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Tag Archives: Angriff

-1941: Angriff der Japaner auf Pearl Harbor – die Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte griffen die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der Vereinigten Staaten an.
Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im 2. Weltkrieg angesehen, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die sich zwar zuvor schon durch beträchtliche materielle Unterstützung Großbritanniens und der UdSSR indirekt am Krieg beteiligt (Lend-Lease), aber formal als neutral gegolten hatten. Durch den Überraschungsangriff ohne vorherige Kriegserklärung wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß. Allerdings wurden dabei weder die Flugzeugträger der Pazifikflotte noch die Treibstoffdepots entscheidend getroffen, was den Erfolg wieder relativierte. Gleichzeitig mit dem Angriff begann die japanische Offensive gegen die britischen und niederländischen Kolonien in Südostasien, womit sich der Krieg in Europa zu einem global geführten Weltkrieg ausweitete.
Obwohl der Angriff den USA eine erhebliche militärische Schwächung zufügte, erwiesen sich seine langfristigen Folgen als fatal für Japan. Durch den in den USA als „heimtückisch“ aufgefassten Angriff gelang es der US-Regierung unter US-Präsident Franklin D. Roosevelt, die bis dahin größtenteils pazifistisch und isolationistisch eingestellte US-Bevölkerung für den Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten zu mobilisieren, was auf Grund des enormen amerikanischen Industriepotentials die Entscheidung zu deren Gunsten herbeiführte. Der Name Pearl Harbor gilt heute in den USA als Synonym für einen ohne jede Vorwarnung erfolgten vernichtenden Angriff.

 

 

 

-Großbritanniens König Edward VIII. dankte 1936 ab, um die zweimal geschiedene bürgerliche US-Amerikanerin Wallis Simpson am 3. Juni 1937 heiraten zu können. Edward dankte auf Druck der konservativen Regierung von Premierminister Stanley Baldwin, der Dominions und der anglikanischen Kirche durch Erzbischof Cosmo Gordon Lang ab. Es war offiziell nicht möglich, daß der britische Souverän als Oberhaupt der anglikanischen Kirche eine geschiedene Frau heiraten konnte. Versuche Edwards, eine morganatische Ehe einzuleiten und den Thron zu behalten, wurden abgelehnt. Die schriftliche Abdankungserklärung Edwards VIII. wurde von seinen drei jüngeren Brüdern Prinz Albert, Duke of York (Georg VI.), Prinz Henry, Duke of Gloucester und Prinz George, Duke of Kent am 10. Dezember auf Fort Belvedere bezeugt. Am folgenden Tag wurde der Erklärung durch jedes der Parlamente im Commonwealth Gesetzeskraft verliehen. Nach seiner Abdankung richtete Edward am 11. Dezember von Windsor Castle aus eine Radioansprache an das Volk.
Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die Vereinigten Staaten 1941 während des 2. Weltkriegs, die am gleichen Tag beantwortet wurde. Wenige Tage zuvor, am 7. Dezember 1941 war Japan mit dem Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg mit den Vereinigten Staaten getreten.
-das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF wurde 1946 gegründet.
-die US-Fernsehserie Magnum, P.I. mit US-Schauspieler Tom Selleck in der Hauptrolle wurde 1980 in den USA in Erstausstrahlung vom Fernsehsender CBS gesendet.

 

 

Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg 1941 mit der Kriegserklärung an das Kaiserreich Japan nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor/Hawaii am 7. Dezember 1941. Am 8. Dezember hielt US-Präsident Franklin D. Roosevelt vor dem in gemeinsamer Sitzung versammelten US-Kongress seine Rede, in der er den Tag des Angriffs als “a date which will live in infamy” (deutsch: „ein Datum, das in Verrufenheit fortleben wird“) bezeichnete. 81 Prozent der Amerikaner verfolgten die Rede am Radio, was die höchste Einschaltquote der amerikanischen Geschichte darstellt. Unmittelbar im Anschluss erklärte der Kongress mit nur einer Gegenstimme (der der Pazifistin Jeannette Rankin) den Kriegszustand mit Japan. In einer Radioansprache am folgenden Tag erklärte Roosevelt, Deutschland und Japan würden bei ihrer Kriegsführung einem gemeinsamen Plan folgen und folglich seien Deutschland sowie Italien als Mächte zu betrachten, die sich als im Kriege mit den Vereinigten Staaten ansähen. Am 11. Dezember, erfolgte die Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die Vereinigten Staaten, die am gleichen Tag beantwortet wurde. Mit der Deklaration der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 traten die Vereinigten Staaten in die Anti-Hitler-Koalition mit Großbritannien und der Sowjetunion als den Hauptalliierten ein. Dem Kriegseintritt war eine längere Phase diplomatischer Spannungen zwischen den USA und den Achsenmächten vorausgegangen, in der die USA die europäischen Westmächte und Nationalchina indirekt unterstützten und eigene Kriegsvorbereitungen vorantrieb. Das amerikanische Volk war zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs in Europa überwiegend isolationistisch eingestellt und lehnte einen Kriegseintritt ab.
-der britische Musiker John Lennon (The Beatles) wurde 1980 gegen 22:50 Uhr von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building erschossen. Als John Lennon wenige Stunden vor dem Mord das Dakota Building verließ, ließ sich Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. Chapman ist dadurch auf dem letzten Foto, das den Künstler lebend zeigt, mit diesem abgebildet.

 

 

Angriff der Japaner auf Pearl Harbor 1941, die Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte griffen die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der USA an.
Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im 2. Weltkrieg angesehen, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die sich zwar zuvor schon durch beträchtliche materielle Unterstützung Großbritanniens und der UdSSR indirekt am Krieg beteiligt, aber formal als neutral gegolten hatten. Durch den Überraschungsangriff ohne vorherige Kriegserklärung wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß. Allerdings wurden dabei weder die Flugzeugträger der Pazifikflotte noch die Treibstoffdepots entscheidend getroffen, was den Erfolg wieder relativierte. Gleichzeitig mit dem Angriff begann die japanische Offensive gegen die britischen und niederländischen Kolonien in Südostasien, womit sich der Krieg in Europa zu einem global geführten Weltkrieg ausweitete.
Obwohl der Angriff den USA eine erhebliche militärische Schwächung zufügte, erwiesen sich seine langfristigen Folgen als fatal für Japan. Durch den in den USA als „heimtückisch“ aufgefassten Angriff gelang es der amerikanischen Regierung unter Präsident Franklin D. Roosevelt, die bis dahin größtenteils pazifistisch und isolationistisch eingestellte US-Bevölkerung für den Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten zu mobilisieren, was auf Grund des enormen amerikanischen Industriepotentials die Entscheidung zu deren Gunsten herbeiführte. Der Name Pearl Harbor gilt heute in den USA als Synonym für einen ohne jede Vorwarnung erfolgten vernichtenden Angriff.

 

 

 

 


