlern die wichtigste Sehenswürdigkeit in Marrakesch. Der UN-Sicherheitsrat hat das Attentat scharf verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich „entsetzt“ von dem Anschlag. In Sicherheitskreisen wird das Terrornetzwerk Al-Qaida als Urheber vermutet.

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(Quelle:Stern.de)
Das Attentat auf Gabrielle Giffords weckt eine Assoziation an eine Bluttat in mir, die sich in der Silvesternacht 2005 bei uns in Iserlohn ereignet hat. Dabei hat es sich mutmaßlich um einen sogenannten Ehrenmord gehandelt. An Silvester 2005 knapp eine Stunde vor Mitternacht sind auf einer Straße in Iserlohn-Letmathe eine Deutsche mit italienisch-deutschen Eltern und ihr 23-jährigen neuer Freund mit Kopfschüssen getötet worden.Ein 19-jähriger Cousin des Freundes überlebte einen Kopf-Durchschuss.
Als Täter vermuteten die Behörden den Bruder des türkischen
Ex-Freundes und stellten ihn unter Anklage. Motiv der Bluttat soll laut Anklage die Wiederherstellung der Familienehre gewesen sein. Die Frau
habe sich von ihrem früheren Freund getrennt und sei eine neue Liebesbeziehung zu einem anderen Mann eingegangen. Außerdem habe die Frau nicht den von ihrem Ex-Freund gewünschten Umgang mit dem gemeinsamen, damals zweijährigen Sohn erlaubt. Der Beschuldigte bestritt damals die Tatvorwürfe. Aus Mangel an Beweisen wurde der Mann dann freigesprochen. Ein Schmauchspuren-Gutachten konnte eine Tatbeteiligung anders als von der Staatsanwaltschaft zunächst angenommen nicht zweifelsfrei nachweisen.Der Verdächtige war am Neujahrstag 2006 zusammen mit dem Ex-Freund und einem weiteren Bruder festgenommen worden. An den Händen und an der Kleidung des 38-Jährigen wurden Schmauchspuren gefunden, die identisch mit Spuren bei den Opfern waren.
Fazit:zwei Tote, ein Schwerverletzter und der oder die Täter wer
immer sie auch sein mögen sind frei. Das ist der Unterschied zu Tucson, wo der wahrscheinlich verwirrte Killer dingfest gemacht werden konnte. Amokläufe und Attentate sind etwas ganz schlimmes. Erst recht, wenn es nicht weit von da geschieht, wo man lebt.


(Quellen:Tagesschau.de,Stern.de)
US-Präsident Barack Obama hat bei der Trauerfeier für die Opfer des Attentats in Tucson vor einfachen Erklärungen gewarnt. „Statt mit dem Finger aufeinander zu zeigen oder Schuldzuweisungen zu machen“, sollten die Menschen diesen Anlass daher nutzen, einander besser zuzuhören. Niemand könne mit Gewissheit sagen, was den Täter bewegt habe oder was in seinem Kopf vorgegangen sei.
Präsident Obama forderte seine Landsleute zur Toleranz und
Geschlossenheit auf. Die Tragödie müsse als Chance genutzt werden, den Umgang miteinander auf den Prüfstand zu stellen, sagte der Präsident. In einer Zeit der polarisierten Debatten sei es wichtig, innezuhalten und sicherzugehen, dass „wir auf eine Weise miteinander sprechen, die heilt, nicht verletzt“, sagte Obama. Nur ein „zivilerer und ehrlicherer“ öffentlicher Diskurs könne den Amerikanern helfen, ihre Probleme anzugehen, sagte Obama in seiner hochemotionalen rund halbstündigen Rede.
Präsident Obama hatte zuvor direkt nach seiner Ankunft die schwer
verletzte Gabrielle Giffords sowie vier andere Verwundete besucht.
Kurz nach seiner Visite habe Giffords zum ersten Mal seit dem Attentat wieder die Augen geöffnet, sagte der Präsident in seiner immer wieder von Beifall unterbrochenen Ansprache, die auch im nationalen Fernsehen übertragen wurde. „Sie weiß, dass wir hier sind und sie weiß, dass wir sie lieben und sie weiß, dass wir sie anfeuern werden auf ihrem schwierigen Weg“. Barack Obama gedachte aller Todesopfer, bedankte sich bei den Helfern, die den Täter überwältigt hatten und erste Hilfe leisteten. Er hob die hervorragende Arbeit der Ärzte hervor, die sich um die Verletzten kümmern.
Zahlreiche hochrangige US-Politiker wohnten der Gedenkfeier bei, darunter Heimatschutzministerin Janet Napolitano und Justizminister Eric Holder. Auch Giffords‘ Ehemann, der Nasa-Astronaut Mark Kelly, nahm teil.

