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Tag Archives: Al-Qaida

-1931: der US-Erfinder und Unternehmer Thomas Alva Edison starb in West Orange/New Jersey. Edison war ein Erfinder und Unternehmer mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik. Seine Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und innovativen elektrischen Konsumprodukten verbinden konnte. Edisons grundlegende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen elektrisches Licht, Telekommunikation sowie Medien für Ton und Bild hatten einen großen Einfluss auf die allgemeine technische und kulturelle Entwicklung. Die Leistung von Edison bei der Elektrifizierung New Yorks und der Einführung von Elektrolicht markiert den Beginn der umfassenden Elektrifizierung in der kulturellen Entwicklung. Diese epochale Veränderung ist insbesondere mit seinem Namen verbunden.
-1962: der englische Physiker und Biochemiker Francis Harry Compton Crick, der US-Biochemiker James Dewey Watson und der neuseeländische Physiker Maurice Hugh Frederick Wilkins wurden mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet. Crick entdeckte zusammen mit Watson die Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA). Wilkins wies nach, daß die von den beiden vorgeschlagene Doppelhelix–Struktur tatsächlich richtig war.
-2001: bei einer Assistentin des CBS-Moderators Dan Rather in New York wurde Hautmilzbrand diagnostiziert, ebenso bei einem Postmitarbeiter in Trenton/New Jersey. Die Anthrax-Anschläge in den USA wurden im Verlauf mehrerer Wochen nach dem 18. September 2001 (eine Woche nach den Terroranschlägen am 11. September 2001) verübt. Briefe mit Milzbranderregern wurden an mehrere Nachrichtensender und Senatoren verschickt. Fünf Menschen starben. Am 6. August 2008 beschuldigten FBI und Justizministerium Bruce Edwards Ivins, alleinig für die Anschläge verantwortlich gewesen zu sein, eine Woche zuvor beging er Selbstmord..
-2001: vier Aktivisten des islamistisch-terroristischen Netzwerks al-Qaida wurden wegen ihrer Rolle bei der Planung und Durchführung der Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi 1998 zu jeweils lebenslanger Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit der Bewährung verurteilt.
-1968: während der XIX. Olympischen Sommerspiele in Mexiko-Stadt wurden die US-Leichtathleten Tommie Smith und John Carlos aus dem US-Team und dem olympischen Dorf verwiesen, weil sie bei der olympischen Siegerehrung im 200-Meter-Lauf mit dem Black Power-Symbol der hochgereckten geballten Faust in schwarzen Handschuhen politisch demonstriert hatten.
-1926: der US-Sänger, Gitarrist, Komponist und ein Pionier des Rock ’n’ Roll Chuck Berry wurde in St. Louis/Missouri geboren.

 

-1492: Entdeckung Amerikas durch den genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus. Kolumbus hatte vor, den Seeweg nach Indien auf dem Westkurs zu finden. Für diesen Plan fand er Unterstützung bei den katholischen Königen Isabella und Ferdinand von Spanien. Mit den drei Schiffen „Santa María“, „Pinta“ und „Niña“ stach er am 3. August 1492 von Palos de la Frontera (Andalusien) Richtung Kanarische Inseln in See und erreichte am 12. Oktober 1492 die Bahamas, die von Tainos bevölkert waren. Kolumbus gab der von den Ureinwohnern Guanahani genannten Insel den Namen „San Salvador“ („Heiliger Erlöser“) – möglicherweise entspricht diese der Insel San Salvador.
-2000: Sprengstoffanschlag auf die USS „Cole“ (ist ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse der United States Navy) im Hafen von Aden/Jemen durch das Terrornetzwerk al-Qaida. Dabei starben 17 US-Soldaten und zwei Terroristen. 39 weitere US-Soldaten wurden verletzt.
-1960: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (war ein sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef) bekam im Verlauf einer erregten Rede auf der 15. Generalversammlung der UNO-Vollversammlung einen legendären Wutanfall, wobei er mit seinem Schuh auf den Tisch hämmerte.
-2002: Anschlag von Bali – dabei wurden in der Stadt Kuta auf der indonesischen Insel Bali 202 Menschen getötet und über 209 zum Teil schwer verletzt. Der islamistische Bombenanschlag war der bisher folgenschwerste Akt von Terrorismus in der indonesischen Geschichte. Die Opfer waren mehrheitlich ausländische Touristen, hauptsächlich Australier. Sechs Deutsche und drei Schweizer Staatsangehörige, aber auch viele Einheimische fanden sich unter den Toten. Die größte Gruppe der Opfer mit 88 Personen waren australische Urlauber. Außerdem starben 38 indonesische, 26 britische, 7 amerikanische, 5 schwedische, 4 niederländische, 4 französische, 3 dänische und Staatsangehörige anderer westlicher Nationen. Einige Indonesier wurden später für ihre Beteiligung an der Tat zum Tode verurteilt.
-1935: der italienische Tenor Luciano Pavarotti wurde in Modena geboren.
-1997: der US-Country- und Folk-Sänger John Denver starb in der Monterey Bay/Kalifornien bei einem Flugzeugabsturz eines von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeuges, einer Rutan 61 Long EZ.
 

