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Tag Archives: 1999

-1803: Zeremonie in New Orleans/Louisiana markierte offiziell den Abschluss des Louisiana Purchase (Louisianakauf). Der Louisiana Purchase war der Kauf von 2.144.476 km² Land, das die USA 1803 von Frankreich erwarben. Der Kaufpreis betrug 15 Mio US-Dollar oder 80 Millionen französische Franc (7 US-$/km²). Verkauft wurde das Gebiet der ehemaligen Kolonie Louisiana, das westlich des Mississippi River lag. Es umfasste weit mehr als den heutigen Staat Louisiana, und beinhaltet außerdem die heutigen Staaten Arkansas, Missouri, Iowa, Oklahoma, Kansas, Nebraska und South Dakota sowie Teile von Minnesota, North Dakota, Texas, New Mexico, Colorado, Wyoming, Montana und Teile der kanadischen Provinzen Manitoba, Saskatchewan und Alberta.. Das damals gekaufte Land macht mehr als ein Viertel der heutigen USA aus und verdoppelte das Territorium des Staates.
Der Louisiana Purchase war das größte Grundstücksgeschäft der Geschichte. Am 20. Dezember 1803 übergab Frankreich die Stadt New Orleans an die USA.
-1860: der US-Bundesstaat South Carolina gab mit seiner Sezession von der Union den Anstoß zur Gründung der Konföderation. Dies führte direkt in den Amerikanischen Bürgerkrieg, der am 12. April 1861 mit der Beschießung von Fort Sumter (auf einer Insel vor Charleston/South Carolina gelegen) begann.
-1989: US-Invasion in Panama – dies war ein militärischer Einsatz der US-Streitkräfte („Operation Just Cause“) gegen Panama, der vom 20. Dezember 1989 bis zum 24. Dezember 1989 andauerte. Panamas Machthaber Manuel Noriega flüchtete in die Nuntiatur des Vatikan, die ihm zwar Asyl gewährte, ihm jedoch nahe legte, sich zu stellen. Nach zehn Tagen stellte sich Noriega am 3. Januar 1990 den Streitkräften der USA. Er wurde nach Miami/Florida ausgeflogen, wo er wegen Drogenhandels zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Strafmaß wurde 1999 auf 30 Jahre reduziert.
-1999: im Prozess Baker v. Vermont verfügte der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Vermont, daß allen homosexuellen Paaren erlaubt sein müsse, sich zu verheiraten oder zumindest einen gleichwertigen rechtlichen Status zu besitzen.
-1946: Premiere des US-Spielfilms “Ist das Leben nicht schön?” (“It’s a Wonderful Life”) mit den US-Schauspielern James Stewart und Donna Reed in den Hauptrollen im Globe Theatre in New York City.

 

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-1874: Winston Churchill (war zweimal Premierminister und führte Großbritannien durch den 2. Weltkrieg) wurde in Blenheim Palace/Woodstock/England geboren.
-1835: der US-Schriftsteller Mark Twain wurde in Florida/Missouri geboren.
-1999: in Seattle/Washington scheiterte– auch an allen weiteren Tagen – an blockierenden Demonstrationen von Globalisierungskritikern die bis zum 2. Dezember geplante Ministerkonferenz der Wirtschafts- und Handelsminister der Welthandelsorganisation (WTO). Die Konferenz hatte damit keinen Stellenwert für die Welthandelsorganisation, kann aber als Beginn der zweiten Welle der globalisierungskritischen Bewegung in den USA gedeutet werden. Konservative Schätzungen gehen von mindestens 40.000 Protestierenden auf nur einer Demonstration aus, andere bezeichnen die Größenordnung mit 75.000 Aktivisten.
-1929: der US-Moderator Dick Clark (“American Bandstand”) wurde in Mount Vernon/New York geboren.
-1979: die britische Rockband „Pink Floyd“ veröffentlichte in Großbritannien das Konzeptalbum “The Wall”.

