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Tag Archives: Andrew Feustel


(Fotos:NASA)

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist am Mittwoch nach 16 Tagen sicher von ihrer 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) im All zur Erde zurückgekehrt. Mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord setzte das Space Shuttle um 08:35 Uhr MESZ mit einer Bilderbuch-Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida auf. Die STS-134-Mission hatte Wartungs-und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) zum Inhalt. Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.
Ihren Jungfernflug absolvierte die „Endeavour“ am 07. Mai 1992 (Mission STS-49). Während dieser neuntägigen Mission wurde der havarierte Satellit Intelsat 603 in einem spektakulären Weltraumspaziergang eingefangen, wobei zum ersten und einzigen Mal drei Astronauten die Luftschleuse verließen. Mit der „Endeavour“ begann am 04. Dezember 1998 (Mission STS-88) die lange Serie von Shuttleflügen zum Aufbau der ISS. Während der fast 12-Tägigen Mission transportierte das Shuttle das Unity-Modul ins All und die Crew befestigte dieses am russischen Sarja-Modul, das sich bereits im Orbit befand. Sie betrat als erste Besatzung die neue ISS. Nach ihrer letzten Mission wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Im Juli soll dann noch die US-Raumfähre „Atlantis“ zu ihrer letzten Mission (STS-135) ins All starten, danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm. 

(Quelle:Raumfahrer.net, Focus Online, Sueddeutsche.de)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ befindet sich auf ihrem letzten Heimflug zur Erde. Das Space Shuttle hatte mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord kurz vor 06:00 Uhr MESZ am Montagmorgen von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt. Am Mittwoch soll die „Endeavour“ nach ihrer 16-tägigen 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida landen. Danach wird die Raumfähre als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Unmittelbar nach dem Ablegen von der ISS absolvierte die Raumfähre in 200 Metern Entfernung noch einen Flyaround um die Station, um ihre derzeitige Struktur auf Fotos und in Filmen zu dokumentieren. Anschließend wurde bei einem fiktiven Wiederannäherungsmanöver ein Sensor für das Rendezvoussystem STORRM (Sensor Test for Orion Relative Navigation Risk Mitigation) des geplanten viersitzigen Mehrzweckraumschiffs Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) getestet. Dieses ist vorwiegend für längere Flüge zu erdnahen Asteroiden und zum Mond, aber auch zur ISS ausgelegt. Für den Test entfernte sich die „Endeavour“ so weit von der ISS, daß die STORRM Sensoren die Station nicht mehr erfassen konnten, dann führte die Crew eine Reihe von Kurskorrekturen aus, um den Orbiter wieder auf Rendezvous-Kurs mit der ISS zu bringen. Kommandant Mark Kelly bedankte sich vor dem Abdocken für die Gastfreundschaft auf der ISS und sprach von einer sehr erfolgreichen Mission: „Wir hatten wirklich gute Tage.“ Nun sei es an der Zeit, den Leuten in der ISS etwas Frieden und Ruhe zu gönnen.. ISS-Langzeitbewohner Ronald Garan sagte: „Es war wirklich schön, euch zu sehen.“ Er bedankte sich ausdrücklich für die Wartungsarbeiten, die die Shuttle-Crew in und an der ISS während ihres elftägigen Besuchs durchgeführt hatte. „Ihr lasst uns wirklich in guter Form zurück und es war wirklich ein großer Erfolg.“ Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.


(die „Endeavour“Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke absolvieren den dritten Weltraumspaziergang während der STS-134-Mission-Foto:NASA)


(Foto:NASA)

(Quelle:Raumfahrer.net)
Nach zwei ruhigen Tagen fand gestern der dritte Spacewalk der laufenden „Endeavour“-Mission statt. Durchgeführt wurde dieser von den Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke. Bei den Vorbereitungen wurden Feustel und Fincke von Space Shuttle-Kommandant Mark Kelly und Missionsspezialist Greg Chamitoff unterstützt. Zur Vorbereitung gehörte das In-Suit Light Exercise–Verfahren (ISLE). das heißt die Astronauten konnten normal in der Internationalen Raumstation (ISS) schlafen, anders als beim „Campout“, bei dem die Astronauten in der Luftschleuse schlafen, um Stickstoffgehalt im Blut zu senken. Beim ISLE atmen die Astronauten eine Stunde puren Sauerstoff unter reduziertem Luftdruck und legen dann die Raumanzüge an. In den Anzügen führen sie 50 Minuten leichte Übungen aus, um den Blutkreislauf anzuregen. Der dritte Außenbordeinsatz der Mission begann um 07:43 Uhr MESZ. Die erste Tagesaufgabe war die Installation einer Power & Data Grapple Fixture (PDGF) Haltevorrichtung für den Roboterarm der ISS am russischen Sarja-Modul. Dieser kann in Zukunft auch an der russischen Seite der ISS Arbeiten erledigen. Die Astronauten installierten dann eine Funkantenne und einige Kabel für das russische Modul. Danach wurde der Zustand der Steuerdüsen an diesem Segment dokumentiert und fotografiert. Abschließend dokumentierte Feustel mit einer Infrarotkamera ein Experiment des USAir Force Research Laboratory (AFRL) während Fincke eine Schutzabdeckung an einem Gas Tank installierte. Um 14:37 Uhr MESZ war der Weltraumspaziergang beendet. Am Freitag findet der vierte und letzte Außenbordeinsatz dieser letzten „Endeavour“-Mission statt.