Die Terroranschläge am 11. September 2001 waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen („Operation Neptune’s Spear“).

 

„The attacks of September 11th were intended to break our spirit. Instead we have emerged stronger and more unified. We feel renewed devotion to the principles of political, economic, and religious freedom, the rule of law and respect for human life. We are more determined than ever to live our lives in freedom.“Rudy Giuliani

„Even the smallest act of service, the simplest act of kindness, is a way to honor those we lost, a way to reclaim that spirit of unity that followed 9/11.“ – Barack Obama

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-1998: Luftangriffe der USA auf Stützpunkte des Terrornetzwerks al-Qaida im Sudan und Afghanistan nach den Terroranschlägen auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi am 7. August 1998. Die US-Regierung unter US-Präsident Bill Clinton ließ Ziele unweit der afghanischen Stadt Chost und die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik bei der sudanesischen Stadt Khartum mit mehreren Marschflugkörpern beschiessen. Die Central Intelligence Agency (CIA) ging, kurz nach den Terroranschlägen davon aus, daß sich in den vermuteten Terrorcamps um Chost al-Qaida-Anführer Osama bin Laden befinden würde und vermutete eine Chemiwaffenfabrik in Khartum.
-1968: Truppen des Warschauer Paktes marschierten in die Tschechoslowakei ein und beendeten den Prager Frühling (die Bezeichnung für die Bemühungen der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei unter Alexander Dubček im Frühjahr 1968, ein Liberalisierungs- und Demokratisierungsprogramm durchzusetzen, sowie vor allem die Beeinflussung und Verstärkung dieser Reformbemühungen durch eine sich rasch entwickelnde kritische Öffentlichkeit). In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten etwa eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in die Tschechoslowakei ein und besetzten innerhalb von wenigen Stunden alle strategisch wichtigen Positionen des Landes. Es handelte sich hierbei um die größte Militäroperation in Europa seit 1945. Beim Einmarsch starben 98 Tschechen und Slowaken. Etwa 50 Soldaten der Interventionstruppen kamen ums Leben. Die Nationale Volksarmee der DDR nahm an der Besetzung nicht teil, allerdings standen zwei ihrer Divisionen an der Grenze bereit.
-1977: Voyager 2 (ist eine Raumsonde der US-Raumfahrtbehörde NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems) wurde vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral/Florida mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet.
-1942: der US-Soulmusiker Isaac Hayes wurde in Covington/Tennessee geboren.
-1948: der britische Rockmusiker Robert Plant (von der Gründung 1968 bis zur Auflösung 1980 war er Leadsänger der britischen Rockband „Led Zeppelin“) wurde in West Bromwich/Staffordshire geboren.