 

 

-1765: der “Stamp Act” („Stempelgesetz“) trat in Kraft. Der “Stamp Act” war ein Gesetz zum Erlass einer Stempelsteuer, das am 22. März 1765 durch das britische Parlament verabschiedet wurde. Er bestimmte, dass jedes offizielle Schriftstück und Dokument, aber auch Zeitungen, Karten- und Würfelspiele, in den nordamerikanischen Kolonien (den späteren USA) mit Steuermarken versehen werden mussten.
-1952: „Operation Ivy“ – Zündung der ersten Wasserstoffbombe (Codename “Ivy Mike”) durch die USA auf der Insel Elugelab im nördlichen Eniwetok-Atoll, damals zum Treuhandgebiet Pazifische Inseln gehörend. Die Explosion hatte eine Stärke von 10,4 Megatonnen TNT-Äquivalent und war damit die zum damaligen Zeitpunkt stärkste, heute viertstärkste Kernwaffe, die die Vereinigten Staaten jemals getestet haben.
-1512: die Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle im Vatikan wurden enthüllt. Die Deckenmalereien malte der italienische Künstler Michelangelo Buonarroti zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst Julius II..
-1954: Ausbruch des Algerienkrieges (1954 bis 1962) – algerische Nationalisten der Front de Libération Nationale (FLN) begannen mit dem bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Am 1. November 1954 eröffnete die FLN in all ihren Militärbezirken eine Offensive mit terroristischen Aktionen und Guerilla-Angriffen.
-1999: der US-Football-Spieler Walter Payton (Runningback der „Chicago Bears“) starb in South Barrington/Illinois.

 

 

-1962:  Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York City während der Kubakrise : Diplomatischer Schlagabtausch zwischen den UN-Botschaftern Walerian Sorin (UdSSR) und Adlai Stevenson (USA); die US-Delegation präsentierte der Weltöffentlichkeit erstmals eindeutige Aufklärungsfotos von den sowjetischen Raketenstellungen.
-1971: mit der UN-Resolution 2758 wurde die Volksrepublik China in die UNO aufgenommen, Taiwan dagegen ausgeschlossen.
-1983: US-Streitkräfte besetzten die Karibik-Insel Grenada in der „Operation Urgent Fury“.
-1854: in der Schlacht von Balaklawa kam es während des Krimkrieges zum „Todesritt der leichten Brigade“. Sie erlangte Berühmtheit aufgrund ihrer großen Verluste und der Umstände, die zur Attacke geführt hatten. Die Schlacht von Balaklawa war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Russischen Kaiserreich und den Alliierten (Briten, Frankreich, Osmanisches Reich).
-1400: der englische Schriftsteller und Dichter Geoffrey Chaucer starb in London.
-1999: der US-Golfspieler Payne Stewart starb nahe Aberdeen/South Dakota bei einem Flugzeugabsturz mit einem Learjet 35.

 

