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Tag Archives: 1994

-1520: der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan bewältigte auf seiner Weltumsegelung mit nur drei Schiffen die mühsame Fahrt durch die Meerenge, die heute als Magellanstraße bekannt ist und erreichte den Pazifischen Ozean. Magellan konnte die erste Weltumsegelung aber persönlich nicht beenden, da er während der Reise am 27. April 1521 auf der Insel Mactan (Philippinen) in einer Schlacht getötet wurde.
-1990: nachdem die britische Premierministerin Margaret Thatcher nach einem internen Machtkampf in der Konservativen Partei zurückgetreten war, wurde John Major zum neuen Vorsitzenden der Konservativen Partei gewählt. Gleichzeitig wurde er Premierminister, sein neues Amt trat er am 28. November 1990 an.
-1994: der US-Serienkiller Jeffrey Dahmer (“The Milwaukee Monster”) und sein Mithäftling Jesse Anderson wurden in der Columbia Correctional Institution in Portage/Wisconsin vom Mitinsassen Christopher Scarver mit einem Besenstiel erschlagen. Zwischen 1978 und 1991 tötete Dahmer mindestens 17 Männer und Jugendliche in Wisconsin.
-1925: Premiere der US-Radioshow „Barn Dance Show“ (1927 umbenannt in „Grand Ole Opry“). Die Grand Ole Opry ist die langlebigste Radioshow der US-Rundfunkgeschichte. Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville/Tennessee übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus.
-1962: US-Comedian Jon Stewart wurde in New York City geboren.

 

 

-1940: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten – im Schatten des 2. Weltkrieges wurde der amtierende US-Präsident Franklin D. Roosevelt (Demokratische Partei) ein drittes Mal gewählt, nachdem er die die Tradition gebrochen und ein drittes Mal kandidiert hatte. Bei der Wahl setzte er sich jedoch mit 27 zu 22 Millionen Stimmen gegen den Republikaner Wendell Willkie durch.
-1968: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten – gewählt wurde der Republikaner Richard Nixon, der sich äußerst knapp an Stimmen, doch mit deutlichem Vorsprung bei den Wahlmännern gegen den amtierenden Vizepräsidenten Hubert H. Humphrey durchsetzen konnte.
-1994: Ronald Reagan (war von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA) bekannte sich in einem persönlichen Brief an die US-Bevölkerung zu der kurz zuvor bei ihm diagnostizierten Alzheimerschen Krankheit.
-1994: der US-Boxer George Foreman schlug in Las Vegas/Nevada den neuen Weltmeister Michael Moorer, der zuvor Evander Holyfield knapp besiegt hatte, in der zehnten Runde K. o. und wurde – 20 Jahre nach „Rumble in the Jungle“ – erneut Boxweltmeister. Er wurde mit 45 Jahren der älteste Schwergewichts-Boxweltmeister aller Zeiten, außerdem lag mit zwanzig Jahren die längste Zeitspanne zwischen dem Verlust und der Wiedererlangung des Weltmeistertitels.
-1989: der Pianist Vladimir Horowitz starb in New York City/New York.

 