(Über Teilen Sanaas steigt nach Kämpfen Rauch auf.Foto: „dpa“)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Bei einem Angriff auf die Moschee der Residenz des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih in Sanaa sind am Freitag mehrere Politiker verletzt worden. Der Sprecher von Salihs Partei Allgemeiner Volkskongress (GPC), Tarek Schami, sagte, auch Ministerpräsident Ali Mohammed Mudschawwar, sowie der Parlamentspräsident Jahja al-Rai, mehrere Minister und weitere Politiker seien bei dem Granat-Angriff verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden vier Offiziere der Salih-treuen Republikanischen Garde getötet. Berichte eines Oppositionssenders, wonach der Präsident getötet worden sein soll, wurden von der Regierungspartei zurückgewiesen. Salih, der laut Meldungen des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“ nur leichte Verletzungen am Hinterkopf davongetragen haben soll, und die Politiker hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs zum Freitagsgebet in der Moschee des Präsidentenpalastes aufgehalten. Die Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Kämpfern des Haschid-Stammes waren eskaliert. Die vierte Nacht in Folge gab es in Sanaa Gefechte, auch tagsüber wurden die Kämpfe fortgesetzt. Sie weiteten sich vom Norden Sanaas in den Süden aus, wo Regierungssoldaten die Residenz eines Bruders von Stammesführer Scheich Sadik al-Ahmar mit schweren Waffen und Raketen beschossen. Vorher hatten sich die Kämpfe auf das Stadtviertel El Hassaba im Norden von Sanaa konzentriert, wo Ahmar seine Residenz hat. In dieser Woche sind bisher nach Oppositionsangaben 50 Regierungsgegner getötet worden. Die jemenitische Regierung wirft dem Haschid-Stamm vor, einen am 27. Mai vereinbarten Waffenstillstand gebrochen zu haben. Vor dem Waffenstillstand hatte es eine Woche Kämpfe zwischen Stammesmilizen und Regimetruppen gegeben, nachdem Salih sich geweigert hatte, ein von den Golfstaaten vorgeschlagenes Abkommen mit der Opposition zu unterzeichnen. Mit dem Abkommen sollte er seinen Machtverzicht besiegeln. Die Opposition fordert seit Januar den Rücktritt des seit 1978 regierenden Präsidenten Salih. Seit Beginn der Proteste sollen mehr als 350 Menschen getötet worden sein. Das Land steht am Rande eines Bürgerkrieges.
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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Schon wieder ein Grund warum unsere Bundeswehrsoldaten schleunigst aus Afghanistan abgezogen werden sollten. Bei einer gewaltsamen Demonstration vor einem Bundeswehr-Camp in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Taloqan sind nach offiziellen Angaben elf Afghanen getötet worden, 80 weitere Menschen sind verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich zwei deutsche Soldaten sowie vier afghanische Wachmänner. Die Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, weil Demonstranten Handgranaten und Molotowcocktails warfen. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, es sei unklar, ob deutsche Soldaten auf Demonstranten geschossen hätten. Auslöser der Proteste waren Vorwürfe gegen die ISAF, sie habe (wieder mal) vier Zivilisten getötet. Laut ISAF waren es Aufständische. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Schah Dschahan Nuri wurden zwei Männer und zwei Frauen erschossen. „Ich verurteile aufs Schärfste diesen brutalen Angriff, bei dem Zivilisten getötet wurden“, sagte Nuri. Erneut hätten falsche Geheimdienstinformationen zum Tod unschuldiger Afghanen geführt.
Der Witz ist ja, daß die USA schon längst, sogar in Deutschland, mit den Taliban Geheimgespräche führen. Die wissen, daß man in Afghanistan nur verlieren kann.

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Es sieht ganz so aus, als ob die NATO in Libyen bei einem Luftangriff auf die Hauptstadt Tripolis am späten Samstagabend Saif al-Arab al-Gaddafi, den jüngsten Sohn von Machthaber Muammar al-Gaddafi getötet hat. Auch drei Enkel von Gaddafi sollen bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Das wird zumindest von offizieller Seite in Libyen behauptet. Gaddafi und seine Frau hätten sich ebenfalls in dem Haus von Saif al-Arab al-Gaddafi aufgehalten. Es soll ihnen aber nichts passiert sein. Die NATO bestätigte einen Angriff auf ein „Kommando-und Kontroll-Gebäude“ im Stadtteil Bab al-Asisija
in Tripolis. Der britische Premierminister David Cameron sagte, die NATO wähle ihre Ziele für Luftschläge in Libyen strikt unter Einhaltung der Vorgaben der UN-Resolution 1973 aus. Als Reaktion auf diesen NATO-Angriff sind in Tripolis wohl die britische und italienische Botschaft sowie UN-Gebäude angegriffen worden. Darauhin wurde der libysche Botschafter in Großbritannien ausgewiesen. Wenn der Tod von Gaddafis Sohn wahr ist, glaube ich nicht, daß er aufgibt, der wird jetzt erst recht weiterkämpfen. Außerdem der Tod dreier Kinder ist ein Kriegsverbrechen. Die „gute“ NATO geht über Leichen, um Gaddafi wegzubekommen, so wie der „böse“ Gaddafi über Leichen geht, um an der Macht zu bleiben. Im Krieg gibt es nicht die Guten und die Bösen, es gibt nur Opfer und Zerstörung.