-1945: in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico wurde auf einem 30,5 Meter hohen stählernen Turm in der White Sands Missile Range um 5:29:45 Uhr Ortszeit im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ mit dem „Trinity“Atombombentest erstmals eine Atombombe gezündet. „Trinity“ war der Codename des US-Militärs für diese erste Kernwaffenexplosion. Der Codename der  Testwaffe (eine PlutoniumImplosionsbombe) lautete „The Gadget“.  Die Explosion, die 88 TJ Energie freisetzte, also eine Sprengkraft von 21 Kilotonnen TNT-Äquivalent besaß, hinterließ einen 3 Meter tiefen und 330 Meter breiten Krater  in der Wüste. Die Druckwelle war 160 Kilometer weit zu spüren und die atombomben-typische Pilzwolke erreichte 12 Kilometer Höhe. Der Sand in der Explosionsumgebung schmolz wegen der großen Hitze zu grünlichem Glas. Um den Test zu verbergen, meldete das Militär, daß es sich um die Explosion eines Munitionslagers gehandelt habe, und gab den wahren Sachverhalt erst am 6. August, also am Tag des Bombenabwurfs auf Hiroshima, bekannt.
-1973: Offenbarung der „Watergate“-Tonbänder – die Ermittler des „Watergate“-Ausschusses (war ein Untersuchungsausschuss des US-Senats, der den Einbruch ins „Watergate“-Hotel und in Folge die sich daraus entwickelnde „Watergate“-Affäre untersuchte) entdeckten eine ausschlaggebende Tatsache: Alexander Butterfield, der bis Dezember 1972 als Mitarbeiter von US-Präsident Richard Nixons Stabschef  H.R. „Bob“ Haldeman einer der wenigen war, der in dieses streng gehütete Geheimnis eingeweiht gewesen war, sagte aus, daß ein Tonbandsystem im Weißen Haus automatisch alles aufzeichnete, was im Oval Office gesprochen wurde.
-1999: John F. Kennedy jr. (war ein US-Jurist und Verleger – er war das dritte Kind von US-Präsident John F. Kennedy und seiner Frau Jacqueline Bouvier) starb in der Nähe von Martha’s Vineyard, eine Insel im Süden des US-Bundesstaates Massachusetts, auf der auch der Familiensitz der Kennedys liegt, als das das von ihm gesteuerte Flugzeug mit seiner Frau Carolyn Bessette und deren Schwester Lauren Bessette auf dem Weg zur Hochzeit seiner Cousine Rory Kennedy abstürzte. Auch seine Frau und deren Schwester kamen ums Leben.
-2004: Martha Stewart (ist eine prominente US-Fernsehpersönlichkeit und Herausgeberin) wurde in New York von einem Bundesrichter wegen Meineids hinsichtlich ihrer Aktienverkäufe sowie wegen Verschwörung und Behinderung der US-Justiz zu fünf Monaten Gefängnis und fünf Monaten Hausarrest verurteilt. Außerdem musste sie 30.000 Dollar Bußgeld bezahlen, und ihr wurde ein zweijähriges Berufsverbot auferlegt.
-1969: „Apollo 11“ (war eine Raumfahrtmission im Rahmen des „Apollo“-Programms der US-Raumfahrtbehörde NASA und der erste bemannte Flug zum Mond, der eine Mondlandung und eine sichere Rückkehr auf die Erde zum Ziel hatte) startete mit den drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida.  Am 19. Juli erreichten sie eine Mondumlaufbahn. Am nächsten Tag landeten Armstrong und Aldrin in der Mondlandefähre „Eagle“, während Collins im Mondorbit zurückblieb. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, danach folgte ihm Aldrin.

 

 

-1967: Ende des Sechstagekrieges (zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. Juni bis zum 10. Juni 1967) – als Teilaspekt des Nahostkonfliktes war er nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg (1948) und der Sueskrise (1956) der dritte arabisch-israelische Krieg. Israel konnte große Gebiete unter seine Kontrolle bringen: Die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen und das Westjordanland mit der historischen Altstadt von Jerusalem sowie die Golanhöhen.
-1999: Ende der „Operation Allied Force“ – war der Deckname einer im Wesentlichen von den Vereinigten Staaten geführten Militäroperation der NATO gegen die damalige Bundesrepublik Jugoslawien, die sie im Rahmen des Kosovokrieges vom 24. März bis 10. Juni 1999 durchführte.
-1935: Gründung Anonymen Alkoholiker (sind eine in den USA entstandene, weltweit agierende Selbsthilfeorganisation zur Bekämpfung von Alkoholismus) in Akron/ Ohio durch den New Yorker Börsenmakler William Griffith Wilson und den Arzt Robert Holbrook Smith.
-1922: die US-Schauspielerin Judy Garland wurde in Grand Rapids/Minnesota/USA geboren.
-2004: der US-Sänger Ray Charles starb in Beverly Hills/Kalifornien.

