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Tag Archives: All

Der private US-Raumfrachter ”Dragon”, der am 8. Oktober 2012 um 2.35 Uhr MESZ (00:34 Uhr UTC) mit einer “Falcon 9″ Trägerrakete vom Cape Canaveral Launch Complex 40 im US-Bundesstaat Florida ins All zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet war, hat bei seinem ersten regulären Versorgungsflug ins All gegen 12.57 Uhr MESZ die ISS erreicht. Der unbemannte Frachter des US-Unternehmens SpaceX wurde am Mittwoch vom 18 Meter langen Canadarm2-Roboterarm der ISS an die Station herangezogen. „Dragon“ wurde von der US-Astronautin Sunita Lyn Williams (NASA) und ihrem japanischen Kollegen Akihiko Hoshide (JAXA) eingefangen. Beide gehören zur ISS-Expedition 33. Der Andockprozess am unteren Port des US-Moduls “Harmony” sollte innerhalb der nächsten Stunden abgeschlossen werden.  Der Frachter hat über 400 Kilogramm Geräte und Versorgungsgüter an Bord. Während des Starts wurde Triebwerk 1 aufgrund einer Anomalie automatisch abgeschaltet. Durch den Druckverlust an dieser Stelle waren daraufhin einige Teile der Außenwand abgebrochen und in Richtung Meeresoberfläche gefallen. Die Bordelektronik hatte aber automatisch einen neuen Kurs berechnet und die übrigen Triebwerke etwas länger laufen lassen. Damit erreichte das Raumschiff trotz des Zwischenfalls eine geeignete Bahn, um seine Mission erfolgreich durchführen zu können. „Dragon“ soll bis zum 28. Oktober 2012 an der ISS angekoppelt bleiben und nach ihrer Rückkehr vor der Küste Südkaliforniens im Meer landen. Die Kapsel wird insgesamt 759 Kilogramm Müll und wissenschaftliche Geräte zur Erde bringen. Dies ist der erste Flug m Rahmen des CRS-Programms (Commercial Resupply Services). Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat SpaceX für 1,6 Milliarden US-Dollar beauftragt, zwölf “Dragon”-Flüge zur Versorgung der ISS durchzuführen. Die wieder verwendbare sechs Tonnen schwere “Dragon”-Kapsel (Länge von 5,10 Meter, Durchmesser von 3,66 Meter) wurde von SpaceX gebaut, das im Juni 2002 von dem US-Unternehmer Elon Musk gegründet wurde. Neben Versorgungsflügen will SpaceX bis Mitte 2015 auch Menschen ins All befördern können.  Die NASA hatte ihr Space Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt und verfügt seitdem über keinen eigenen Transporter mehr. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung. Die “Discovery” , mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Endeavour” hatte ihre letzte Mission im Mai 2011 (letzte Mission STS-134 16. Mai 2011 bis zum 1. Juni 2011) und die “Atlantis” war im Juli 2011 als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die Nasa entwickelt als Shuttle-Nachfolger ein bemanntes Raumschiff für Flüge zum Mond, zum Mars und darüber hinaus. Die “Orion”-Kapsel soll ab 2017 einsatzbereit sein.

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen: Raumfahrer.net, Die Welt.de, derstandard.at)

Der erste private Raumtransporter ist heute ins All gestartet. Um 03:44 Uhr Ortszeit hob die „Falcon-9“-Trägerrakete mit der unbemannten -„Dragon“-Kapsel vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida ab. Nach zehn Minuten erreichte die Kapsel (Länge von 5,10 Meter, Durchmesser von 3,66 Meter) die Erdumlaufbahn und nahm Kurs auf die Internationale Raumstation (ISS). Nach einer Reihe von Tests und komplizierten Manövern soll sich die „Dragon“am vierten Tag der Mission (am Freitag) bis auf 10 Meter an die ISS annähern. Sie wird dann mit dem Canadarm2-Roboterarm der Raumstation eingefangen und an eine freie Kopplungsstelle des US-Teils der ISS geführt. Die Raumkapsel soll 521 Kilo Fracht zur ISS bringen, vor allem Lebensmittel für die Astronauten. Gut zwei Wochen später soll sie 660 Kilo Ladung wieder mit zur Erde zurücknehmen. Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre soll die Kapsel vor der Küste Kaliforniens wassern. Während des Wiedereintritts und der Wasserung kommen ein ablativer Hitzeschild und Fallschirme zum Einsatz. Die „Dragon“-Kapsel wurde vom US- Unternehmen SpaceX gebaut, das  im Juni 2002 von dem US-Unternehmer Elon Musk gegründet wurde, der mit den zwei Internetfirmen Zip2 und PayPal mehrere hundert Millionen US-Dollar verdient hatte und mit einem Teil davon SpaceX ins Leben rief. SpaceX hatte den Starttermin seit November 2011 mehrmals verschoben, am Samstag musste der Start wegen eines defekten Ventils am Antrieb der Trägerrakete in letzter Minute abgesagt werden. SpaceX hat mit der US-Weltraumbehörde NASA einen Vertrag über insgesamt zwölf Transportflüge zur ISS abgeschlossen. Neben Versorgungsflügen will SpaceX bis Mitte 2015 auch Menschen ins All befördern können. Die „Dragon“-Kapsel hat auch die Asche von US-Schauspieler James Doohan (Chefingenieur Lieutenant Commander Montgomery Scott in der US-Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise”/“Star Trek: The Original Series”/TOS – 1966 bis 1969) an Bord.

