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Tag Archives: Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City 1995 – war einer der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der USA. Bei der Detonation eines mit Sprengstoff beladenen Lastwagens kamen 168 Menschen ums Leben, das achtstöckige Alfred P. Murrah Federal Building, der Sitz mehrerer Regierungsbehörden, wurde nahezu vollständig zerstört. Im ersten Stock befand sich ein Kindergarten. Von 22 Kindern überlebten sieben. Die Bombe, ein mit 2,4 Tonnen eines aus Ammoniumnitrat (Mineraldünger) und mehreren hundert Litern Nitromethan (Dragster-Kraftstoffzusatz) selbst hergestellten Sprengsatzes beladener Van, detonierte um 9:02 Uhr Ortszeit vor dem Gebäude. Die Kraft der Explosion beschädigte insgesamt 300 Gebäude in der Innenstadt Oklahoma Citys und verletzte über 800 Personen. Die Explosion spürte man noch in 1,5 Kilometern Entfernung. Der Täter, der damals 26-jährige Timothy McVeigh, Veteran aus dem 2. Golfkrieg, war gemeinsam mit zwei weiteren Mittätern, Terry Nichols und Michael Fortier, Mitglied der so genannten „Michigan-Miliz“, einer regierungsfeindlichen bewaffneten Vereinigung, die mit der Christian Identity in Verbindung gebracht wird. McVeighs Mitgliedschaft bei der Miliz gilt jedoch als nicht bestätigt. Timothy McVeigh wurde von einem Bundesgericht zum Tode verurteilt und am 11. Juni 2001 durch eine Giftspritze hingerichtet.
-am 19. April 1775 fand das erste Scharmützel einer amerikanischen Miliz mit britischen Truppen, die Gefechte von Lexington und Concord statt. Dies war der Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (fand von 1775 bis 1783 zwischen den 13 nordamerikanischen Kolonien einerseits und der britischen Kolonialmacht andererseits statt. Er war der Höhepunkt der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und führte nach der Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Bildung der Konföderation 1777 zu deren siegreichem Abschluss und zur Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika.
-im Konklave am 19. April 2005, an dem 115 Kardinäle teilnahmen, wurde Kardinal Joseph Ratzinger im vierten Wahlgang nach einem relativ kurzen Konklave von 26 Stunden zum Nachfolger (Benedikt XVI.) seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Staates Vatikanstadt gewählt.
-Ende der 51-tägigen Belagerung der Branch Davidians in ihrer Siedlung Mount Carmel Center in der Nähe von Waco/Texas durch Bundesbehörden 1993, bei der 82 Kirchenmitglieder zu Tode kamen, inklusive ihres Anführers David Koresh. Am 19. April unternahm das FBI den Versuch, mit Pionierpanzern CS-Gas in den Gebäudekomplex zu leiten. Laut Aussagen von Beamten der US-Regierung zündeten die Davidianer daraufhin das Gebäude an. Einige Mitglieder, darunter auch David Koresh, erschossen sich daraufhin selbst. Bei dem Brand und durch Schussverletzungen starben 76 Davidianer, darunter schwangere Frauen und Kinder. Lediglich neun Davidianer überlebten den Brand. Die Erstürmung wurde teilweise live von mehreren amerikanischen Fernsehsendern übertragen und fand weltweites Interesse.
-die US-Schauspielerin Grace Kelly heiratete 1956 Fürst Rainier III. von Monaco.
-Uraufführung des Musicals „The Producers“ 2001 im St. James Theatre in New York. Zur Premierenbesetzung gehörten die US-Schauspieler Nathan Lane und Matthew Broderick.

 

Benjamin Franklin (Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann) wurde 1706 in Boston/Massachusetts geboren.
Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung.
-die Rote Armee der Sowjetunion marschierte 1945 während des 2. Weltkriegs in Polens Hauptstadt Warschau ein.
-Abschiedsrede von US-Präsident Dwight D. Eisenhower 1961. In seiner Rede warnte Eisenhower ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA. Eisenhower sah den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an. Durch die Einwirkung dieses Komplexes auf Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft könne die politische Führung veranlasst werden, Konflikte eher militärisch als politisch lösen zu wollen und damit als verlängerter Arm der Lobby der Rüstungsindustrie agieren.
“In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist. We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together.”