 

-1937: Beginn der Eröffnungsfeierlichkeiten zur Fertigstellung der Golden Gate Bridge in San Francisco, nachdem die Brücke nach vierjähriger Bauzeit am 28. April 1937 fertiggestellt wurde. Am 28. Mai wurde die Brücke für den Straßenverkehr freigegeben, nachdem die Brücke am Vortag bereits zu Fuß überquert werden konnte.
-1999: Slobodan Milošević (war innerhalb verschiedener politischer Funktionen von 1986 bis 2000 der führende Politiker Serbiens und von 1992 bis 2000 der Bundesrepublik Jugoslawien) wurde als Schlüsselfigur der Jugoslawienkriege vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in
Den Haag der Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Die endgültigen Anklageschriften fügten dem Verstöße gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges und gegen die Genfer Konventionen sowie Völkermord hinzu.
-1941: die „Bismarck“ (war ein Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine) wurde während des 2. Weltkrieges nach schwerem Gefecht mit Einheiten der britischen Royal Navy im Nordatlantik mit dem Großteil ihrer Besatzung versenkt.
-1936: Jungfernfahrt der RMS „Queen Mary“ (war als Passagierschiff der Cunard-Reederei von 1936 bis 1967 im Einsatz) auf der klassischen Route Southampton – Cherbourg − New York. Aufgrund dichten Nebels konnte das Schiff das Blaue Band nicht gleich auf der ersten Fahrt erobern.
-1995: der US-Schauspieler Christopher Reeve wurde vom Hals abwärts querschnittgelähmt, als er bei einem Cross-Country-Reitturnier in Charlottesville/Virginia, von seinem Pferd „Eastern Express“ (genannt „Buck“) stürzte und sich zwei Nackenwirbel brach.

 

-1927: der US-Pilot Charles Lindbergh landete mit seiner Maschine “Spirit of St. Louis” nach seiner ersten Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, dessen Strecke 5.808,5 Kilometer (3.610 Meilen) betrug, nach 33,5 Stunden auf dem Flughafen Le Bourget in Paris.
-1924: Nathan Leopold Junior und Richard Loeb, zwei wohlhabende Studenten an der University of Chicago, ermordeten den 14-jährigen Bobby Franks und wurden dafür zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Tat war deshalb bemerkenswert, weil sie hauptsächlich durch den Ehrgeiz der Studenten motiviert war, das perfekte Verbrechen im Sinne der Kunst des Mordes zu begehen. Auch spielte das Verbrechen eine Rolle in der amerikanischen Diskussion um die Todesstrafe.
-1881: das Amerikanische Rote Kreuz wurde von der Krankenschwester, Lehrerin und Philanthropin Clara Barton gegründet und ist die nationale Rotkreuz-Gesellschaft in den USA. Sie ist Mitglied der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und hat ihren Sitz in der Hauptstadt Washington, D.C..
-1999: die US-Schauspielerin Susan Lucci (bekannt aus der US-Serie „All My Children“ in der sie bis 2009 in insgesamt 592 Episoden zu sehen war) erhielt den „Daytime Emmy“ als beste Schauspielerin.
-1959: Uraufführung des Musicals „Gypsy“ am Broadway in New York.

 