 

-Charles Lindbergh III., der Sohn des US-Piloten Charles Lindbergh (4. Februar 1902- 26. August 1974-ihm gelang am 20./21. Mai 1927 die erste Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, wodurch er zu einer der bekanntesten Personen der Luftfahrt wurde) wurde 1932 von Unbekannten entführt, die 50.000 Dollar Lösegeld verlangten. Am 12. Mai wurde das Kind tot aufgefunden. Aufgrund von Lindberghs Berühmtheit erregte der Fall großes Aufsehen. Für die Tat wurde der deutschstämmige Bruno Richard Hauptmann verurteilt und 1936 hingerichtet.
-der Pakistani Chalid Scheich Mohammed (ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation al-Qaida und gilt als Chefplaner der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA) wurde 2003 von pakistanischen Sicherheitskräften in Rawalpindi festgenommen.
Bobby Sands (ein Mitglied der irisch-republikanischen, linken paramilitärischen Organisation IRA trat mit anderen gefangenen IRA-Mitgliedern, die in den sogenannten H-Blocks des Gefängnisses Maze (auch als Long Kesh bekannt) einsaßen, ab dem 1. März in den Irischen Hungerstreik von 1981. Sands starb am 5. Mai 1981 nach 66 Tagen an den Folgen seines Hungerstreiks im Gefängniskrankenhaus.
-das Friedenscorps (eine Unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Ihre Aufgabe ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen den Amerikanern und den Nicht-Amerikanern in anderen Ländern zu beleben) wurde 1961 auf Initiative von US-Präsident John F. Kennedy eingerichtet und im selben Jahr vom US-Kongress als eine permanente Unabhängige Behörde anerkannt.
-der US-Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent Ron Howard wurde 1954 in Duncan/Oklahoma geboren.

 

 

-der Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 in New York City-kostete sechs Menschen das Leben und über 1.000 Menschen wurden verletzt. Die Explosion in der Tiefgarage des World Trade Centers wurde mit Hilfe einer Harnstoffnitrat-Bombe in einem Transporter herbeigeführt. Der Anschlag war der erste islamistische Terroranschlag des Terrornetzwerks al-Qaida, der sich auf dem Staatsgebiet der Vereinigten Staaten ereignete. Vier der Täter wurden 1994 verhaftet, die zwei weiteren konnten 1997 festgenommen werden.
-in der Iran-Contra-Affäre wurde US-Präsident Ronald Reagan 1987 der Tower Kommissions Report übergeben. Inwieweit Präsident Reagan und Vizepräsident George H. W. Bush in die Iran-Contra-Affäre verwickelt waren, konnte durch die beauftragte Untersuchungskommission nie ganz geklärt werden. Reagan selbst machte keine Aussagen dazu und erklärte immer, er könne sich an nichts erinnern.
Napoleon Bonaparte (ein französischer General, Staatsmann und Kaiser-durch den Staatsstreich vom 18. Brumaire/9. November 1799 übernahm er die Macht in Frankreich. Zunächst von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 als Kaiser der Franzosen stand er einem halbdiktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor) floh 1815 von seinem Exil auf der Insel Elba und kehrte nach Frankreich zurück.
-der US-Rhythm-and-Blues-Musiker Fats Domino wurde 1928 in New Orleans geboren.
-der US-Country-Sänger Johnny Cash wurde 1932 in Kingsland/ Arkansas geboren.

 

 

-das US-Schlachtschiff USS Maine (ACR-1) explodierte 1898 im Hafen von Havanna/Kuba. Dabei starben 266 Mann der Besatzung. Diese Explosion gilt als der Anlass für den Spanisch-Amerikanischen Krieg (eine militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Königreich Spanien vom 25. April bis 12. August 1898).
-die letzten Truppen der Sowjetunion zogen 1989 aus Afghanistan ab (Sowjetisch-Afghanischer Krieg zwischen 1979 und 1989).
-der italienische Philosoph, Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei wurde 1564 in Pisa geboren.
-die Pionierin der US-Frauenrechtsbewegung Susan B. Anthony wurde 1820 in South Adams/Massachusetts geboren. Sie wurde „Napoleon der Frauenbewegung“ genannt. Sie war die erste Frau, die bei einer Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten als Wählerin registriert wurde und ihre Stimme bei der US-Wahl von 1872 abgab. Sie wurde deswegen im Juni 1873 wegen unrechtmäßiger Wahlbeeinflussung in einem Aufsehen erregenden Prozess verurteilt.