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen: Tagesschau.de, Wikipedia)

In Kanada haben die beiden 17-jährigen Jugendlichen Mathew Ho und Asad Muhammad aus Toronto (bereits vor zwei Wochen) ein Lego-Männchen mit einem Wetter-Ballon in Richtung All geschickt. Für ihr Experiment bastelten die Teenager eine Art „Raumschiff“ aus Styropor. Dies statteten sie demnach mit vier programmierbaren Kameras und einem GPS-fähigen Handy zur Ortung der Position aus und hängten es an einen mit Helium gefüllten Ballon. An einer Nähmaschine fertigten sie einen Nylon-Fallschirm, um dem Lego-„Astronauten“ die sichere Rückkehr auf die Erde zu ermöglichen. Laut Medienberichten gelang es den beiden Schülern, das „Raumschiff“ bis in 24 Kilometer Höhe in die Stratosphäre zu bringen. Mathew Ho und Asad Muhammad verloren in sieben Kilometern Höhe den Kontakt zu dem GPS-Empfänger. Kurze Zeit später erhielten die beiden jedoch erneut ein Signal: Der Lego-Mann war in die Atmosphäre zurückgekehrt und sicher auf einem Feld 120 Kilometer von seinem Startpunkt entfernt gelandet. Ein Onlinevideo, das die beiden 17-jährigen am Mittwoch (Ortszeit) auf Youtube stellten, dokumentiert im Zeitraffer die Reise des Plastik-Astronauten (mit einer kanadischen Flagge in der Hand), welche insgesamt 97 Minuten dauerte, bevor der Ballon in einer Höhe von 24 Kilometern zerplatzte. Das Experiment hat die beiden rund 500 kanadische Dollar (380 Euro) gekostet.

 

 

 

 

(Quelle:Frankfurter Rundschau Online.de )

Jetzt wo die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm aus Kosten-und Sicherheitsgründen eingestellt hat und die Raumfähren „Discovery“, „Endeavour“ und „Atlantis“ als Ausstellungsstücke in Museen steckt, scheint es eine nette Idee zu sein, die 135 Shuttle-Missionen Revue passieren zu lassen. Los geht es dann mit der STS-1-Mission, dem Jungfernflug des Space Shuttle „Columbia“, dessen Start am 12. April 1981 stattfand. Es war der erste Weltraumeinsatz eines Space Shuttle und es war das erste Mal in der NASA-Geschichte, daß ein neues Raumfahrzeug ohne vorherige unbemannte Tests gestartet wurde. Abgesehen von Schäden am Hitzeschild verlief der erste Flug eines Space Shuttles reibungslos. Der erste Shuttle-Flug wurde von Kommandant John Young und dem Piloten Robert Crippen durchgeführt.
Das Hauptziel des Fluges war die Überprüfung der gesamten Flugsysteme. Diesen Test bestand die „Columbia“ hervorragend. Im Gegensatz zu vorhergehenden bemannten Raumfahrtprojekten wie „Mercury“, „Gemini“ und „Apollo“, bei denen mindestens ein unbemannter Testflug durchgeführt wurde, hat man beim Space Shuttle darauf verzichtet. Zwar wurden viele Systeme zuvor einzeln überprüft, aber es gab keinen Flug, bei dem das Zusammenspiel aller Systeme getestet wurde. So stellte dieser erste SpaceShuttle-Flug ein Novum in der bemannten Raumfahrt dar und bedeutete gleichzeitig ein erhöhtes Risiko. Die einzige Nutzlast der Mission war ein Flugüberwachungssystem Development Flight Instrumentation (DFI), bestehend aus Sensoren und Messinstrumenten, um Daten über alle entscheidenden Flugabschnitte aufzuzeichnen. Zwei Tage, sechs Stunden und einundzwanzig Minuten dauerte der erste Flug. 36 Mal umrundeten Orbiter und Crew dabei die Erde, bis sie nach 1,7 Millionen Kilometern im All wieder auf der Landebahn der Edwards Air Force Base aufsetzten. Die Nasa-Planer hatten diesen ausgetrockneten Salzsee im Norden von Los Angeles gewählt, weil die Raumfähre hier einen besonders langen Auslauf hat.
Die NASA bezeichnet STS-1 noch heute als den „kühnsten Testflug der Geschichte“ (“the boldest test flight in history”).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Wikipedia.org, Spiegel Online)