-das San-Francisco-Erdbeben von 1906 – erschütterte die Küste Nordkaliforniens am 18. April 1906 und gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. In San Francisco kamen durch das Beben und die anschließend ausgelösten Feuer nach offiziellen Angaben rund 3.000 Menschen ums Leben und es gab viele Verletzte. Die weitgehend akzeptierte Schätzung der Stärke des Bebens liegt bei 7,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Andere Quellen ermitteln Werte von 7,7 (Oberflächenwellen-Magnituden-Skala) bis zu 8,3 (Richterskala). Das Epizentrum des Hauptbebens lag etwa 3 Kilometer von der Stadt entfernt im Meer nahe „Mussel Rock“. Das Beben erschütterte die Gegend entlang der San-Andreas-Verwerfung nord- wie südwärts 477 Kilometer weit. Eine Erschütterung wurde von Oregon bis Los Angeles wahrgenommen, sowie bis nach Nevada.
-der US-Freiheitskämpfer Paul Revere (Bei Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges wurde Revere Nachrichtenkurier für die Bostoner Patrioten) unternahm zusammen mit zwei anderen Reitern – William Dawes und Samuel Prescott – 1775 den berühmten Kurierritt von Boston nach Lexington und Concord (Massachusetts), um die Einwohner vor den herannahenden britischen Truppen zu warnen. Diese Episode wurde später vom US-Schriftsteller Henry Wadsworth Longfellow in dem berühmten Gedicht „Paul Revere’s Ride“ verewigt. Paul Revere wurde damit einer der Nationalhelden der amerikanischen Revolution.
Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Beirut/Libanon 1983 – wurde durch einen Selbstmordattentäter mit einer Autobombe verübt (ein mit 910 Kilogramm Sprengstoff beladener Lastwagen, zuvor von der Botschaft gestohlen worden war). Insgesamt kamen bei dem Anschlag 63 Menschen ums Leben: 32 libanesische Angestellte, 17 Amerikaner und 14 Besucher bzw. Passanten. Von den 17 Amerikanern arbeiteten neun bei der CIA. Daneben wurden etwa 120 Menschen verletzt. Eine proiranische Gruppe namens „Islamistische Dschihadorganisation“ mit Verbindungen in den Iran und nach Syrien übernahm in einem Telefonanruf bei einer Nachrichtenagentur direkt nach dem Attentat die Verantwortung für den Anschlag.
-der Physiker Albert Einstein starb 1955 in Princeton/New Jersey. Seine Forschungen zur Struktur von Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild; 100 führende Physiker wählten ihn deshalb 1999 zum größten Physiker aller Zeiten. Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt.
-der kanadische Eishockeyspieler Wayne Gretzky (auf der Position des Centers, der während seiner aktiven Laufbahn unter anderem von 1979 bis 1999 für die „Edmonton Oilers“, „Los Angeles Kings“, „St. Louis Blues“ und „New York Rangers“ in der National Hockey League aktiv war) trat 1999 nach seinem letzten Spiel, das letzte Saisonspiel der „New York Rangers“ gegen die „Pittsburgh Penguins“ vom professionellen Eishockey zurück.

 

Beginn der „Operation Allied Force“ am 24. März 1999  – war der Deckname einer militärischen Operation der NATO gegen die damalige Bundesrepublik Jugoslawien, die sie im Rahmen des Kosovokrieges vom 24. März bis 10. Juni 1999 durchführte. Am Abend des 24. März 1999 gaben NATO-Generalsekretär Javier Solana und NATO-Oberbefehlshaber US-General Wesley Clark Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien bekannt. Die NATO-Luftstreitkräfte begannen ab ca. 20 Uhr mit Angriffen auf Ziele der serbischen Luftverteidigung.
-die „Exxon Valdez“, ein unter der Flagge der USA fahrender Öltanker, lief 1989 auf das Bligh-Riff im Prinz-William-Sund vor Süd-Alaska auf und löste damit eine Ölpest und eine der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt aus.
-der US-Sänger Elvis Presley ging am 24. März 1958 mit der Nummer US53310761 zur US-Armee. Stationiert wurde Elvis zuerst in Fort Chaffee/Arkansas. Er leistete seine 8 Wochen Grundausbildung in Fort Hood/Texas ab.
-das Theaterstück „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ („Cat on a Hot Tin Roof“) von US-Schriftsteller Tennessee Williams hatte Welturaufführung 1955 im Morosco Theatre/New York City.
-bei der Oscarverleihung 2002 (stand im Zeichen der Afroamerikaner, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Oscars gewannen Afroamerikaner die Preise für die Besten Hauptdarsteller) erhielt Schauspielerin Halle Berry einen Oscar für „Monster’s Ball“ und Schauspieler Denzel Washington wurde mit einem Oscar für „Training Day“ ausgezeichnet.