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(Foto:Das libysche Staatsfernsehen zeigte Bilder von dem durch NATO-Angriff zerstörten Gebäude im Regierungskomplex von Machthaber Muammar al-Gaddafi)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Auch an Ostern hat die NATO ungehemmt weiter in Libyen bombadiert. Das Zentrum der Hauptstadt Tripolis wurde in der Nacht von schweren Explosionen erschüttert. Dabei wurde auch ein Gebäude auf dem Militärkomplex Bab al-Asisija offenbar von zwei Raketen getroffen. Der Aufenthaltsort von Gaddafi während des Angriffs war nicht bekannt. Ein Regierungssprecher verurteilte den Angriff als Versuch, den Machthaber zu töten, hieß es im arabischen Nachrichtensender „Al-Dschasira“. 15 Menschen seien schwer verletzt worden.
Weiter umkämpft ist auch die belagerte Stadt Misrata, 210 Kilometer östlich von Tripolis. Ein Augenzeuge sagte, die Gaddafi-Truppen hätten die Stadt unter starken Beschuss genommen. Kampfflugzeuge der NATO und US-Drohnen griffen auch Ziele um Misrata an. Nach Angaben der Aufständischen haben sich die Regierungssoldaten in den Vororten verschanzt, statt sich zurückzuziehen, wie es am Samstag angekündigt wurde. Bei den Kämpfen in Misrata wurden am Wochenende mindestens 32 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. In dem Gebäude, was da zerstört wurde, soll sich eine Bibliothek befunden haben. Ziemlich viel Aufwand der NATO, um eine Bücherei abzureissen.


(Ouattara – Soldaten in Abidjan Foto: „AFP“)

(Quellen:Tagesschau.de, Stern.de, ARD-Text 126/127, N24-Text 114)
Sieht so aus als ob die Kämpfe in der Hafenstadt und Wirtschaftsmetropole Abidjan in der Elfenbeinküste weitergehen. Dort wurde der Angriff der Truppen des international anerkannten Präsidenten Alassane Ouattara auf die Residenz des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo zurückgeschlagen. Ouattara – Einheiten seien am Mittwoch auf das Gelände des Anwesens, das im Stadtteil Cocody liegt, vorgedrungen, sagte ein Sprecher der Ouattara – Truppen. Dann seien sie durch Beschuss aus schweren Waffen zum Rückzug gezwungen worden. Ziel des Angriffs sei es Gbagbo gefangenzunehmen. Dieser befand sich nach Korrespondenten – Angaben von Ouattara – Truppen eingekesselt in einem Bunker seiner Residenz. Nach französischen Angaben halten sich noch rund 200 Kämpfer mit Gbagbo verschanzt. Insgesamt befehlige er noch rund 1000 Mann. Offenbar sind sie bestens bewaffnet. Gbagbos Soldaten hatten auch die französische Botschaft beschossen, deshalb erwiderten französische Soldaten das Feuer. Nachdem auch die Residenz des japanischen Botschafters von Gbagbo – Truppen angegriffen wurde, haben mehrere Botschafter Frankreich um Hilfe bei der Evakuierung ihrer Mitarbeiter gebeten. Die Sicherheitslage in der Elfenbeinküste ist extrem angespannt, die Versorgungslage schlecht. Bewaffnete Söldner stürmten gestern die Residenz des japanischen Botschafters und entführten Mitarbeiter, zahlreiche Diplomaten und ausländische Journalisten flohen auf das Botschaftsgelände der USA.
Die Bewohner von Abidjan leiden schon seit Wochen unter dem blutigen Machtkampf. In den Straßen liegen Leichen, die Krankenhäuser können kaum noch arbeiten, die Geschäfte sind geplündert. In der Elfenbeinküste tobt seit den Wahlen im November 2010 der Machtkampf zwischen Gbagbo und Ouattara. Eine Million Menschen sind auf der Flucht, berichten internationale Organisationen. Auch bei diesem Konflikt leidet mal wieder die Bevölkerung am meisten. Ich wünsche den Ivorern einen baldigen Frieden.

