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Tag Archives: 2000

-1989: während der Rumänischen Revolution wurde Diktator Nicolae Ceaușescu gestürzt. Am 22. Dezember 1989 versuchte Ceaușescu ein zweites Mal, die Massen zu beruhigen. Diese waren aber so aufgebracht, daß sie begannen, das Parteigebäude zu stürmen, Nicolae Ceaușescu und seine Frau Elena Ceaușescu versuchten, mit einem Hubschrauber aus der Hauptstadt Bukarest zu entkommen. Die Armee und die Geheimpolizei Securitate trugen in Bukarest offene Straßenkämpfe aus, und viele wurden im Schusswechsel getötet. Ceaușescu und seine Frau versuchten, in einem Schützenpanzerwagen außer Landes zu fliehen. Soldaten der rumänischen Armee nahmen sie jedoch bei Târgoviște nördlich von Bukarest fest.
-2001: der britische Terrorist Richard Reid („Schuhbomber“) versuchte ein Attentat auf ein Passagierflugzeug (American-Airlines-Flug 63 von Paris nach Miami) mit in seinen Schuhen verstecktem Sprengstoff auszuführen. Die Zündung wurde vereitelt, da eine Flugbegleiterin erkannte, daß er versuchte, die Zunge seines Schuhs mit einem Streichholz anzuzünden. Sie versuchte, sich des Schuhs zu bemächtigen, wurde dabei jedoch zu Boden gestoßen. Es gelang ihr, um Hilfe zu rufen, worauf eine zweite Flugbegleiterin versuchte, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Er griff sie an und biss ihr in den Daumen. Reid wurde schließlich von anderen Passagieren überwältigt, darunter zwei Ärzten, welche Reid ein Beruhigungsmittel verabreichten. Die Behörden entdeckten später im Schuhfutter versteckten Plastiksprengstoff mit einem Triaceton-Triperoxyd-Zünder (TATP).
-1894: der französische Offizier Alfred Dreyfus wurde mit einstimmigem Richtervotum wegen Landesverrats (Dreyfus-Affäre) für schuldig befunden und zu lebenslänglicher Verbannung und Haft verurteilt.
-2000: US-Popstar Madonna heiratete den britischen Regisseur Guy Ritchie in Dornoch/Schottland.

 

 

-2000: endgültiges Gerichtsurteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, daß die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2000 zugunsten des Republikaners George W. Bush entschied. Der Supreme Court verbot letztinstanzlich eine erneute Nachzählung in bestimmten Wahlkreisen im US-Bundesstaat Florida. Die damals laufenden Nachzählungen der Präsidentschaftswahl 2000 in Florida waren verfassungswidrig. Der Entscheid bestätigte damit das vorläufige Wahlergebnis, wonach George W. Bush dank der Wahlmännerstimmen Floridas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Das Urteil stieß auf verbreitete Kritik, unter anderem wegen der Mehrheitsverhältnisse: die konservativen Richter stimmten für, die liberalen gegen das Urteil. Es war das erste Mal in der Geschichte des Supreme Court, daß er mit seinem Urteil unmittelbar eine Präsidentschaftswahl entschied. George W. Bush hatte die Präsidentschaftswahl mit einer bis heute umstrittenen Differenz von 537 Stimmen in Florida gegen Vizepräsident Al Gore (Demokratische Partei) gewonnen. Von den entscheidenden insgesamt 538 Wahlmännerstimmen konnte George W. Bush mit 271 Stimmen die Mehrheit für sich gewinnen (eine Stimme mehr als die notwendigen 270).

 

 