 

 

Das Militärgefängnis Guantánamo (Camp X-Ray, Camp Delta mit dem Sonderteil Camp Echo und Camp Iguana)- Dorthin waren am 11. Januar 2002 die ersten 20 Gefangenen eingeliefert worden. Sie waren in Afghanistan ergriffen worden, wo die Vereinigten Staaten nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 einmarschiert waren, und wurden verdächtigt, Mitglieder der Terrororganisation Al-Qaida zu sein, die in dem Land ihre Basis hatte.

Gegenwärtig befinden sich noch 171 Gefangene in Guantánamo. Von ihnen sollen 36 wegen Kriegsverbrechen vor Militärgerichte kommen, weitere 46 gelten als gefährlich und sollen bis auf weiteres festgehalten werden, ohne vor Gericht gestellt zu werden. 32 können freigelassen werden, wenn sich Länder bereitfinden, sie aufzunehmen. Die restlichen 57 stammen aus dem Jemen, sie sollen ebenfalls nicht angeklagt, aber auch nicht in ihre Heimat zurückgeschickt werden, weil die Lage dort zu instabil ist.

Das Militärgefängnis Guantánamo ist eine Schande für die US-Regierung (die von Ex-US-Präsident George W. Bush und die des gegenwärtigen Noch-Präsidenten Barack Obama, der versprochen hatte, das Lager zu schliessen), für alle befreundeten Regierungen, die geholfen haben , das Lager zu füllen und für die Medien, die meiner Meinung nach viel zu wenig darüber berichten.

„I think what’s going on in Guantanamo Bay and other places is a disgrace to the U.S.A. I wouldn’t say it’s the cause of terrorism, but it has given impetus and excuses to potential terrorists to lash out at our country and justify their despicable acts.“Jimmy Carter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:NZZ Online)

Heute ist dann der zehnte Jahretag der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA. 19 Selbstmordattentäter hatten vier Flugzeuge entführt – zwei flogen in den Nord- bzw. Südturm des World Trade Center in New York, ein Flugzeug flog ins Pentagon bei Washington und das vierte Flugzeug wurde von den Terroristen während eines Kampfes mit einigen Geiseln bei Shanksville/ Pennsylvania zum Absturz gebracht.
Mindestens 2.970 Personen kamen durch die Anschläge als Opfer ums Leben. Folgen der Anschläge waren Kriege der USA gegen die Al-Qaida/Taliban in Afghanistan (2001) und gegen das Regime von Diktator Saddam Hussein im Irak (2003). In beiden Ländern sterben bis heute immer wieder Menschen durch Terroranschläge, im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden (Ex-Präsident George W. Bush ist ein Lügner!!!).
Im Mai 2011 wurde dann Al-Qaida-Chef Osama bin Laden nach fast zehnjähriger Jagd in seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad gefunden und getötet (oder auch hingerichtet?). Es gibt da noch Fragen, was im Mai wirklich passiert ist. Bin Laden ist tot, aber diese schrecklichen, unglaublichen Bilder des 11.September 2001 bleiben im Gedächtnis: die Flugzeuge, die damals in die Türme gecrasht sind, die Menschen, die aus Verzweiflung aus den Türmen in die Tiefe und in den Tod gesprungen sind und die einstürzenden Türme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)