-2001: Amerika trauerte um die Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 – dies waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen (“Operation Neptune’s Spear”).
-1901: US-Vizepräsident Theodore Roosevelt (Republikanische Partei) wurde nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident William McKinley im Alter von 42 Jahren zum 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt. Damit gilt Roosevelt als bislang jüngster Inhaber dieses Amtes in der Geschichte der USA.
-1814: der US-Anwalt Francis Scott Key schrieb am Morgen des 14. September 1814 den Text “The Star-Spangled Banner”. Francis Scott Key wollte damit seine Freude über den Sieg Amerikas über die Briten zum Ausdruck bringen, die in der Nacht im Zuge des Kriegs von 1812 Fort McHenry bei Baltimore/Maryland mit ihren Kriegsschiffen schwer bombardiert hatten. Der Grund für seine Reverenz an die amerikanische Flagge war seine Erleichterung darüber, daß am Tag nach den britischen Angriffen die amerikanische Flagge noch immer über dem Fort wehte. “The Star-Spangled Banner” wurde am 3. März 1931 die offizielle Nationalhymne der USA.
-1879: die US-Krankenschwester und Frauenrechtlerin Margaret Sanger wurde in Corning/New York geboren. Margaret Sanger war eine Aktivistin der Bewegung für Geburtenkontrolle und begründete 1921 die American Birth Control League, aus der 1942 die Organisation Planned Parenthood (Geplante Elternschaft) und später auch Pro Familia hervorgingen.
-1982: die US-Schauspielerin Grace Kelly starb in der Nähe von Monaco an den Folgen eines Autounfalles. Infolge der Hochzeit mit Fürst Rainier III. von Monaco im Jahr 1956 änderte sich ihr Name mit dem neuen Titel in „Princesse Grace de Monaco“ beziehungsweise „Grace Patricia Grimaldi“.
-1927: Isadora Duncan (war eine US-Tänzerin und Choreografin) starb in Nizza nach einem Unfall. Isadora Duncan war die Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes.
-1994: die Baseball-Saison wurde aufgrund eines Spieler-Streiks abgesagt – die World Series entfiel.

 

-1853: unter dem Kommando von Matthew Calbraith Perry (war ein US-Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore) landeten die sogenannten „Schwarzen Schiffe“ (war ein Name, der westlichen Schiffen gegeben wurde, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in Japan anlandeten) „Mississippi“, „Plymouth“„Saratoga“ und „Susquehanna“ im Hafen von Uraga nahe Edo (dem heutigen Tokio), um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen.
-1839: der US-Unternehmer John D. Rockefeller wurde in Richford/New York geboren.
-1947: „Roswell-Zwischenfall“ – bezeichnen sogenannte Ufologen seit 1980 den Absturz eines angeblichen unbekannten Flugobjekts im Juni oder Juli 1947 bei der Kleinstadt Roswell im Chaves County im US-Bundesstaat New Mexico. Die UFO-Theorie kam durch den Bericht einer Lokalzeitung vom 8. Juli 1947 auf und wurde durch das Buch „Der Roswell-Zwischenfall“ (1980) von Charles Berlitz und William L. Moore, weitere Bücher, Filme und Fernsehdokumentationen verbreitet. Die US-Luftwaffe hat diese Falschmeldung wiederholt, erstmals am 9. Juli 1947, zurückgewiesen: Der Fund sei ein abgestürzter Wetterballon gewesen.
-1994: Kim Il-sung (war ab 1948, spätestens ab Ende der 1950er Jahre, bis zu seinem Tode der unumstrittene diktatorische Machthaber in Nordkorea) starb nach offizieller nordkoreanischer Darstellung in Pjöngjang.
-1986: Kurt Waldheim (war ein österreichischer Diplomat und parteiloser Politiker. Er war von 1968 bis 1970 Außenminister, von 1972 bis 1981 Generalsekretär der Vereinten Nationen und von 1986 bis 1992 Bundespräsident Österreichs) wurde als österreichischer Bundespräsident vereidigt.
-1907: der US-Theater- und Filmproduzent Florenz Ziegfeld Jr.  brachte die „Ziegfeld Follies“ (ist der Titel einer Jahresrevue am New Yorker Broadway, die von 1907 bis 1957 – jährlich bis 1931 – stattfand und zwischen 1910 und 1930 prägenden Einfluss auf die dortige Showszene hatte) auf die Bühne.