-1917: während der Oktoberrevolution (nach julianischem Kalender 25. Oktober) in Russland stürzten die Bolschewiki die provisorische Regierung und übernahmen die Macht. Die Oktoberrevolution beseitigte die aus der Februarrevolution hervorgegangene Regierung unter Alexander Kerenski und errichtete einen neuen Staat, der sich selbst als „Diktatur des Proletariats“ verstand.
-2000: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten – in einer der knappsten Wahlen in der Geschichte der USA wurde George W. Bush (Republikaner) zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Durch die juristischen Probleme der korrekten Stimmenauszählung im US-Bundesstaat Florida dauerte es nach der Wahl mehr als einen Monat, bis ein Ergebnis feststand. Als der Supreme Court letztinstanzlich eine erneute Nachzählung in bestimmten Wahlkreisen Floridas verbot, war der Wahlsieg des republikanischen Kandidaten offiziell. George W. Bush hatte die Präsidentschaftswahl gegen Al Gore (Demokraten) mit einer bis heute umstrittenen Differenz von 537 Stimmen in Florida gewonnen. Von den entscheidenden insgesamt 538 Wahlmännerstimmen konnte George W. Bush mit 271 Stimmen die Mehrheit für sich gewinnen (eine Stimme mehr als die notwendigen 270). Da die Mehrzahl der Richter am Supreme Court von republikanischen Präsidenten ernannt worden waren, war bereits des Öfteren Kritik an der Objektivität der Entscheidung des Gerichts laut geworden. Durch die öffentliche Kritik an den Wahlmaschinen in Florida wurde der Help America Vote Act entworfen und am 29. Oktober 2002 verabschiedet.
-2000: Hillary Clinton wurde zur Senatorin für den US-Bundesstaat New York gewählt (84 Jahre nachdem die republikanische US-Abgeordnete Jeannette Rankin als erste Frau 1916 für den US-Bundesstaat Montana ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurde).
-1962: Richard Nixon (Republikaner) verlor bei den Gouverneurswahlen in Kalifornien.
-1940: die erste Tacoma-Narrows-Brücke (eine Hängebrücke im US-Bundesstaat Washington) stürzte nach nur vier Monaten Betriebszeit aufgrund winderregter Schwingungen spektakulär ein. Menschen kamen bei dem Unglück nicht ums Leben.
-1918: der US-Baptistenpastor Billy Graham wurde in Charlotte/North Carolina geboren.
-1991: der US-Basketballspieler Magic Johnson („Los Angeles Lakers“) gab in einer Pressekonferenz 1991 sein sofortiges Karriereende bekannt, nachdem er bei einer Routineuntersuchung vor der Saison 1991/92 positiv auf HIV getestet worden war.
-1943: die kanadische Sängerin Joni Mitchell wurde in Fort Macleod/Alberta geboren.

 

 

-1938: Ausstrahlung von “Krieg der Welten” (ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Werke des englischen Schriftstellers H. G. Wells) als Hörspiel vom US-Radiosender CBS am Abend vor Halloween. Das Buch wurde von US-Schauspieler Orson Welles und dem Mercury Theatre als Hörspiel in Form einer fiktiven Reportage nach einer Adaption von US-Drehbuchautor Howard Koch inszeniert. Dazu wurde der Handlungsort von Großbritannien nach Grover’s Mill/New Jersey in den USA verlegt und die Geschichte entsprechend angepasst. Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer befürchtete.
-1998: eine Schlammlawine tötete mindestens 2.000 Menschen in Nicaragua nach Hurrikan “Mitch”. Der Hurrikan wütete 1998 vom 22. Oktober bis zum 8. November in Mittelamerika, wobei ca. 11.000 Menschen ums Leben kamen. Honduras und Nicaragua waren die am schwersten vom Hurrikan getroffenen Länder. Auch El Salvador und Guatemala litten unter den Folgen. Die volkswirtschaftlichen Schäden werden auf 7 Milliarden US-Dollar geschätzt.
-1974: Muhammad Ali schlug George Foreman beim Boxkampf “Rumble in the Jungle” („Der Kampf im Dschungel“) in Kinshasa/Demokratische Republik Kongo. Der historische Boxkampf wurde von Box-Promoter Don King organisiert und größtenteils von Diktator Mobutu Sese Seko als Werbemaßnahme für sein Land und ganz Afrika finanziert.
-2000: der US-Schauspieler Steve Allen starb in Encino/Kalifornien.

 