 

 

 


(Rauchwolken über dem UN – Büro in Masar-i-Scharif: Zuvor hatten Demonstranten das Gebäude angegriffen und UN – Mitarbeiter getötet. Foto: dpad)

(Quellen:Tagesschau.de, Welt Online, Reuters.com, Stern.de, ARD-Text 129)
– das gilt für den umstrittenen US – Pastor Terry Jones aus Florida, der 2010 den Koran am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September verbrennen wollte, aber zumindest damals nach einer Welle der Empörung davon abgehalten wurde. Inzwischen hat in der Kirche von Gainesville/Florida am Sonntag ein von Pastor Wayne Sapp inszenierter „Prozess“ gegen den Koran stattgefunden. Eine „Jury“ befand den Koran für „schuldig“ und verurteilte die Heilige Schrift des Islam zur „Hinrichtung“ durch Verbrennung. Daraufhin wurde ein mit Kerosin getränktes Exemplar im Zentrum der Kirche angezündet. Rund 30 Menschen verfolgten die Aktion, darunter auch der fundamentalistische Pastor Jones. Einige Schaulustige machten Fotos. Das absehbare Ergebnis dieser Wahnsinnstat war, daß gestern in Masar-i-Scharif in Afghanistan ein UN – Büro angegriffen und mindestens sieben UN – Mitarbeiter getötet wurden, darunter vier nepalesische UN – Soldaten. Hunderte Menschen hatten nach den traditionellen Freitagsgebeten von einer Moschee ausgehend zunächst friedlich demonstriert. Die Proteste seien gewalttätig geworden, als die Demonstranten das UN-Büro erreicht hätten. Sie hätten die Wachmänner überwältigt, das UN – Gelände gestürmt und das Gebäude in Brand gesteckt. Polizisten, die zur Verstärkung anrückten, seien mit Steinen beworfen worden. Auch fünf Demonstranten kamen ums Leben. Auslöser der Gewalt waren offenbar Berichte über diese Koranverbrennung. UN – Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich bestürzt über den Angriff. Der UN – Sicherheitsrat hat in einer Sondersitzung den Angriff auf das UN – Büro scharf verurteilt. Die 15 Mitgliedsstaaten forderten von der afghanischen Regierung Konsequenzen und eine lückenlose Aufklärung des Angriffs.
Meine Assoziation: InquisitionHexenverbrennungBücherverbrennung – Koranverbrennung – Terry Jones
Was die Zukunft von diesem Haßprediger Terry Jones angeht, bin ich mir sicher, daß die sehr schlimm aussehen wird.

 

 

 


Es gibt so Tage da bereut man es,den eingeschaltet zu haben,wegen der schlechten Nachrichten,die berichtet werden.Gestern war so ein Tag als gemeldet wurde,daß das böse Nordkorea mehr als 100 Granaten Richtung Südkorea gefeuert hat.
Rund 50 davon seien auf der Insel Yonpyong vor der Westküste eingeschlagen.Zwei südkoreanische Marinesoldaten wurden durch den
Granatbeschuß getötet.Den südkoreanischen Angaben zufolge wurden fünf Soldaten schwer und zehn weitere leicht verwundet. Auch drei Inselbewohner seien verletzt worden. Dutzende von Häusern seien in Brand geraten,im Fernsehen war von 50 bis 60 brennenden Gebäuden die Rede. Aus ihnen stiegen dunkle Rauchwolken auf. Die etwa 1600 Inselbewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Zahlreiche Bewohner flohen mit Booten von der Insel. Die Behörden sprachen von chaotischen Zuständen.Das südkoreanische Militär habe das Feuer sofort erwidert und nordkoreanische Artilleriestellungen unter Beschuss genommen. Kampfjets nahmen Kurs auf die Insel nahe der umstrittenen Seegrenze zwischen beiden koreanischen Staaten.
Ich bin kein Fernostpolitikexperte und sehe das nur als Laie,aber diese
Nachrichten machen Angst. Nach den Terrorwarnungen für
Deutschland in den letzten Tagen,nun noch ein regionaler Konflikt,von
dem man nicht sicher ist,ob China als Verbündeter von Nordkorea und
die USA als Verbündeter von Südkorea mit hineingezogen werden.Dies
mag ich mir gar nicht vorstellen. Im
Internet kann man zwar von den Experten lesen,daß weder Nord- noch
Südkorea,noch China oder die Vereinigten Staaten einen Krieg wollen,
aber wie schnell eskaliert so eine Situation und man hat einen Krieg an
der Backe,den keiner will,das kennt man ja. Im Grunde erinnert das alles an Sandkastenstreitereien zwischen Kindern,nur daß sich Nord- und Südkorea nicht mit Sand bewerfen,sondern echte Waffen haben. Ich hoffe darum,daß beide Länder ganz schnell wieder auf den Teppich kommen und keine Dummheiten mehr provozieren.