„Wir in den Regierungsräten müssen uns vor unbefugtem Einfluss — beabsichtigt oder unbeabsichtigt — durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potential für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen können.“
Erdbeben von Kōbe/Japan 1995. Durch das Erdbeben und seine Folgen starben 6.434 Menschen, rund 44.000 Menschen wurden verletzt.
-der US-Gangster Al Capone wurde 1899 in Brooklyn/New York geboren.
-der US-Boxer Muhammad Ali (Cassius Marcellus Clay Jr) wurde 1942 in Louisville/Kentucky geboren.

 

 

 

 

 

-Amtsantritt des US-Politikers George Wallace (Demokratische Partei) als Gouverneur des US-Bundesstaates Alabama 1963. In seiner Rede zur Amtseinführung 1963 erklärte Wallace: „Rassentrennung heute, Rassentrennung morgen und Rassentrennung für immer!“ Diese Zeilen wurden von Wallaces neuem Redenschreiber, Asa Carter, geschrieben. Wallace behauptete später, er habe diesen Teil der Rede nicht gelesen, bevor er sie hielt, und daß er es unmittelbar danach bedauert habe.
-der amerikanische Kontinentalkongress ratifizierte 1784 den mit Großbritannien ausgehandelten Frieden von Paris, welcher den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete.
Casablanca-Konferenz 1943-sie wurde vom 14. bis zum 26. Januar 1943 in der marokkanischen Stadt Casablanca abgehalten und war ein Geheimtreffen der Anti-Hitler-Koalition zwischen US-Präsident Franklin D. Roosevelt, dem britischen Premierminister Winston Churchill und den Combined Chiefs of Staff (CCS) während des 2. Weltkriegs.
-US-Schauspielerin Marilyn Monroe und Baseballstar Joe DiMaggio heirateten 1954. Die Ehe dauerte nur neun Monate. Am 31. Oktober 1954 wurde die Ehe wegen gegenseitiger seelischer Grausamkeit wieder geschieden.
-die US-Show „Today“ (US-Network NBC) startete 1952. Der Erfinder von „The Today Show“ war Pat Weaver. Nach seinen Ideen ging am 14. Januar 1952 die Sendung mit Dave Garroway erstmals auf Sendung. Das Maskottchen der ersten Jahre war der Schimpanse J. Fred Muggs.

 

 

-in der Schlacht von Princeton (New Jersey) wurden 1777 während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges britische und hessische Truppen unter Oberstleutnant Charles Mawhood in Princeton von amerikanischen Truppen der Kontinentalarmee unter General George Washington nach einem Überraschungsangriff geschlagen.
Nach dem Überraschungssieg in der Schlacht von Trenton (New Jersey) am frühen Morgen des 26. Dezember 1776 entschied General Washington, die Briten in New Jersey anzugreifen, bevor er mit seinen Truppen in die Winterquartiere zurückkehren würde. Am 30. Dezember überquerte er den Delaware River zurück nach New Jersey. Der britische Generalleutnant Charles Cornwallis ließ drei Regimenter der vierten Brigade mit 1.400 Mann als Rückendeckung unter dem Kommando von Oberstleutnant Mawhood in Princeton, als er am 2. Januar 1777 auf Befehl von General William Howe mit 6.000 Mann von Princeton nach Trenton marschierte, um an einem Gegenangriff teilzunehmen (2. Schlacht von Trenton). Am 3. Januar kam es in Princeton zu mehreren Gefechten, wobei es Washington gelang, immer nur mit einem Teil der britischen Truppen kämpfen zu müssen. Den 7.000 Amerikanern standen nur 1.800 der 6.000 Briten und Hessen gegenüber. 86 Briten und mehr als 40 Amerikaner wurden getötet oder verwundet.
-Panamas Präsident Manuel Noriega stellte sich 1990 den Streitkräften der USA während der US-Invasion in Panama, nachdem er sich elf Tage lang ungebeten in der Nuntiatur des Vatikan aufgehalten hatte.
-Nachtclubbesitzer Jack Ruby, der am 24. November 1963 Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963) erschossen hatte, starb 1967 im Parkland Memorial Hospital in Dallas/Texas.
-der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien („Der Herr der Ringe“) wurde 1892 in Bloemfontein/Mangaung (heute Südafrika) geboren.