-1492: Entdeckung Amerikas durch den genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus. Kolumbus hatte vor, den Seeweg nach Indien auf dem Westkurs zu finden. Für diesen Plan fand er Unterstützung bei den katholischen Königen Isabella und Ferdinand von Spanien. Mit den drei Schiffen „Santa María“, „Pinta“ und „Niña“ stach er am 3. August 1492 von Palos de la Frontera (Andalusien) Richtung Kanarische Inseln in See und erreichte am 12. Oktober 1492 die Bahamas, die von Tainos bevölkert waren. Kolumbus gab der von den Ureinwohnern Guanahani genannten Insel den Namen „San Salvador“ („Heiliger Erlöser“) – möglicherweise entspricht diese der Insel San Salvador.
-2000: Sprengstoffanschlag auf die USS „Cole“ (ist ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse der United States Navy) im Hafen von Aden/Jemen durch das Terrornetzwerk al-Qaida. Dabei starben 17 US-Soldaten und zwei Terroristen. 39 weitere US-Soldaten wurden verletzt.
-1960: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (war ein sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef) bekam im Verlauf einer erregten Rede auf der 15. Generalversammlung der UNO-Vollversammlung einen legendären Wutanfall, wobei er mit seinem Schuh auf den Tisch hämmerte.
-2002: Anschlag von Bali – dabei wurden in der Stadt Kuta auf der indonesischen Insel Bali 202 Menschen getötet und über 209 zum Teil schwer verletzt. Der islamistische Bombenanschlag war der bisher folgenschwerste Akt von Terrorismus in der indonesischen Geschichte. Die Opfer waren mehrheitlich ausländische Touristen, hauptsächlich Australier. Sechs Deutsche und drei Schweizer Staatsangehörige, aber auch viele Einheimische fanden sich unter den Toten. Die größte Gruppe der Opfer mit 88 Personen waren australische Urlauber. Außerdem starben 38 indonesische, 26 britische, 7 amerikanische, 5 schwedische, 4 niederländische, 4 französische, 3 dänische und Staatsangehörige anderer westlicher Nationen. Einige Indonesier wurden später für ihre Beteiligung an der Tat zum Tode verurteilt.
-1935: der italienische Tenor Luciano Pavarotti wurde in Modena geboren.
-1997: der US-Country- und Folk-Sänger John Denver starb in der Monterey Bay/Kalifornien bei einem Flugzeugabsturz eines von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeuges, einer Rutan 61 Long EZ.
 

-2000: der israelische Politiker Ariel Scharon besuchte in Begleitung von rund 1000 Journalisten, Polizisten, Militärs und Politikern, den sowohl von Muslimen als auch von Juden und Christen als heilig deklarierten Tempelberg in Jerusalem, um zu verdeutlichen, daß der Tempelberg auch den Juden gehört. Er wollte damit auch deutlich machen, daß Israel die Kontrolle über ein vereinigtes Jerusalem an jedem Ort behalten müsse. Obwohl der Besuch mit der moslemischen Verwaltung des Tempelbergs abgestimmt war, kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei Demonstrationen im Anschluss wurde auch mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen und etliche verletzt und getötet. Der Tempelbergbesuch Scharons fällt zeitlich mit dem Beginn der 2. Intifada zusammen, welche nach arabischer Lesart durch diesen ausgelöst wurde.
-1781: mit der Belagerung von Yorktown/Virginia begann mit der Schlacht von Yorktown im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg der entscheidende Angriff der verbündeten Amerikaner und Franzosen unter dem Befehl von George Washington und dem von Comte de Rochambeau auf die von den Briten gehaltene Stadt. In Folge der Schlacht erkannte Großbritannien die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien an.
-1066: Wilhelm der Eroberer (war ab 1035 als Wilhelm II. Herzog der Normandie und regierte ab 1066 als Wilhelm I. das Königreich England) landete mit seinen Truppen bei Pevensey in Südengland, wo sie kaum Widerstand erwartete.
-1924: in Seattle/Washington ging die erste Weltumrundung in einem Flugzeug in zahlreichen Etappen nach 175 Tagen und einer Flugstrecke von 44.000 km zu Ende. Von vier gestarteten Torpedobombern des Typs Douglas World Cruiser der US-Army erreichten zwei, die „Chicago“ und die „New Orleans“, wieder ihren Abflugort.
-1989: Ferdinand Marcos (war vom 30. Dezember 1965 bis zum 25. Februar 1986 der zehnte Präsident der Philippinen und regierte ab 1972 das Land diktatorisch) starb in Honolulu/Hawaii. Ferdinand Marcos musste nach einem Volksaufstand – auch bekannt als EDSA-Revolution – das Land verlassen und floh in die USA.
-1991: der US-Jazz-Trompeter Miles Davis starb in Santa Monica/Kalifornien.