(Quelle.Raumfahrer.net)
Hier mein Eintrag des zweiten Weltraumspaziergangs gestern während der laufenden Mission (STS-134) der US-Raumfähre „Endeavour“. Dieser Spacewalk wurde von den Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke absolviert. Bei den Vorbereitungen wurden die beiden von Space Shuttle-Kommandant Mark Kelly und Greg Chamitoff, der mit Feustel den ersten Außenbordeinsatz durchgeführt hatte, unterstützt. Um 08:05 Uhr MESZ waren die Vorbereitungen beendet und der zweite Weltraumspaziergang dieser Mission begann. Als erstes begaben sich Feustel und Fincke zum P3/P4 Trägersegment der Internationalen Raumstation (ISS), wo die Leitungen des Ammoniak-Kühlsystems neu angeordnet wurden. Nachdem dies erledigt war, trennten sich die beiden Astronauten. Feustel begab sich zum P5/P6 Segment, um dort Schnellverschlüsse an einem Paneel umzulegen, Fincke füllte am P1 Segment die Ammonia Tank Assembly (ATA) mit Ammoniak auf. Danach begab sich Michael Fincke zum Linken Solar Alpha Rotary Joint (SARJ), um dort vier Schutzabdeckungen zu entfernen. Feustel unterstützte ihn dabei. Die Schrauben wollten sich zuerst mit den normalen Einstellungen am Pistol Grip Tool nicht lösen. Nach Rücksprache mit der Bodenkontrolle nutzte Fincke erfolgreich eine höhere Krafteinstellung. Beim Lösen der Schrauben sprangen diese unerwartet aus ihren Verankerungen, Fincke konnte drei von vier auffangen. Nach Entfernung der Schutzabdeckungen schmierte Michael Fincke das Drehlager, als Schutz vor exzessiver Abnutzung des SARJ. Da nur die Hälfte der Schutzabdeckungen entfernt wurde, bearbeitete Fincke nur eine Seite des Drehlagers. Andrew Feustel entlüftete dann an der ATA die Leitungen. Fincke installierte zwei Träger für Haltestangen am S1 Segment der ISS. Feustel installierte dann eine Schutzabdeckung am Roboter Dextre und schmierte dessen Greifmechanismus. Dann fetteten die beiden Astronauten am SARJ den zweiten Teil des Drehlagers. Aus Zeitmangel wurden nur drei der vier Abdeckungen angebracht und die vierte in die ISS mitgenommen. Der zweite Außenbordeinsatz war um 16:12 Uhr MESZ beendet.
Am Boden wurde übrigens vom Mission Management Team (MMT) bekanntgegeben, daß der Hitzeschild der „Endeavour“ für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre freigegeben wurde.

