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Tag Archives: Arbeitslosigkeit

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Die USA werden bis zum Sommer nächsten Jahres 33.000 der 100.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten abziehen. Der Teilabzug werde
in zwei Schritten vollzogen. In einer Rede an die Nation hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, daß bis Ende diesen Jahres 10.000 US-Soldaten abgezogen werden, 23.000 sollen bis 2012 folgen. „Dies ist der Anfang und nicht das Ende unserer Anstrengungen diesen Krieg zu beenden“, so Obama. Obama sagte, daß die USA weiterhin weltweit Terroristen bekämpfen wollten. Der Gesamtumfang des Abzugs entspricht der Unterstützung, die der Präsident Ende 2009 nach Afghanistan geschickt hatte.
Abgeordnete der Republikaner und der Demokraten im US-Kongress haben Obamas Pläne zum Truppenabzug kritisiert. Den Demokraten geht der Abzug nicht weit und schnell genug, die Republikaner sehen die Erfolge
(wobei ich mir die Frage stelle: welche Erfolge) in Afghanistan durch einen ihrer Meinung nach übereilten Abzug gefährdet. Wegen der hohen Kriegskosten, der schwachen Wirtschaft und der riesigen Staatsverschuldung war Obama immer mehr unter Druck geraten, die Soldaten schnell nach Hause zu bringen.
Die USA und die ausländischen Truppen sind jetzt 10 Jahre in Afghanistan und was als Erfolg verkauft wird ist nichts als ein Witz. Für Afghanistan gibt es keine perfekte Lösung. Ich finde es besser, wenn alle US-Truppen und die ISAF komplett aus dem Land abziehen. Wenn die Taliban tatsächlich versuchen sollten, eine neue Schreckensherrschaft in Afghanistan zu errichten, hoffe ich, daß die Afghanen sich ein Beispiel an den Menschen in Tunesien oder Ägypten nehmen und die Taliban dann zum Teufel jagen. Der Arabische Frühling zeigt, daß die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können und keine Besatzungstruppen brauchen.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, Focus Online, Bild.de, ARD-Videotextseite 128, RTL-Videotextseite 125)
Im Jemen ist nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften der Ausnahmezustand verhängt worden. Der nationale Sicherheitsrat habe diese Entscheidung für das ganze Land gefällt, sagte Präsident Ali Abdullah Salih. Ärzten zufolge wurden bei den Angriffen auf Regimegegner mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 240 verletzt. Laut Augenzeugen schossen Anhänger des Präsidenten von umliegenden Dächern auf die Demonstranten. Auch die Polizei setzte scharfe Munition und Tränengas ein. Die Sicherheitskräfte gingen mit äußerster Brutalität gegen die Kundgebung an der Universität in der Hauptstadt Sanaa vor. Hunderttausende beteiligten sich an der Demonstration, die unter dem Motto „Tag der Würde“ stattfand. Sie forderten den Rücktritt von Präsident Salih, der seit 32 Jahren an der Macht ist. Die Regimegegner protestierten auch gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Es war der blutigste Tag seit Beginn der Proteste gegen das Regime von Präsident Salih vor einem Monat.

 

 

Dieser Präsident Ali Abdullah Salih macht einen auf Muammar al-Gaddafi. Vielleicht sollte die UNO auch gleich eine Flugverbotszone für den Jemen beschließen.

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Nach den Unruhen in Tunesien sind gestern auch in Ägypten die Menschen auf die Straßen gegangen. Bei landesweiten Protesten gegen die Regierung von Präsident Mubarak sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen ein Polizist.
Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas, Wasserwerfern und
Plastikgeschossen gegen tausende Demonstranten vor. Die Protestwelle gegen die Regierung gilt als die heftigste seit dem Amtsantritt des Präsidenten Husni Mubaraks 1981. Augenzeugen schilderten, viele Menschen seien blutüberströmt durch die Straßen gelaufen, andere seien bewußtlos zusammengebrochen. Dutzende wurden festgenommen. Das ägyptische Innenministerium erklärte gegen weitere Proteste hart vorzugehen. Niemandem werde erlaubt, „Aufruhr zu schüren“.
Die Proteste in mindestens 16 Städten richteten sich gegen
Arbeitslosigkeit, Korruption und Menschenrechtsverletzungen. Auf
Spruchbändern forderten die Menschen  und . Auch für heute riefen Oppositionelle zu Demonstrationen auf. In Erwartung neuer Proteste hatte die Regierung tausende Polizisten in der Hauptstadt Kairo in Stellung gebracht.Trotz des Demonstrationsverbots gingen am Mittwoch wieder tausende Menschen auf die Straße.

 

 

 

Wäre echt , wenn die Menschen all diese Despoten im Nahen Osten zur Hölle schicken würden. Nur was kommt danach in diesen Ländern? Freie Wahlen, eine neue Diktatur oder schlimmer noch ein islamistischer Gottesstaat?

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