 

 

-1972: die 101. US-Luftlandedivision verließ als letzte US-Kampftruppe Vietnam (Vietnamkrieg)
-1944: Joseph P. Kennedy junior (war der älteste Sohn unter den neun Kindern von Joseph und Rose Kennedy und somit der Bruder des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy) starb im 2. Weltkrieg als sein mit Bomben voll beladenes Flugzeug kurz nach dem Start über dem Ärmelkanal explodierte. Seine Leiche wurde nie gefunden.
-2004: Jim McGreevey (ist ein US-Politiker der Demokratischen Partei. Er war der Gouverneur des US-Bundesstaates New Jersey) gabeine Pressekonferenz, in der er eine Affäre mit einem anderen Mann als Grund für seinen Rücktritt angab.
-2000: die K-141 „Kursk“ (war ein 1990/91 gebautes, mit Marschflugkörpern bestücktes russisches Atom-U-Boot) sank durch die Folgen einer Explosion, die vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Das russische Militär behauptete, es sei von einem US-U-Boot gerammt worden. Die 118 Besatzungsmitglieder starben. Später stellte sich heraus, daß etwa 23 Besatzungsmitglieder zunächst überlebt hatten und sich in die hinterste Sektion, wo auch die Notausstiegsluken waren, hatten retten können. Diese erstickten aber, aufgrund des Absinkens des Sauerstoffanteils der Atemluft, offenbar bereits wenige Stunden nach der Explosion, was aus der von einem Matrosen hinterlassenen letzten schriftlichen Aufzeichnung und einem Abschiedsbrief hervorgeht.
-1881: der US-Regisseur, Produzent und Schauspieler Cecil B. DeMille wurde in Ashfield/Massachusetts geboren.

 

 

-1962: die US-Schauspielerin Marilyn Monroe starb in der Nacht vom 4. auf den 5. August in der 12305 Fifth Helena Drive/Brentwood/Los Angeles/Kalifornien. Die Todesursache wurde durch eine richterlich angeordnete Autopsie am 5. August 1962 festgestellt. Laut Obduktionsberichten war die Todesursache eine Überdosis des Barbiturats Nembutal in Verbindung mit dem Schlafmittel Chloralhydrat. In ihrer Sterbeurkunde steht „wahrscheinlich Suizid“. Um Monroes Tod ranken sich zahlreiche Legenden.
-1884: die Grundsteinlegung für die Freiheitsstatue auf Liberty Island im New Yorker Hafen.
-1957: Premiere der Musik-Tanz-Show „American Bandstand“ im US-Fernsehen. Sie wurde von 1952 bis 1989 ausgestrahlt. Langjähriger Moderator und Produzent war Dick Clark. Die Show basierte auf dem Konzept, daß Jugendliche im Studio zu den vom Moderator aufgelegten Platten tanzten. Dazu gab es in den Sendungen Auftritte populärer Interpreten.
-1984: der britische Schauspieler Richard Burton starb in Genf/Schweiz.
-2000: der britische Schauspieler Alec Guinness starb in Midhurst/West Sussex/England.

 

 

-1956: das italienische Passagierschiff „Andrea Doria“ kollidierte auf seiner 51. Fahrt auf dem Weg nach New York City vor der Küste von Nantucket im Nordatlantik mit dem ostwärts fahrenden schwedischen Passagierschiff „Stockholm“. Nach der seitlichen Kollision entwickelte die „Andrea Doria“ schnell eine starke Schlagseite, wodurch die Hälfte der Rettungsboote nicht verwendet werden konnte. Die schnelle Reaktion anderer Schiffe verhinderten eine ähnliche Katastrophe wie 1912 bei der „Titanic“, so daß ein Großteil der Passagiere und der Besatzung überlebte. Von der „Andrea Doria“ wurden 1.660 Menschen gerettet, während 46 Menschen starben. Am Morgen nach der Kollision kenterte der mittlerweile evakuierte Luxusliner und sank schließlich.
-2000: auf Flug 4590 der Air France verunglückte eine Concorde kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle bei Gonesse (Frankreich), wobei 109 Menschen an Bord sowie vier Personen am Boden ums Leben kamen.
-1995: Radovan Karadžić (war 1990 bis 1992 Parlamentspräsident der Sozialistischen Republik Bosnien und Herzegowina und 1992 bis 1996 Präsident der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina. Im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg lag seit 1996 ein internationaler Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien/ICTY -mit Sitz in Den Haag – gegen ihn vor, der am 21. Juli 2008 zu seiner Festnahme in Belgrad führte. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Präsident Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit befohlen zu haben. Er soll unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich sein) und General Ratko Mladić (ist ein ehemaliger bosnisch-serbischer General, der von 1992 bis 1996 Oberbefehlshaber der Armee der international nicht anerkannten bosnischen Serbenrepublik war) wurden vom ICTY als Kriegsverbrecher wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zahlreicher Kriegsverbrechen angeklagt.
-1978: Louise Joy Brown (ist der erste in vitro gezeugte Mensch – sie war also das erste „Retortenbaby“) wurde in Oldham bei Manchester/England geboren.
-1997: der US-Golfspieler Ben Hogan starb in Fort Worth/Texas.
-1975: Uraufführung des Musicals „A Chorus Line“  am Broadway.