 

-1934: Röhm-Putsch – die Ereignisse von Ende Juni/Anfang Juli 1934 um die Ermordung Ernst Röhms, des Stabschefs der SA, und weiterer SA-Funktionäre. Unter den vermutlich etwa 200 Toten waren auch von Adolf Hitler (war Diktator des Deutschen Reiches von 1933 bis 1945) als persönliche Feinde angesehene Personen wie der ehemalige Reichskanzler Kurt von Schleicher. Daneben gab es aufgrund von Verwechslungen auch Zufallsopfer, die zu Hitler und seinem Regime keine nennenswerte Beziehung hatten. Die vor allem auf Betreiben von Hitler und Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, lange vorbereitete Säuberungswelle wurde durch Kommandos der SS mit Unterstützung durch Gestapo und Reichswehr durchgeführt. Zu Grunde lagen dem Blutbad NS-interne ideologische Differenzen und machtpolitische Spannungen zwischen der SA und Teilen der NSDAP, auf deren Seite Hitler stand.
-1906: die US-Regierung erließ ein Nahrungsmittel- und Drogengesetz, als US-Präsident Theodore Roosevelt  den Pure Food and Drug Act (das erste Arzneimittelgesetz in den USA, in dem eine klare Kennzeichnung für Arzneimittel vorgeschrieben wurde) und den Meat Inspection Act unterzeichnete.
-1971: infolge einer technischen Fehlfunktion während der Landephase kamen alle drei Kosmonauten (Kommandant Georgi Timofejewitsch Dobrowolski, Bordingenieur Wiktor Iwanowitsch Pazajew  und Testingenieur Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow) der Sojus 11-Mission (Bezeichnung für den Flug eines sowjetischen Sojus-Raumschiffs zur sowjetischen Raumstation Saljut 1. Es war die erste erfolgreiche Kopplung eines Raumschiffs an eine Raumstation überhaupt und der 19. Flug im sowjetischen Sojus-Programm) ums Leben. Auf Grund einer fehlerhaften Zündsequenz der Sprengbolzen öffnete sich unerwartet ein Frischluftventil, und die Atemluft entwich aus der Landekapsel. Dobrowolski, Wolkow und Pazajew waren innerhalb kürzester Zeit tot. Die Landung erfolgte automatisch.
-1936: der Roman „Vom Winde verweht“ („Gone with the Wind“) der US-Schriftstellerin Margaret Mitchell wurde veröffentlicht.
-1994: die US-Eiskunstläuferin Tonya Harding wurde vom US-Eiskunstlaufverband für das Attentat am 6. Januar 1994 auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan während des Trainings zur US-Meisterschaft für alle Eiskunstlaufmeisterschaften lebenslang gesperrt.
-1917: die US-Sängerin und Schauspielerin Lena Horne wurde in Brooklyn/New York City geboren.

 