 

 

George Washington, Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 und von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, starb 1799 auf seinem Gut Mount Vernon/ Virginia.
-der norwegische Polarforscher Roald Amundsen erreichte vor 100 Jahren am 14. Dezember 1911, vor seinem britischen Rivalen Robert Falcon Scott von der britischen Terra-Nova-Expedition, mit vier Begleitern (Amundsens Fram-Expedition) als erster Mensch den geographischen Südpol. Die Entdeckung wurde jedoch erst am 7. März 1912 bekannt gegeben. Die Expedition sollte zunächst in die arktischen Gewässer führen, um den Nordpol zu erreichen, als Amundsen jedoch im Herbst 1909 erfuhr, daß sowohl Frederick Cook als auch Robert Edwin Peary beanspruchten, den Pol erreicht zu haben, änderte er seinen Plan. Die Ersterreichung des Südpols versprach mehr Ehre für den Expeditionsleiter und sein Land sowie eine Verbesserung der nach den entmutigenden Nachrichten vom Nordpol ins Stocken geratenen Spendenakquisition.
-das Abkommen von Dayton wurde 1995 in Paris unterzeichnet. Die Unterzeichner waren der serbische Präsident Slobodan Milošević, der kroatische Präsident Franjo Tuđman und der bosnisch-herzegowinische Präsident Alija Izetbegović. Dieses Abkommen beendete 1995 nach dreieinhalb Jahren den Krieg in Bosnien und Herzegowina. Der Vertrag wurde unter Vermittlung der USA mit Beteiligung der Europäischen Union und unter der Leitung des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton am 21. November 1995 in der Wright-Patterson Air Force Base bei Dayton (Ohio) paraphiert.
-der US-Baseballspieler Roger Maris starb 1985 in Houston/ Texas.

 

 

 

 

-Trauerfeier für US-Präsident John F. Kennedy 1963 , der am 22. November 1963 auf einer Wahlkampfreise gegen 12:30 Uhr an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas/Texas, mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet wurde. An der Trauerfeier nahm nach einer Schätzung der „New York Times“ eine knappe Million Menschen teil, darunter auch noch seine damals 98-jährige Großmutter mütterlicherseits. Kennedy wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt. Die Trauerfeier war ein weltweites Medienereignis
-US-Justizminister (1985 bis 1988) Edwin Meese machte 1986 im Rahmen einer Pressekonferenz im Weißen Haus erstmals offiziell die Vorgänge um die Iran-Contra-Affäre („Irangate“) bekannt. Millionen Dollar waren durch illegale Waffenlieferungen an den Iran, der sich seit 1980 im Krieg mit dem Irak befand (Erster Golfkrieg), eingenommen und heimlich in die Unterstützung der Contras in Nicaragua weitergeleitet worden, die in einem Guerilla-Krieg gegen die sandinistische Regierung des Landes kämpften (Contra-Krieg). Die Organisation dieser Vorgänge lag beim Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten. Noch am selben Tag trat John Poindexter, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, zurück und Oliver North, damals militärischer Berater des Nationalen Sicherheitsrates, wurde von Präsident Ronald Reagan entlassen
-nach dem Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges verließen 1783 in New York City die letzten britischen Truppen die Vereinigten Staaten
Elián González wurde 1999 an der Küste Floridas gerettet. González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons) ist ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches. Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida
-US-Baseballspieler Joe DiMaggio wurde 1914 in Martinez/ Kalifornien geboren