Gestern am 21.07.2011 ist zum letzten Mal in der US-Raumfahrtgeschichte ein Space Shuttle aus dem All zur Erde zurückgekehrt. Die US-Raumfähre „Atlantis“ landete pünktlich um 11:57 Uhr MESZ mit den vier Astronauten, dem Kommandanten Christopher Ferguson, dem Piloten Douglas Hurley und den Missionsspezialisten Sandra Magnus und Rex Walheim, an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida. Die Abschiedsmission der „Atlantis“ (Bezeichnung STS-135) dauerte 13 Tage. Damit ist die Ära der bemannten US-Raumfahrt leider fürs erste beendet. Das Shuttle-Programm der NASA wird nach 30 Jahren aus Kosten-und Sicherheitsgründen eingestellt. US-Astronauten werden zukünftig mit russischen Sojus-Kapseln zur Internationalen Raumstation (ISS) transportiert. Frühestens 2015 sollen private US-Raumschiffe wieder bemannt ins All starten. Die NASA plant nun bemannte Raumflüge zu einem Asteroiden (2025) und zum Mars (2030). Die „Atlantis“ wird wie die beiden anderen Space Shuttles „Discovery“ und „Endeavour“ zum Museumsstück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Raumfahrer.net, Astronomie.info, Zeit Online)

Die US-Raumfähre „Atlantis“ hat heute um 08:28 Uhr MESZ von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt und befindet sich mit den vier Astronauten Christopher Ferguson, Douglas Hurley, Sandra Magnus und Rex Walheim auf dem Weg zur Erde. Nach dem Abdockmanöver, das rund 350 Kilometer über dem Pazifischen Ozean erfolgte, hielt das Space Shuttle 182 Meter von der ISS entfernt für 30 Minuten die Position, während man die Raumstation mithilfe der Steuerdüsen am russischen Segment um 90 Grad entlang der Vertikalachse drehte. Die Entscheidung für diese Manöver war getroffen worden, um so Fotos von Teilen der Station zu erhalten, die bisher nicht dokumentiert wurden. Nachdem die ISS in Position war, initiierte Pilot Doug Hurley dann die Umrundung des Komplexes. Während der nächsten Stunde machte die Besatzung unzählige Fotos von der Außenseite der Station und filmte jeden Winkel. Um 10:18 Uhr MESZ feuerten die Steuerdüsen des Space Shuttles ein weiteres Mal, um so den Orbiter endgültig von der Station zu trennen. Zuvor hatten sich die Besatzungsmitglieder der „Atlantis“ am Montag in einer emotionalen Zeremonie von der ISS-Crew verabschiedet. Die Astronauten umarmten die sechs amerikanischen, russischen und japanischen Bewohner der Station und überreichten ihnen Geschenke, darunter ein Shuttle-Modell mit den Unterschriften vieler Weltraum-Veteranen. „Wir schließen diese Klappe und auch ein Kapitel in der Geschichte unserer Nation“, sagte der US-Astronaut und ISS-Bewohner Ron Garan, als die Luken des Shuttles geschlossen wurden. Anschließend platzierten die Astronauten die US-Flagge auf der Rampe, die das Shuttle mit der ISS verbindet. Die „Atlantis“ soll am Donnerstag um 11.56 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida landen. Damit endet dann das Space Shuttle-Programm der NASA nach 30 Jahren und 135 Einsätzen aus Kosten-und Sicherheitsgründen. Zukünftig werden US-Astronauten vorerst auf die russischen Sojus-Raumschiffe angewiesen sein, um zur ISS zu kommen. Erst 2015 soll eine neue US-Raumfähre, an der die NASA derzeit in Zusammenarbeit mit einer privaten Firma arbeitet, einsatzbereit sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Raumfahrer.net, Astronomie.info, Zeit Online)