 

-die ersten regulären US-Kampftruppen landeten 1965 auf Drängen von William Westmoreland, dem Oberkommandierenden in Vietnam,  in Đà Nẵng/Südvietnam, um den dortigen Stützpunkt zu schützen. Zuvor war das südvietnamesische Regime bereits mit einem kontinuierlich verstärkten Kontingent von „Militärberatern“ gegen die Guerilla der kommunistisch dominierten Vietcong unterstützt worden. Den Vorwand für den Kriegseintritt der USA bildete der fingierte Tonkin-Zwischenfall, welcher eine bewusste Falschmeldung war und der Regierung von US-Präsident Lyndon B. Johnson den Anlass gab, den US-Kongress davon zu überzeugen, ein offenes Eingreifen zu legitimieren.
Februarrevolution 1917 beendete die Zarenherrschaft in Russland-nach gregorianischer Zeitrechnung begann die Revolution am 8. März. Unmittelbare Ursachen der Februarrevolution waren die Auswirkungen des 1. Weltkrieges, die die bereits in der Revolution von 1905 zutagegetretenen sozialen Spannungen der Vorkriegszeit weiter zugespitzt hatten.
-unter dem Kommando von Matthew Calbraith Perry (ein US-amerikanischer Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore) landeten 1854 die Schwarzen Schiffe „Mississippi“, „Plymouth“, „Saratoga“ und „Susquehanna“ zum zweiten Mal in Japan, um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen (Vertrag von Kanagawa).
-der US-italienische Baseballspieler Joe DiMaggio starb 1999 in Hollywood/Florida.

 

-der erste der drei Selma-nach-Montgomery-Märsche (die den politischen Höhepunkt der US-Bürgerrechtsbewegung markierten. Sie waren die Zuspitzung im Kampf für Wahlrechte nach dem Civil Rights Act von 1964 in Selma/Alabama) fand am 7. März 1965 statt und war die Antwort auf den Tod von Jimmy Lee Jacksons, der am 18. Februar 1965 bei einer Bürgerrechtsdemonstration von Sicherheitskräften erschossen wurde. Der 7. März ging als „Bloody Sunday“ in die Geschichte ein, weil 600 friedliche Bürgerrechtsdemonstranten von der Polizei mit Knüppeln und Tränengas außerhalb der Stadt Selma auf der Edmund-Pettus-Brücke aufgehalten und angegriffen wurden. So wurde der Protestmarsch auf dem U.S. Highway 80 nach der Hauptstadt des Bundesstaates Alabama, einer jener der elf Sklavenhalter-Staaten (Südstaaten), die sich 1860/1861 nach der Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten von der Union abspalteten, verhindert.
Rheinlandbesetzung 1936-als Reaktion auf die Ratifizierung des Französisch-Sowjetischen Beistandsvertrages am 27. Februar 1936 ließ der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler die entmilitarisierte Zone im Rheinland von Truppenteilen der Wehrmacht wiederbesetzen, um die Souveränität des Reiches über die Westgrenze Deutschlands wiederherzustellen und die Versailler Vertragsbestimmungen weiter zu revidieren.
-der US-Regisseur Stanley Kubrick starb 1999 in Childwickbury Manor bei London.