 

 

Meine Meinung:im Moment sind die Amerikaner natürlich geschockt,
aber bald ist wieder business as usual in der Politik-oder auch Politische Demenz.Und solange das Waffenrecht nicht verschärft wird,wird es wohl immer wieder Amokläufe oder Attentate geben.

 

Zum Video


(Quellen:Sueddeutsche.de, Tagesschau.de)
Dies ist die US-Politikerin Gabrielle Giffords. Am 08. Januar wurde
die Demokraten-Politikerin bei einem Attentat, das während eines Wählertreffens in einem Einkaufszentrum nahe Tucson im US-Bundesstaat Arizona stattfand, lebensgefährlich verletzt, sechs weitere Menschen, darunter der Bundesrichter John McCarthy Roll, Giffords Sprecher Gabe Zimmerman sowie die neunjährige Christina Taylor-Green. wurden getötet, 13 Leute wurden zum
Teil schwer verletzt. Der Todesschütze wurde als der 22-jährige Jared Lee Loughner identifiziert. Loughner erschien am Montag schwer bewacht vor einem Gericht in Phoenix/Arizona. Er wurde zu seinen Personalien befragt und der Richter las ihm die Anklage sowie das mögliche Strafmaß vor. Loughner werden vorerst zwei Morde und drei Mordversuche zur Last gelegt. Die Anklage kann bis zur ersten Verhandlung am 24. Januar noch erweitert werden. Eine Freilassung gegen Kaution wurde abgelehnt. Bei einer Verurteilung droht Loughner die Todesstrafe.
US-Präsident Barack Obama will an diesem Mittwoch zum Attentatsort nach
Tucson reisen, um die Opfer des Anschlags zu ehren. Laut Medienberichten werde Obama bei der Trauerzeremonie an der Universität von Arizona eine Rede halten. Geplant ist auch ein Treffen mit Familienangehörigen der sechs Toten und 14 Verletzten.
Das Attentat hat in den USA eine Debatte über die politische Kultur und die zunehmend aggressive Rhetorik von Politikern wie der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin ausgelöst. Die Republikanerin hatte im vergangenen Wahlkampf im Internet zu einer Eroberung demokratischer Wahlkreise aufgerufen und dabei auch Giffords Bezirk mit einem Fadenkreuz markiert. In einem Interview zeigte sich Giffords im vergangenen Jahr beunruhigt über die Darstellung. Nach dem Attentat ließ Palin die umstrittene Fadenkreuz-Grafik von ihrer Internet-Seite entfernen. Über einen Facebook – Eintrag bekundete die ehemalige Gouverneurin von Alaska zudem ihr Beileid.

 

 

Dieses Attentat hat auf der ganzen Welt Entsetzen ausgelöst,
selbstverständlich auch bei mir. Ich wünsche Gabrielle Giffords eine
schnelle und vollständige Genesung und drücke hier gleichzeitig mein
Mitgefühl für die Familienangehörigen und Freunde der sechs Toten
aus. Solche Dinge wie Terroranschläge, politische Attentate und
Amokläufe machen mir wirklich Angst.