 

 

-1967: Rassenunruhen in Detroit (US-Bundesstaat Michigan) – die Rassenunruhen brachen ausgelöst durch eine Polizeirazzia in einer Bar ohne Ausschankgenehmigung aus. Sie gingen mit einer Dauer von 5 Tagen, 43 Todesopfern, 1189 Verletzten und über 7000 Verhaftungen als die zweitbrutalsten Rassenunruhen der USA (nur übertroffen von den Rassenunruhen in Los Angeles 1992) in die Geschichte ein. Die Unruhen entwickelten sich von anfänglichem Vandalismus schnell zu Plünderungen und einem Heckenkampf mit Scharfschützen und Menschen, die versuchten, ihren Besitz zu verteidigen. Da die Polizei die Unruhen nicht niederschlagen konnte, entschied der US-Präsident Lyndon B. Johnson die Nationalgarde zu mobilisieren. Erst nach 5 Tagen schafften es die Nationalgardisten gemeinsam mit der Polizei, die Situation zu beruhigen. Da die Polizeistationen keine ausreichenden Kapazitäten für so viele Gefangene hatten, wurden viele Menschen oft tagelang und gesetzeswidrig in abgesperrten Parkgaragen gefangen gehalten. Laut Umfragen wird als Hauptgrund für die Unruhen die vorherrschende, rassistisch motivierte Polizeigewalt, sowie der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Afroamerikaner als Folge von Stadterneuerungsprojekten genannt.
-1885: Ulysses S. Grant (war Oberbefehlshaber der United States Army im US-Bürgerkrieg und von 1869 bis 1877 der 18. US-Präsident) starb in Mount McGregor/New York.
-1986: Hochzeit von Prinz Andrew (ist das dritte Kind und der zweite Sohn der britischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip) und Sarah Ferguson, der zweiten Tochter des verstorbenen Majors Ronald Ferguson in der Westminster Abbey in London.
-1984: die US-Schauspielerin und Sängerin Vanessa Williams (1983 wurde sie zur ersten afroamerikanischen Miss America gewähl) wurde gezwungen, ihre Krone der Miss America zurückzugeben, nachdem 1984 in der Zeitschrift „Penthouse“ Nacktfotos von Williams erschienen, die sie in lesbischen Posen mit einer anderen Frau zeigten.
-2000: der US-Profigolfer Tiger Woods wurde mit nur 24 Jahren jüngster Grand Slam-Sieger aller Zeiten. Er gewann nach lediglich vier Profijahren alle bedeutenden Turniere in Folge – und ist einer der erfolgreichsten Golfspieler in der Sportgeschichte.

 

 

-1914: Attentat von Sarajevo – dabei wurden der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg bei ihrem Besuch in Sarajevo von Gavrilo Princip, dem Mitglied einer bosnisch-serbischen nationalistischen Bewegung, ermordet. Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Julikrise aus, die schließlich zum 1. Weltkrieg führte.
-1919: Unterzeichnung des Friedensvertrages von Versailles (wurde bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles von den Mächten der Triple Entente und ihren Verbündeten bis Mai 1919 weitgehend festgelegt. De facto waren die Kampfhandlungen des 1. Weltkrieges bereits mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne am 11. November 1918 eingestellt worden) – der Vertrag konstatierte die alleinige Verantwortung des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten für den Ausbruch des Weltkriegs und verpflichtete es daher zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und Reparationszahlungen an die Siegermächte. Die Delegation des Deutschen Reiches wurde zu den langwierigen mündlichen Verhandlungen über den Vertragsinhalt nicht zugelassen, sondern konnte erst am Schluss durch schriftliche Eingaben wenige Nachbesserungen erwirken. Nach ultimativer Aufforderung unterzeichneten die Deutschen unter Protest im Spiegelsaal von Versailles den Vertrag. Nach der Ratifizierung und dem Austausch der Urkunden trat er am 10. Januar 1920 in Kraft. Wegen seiner hart erscheinenden Bedingungen und seines Zustandekommens wurde der Vertrag von der Mehrheit der Deutschen als illegitim empfunden.
Der Friedensvertrag von Versailles beendete den 1. Weltkrieg formal.
-2000: Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ist ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches, Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde kehrte nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C. mit ihm nach Kuba zurück.
-1997: der Rückkampf zwischen den US-Boxern Mike Tyson und Evander Holyfield endete nach drei Runden mit der Disqualifikation von Tyson, als dieser seinem Gegner, nach Punkten zurückliegend, ein Stück des rechten Ohres abbiss.
-1902: der US-Komponist Richard Rodgers wurde in New York geboren.
-1926: der US-Schauspieler Mel Brooks wurde in Brooklyn/New York City geboren.