-1972: „Watergate“-Einbruch – die von einem Wachmann verständigte Polizei verhaftete in der Nacht zum 17. Juni 1972 fünf Einbrecher (Bernard Barker, Virgilio R. González, Eugenio Martinez, James W. McCord, Jr. und Frank Sturgis), die offenbar versucht hatten, Abhörwanzen im Watergate-Gebäudekomplex (in Washington – dort befand sich sich Anfang der 1970er Jahre das Hauptquartier der Demokratischen Partei) zu installieren und Dokumente zu fotografieren. Schon frühzeitig wurde dieses Aufsehen erregende Ereignis in Verbindung mit den im November 1972 anstehenden Präsidentschaftswahlen gebracht, bei denen der Amtsinhaber US-Präsident Richard Nixon erneut für die Republikanische Partei antreten sollte. Umfangreiche Ermittlungen des FBI offenbarten alsbald, daß die Auftraggeber des Watergate-Einbruchs unter engen Mitarbeitern des Präsidenten beziehungsweise seines Wahlkomitees zu suchen waren. Diese Erkenntnis führte nach Nixons Wiederwahl zur Aufdeckung weiterer Verbrechen und Vergehen, die in den Jahren zuvor teils auf direkte Anweisung des Weißen Hauses hin begangen worden waren. In Enthüllungen ab März 1973 in den Medien, erfuhr die US-Öffentlichkeit vom Ausmaß dieser Amtsmissbräuche zulasten der politischen Gegner Nixons. Daraufhin wuchs der Druck auf den Präsidenten, zur vollständigen Aufklärung der Affäre beizutragen und umfassend mit der Justiz und mehreren Ausschüssen des Kongresses zu kooperieren. Nixons Weigerung, dies zu tun, und seine teils massiven Versuche, die Ermittlungen zu behindern oder zu begrenzen, stürzten die USA in eine lang andauernde Verfassungskrise und veranlassten das US-Repräsentantenhaus schließlich dazu, ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Nixon einzuleiten. Die Konfrontation der drei Staatsgewalten endete am 9. August 1974 mit dem bisher einzigen Rücktritt eines US-Präsidenten („Watergate-Affäre“).
-1775: Schlacht von Bunker Hill – war eine Schlacht im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und fand während der Belagerung von Boston statt. Die britische Armee unter General William Howe vertrieb die amerikanischen Milizen aus den befestigten Stellungen an Bunker Hill und Breed’s Hill.
-1994: Verhaftung des ehemaligen US-American-Football-Spielers und Schauspielers O. J. Simpson nach der Ermordung von Nicole Brown Simpson (Ex-Frau von Simpson) und ihrem Bekannten Ronald Goldman in ihrem Haus in Los Angeles. Als Hauptverdächtiger floh O. J. Simpson in einem weißen Ford Bronco SUV vor der Polizei, die ihn festnehmen wollte. Die Verfolgungsjagd quer durch Beverly Hills wurde live von einem US-amerikanischen Fernsehsender übertragen. Es war die erste „Verbrecherverfolgungsfahrt“, die live per Hubschrauber übertragen wurde. O. J. Simpson wurde festgenommen und wegen beider Morde angeklagt. In einem der umstrittensten und meistdiskutierten Strafverfahren in der US-Geschichte, das ebenfalls live vom US-amerikanischen Fernsehen übertragen wurde, sprachen ihn die Geschworenen 1995 frei. In einem Zivilprozess wurde Simpson 1997 zur Zahlung von 33,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die Familien von Brown und Goldman verurteilt.
-1986: die US-Sängerin Kate Smith starb in Raleigh/North Carolina.
-1953: Aufstand des 17. Juni – in den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der Deutschen Demokratischen Republik zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die verbunden mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) bezeichnet werden. Dieser erste antistalinistische Aufstand hatte zahlreiche Ursachen, zum Beispiel die Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Arbeiterklasse einschließlich ihres Beschlusses, die Arbeitsnormen übermäßig zu erhöhen, sowie Fehler der SED. Die sowjetischen Behörden reagierten mit der Verhängung des Ausnahmezustands für 167 der 217 Landkreise der DDR. Mit dieser Ausrufung des Kriegsrechts übernahm die Sowjetunion offiziell wieder die Regierungsgewalt über die DDR. Die einrückenden sowjetischen Truppen demonstrierten vor allem Präsenz, denn mit dem Eintreffen der Panzer verlor der Aufstand schnell an Schwung; zu größeren Angriffen auf das Militär kam es nicht. Obwohl die sowjetischen Behörden die Situation schon am 17. Juni weitgehend unter Kontrolle brachten, kam es auch in den darauf folgenden Tagen noch zu Protesten, vor allem am 18. Juni, in einzelnen Betrieben aber auch noch bis in den Juli hinein. Nach Ergebnissen des Projekts „Die Toten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953“ sind 55 Todesopfer durch Quellen belegt. Etwa 20 weitere Todesfälle sind ungeklärt. Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

 

 