Wegen der Gewalt in Somalia und einer schweren Dürre hat die UNO vor einer „unvorstellbaren menschlichen Tragödie“ gewarnt. Seit Jahresbeginn seien bereits 135.000 Menschen vertrieben worden, erklärte die Sprecherin des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR), Melissa Fleming, am Dienstag in Genf. Allein im Juni seien etwa 54.000 Menschen in die Nachbarstaaten Kenia und Äthiopien geflüchtet und damit dreimal so viele wie im Mai. Besorgniserregend sei vor allem der Zustand, in dem die Flüchtlinge in den Nachbarländern einträfen. Nach oft mehrwöchigen Fußmärschen seien die Kinder vielfach in einem Zustand schwerster Unterernährung. Viele verhungerten aber bereits auf der Flucht. Hinzu komme, daß der Krieg in Somalia den Einsatz von Hilfsorganisationen praktisch unmöglich mache. Ende Juni hatte die UNO schon vor den Folgen der schwersten Dürre seit 60 Jahren am Horn von Afrika gewarnt, die mehr als 10 Millionen Menschen bedroht. Nach UN-Angaben flüchteten bislang mehr als 750.000 Somalier in die benachbarten Länder, etwa 1,46 Millionen Menschen gelten zudem im eigenen Land als vertrieben. Von Flucht oder Vertreibung betroffen sei damit insgesamt ein Viertel der 7,5 Millionen Einwohner Somalias.
Es ist entsetzlich, solche Nachrichten zu hören oder zu lesen. Noch entsetzlicher ist, daß lieber Kriege in Afghanistan oder Libyen geführt werden, die auch Leid und Ellend schaffen und Länder wie Somalia vergessen werden.

 

 

 

 

(Quellen:Stern.de, NZZ.Online, Zeit Online)


(Bei dem Anschlag wurde auch das Haus des Goouverneurs von Diwanija schwer beschädigt. Foto: „Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Spiegel Online)
In der irakischen Stadt Diwanija , 160 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad, sind bei einem Terroranschlag auf das Haus des Provinzgouverneurs Salam Hussein Alwan mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Autobomben detonierten kurz hintereinander vor dem Haus des Gouverneurs, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der erste Attentäter habe sein Fahrzeug direkt vor dem Eingang des Anwesens in die Luft gesprengt, drei Minuten später sei die zweite Bombe hochgegangen. Unter den Toten waren demnach zahlreiche Polizisten, rund 30 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Der Gouverneur blieb nach Angaben seines Büros unverletzt. Ein Mitarbeiter des Gouverneurs machte die Terrororganisation Al-Qaida für den Anschlag verantwortlich.
Die Terroranschläge im Irak sind die Ernte eines Krieges, der 2003 von US-Präsident George W. Bush mit Hilfe von Lügen angezettelt wurde. Mag ja sein, daß das irakische Volk jetzt frei ist vom Diktator Saddam Hussein, dafür werden die Iraker von der Hydra des Terrorismus heimgesucht. Ein schlechter Tausch-danke George W.Bush.

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Die Terrororganisation Al-Qaida hat mit dem Ägypter Aiman al Sawahiri einen neuen Anführer. Das geht aus einer Botschaft hervor, die jetzt auf einer Islamistenseite im Internet veröffentlicht wurde. Darin heißt es, das „Generalkommando“ von Al-Qaida habe nach ausführlichen Debatten beschlossen, daß al Sawahiri der Nachfolger von Osama bin Laden werden solle. Er solle als „Emir“ der Organisation den „Heiligen Krieg“ fortsetzen. Weiter heißt es: „Wir loben die arabischen Revolutionen und „Wir werden alles tun, um die muslimischen Gefangenen zu befreien.“ Desweiteren erklärten sie: „Wir bereiten uns vor für den Heiligen Krieg gegen die ungläubigen Invasoren und an ihrer Spitze die Kreuzfahrer aus den USA und ihr Mündel Israel sowie gegen jeden Herrscher, der sie unterstützt.“  Die Authentizität der neuen Al-Qaida-Botschaft ließ sich nicht überprüfen. Aber Inhalt und Art und Weise der Veröffentlichung, legt die Vermutung nahe, daß die Botschaft tatsächlich von der Al-Qaida-Führungsebene ist.
Sawahiri gilt als einer der Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und der Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi 1998. Die US-Behörden haben für seine Ergreifung eine Belohnung von 25 Millionen Dollar ausgesetzt. Die Hydra namens Al-Qaida hat also einen neuen Kopf. Ich bin gespannt, wie lange dieser dran bleibt.