 

 

 

 

-1963: US-Präsident John F. Kennedy besuchte während des Kalten Krieges zum 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke West-Berlin. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: „Ich bin ein Berliner“. Kennedy sagte auch zukünftig der Stadt und Deutschland die Unterstützung der USA als alliierte Schutzmacht zu.
-1945: Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen – ist der Gründungsvertrag und damit die „Verfassung“ der Vereinten Nationen (UN). Sie wurde durch die 51 Gründungsmitglieder in San Francisco unterzeichnet (Polen unterzeichnete später und wurde dadurch 51. Gründungsmitglied) und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft, nachdem sie von den damals fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates (Frankreich, Sowjetunion, Volksrepublik China, Großbritannien, USA) sowie der Mehrheit der anderen Unterzeichner ratifiziert worden war. Die Charta als völkerrechtlicher Vertrag bindet alle Mitglieder aufgrund der entsprechenden Bestimmungen des Völkerrechts. Änderungen der Charta erfordern eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung, darunter die Zustimmung aller fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates.
-2000: Wissenschaftler vervollständigten die erste grobe Karte des menschlichen genetischen Codes. die vorläufigen Ergebnisse wurden veröffentlicht, nach denen 96 % des menschlichen Genoms entschlüsselt wurden (Humangenomprojekt – war ein internationales Forschungsprojekt. Es wurde im Herbst 1990 mit dem Ziel gegründet, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln, d. h. die Abfolge der Basenpaare der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren).
-1870: der erste Holzsteg („Boardwalk“) in Atlantic City/New Jersey/USA wurde eröffnet.
-1925: US-Premiere der US-Stummfilm-Komödie „Goldrausch“ („The Gold Rush“) von und mit Charles Chaplin

 

Katastrophe von Tschernobyl 1986 – ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Als erstes Ereignis wurde sie auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse als katastrophaler Unfall eingeordnet. Bei einer unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführten Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die geltenden Sicherheitsvorschriften sowie der bauartbedingten Eigenschaften des mit Graphit moderierten Kernreaktors vom Typ RBMK-1000 zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der zur Explosion des Reaktors führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Aktivität von mehreren Trillionen Becquerel freigesetzt. Die so in die Erdatmosphäre gelangten radioaktiven Stoffe, darunter die Isotope Caesium-137 mit einer Halbwertszeit (HWZ) von rund 30 Jahren und Iod-131 (HWZ: 8 Tage), kontaminierten infolge radioaktiven Niederschlags hauptsächlich die Region nordöstlich von Tschernobyl sowie viele Länder in Europa.
Nach der Katastrophe begannen sogenannte Liquidatoren mit der Dekontamination der am stärksten betroffenen Gebiete. Unter der Leitung des Kurtschatow-Instituts errichtete man bis November 1986 einen aus Stahlbeton bestehenden provisorischen Schutzmantel, der meist als „Sarkophag“ bezeichnet wird.
John Wilkes Booth (ein US-Schauspieler, der US-Präsident Abraham Lincoln
am 14. April 1865 bei einem Besuch im Ford-Theater in Washington, D.C. erschoss) wurde mehrere Tage später 1865 bei Bowling Green/Virginia in einer Scheune außerhalb Washingtons gestellt und getötet, als er sich der Gefangennahme widersetzte.
-die erste Landung englischer Siedler in Nordamerika 1607 am Cape Henry in Virginia Beach/Virginia (Cape Henry Memorial). Die Kolonisten erkundeten nach ihrer Landung die Umgebung und gaben dem Kap seinen Namen. Bevor sie weiter den James River hinauffuhren, an dem sie die Siedlung Jamestown gründeten, stellten sie an der Landungsstelle ein Kreuz auf.
Luftangriff auf Gernika 1937 – durch deutsche Kampfflugzeuge der Legion Condor war eine war eine militärische Operation während des Spanischen Bürgerkrieges im Baskenland. Die Legion Condor war für den Hauptteil des Bombardements verantwortlich, das italienische Corpo Truppe Volontarie war an der Operation beteiligt.
Howard Dean, der damalige Gouverneur des US-Bundesstaates Vermont, unterzeichnete 2000 die Civil Unions, die auch gleichgeschlechtlichen eheähnlichen Partnerschaften alle Rechte und die Privilegien der Ehe einräumen.
-die US-Schauspielerin Lucille Ball starb 1989 in Beverly Hills/Kalifornien.