-1987: US-Präsident Ronald Reagan hielt während eines Berlin-Besuches von einem Holzgerüst, welches vor den Sperranlagen der Berliner Mauer am Brandenburger Tor aufgebaut worden war, eine Rede, in welcher er den sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow aufforderte, die Berliner Mauer niederzureißen: „Come here to this gate! Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!“
-1963: Medgar Evers (war ein afroamerikanischer Bürgerrechtsaktivist aus Mississippi) wurde nach einem Treffen mit Anwälten der US-Bürgerrechtsorganisation National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) erschossen. Die Affäre Medgar Evers ist eines der prominentesten Ereignisse während der Beendigung der US-Rassentrennung in den 60er Jahren: Nachdem der schwarze Bürgerrechtsaktivist 1963 in Mississippi ermordet worden war, blieb sein Mörder Byron De La Beckwith (ein Vertreter für Düngemittel und Mitglied des White Citizens’ Council) durch zwei parteiische Gerichtsprozesse straffrei, bis er schließlich 1994, mehr als dreißig Jahre nach der Tat, verurteilt und bestraft wurde.
-1994: Nicole Brown Simpson (Ex-Frau des ehemaligen US-American-Football-Spielers und Schauspielers O. J. Simpson) und deren Bekannter Ronald Goldman in ihrem Haus in Los Angeles ermordet, ihr Tod führte zu einem der umstrittensten und meistdiskutierten Gerichtsverfahren in der US-Geschichte. Als Hauptverdächtiger floh O. J. Simpson in einem weißen Ford Bronco SUV vor der Polizei, die ihn festnehmen wollte. Die Verfolgungsjagd quer durch Beverly Hills wurde live von einem US-amerikanischen Fernsehsender übertragen. Es war die erste „Verbrecherverfolgungsfahrt“, die live per Hubschrauber übertragen wurde. O. J. Simpson wurde festgenommen und wegen beider Morde angeklagt. In einem Strafverfahren, das ebenfalls live vom US-amerikanischen Fernsehen übertragen wurde, sprachen ihn die Geschworenen 1995 frei. In einem Zivilprozess wurde Simpson 1997 zur Zahlung von 33,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die Familien von Brown und Goldman verurteilt.
-1978: David Berkowitz (ist ein US-Serienmörder. Er ist auch bekannt als „Son of Sam“) wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt.
-1939: Eröffnung der Baseball Hall of Fame – ist die Ruhmeshalle der größten US-Baseballspieler. Dieses Museum ist der Geschichte des Baseballs und der Helden der Major Leagues gewidmet. Sie liegt in Cooperstown, einer Kleinstadt im Bundesstaat New York.

 

 

-1940: „Operation Dynamo“ – war der Codename für eine militärische Evakuierungsaktion der britischen Admiralität im 2. Weltkrieg (Schlacht von Dünkirchen). Im Rahmen der Operation wurden vom 26. Mai bis zum 4. Juni 1940 das Gros des britischen Expeditionskorps (BEF) und Teile der französischen Armee, die von deutschen Truppen bei Dünkirchen/Frankreich eingekesselt waren, zu Schiff nach Großbritannien transportiert. Bis zum 4. Juni konnten insgesamt 338.226 alliierte Soldaten, davon etwa 110.000 Franzosen, evakuiert werden.
-1868: bei einer erneuten Abstimmung über zwei weitere Anklagepunkte in einem zweiten Impeachment-Verfahren vor dem US-Senat gegen US-Präsident Andrew Johnson (der 17. Präsident der Vereinigten Staaten von 1865 bis 1869) entschieden sich 35 Senatoren für schuldig, 19 für nicht schuldig. Im Senat verfehlte die Amtsenthebung somit die zur Absetzung notwendige Zweidrittelmehrheit mit einer Stimme, weil sich sieben Republikaner gegen die Parteilinie stellten.
-1907: der US-Schauspieler John Wayne wurde in Winterset/Iowa geboren.
-1994: der US-Sänger Michael Jackson heiratete die US-Sängerin Lisa Marie Presley (die Tochter von US-Sänger Elvis Presley und der US-Schauspielerin Priscilla Presley). Die Ehe dauerte etwa zwei Jahre.
-1949: der US-Countrymusiker Hank Williams Jr. wurde in Shreveport/Louisiana geboren.

 

 

-1962: die US-Schauspielerin Marilyn Monroe hatte bei der Geburtstagsfeier des US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden in New York City ihren letzten öffentlichen Auftritt, als sie in einem hautfarbenen, von Jean Louis entworfenen Kleid „Happy Birthday, Mr. President“ sang.
-1925: Malcolm X (war ein Führer der US-Bürgerrechtsbewegung)
wurde in Omaha/Nebraska als Malcolm Little geboren.
-1994: Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis (war eine US-Journalistin und Verlagslektorin sowie die Ehefrau des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy und die First Lady der Vereinigten Staaten vom 20. Januar 1961 bis zum 22. November 1963) starb in New York City.
-1992: Amy Fisher (wurde in den USA einer breiten Öffentlichkeit als „The Long Island Lolita“ bekannt) schoss mit 17 Jahren Mary Jo Buttafuoco, der Ehefrau ihres Liebhabers Joey Buttafuoco, in den Kopf.
-1945: der britische Musiker Pete Townshend (Kopf der Rockband „The Who“) wurde in Chiswick/ London geboren.