 

 

 

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(Sicherheitskräfte gehen gegen Regierungsgegner vor: Der Jemen versinkt im Chaos Foto:„Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Stern.de)
In der südjemenitischen Stadt Taizz hat es in der Nacht zu Montag bei weiteren Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Salih mindestens 20 Tote und rund 100 Verletzte gegeben. Laut Augenzeugen haben Sicherheitskräfte auf die Demonstranten geschossen und den sogenannten Freiheitsplatz im Zentrum von Taizz gestürmt, der seit Wochen von Regimegegnern besetzt war. Soldaten seien vor Morgengrauen mit Panzern auf den zentralen Platz vorgerückt, auf dem die Demonstranten ihre Zelte errichtet hatten, erklärte Sadek al-Schugaa, Leiter eines Feldlazaretts in Taizz, der nach eigenen Angaben den Überfall beobachtete. Dabei setzten die Sicherheitskräfte Wasserwerfer und Tränengas ein, Scharfschützen zielten von umliegenden Regierungsgebäuden auf flüchtende Zivilisten. In der Stadt Sindschibar setzte die Armee Kampfflugzeuge gegen mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder ein, so Berichte des arabischen Nachrichtensenders „Al-Arabija“. Bewohner berichteten, sie hätten am Südrand des Ortes Kampfjets in der Luft gesehen und laute Explosionen gehört. Soldaten hatten bis in den Morgen versucht, die Aufständischen aus Sindschibar zu vertreiben. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, erklärte ein Krankenhausmitarbeiter.
Seit vier Monaten gibt es jetzt Proteste gegen den seit 33 Jahren regierenden Salih. Dabei kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Für Salih gilt das Gleiche wie für Husni Mubarak, Muammar al-Gaddafi und Baschar al-Assad: Wenn die Lage im Jemen weiter eskaliert, dann hat Salih wohl bald NATO-Flugzeuge über Sanaa.

(Quellen: Spiegel Online, Sueddeutsche.de, Reuters.com)
Irgendwie unheimlich:die Terrororganisation Al-Qaida hat posthum eine Audio-Botschaft des verblichenen Chefs Osama bin Laden veröffentlicht. Diese Botschaft soll kurz vor dessen durch US-Navy SEALs herbeigeführten Tod entstanden sein. Experten halten die Aufnahme für authentisch. Er lobt in der zwölfminütigen Botschaft die Aufstände in der arabischen Welt und fordert die Muslime zum weiterkämpfen auf.
So was ist dann wohl eine Nachricht aus der Hölle.

(Quellen:Tagesschau.de, Handelsblatt.com)
Gestern hat US-Präsident Barack Obama in einer Grundsatzrede den Arabischen Frühling gelobt. Die Menschen hätten für ihre universellen Menschenrechte gekämpft. In Bezug auf den verblichenen Al-Qaida-Chef Osama bin Laden sagte Obama, daß bin Laden ein Massenmörder gewesen sei und kein Märtyrer. Der Al-Qaida-Anführer habe eine mörderische und destruktive Vision verfolgt, die keine Freiheit für den Einzelnen vorsieht. Doch die Völker im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika hätten ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und dieser Ideologie eine Absage erteilt. Die Geschichte der Revolutionen könne nicht überraschen, da die Macht und der Reichtum in der Region äußerst ungerecht verteilt gewesen seien, sagte Obama. Zudem gebe es eine neue Generation, welche die Möglichkeiten der modernen Kommunikationswege nutze, um eine bessere Zukunft zu erreichen. Die friedlichen Demonstranten hätten in sechs Monaten mehr erreicht, als Terroristen in mehreren Jahrzehnten. In seiner Rede drängte Obama auf eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern. Obama schlug vor, sich an den Grenzen aus dem Jahr 1967 zu orientieren. Gleichzeitig kritisierte Präsident Obama die Absicht der Palästinenser, bei der UNO einen eigenen Staat ausrufen zu lassen. Dumm nur, daß sowohl Israel als auch die Palästinenser von Obamas Rede enttäuscht sind. Das klingt nicht wirklich nach dem Willen zum Frieden.