 

 

 

 

Richard Nixon (ein US-Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Grund dafür war die Watergate-Affäre) starb 1994 in New York City.
Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches; Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde 2000 von U.S. Marshals ergriffen, als diese das Haus seines Großonkels stürmten. Dies wurde in einer bekannten Fotografie dokumentiert, auf der zu sehen ist, wie ein Marshal eine Maschinenpistole auf Elián und einen Betreuer richtet, die sich zusammen im Kleiderschrank versteckt hatten. Elián wurde von seiner Mutter anscheinend ohne das Wissen und Einverständnis des Vaters aus Kuba mitgenommen, so daß neben der Frage des politischen Asyls dieser Fall auch unter dem Gesichtspunkt des Sorgerechtes zu beurteilen war. Die kubanische Regierung, nach einiger Zeit auch die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde der USA und das amerikanische Justizministerium (Department of Justice) argumentierten, daß aus diesem Grund Elián zu seinem Vater nach Kuba zurückkehren solle. Der Fall gelangte schließlich bis vor den amerikanischen Kongress und das U.S.-Bundesgericht. Nachdem der Supreme Court der USA sich geweigert hatte, Eliáns Verwandte in Miami anzuhören, weigerten diese sich, Elián an die Behörden zu übergeben. Nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C., kehrte Elián im Juni 2000 mit ihm nach Kuba zurück.
-der Oklahoma Land Rush 1889 – führte zur Besiedlung der Westhälfte des letzten Indianer-Territoriums (Indianerschutzgebiets) der USA im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Oklahoma durch Siedler.
„Tag der Erde“ („Earth Day“) – wird alljährlich seit 1970 (zuerst in den USA, seit 1990 auch international) am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken.
-der US-Schauspieler Jack Nicholson wurde 1937 in New York City geboren.

 

Abraham Lincoln wurde 1809 bei Hodgenville/Hardin County- heute: LaRue County/Kentucky geboren. Lincoln amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei und der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel. 1860 gewählt, gelang ihm 1864 die Wiederwahl. Seine Präsidentschaft gilt als eine der bedeutendsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten: Die Wahl des Sklavereigegners veranlasste zunächst sieben, später weitere vier der sklavenhaltenden Südstaaten zur Sezession. Lincoln führte die verbliebenen Nordstaaten durch den daraus entstandenen Bürgerkrieg, setzte die Wiederherstellung der Union durch und betrieb erfolgreich die Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Unter seiner Regierung schlugen die USA den Weg zum zentral regierten, modernen Industriestaat ein und schufen so die Basis für ihren Aufstieg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert.
-der britische Naturforscher Charles Darwin wurde 1809 in Shrewsbury geboren. Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler.
-das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bill Clinton (Lewinsky-Affäre) ging 1999 zu Ende. Der US-Senat erklärte am Schluss des Amtsenthebungsverfahrens Clinton mit 55 zu 45 Stimmen für nicht des Meineids schuldig und mit 50 zu 50 Stimmen für nicht der Strafvereitelung schuldig. Clinton blieb mangels einer erforderlichen Zweidrittelmehrheit der Senatoren im Amt.
-die National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA, wurde 1909 in New York City ins Leben gerufen, um zugunsten der afro-amerikanischen Bevölkerung zu arbeiten.
-der US-Comiczeichner Charles M. Schulz („Die Peanuts“) starb 2000 in Santa Rosa/Kalifornien.