 

 

-1869: die Vollendung der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in den USA – der Streckenbau der Union Pacific Railroad (die größte Eisenbahngesellschaft in den USA) traf sich mit der aus Kalifornien vorangetriebenen Strecke der Central Pacific Railroad (entstand 1861 und ging durch ihre Beteiligung am Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in die Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika ein. Die Gesellschaft wurde später in die Southern Pacific Railroad eingegliedert) am heutigen Golden Spike National Historic Site am Großen Salzsee in Utah.
-1933: Bücherverbrennungen im nationalsozialistischen Deutschland, bei denen im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ der Deutschen Studentenschaft zehntausende Bücher in ritualisierten Demonstrationen öffentlich verbrannt wurden. Am 10. Mai 1933 fanden auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierte öffentliche Bücherverbrennungen statt, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden (Liste der verbrannten Bücher 1933).
-1941: Rudolf Heß (ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. 1933 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter) flog mit einer Messerschmitt Bf 110 in Richtung Schottland, um in Dungavel Castle (South Lanarkshire) mit Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton, den er für den Anführer der britischen Friedensbewegung und Gegner von Premierminister Winston Churchill hielt, über Frieden zu verhandeln. Heß sprang mit dem Fallschirm ab und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 wurde Heß dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. 1987 starb er im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid.
-1994: Nelson Mandela (ein ehemaliger führender Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) wurde zum Präsidenten vereidigt.
John Wayne Gacy (ein US-Serienmörder, der für die Vergewaltigung und Tötung von 33 Jungen und jungen Männern in den Jahren 1972 bis 1978 verurteilt wurde) wurde im Stateville Correctional Center/Illinois hingerichtet.
-1960: der irische Musiker Bono (Frontmann der Rockband „U2“) wurde in Dublin geboren.

 

-1945: Nazi Deutschlands Hauptstadt Berlin fiel während des 2. Weltkrieges und der Schlacht um Berlin . Diese Schlacht dauerte vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 und hatte die Besetzung Berlins, der Hauptstadt des Deutschen Reiches, durch die Rote Armee zur Folge. Über den Ruinen der Stadt wurde am 2. Mai 1945 um 6.55 Uhr früh (Moskauer Zeit) auf dem Brandenburger Tor neben der sowjetischen auch die weiß-rote polnische Flagge gehisst. Am 1. Mai kämpfte die Rote Armee noch gegen zahlreiche deutsche Widerstandsnester, und in den Morgenstunden des 2. Mai kapitulierte General Helmuth Weidling im Divisionsgefechtsstand General Tschuikows in einem Gebäude am Schulenburgring 2 in Berlin-Tempelhof. Bis 15 Uhr waren schließlich alle Kampfhandlungen eingestellt und die meisten der überlebenden rund 130.000 deutschen Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Die Kämpfe forderten Schätzungen zufolge über 170.000 Gefallene und 500.000 verwundete Soldaten sowie den Tod von mehreren zehntausend Zivilisten.
-1519: der italienische Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph Leonardo da Vinci starb auf Schloss Clos Lucé/ Amboise.
-1863: Thomas Jonathan Jackson (war ein General im Heer der Konföderierten Staaten von Amerika im Amerikanischen Bürgerkrieg) wurde während des US-Bürgerkrieges vom Feuer der eigenen Truppen angeschossen. Sein linker Arm musste amputiert werden. Während der Rekonvaleszenz starb Jackson am 10. Mai 1863 an den Folgen einer Lungenentzündung in Guinea Station/ Spotsylvania County/Virginia.
-1994: nach den Parlamentswahlen in Südafrika beanspruchte Nelson Mandela (Führer des African National Congress/ANC und von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) den Wahlsieg. Die Führung des ANC entschied sich für die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit mit der von Frederik Willem de Klerk geführten ehemaligen Arpartheids- und Regierungspartei Nationale Partei und der Zulu-Partei Inkatha Freedom Party. Am 9. Mai wurde Nelson Mandela vom neuen Parlament zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.
-1972: J. Edgar Hoover (war der Begründer des Federal Bureau of Investigation/FBI und vom 10. Mai 1924 bis zu seinem Tod dessen Direktor) starb in Washington D.C..
-1903: der US-Schauspieler Bing Crosby wurde in Tacoma/ Washington geboren.