Am gestrigen Freitag um 17:29 Uhr MESZ wurde (traurige) Raumfahrtgeschichte geschrieben. Mit der US-Raumfähre „Atlantis“ wurde nach 30 Jahren das letzte Space Shuttle auf seine letzte Mission (Bezeichnung STS-135) ins All geschickt. Trotz dunkler Wolken und leicht verspätet ist der Orbiter mit den vier Astronauten Christopher Ferguson (Kommandant), Douglas Hurley (Pilot), Sandra Magnus (Missionsspezialistin) und Rex Walheim (Missionsspezialist) an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet.
Die „Atlantis“ transportiert 3,5 Tonnen Proviant und Ausrüstung zur ISS, u.a. das Mehrzweck-Logistikmodul „Raffaello“ und ein Lightweight Multi-Purpose Carrier (LMC). Während der 12-tägigen Mission wird auch ein Weltraumspaziergang absolviert werden, aber nur von der Besatzung der ISS. Ziel des Außenbordeinsatzes: die Installation eines defekten Pumpenmoduls, das letztes Jahr ausgefallen ist, auf dem LMC, sowie die Installation der Robotic Refuel Mission (RRM) an der Außenseite der ISS. Die „Atlantis“ soll Sonntag an der Station andocken und gemeinsam mit der Langzeitbesatzung die ISS auf die Zeit nach Einstellung des Shuttle-Programms vorbereiten. Im Gegensatz zu anderen Shuttle-Flügen wird bei dieser Mission keine weitere Raumfähre für einen möglichen Rettungsflug bereitstehen. Wenn die sichere Rückkehr der „Atlantis“ durch eine Beschädigung unmöglich ist, muß die Shuttle-Crew vorläufig auf der ISS bleiben und mit Sojus-Raumschiffen zurück zur Erde gebracht werden. Darum sind nur vier statt sieben Astronauten an Bord. Wenn die Mission planmäßig verläuft, wird die „Atlantis“ am 20. Juli wieder auf der Erde landen. Danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA aus Kosten-und Sicherheitsgründen ihr Shuttle-Programm. Die „Atlantis“ wird als Museumsstück im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers ausgestellt.
Die Zukunft der bemannten US-Raumfahrt steht buchstäblich in den Sternen. US-Astronauten werden dann erstmal mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS transportiert werden. Die NASA will die Shuttles längerfristig durch Raumschiffe ersetzen, die eine größere Reichweite haben. Das große Ziel der NASA ist der Mars. Ob ich eine Mars-Landung noch miterlebe? Ich hoffe es. Es ist schade, daß die Menschen ihr Geld lieber in sinnlosen, menschenverachtenden Kriegen buchstäblich „verpulvern“. Dann steckt es doch lieber in die Raumfahrt.

 

 

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(Quelle:Raumfahrer.net)


(Fotos:NASA)

(Quelle:Raumfahrer.net)
Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist am Mittwoch nach 16 Tagen sicher von ihrer 25. und letzten Mission (Bezeichnung STS-134) im All zur Erde zurückgekehrt. Mit den sechs Astronauten Mark Kelly, Gregory H. Johnson, Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und Roberto Vittori an Bord setzte das Space Shuttle um 08:35 Uhr MESZ mit einer Bilderbuch-Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral/Florida auf. Die STS-134-Mission hatte Wartungs-und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) zum Inhalt. Die „Endeavour“-Astronauten hatten während ihres Aufenthaltes auf der ISS vier Außenbordeinsätze absolviert und außerdem das Alpha-Magnet-Spektrometer 02 (AMS-02) installiert, das der Suche nach Antimaterie aus der Zeit des Urknalls im Universum dient.
Ihren Jungfernflug absolvierte die „Endeavour“ am 07. Mai 1992 (Mission STS-49). Während dieser neuntägigen Mission wurde der havarierte Satellit Intelsat 603 in einem spektakulären Weltraumspaziergang eingefangen, wobei zum ersten und einzigen Mal drei Astronauten die Luftschleuse verließen. Mit der „Endeavour“ begann am 04. Dezember 1998 (Mission STS-88) die lange Serie von Shuttleflügen zum Aufbau der ISS. Während der fast 12-Tägigen Mission transportierte das Shuttle das Unity-Modul ins All und die Crew befestigte dieses am russischen Sarja-Modul, das sich bereits im Orbit befand. Sie betrat als erste Besatzung die neue ISS. Nach ihrer letzten Mission wird die „Endeavour“ als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Im Juli soll dann noch die US-Raumfähre „Atlantis“ zu ihrer letzten Mission (STS-135) ins All starten, danach beendet die US-Raumfahrtbehörde NASA ihr Space Shuttle-Programm.