 

 

Abraham Lincoln wurde 1809 bei Hodgenville/Hardin County- heute: LaRue County/Kentucky geboren. Lincoln amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei und der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel. 1860 gewählt, gelang ihm 1864 die Wiederwahl. Seine Präsidentschaft gilt als eine der bedeutendsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten: Die Wahl des Sklavereigegners veranlasste zunächst sieben, später weitere vier der sklavenhaltenden Südstaaten zur Sezession. Lincoln führte die verbliebenen Nordstaaten durch den daraus entstandenen Bürgerkrieg, setzte die Wiederherstellung der Union durch und betrieb erfolgreich die Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Unter seiner Regierung schlugen die USA den Weg zum zentral regierten, modernen Industriestaat ein und schufen so die Basis für ihren Aufstieg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert.
-der britische Naturforscher Charles Darwin wurde 1809 in Shrewsbury geboren. Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler.
-das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bill Clinton (Lewinsky-Affäre) ging 1999 zu Ende. Der US-Senat erklärte am Schluss des Amtsenthebungsverfahrens Clinton mit 55 zu 45 Stimmen für nicht des Meineids schuldig und mit 50 zu 50 Stimmen für nicht der Strafvereitelung schuldig. Clinton blieb mangels einer erforderlichen Zweidrittelmehrheit der Senatoren im Amt.
-die National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA, wurde 1909 in New York City ins Leben gerufen, um zugunsten der afro-amerikanischen Bevölkerung zu arbeiten.
-der US-Comiczeichner Charles M. Schulz („Die Peanuts“) starb 2000 in Santa Rosa/Kalifornien.

 

 

-Begräbnisfeierlichkeiten für den am 7. Februar 1999 verstorbenen Hussein I. (von 1952 bis 1999 König von Jordanien) 1999. Die Bedeutung Husseins und die Anerkennung für seine langjährigen Bemühungen um Frieden im Nahen Osten wurden durch die Anwesenheit von 17 regierenden Staatschefs, Vertretern verschiedener Monarchien und früherer politischer Verhandlungspartner, darunter die ehemaligen US-Präsidenten Gerald Ford, Jimmy Carter und George H. W. Bush, bei den Begräbnisfeierlichkeiten unterstrichen.
-Premiere des US-Historienfilms „Die Geburt einer Nation“ („The Birth of a Nation“/Regie David Wark Griffith) 1915 in Los Angeles im Clune’s Auditorium. Der dreistündige Historienfilm war das finanziell erfolgreichste Werk der Stummfilmzeit. Er wird einerseits für seine zahlreichen filmtechnischen Innovationen gerühmt, andererseits wegen seines rassistischen Inhalts seit seiner Premiere kritisiert.
-in Orangeburg/South Carolina starben 1968 die drei Studenten Samuel Hammond Jr., Delano B. Middleton und durch die Schüsse der Polizei, als sie gegen die Rassentrennung auf der örtlichen Bowlingbahn protestierten („Orangeburg Massaker“).
-Gründung der USA-Pfadfinderorganisation Boy Scouts of America 1910 durch den US-Unternehmer William D. Boyce gemeinsam mit weiteren Geschäftsleuten und an der Jugendarbeit interessierten Personen.
-der US-Schauspieler James Dean wurde 1931 in Marion/Indiana geboren.

 

 

-die britische Rockband „The Beatles“ reiste 1964 zu ihren ersten Auftritten in die USA, unter anderem in der Show von Ed Sullivan („Ed Sullivan Show“). Sie landeten in einem PanAm-Flugzeug auf dem New Yorker Flughafen, wo 5000 Fans und 200 Journalisten sie auf dem Rollfeld empfingen. Im Flughafengebäude fand eine große Pressekonferenz statt.
-der Kuwaiti Ramzi Ahmed Yousef, einer der Drahtzieher des Bombenanschlags auf das World Trade Center 1993, wurde 1995 in Islamabad/Pakistan verhaftet und verbüßt nach der Auslieferung in einer US-Strafanstalt eine 240-jährige Haftstrafe.
Hussein I. (von 1952 bis 1999 König von Jordanien) starb 1999 in der Hauptstadt Amman.
-der englische Schriftsteller Charles Dickens wurde 1812 in Landport bei Portsmouth/England geboren.
-der US-Country-Sänger Garth Brooks wurde 1962 in Tulsa/ Oklahoma geboren.