 

 

Richard Nixon (ein US-Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Grund dafür war die Watergate-Affäre) starb 1994 in New York City.
Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches; Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde 2000 von U.S. Marshals ergriffen, als diese das Haus seines Großonkels stürmten. Dies wurde in einer bekannten Fotografie dokumentiert, auf der zu sehen ist, wie ein Marshal eine Maschinenpistole auf Elián und einen Betreuer richtet, die sich zusammen im Kleiderschrank versteckt hatten. Elián wurde von seiner Mutter anscheinend ohne das Wissen und Einverständnis des Vaters aus Kuba mitgenommen, so daß neben der Frage des politischen Asyls dieser Fall auch unter dem Gesichtspunkt des Sorgerechtes zu beurteilen war. Die kubanische Regierung, nach einiger Zeit auch die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde der USA und das amerikanische Justizministerium (Department of Justice) argumentierten, daß aus diesem Grund Elián zu seinem Vater nach Kuba zurückkehren solle. Der Fall gelangte schließlich bis vor den amerikanischen Kongress und das U.S.-Bundesgericht. Nachdem der Supreme Court der USA sich geweigert hatte, Eliáns Verwandte in Miami anzuhören, weigerten diese sich, Elián an die Behörden zu übergeben. Nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C., kehrte Elián im Juni 2000 mit ihm nach Kuba zurück.
-der Oklahoma Land Rush 1889 – führte zur Besiedlung der Westhälfte des letzten Indianer-Territoriums (Indianerschutzgebiets) der USA im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Oklahoma durch Siedler.
„Tag der Erde“ („Earth Day“) – wird alljährlich seit 1970 (zuerst in den USA, seit 1990 auch international) am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken.
-der US-Schauspieler Jack Nicholson wurde 1937 in New York City geboren.

 

-Beginn des Völkermordes in Ruanda/Afrika 1994 (dauerten bis Mitte Juli 1994 an) – Sie kosteten zirka 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben, die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Zudem spielten die Milizen der Impuzamugambi sowie vor allem der Interahamwe eine besonders aktive Rolle. Auch weite Teile der Hutu-Zivilbevölkerung beteiligten sich am Völkermord. Der Genozid ereignete sich im Kontext eines langjährigen Konflikts zwischen der damaligen ruandischen Regierung und der Rebellenbewegung Ruandische Patriotische Front (RPF). Im Verlauf und im Nachgang der Ereignisse wurden die Vereinten Nationen (UN) und Staaten wie die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, aus welchen Gründen eine frühzeitige humanitäre Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die vor Ort stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die United Nations Assistance Mission for Rwanda (UNAMIR), bei Ausbruch der Gewalt nicht gestärkt, sondern verkleinert wurden. Gegen Frankreich wurde überdies der Vorwurf erhoben, sich an den Verbrechen beteiligt zu haben. Die Ermordung von Präsident Juvénal Habyarimana löste den Völkermord aus. Die Dassault Falcon 50, mit der er am 6. April 1994, begleitet vom burundischen Präsidenten Cyprien Ntaryamira, von einer Konferenz aus Daressalam zurückkehrte, wurde gegen 20:30 Uhr beim Landeanflug auf den Flughafen von Kigali mit Boden-Luft-Raketen abgeschossen. Alle Passagiere und die Crew kamen ums Leben. Wer für den Abschuss des Flugzeugs verantwortlich war, ist bis heute nicht bekannt. Ungefähr 30 Minuten nach dem Attentat begannen in Kigali die Morde an oppositionellen Hutu, prominenten Tutsi und Befürwortern des Arusha-Friedensabkommens.
-die Bell Laboratories (sind Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Alcatel-Lucent. Der Hauptsitz der Bell Labs ist in Murray Hill/New Jersey in den USA) übertrugen 1927 mittels Telefonkabeln eine Rede von US-Wirtschaftsminister (und späteren US-Präsidenten) Herbert Hoover auf eine Distanz von 200 Meilen (ca. 321 Kilometer). Dies war die erste erfolgreiche Fernübertragung eines Fernsehsignals.
Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) starb 1947 in Dearborn/Michigan.
-das Musical „South Pacific“ (mit der Musik von Richard Rodgers und den Liedtexten von Oscar Hammerstein II.) erlebte 1949 seine Uraufführung auf dem Broadway im Majestic Theatre.
-die US-Jazzsängerin Billie Holiday wurde 1915 in Philadelphia geboren.