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die beiden US-Astronauten Andrew Feustel und Greg Chamitoff haben gestern den ersten von insgesamt vier Weltraumspaziergängen absolviert. Zuerst begaben sich die beiden Astronauten zum EXPRESS Logistics Carrier 2 (ELC-2), um dort die Materialexperimente MISSE 7A und MISSE 7B zu entfernen und in der Ladebucht der US-Raumfähre „Endeavour“ unterzubringen. Feustel kehrte danach zum ELC-2 zurück, um dort das Materialexperiment MISSE 8.zu installieren. Da Chamitoff bei der Installation eines neuen Lichts an einem der CETA-Karren Probleme hatte und Hilfe von Feustel benötigte, entschied die Bodenkontrolle, daß die Installation von Schutzabdeckungen am Steuerbord Solar Alpha Rotary Joint (SARJ) dann statt von Greg Chamitoff von Andrew Feustel ausgeführt wird. Während dies geschah, füllte Chamitoff an der Luftschleuse Quest seinen Sauerstoffvorrat wieder auf und installierte mit Feustel danach am P3-Trägersegment der Internationalen Raumstation (ISS) eine Überbrückung am Ammoniaksystem. Chamitoff und Feustel begaben sich dann zum amerikanischen Labor, um dort eine Antenne zu installieren. Weil zu diesem Zeitpunkt der Kohlenstoffdioxidsensor in Chamitoffs Raumanzug defekt war, wurde der Spacewalk nach geltenden Flugregeln verkürzt und die Installation der Antenne auf einen kommenden Außenbordeinsatz verschoben. Bei der letzten Tagesaufgabe schlossen die Astronauten getrennt Verbindungen an den P3/P4- und P1/P2-Trägersegmenten. Danach begaben sie sich wieder zur Luftschleuse Quest und beendeten um 15:29 Uhr MESZ ihren Weltraumspaziergang.
Zu erwähnen ist noch, daß im Hitzeschild der „Endeavour“ mehrere Schadstellen entdeckt wurden, die laut US-Raumfahrtbehörde NASA beim Start des Space Shuttle durch abspringende Teile verursacht wurden. Drei von sieben gefundenen Stellen müßen eingehend kontrolliert werden. Es gebe allerdings keinen Grund für Alarmstimmung, so der Vize-Leiter des Shuttle-Programms, LeRoy E. Cain.

Our house guests have arrived! Space Shuttle Endeavour on app... on Twitpic On the way to the V-Bar. #sts134 on Twitpic Share photos on twitter with Twitpic

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ hat gestern ohne Probleme an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt.   Das komplizierte Andockmanöver habe um 12:14 Uhr MESZ stattgefunden, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Vor dem Andocken absolvierte das Space Shuttle in einer Entfernung von 182 Metern das Rendezvous Pitch Maneuver (RPM) durch. Bei dieser „Rolle rückwärts“ wurden Aufnahmen von der Unterseite der „Endeavour“ gemacht, um festzustellen, ob und wie stark der Hitzeschild beim Start durch Schaumstoffteile beschädigt wurde. Das Space Shuttle war am Montag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord zu seiner 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) ins All gestartet. Die Crew der „Endeavour“ bringt das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) sowie Ammoniak-und Hochdrucktanks, zwei Antennen und Ersatzteile zur Station. Der zwei Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) teure Teilchendetektor dient der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum. Während der 16-tägigen Mission sind vier Weltraumspaziergänge der Shuttle-Crew zu Wartungsarbeiten an der ISS geplant.  

(Quelle:Raumfahrer.net)
Besser spät als nie-am Montag um 14:56 Uhr MESZ ist dann die US-Raumfähre „Endeavour“ (OV-105) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral /Florida mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Das Space Shuttle hätte eigentlich schon am 29. April zur ISS starten sollen, aber wegen eines Kurzschlusses im Heizsystem der Auxiliary Power Unit Nummer 1 mußte der Startversuch abgebrochen werden. Nun ist die „Endeavour“ also dann auf ihrer 25. und letzten Mission, die die Bezeichnung STS-134 trägt. Auf dieser Mission soll die „Endeavour“-Crew das Alpha-Magnet-Spektrometer-02 (AMS-02) und den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur ISS transportieren und dort installieren. Zudem wird das Orbiter Boom Sensor System der Raumfähre an der ISS zurückgelassen. Bei dem AMS-02 handelt es sich um einen zwei Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) teuren Teilchendetektor, der nach Antimaterie suchen soll, wie sie von einigen kosmologischen Modellen als Relikt des Urknalls erwartet wird. Die letzte „Endeavour“-Mission wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA wegen der Startverschiebung von 14 auf 16 Tage erweitert. Nach ihrer Rückkehr zur Erde wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt.
Noch zwei kleine Details zur letzten „Endeavour“-Reise. Mission-Commander Mark Kelly ist der Ehemann der US-Politikerin Gabrielle Giffords, die bei einem Attentat am 8. Januar 2011 in Tucson/Arizona schwer verletzt wurde. Ihr Zustand hat sich aber inzwischen soweit verbessert, daß die Ärzte grünes Licht für den Shuttle-Start gaben, den sie vor Ort in Cape Canaveral mitverfolgte. Noch ein Detail für alle Star TrekFans: der Astronaut Michael Fincke hatte als Schauspieler einen Gastauftritt in der letzten Folge der Serie Star Trek: Enterprise.