 

 

-US-Präsident Franklin D. Roosevelt empfahl 1937 vor dem US-Kongress drastische Änderungen für die Zusammensetzung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten. Roosevelt wollte erreichen daß die Richter die Gesetzgebung der Regierung im Rahmen des New Deal (neue Handlungsweise) weniger behindern, als in der Vergangenheit geschehen.
Byron De La Beckwith, ein US-amerikanischer weißer Fanatiker und Mörder des schwarzen Bürgerrechtlers Medgar Evers am 12. Juni 1963 in Jackson/Mississippi, wurde 1994, mehr als 30 Jahre nach dem Mord, zu lebenslanger Haft verurteilt. Er legte Berufung ein, die jedoch erfolglos blieb. 2001 starb er im Gefängnis.
-der US-Schriftsteller William S. Burroughs wurde 1914 in St. Louis/Missouri geboren.
-Premiere der US-Comedy-Show „The Smothers Brothers Comedy Hour“ (CBS) 1967.
-US-Profibaseballspieler Hank Aaron wurde 1934 in Mobile/ Alabama geboren.

 

 

-nach 444 Tagen in Gefangenschaft in der US-Botschaft in Teheran (Geiselnahme von Teheran) wurden die 52 Geiseln nach ihrer Freilassung 1981 in die USA nach Washington gebracht, wo sie als Helden empfangen wurden.
-der Kriminelle Charles Manson (Anführer der Manson Family, einer Hippie-Kommune in Südkalifornien in der Nähe von Los Angeles, welche 1969 weltweit bekannt wurde durch die Ermordung der US-Schauspielerin Sharon Tate und vier weiterer Menschen, sowie von Leno und Rosemary LaBianca-Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt) wurde 1971 zusammen mit drei weiblichen Mitangeklagten wegen Mordes und Verschwörung zum Mord schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Manson verbüßt nach Abschaffung der Todesstrafe 1972 in Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.
-die Versicherungsfirma von US-Popstar Michael Jackson einigte sich 1994 außergerichtlich mit den Chandlers (Vorwurf des Kindesmissbrauchs). Sie erhielten eine Abfindung über 22 Millionen Dollar und kooperierten daraufhin nicht mehr mit den Behörden. Im August 1993 hatte Evan Chandler Vorwürfe erhoben, sein minderjähriger Sohn Jordan sei von Michael Jackson sexuell missbraucht worden. Die Polizei fand keine belastenden Beweise und Jordan Chandler blieb der einzige Hauptbelastungszeuge. Michael Jackson beteuerte öffentlich seine Unschuld.
-die US-Fluggesellschaft American Airlines (AA) bot 1959 als erstes Unternehmen einen Coast-to-Coast-Jet-Service zwischen der Ost- und Westküste der USA auf Maschinen des Typs Boeing 707 an.
-die US-Soul- und R&B-Sängerin Alicia Keys wurde 1981 in Manhattan/New York City geboren.